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DE557466C - Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall

Info

Publication number
DE557466C
DE557466C DE1930557466D DE557466DD DE557466C DE 557466 C DE557466 C DE 557466C DE 1930557466 D DE1930557466 D DE 1930557466D DE 557466D D DE557466D D DE 557466DD DE 557466 C DE557466 C DE 557466C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearings
sliding metal
metal
bearing
bearing body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930557466D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE557466C publication Critical patent/DE557466C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product
    • B22D19/08Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal
    • B22D19/085Casting in, on, or around objects which form part of the product for building-up linings or coverings, e.g. of anti-frictional metal of anti-frictional metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall Patent 52.5 225 betrifft ein Gußverfahren, bei dem das Gußmetall mittels Schleuderkraft gereinigt und vermittels eines in einem feststehenden Gehäuse umlaufenden Schleudertellers oder einer Schleuderschüssel in die am Gehäuse angebrachten feststehenden Formen gefüllt wird. Die Erfindung behandelt eine vorteilhafte Ausgestaltung dieses Verfahrens zur Herstellung von Lagern aus Gleitmetall für die Achslagen von Schienenfahrzeugen unter Fortfall von besonderen, als Träger des Gleitmetalls sonst üblichen Lagerschalen aus Bronze, Stahl oder ähnlichen, eine hohe mechanische Widerstandsfähigkeit besitzenden Lagerschalen. Bei Anwendung des Verfahrens nach dem Hauptpatent hat sich bei den Untersuchungen des Erfinders ergeben, daß diese Träger für die Gleitmetalle fortgelassen und der ganze Lagerkörper aus Gleitmetall hergestellt werden kann. Dies ist darauf zurückzuführen, daß durch die Reinigung des Gußmetalls im Schleuderteller vermittels Fliehkraft von den Verunreinigungen und von Gasen eine übernaschend große Verbesserung der mechanischen Eigenschaften dieser aus Gleitmetall hergestellten Lagerschalen bewirkt wird. Ein weiterer Vorteil bei Verwendung des Verfahrens nach dem Hauptpatent besteht darin, daß die Lagerkörper unmittelbar in Formguß hergestellt werden können, so daß der Umgußvorgang in Fortfall kommt, wobei auch eine nachträgliche Verspan.ung der Gußstücke nicht zu erfolgen hat, da bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent eine Schrumpfung der Gußstücke im wesentlichen ausgeschlossen ist, und sich in allen Fällen in den Toleranzen hält, die zum Einpassen der bisher üblichen Lagerschalen gefordert werden mußten.
  • Es sind auch Versuche unternommen worden, die Lagerschalen ganz wegfallen zu lassen, indem man unter Verwendung von Schablonen die Gleitmetalle unmittelbar in die Achskästen eingegossen hat. Durch Schablonen erfolgte auch die Formgebung der Gleitflächen.. Diese Verfahren haben sich jedoch deshalb nicht bewährt, weil der Schrumpfungskoeffizient der Gleitmetalle sehr groß ist. Er beträgt bei zinnarmen Lagermetallen bis zu 2 °/o.
  • Ein anderer Weg, um die Lagerung möglichst billig gestalten zu können, bestand darin, daß in die Lagerschalen aus Bronze stählerne Rippen oder sonstige Teile aus dem Stahl gleichwertigem Material beim Guß eingelegt wurden. Es war dann möglich, die Ouerschnitte zu verringern, das heißt weniger Bronzemetall zu verwenden. Diese Lager haben jedoch einen sehr großen Nachteil, der darin besteht, daß die Wiederverwendung des Bronzemetalls, das heißt der sogenannte Umguß, der für die Wirtschaftlichkeit des Eisenbahnverkehrs unerläßlich ist, sehr behindert wird, weil die Einlagen in der Bronze eine Verunreinigung darstellen. Bei reinen Bronzelagerschalen kann der Umguß der gebrauchten Schalen in neue ohne weiteres erfolgen, während bei den mit Einlage versehenen erst eine Trennung der Bronze von den Einlagen zu erfolgen hat.
  • Die gemäß Patent 525,225 hergestellten Körper sind an sich so zwar widerstandsfähig genug für die mechanische Beanspruchung, sie zeigen jedoch an den Auflagestellen, das heißt dort, wo der Lagerkörper mit den Achskästen in Berührung kommt, eine starke Abnutzung, insbesondere an den Kanten. Dies war darauf zurückzuführen, daß an diesen Stellen eine gewisse Stauchung des Metalls durch die Schienenstöße und durch den seitlichen Kraftangriff der umlaufenden Welle eintrat. Diese Mängel sind erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß an den Außenkanten des Lagerkörpers an diesen Auflagestellen Material, das gegen Verschleiß in hohem Maße widerstandsfähig ist, angebracht wird. Am besten haben sich mit schwalbenschwanzartigen Nuten versehene Platten aus Grau-oder Temperguß bewährt. Da diese Platten nicht in den Lagerkörper selbst eingebettet sind, ist ihre Trennung vor dem Umguß leicht möglich. Diese schwalbenschwanzförmigen Nuten führen zu einer innigen Verbindung der Verschleißkörper mit dem Lagerkörper. Die mechanischen Eigenschaften des Lagerkörpers selbst werden durch diese Auflagefläche nicht verbessert. Es unterscheiden sich somit diese vor Verschleiß schützenden Teile des Lagerkörpers von den aus früheren Patenten bekannt gewordenen Einlagen ähnlichen Werkstoffes insofern, als in den bekannten Fällen diese Einlagen gerade den Zweck verfolgten, die mechanischen Eigenschaften der Lager zu verbessern, was hier nicht der Fall ist.
  • In der Zeichnung ist in Abb. i ein derartiger Lagerkörper, und zwar eingesetzt. in den Achskasten dargestellt, und zwar bezeichnet 3 die sogenannten Verschleißkörper, 2 den aus Gleitmetall bestehenden Lagerkörper, zu dessen Anfertigung am besten die Lagerungen verwandt werden, die mit Alkali- oder Erdalkal.imetallen vergütete Bleiverbindungen enthalten. Mit q. ist der Achskasten, mit 5 die Welle bezeichnet. In Abb.2 ist das gleiche Lager im Schnitt a-b yeranschaulicht. Beire Gießen können die Verschleißschutzkörper in die Formen so eingelegt werden und vom Gußmetall so umgossen werden, daß ein fertiger, ohne jede Nacharbeit verwendbarer Lagerkörper als Gußerzeugnis gewonnen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall für Achslager von Schienenfahrzeugen unter Verwendung des Gußverfahrens gemäß Patent 525 225, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stellen der Form, die den höchstbeanspruchten Stellen des Lagerkörpers entsprechen, Verstärkungseinlagen eingesetzt werden und darauf eine mit Alkali- und/oder Erdalkalimetallen vergütete Bleilegierung unter Druck eingegossen wird.
DE1930557466D 1930-05-20 1930-05-20 Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall Expired DE557466C (de)

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DE1930557466D Expired DE557466C (de) 1930-05-20 1930-05-20 Verfahren zum Herstellen von Lagern aus Gleitmetall

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