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DE557167C - Ringfoermiger Auspuff fuer in eine Haube eingebaute, sternfoermig angeordnete Luftfahrzeugmotore - Google Patents

Ringfoermiger Auspuff fuer in eine Haube eingebaute, sternfoermig angeordnete Luftfahrzeugmotore

Info

Publication number
DE557167C
DE557167C DEB142669D DEB0142669D DE557167C DE 557167 C DE557167 C DE 557167C DE B142669 D DEB142669 D DE B142669D DE B0142669 D DEB0142669 D DE B0142669D DE 557167 C DE557167 C DE 557167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hood
exhaust
exhaust pipe
pipe
channel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB142669D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GIUSEPPE MARIO BELLANCA
Original Assignee
GIUSEPPE MARIO BELLANCA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GIUSEPPE MARIO BELLANCA filed Critical GIUSEPPE MARIO BELLANCA
Priority to DEB142669D priority Critical patent/DE557167C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE557167C publication Critical patent/DE557167C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N13/00Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features
    • F01N13/06Exhaust or silencing apparatus characterised by constructional features specially adapted for star-arrangement of cylinders, e.g. exhaust manifolds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf die besondere Anordnung und den Einbau eines Auspuffrohres für sternförmig oder ähnlich angeordnete Luftfahrzeugmotoren.
Bei der Verwendung von sternförmigen oder ähnlichen Motoren an Luftfahrzeugen ist es bekannt, der Auspuffleitung die Form eines Ringes zu geben. Ihre Anordnung ist aber insofern mit Schwierigkeiten verknüpft, als sie bei der Fahrt eine erheblich große Widerstandsfläche bildet, die den Luftwiderstand erhöht und dadurch die Flugleistungen vermindert. Dieser Nachteil ist durch die Notwendigkeit bedingt, bei solchen sternförmig angeordneten Motoren das Auspuffrohr außerhalb des Raumes anzuordnen, der von der Außenhaut des Flugzeugrumpfes umschlossen ist. Dabei umfaßt bei den bekannten Anordnungen das Auspuffrohr die Spit-
ao zenhaube des Flugzeuges ringförmig und senkrecht zur Flugzeuglängsachse, bietet somit seine Vorderfläche auf seiner ganzen Länge dem Luftwiderstand dar.
Die Erfindung will eine Anordnung treffen, durch die dieser Nachteil bei sternförmig angeordneten Flugzeugmotoren vermieden wird, so daß das Auspuffrohr der Luft einen möglichst geringen oder gar keinen Widerstand entgegensetzt.
Dies erfolgt gemäß der Erfindung dadurch, daß in der Mantelfläche der den Luftfahrzeugmotor umgebenden Haube eine Ringrinne angeordnet ist, in der das ringförmige Auspuffrohr gelagert wird. Das Auspuffrohr ist dabei gemäß der Erfindung in der Rinne drehbar, so daß es in wechselnden Lagen eingebaut werden und dadurch der Auspuff an einer beliebigen Stelle stattfinden kann.
Das Auspuffrohr der Erfindung besitzt einen flachgedrückten Querschnitt, dessen Innenseite der Gestalt der aufnehmenden Rinne und dessen Außenseite der Umrißform der Haube angepaßt ist. "Dabei ist zwischen der Rinne und dem Ringrohr ein von vorn nach hinten offener Spalt vorhanden, durch den Kühlluft streichen kann, um eine Überhitzung des Auspuffrohres zu verhindern. Um diese Luftförderung nach der Innenseite zu unterstützen und die Luft nach dem Spalt abzulenken, steht nach der Erfindung die Vorderkante des Ringrohres vorzugsweise ein wenig über den Umriß der Haube vor.
Um weiterhin eine Verkrümmung oder Verdrehung der Rohrteile unter der von den Temperaturänderungen herrührenden Expansion zu verhindern, sind gemäß der Erfindung in dem Ringrohr und den Verbindungsstutzen nach den Motonen an sich bekannte nachgiebige Verbindungen vorgesehen, die einen Ausgleich der durch die genannten Wärme-
Wirkungen hervorgerufenen Ausdehnungen bewirken.
Die Anordnung des Ringrohres innerhalb
einer Rinne in der Motorhaube würde bei manchen Arten von Luftfahrzeugen den Ein- und Ausbau einzelner Teile der Motorhaube behindern. Diesem Ubelstand wird nach der Erfindung dadurch abgeholfen, daß dieAußenhaut der Motorhaube so unterteilt ist, daß
ίο ihre Teile unabhängig von dem mit der Rinne versehenen Teil ein- und ausgebaut werden können.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigen:
Abb. ι die Gesamtanordnung in schaubildlicher Darstellung, Abb. 2 einen Schnitt nach 2-2 der Abb. 1, Abb. 3 eine nachgiebige Verbindungsstelle an dem Auspuffrohr, Abb. 4 eine nachgiebige Kupplung für die Verbindungsstutzen zwischen den Maschinenauslässen und dem Auspuffrohr, Abb. 5 die Motoranordnung in schematischer Darstellung ohne die Haube, Abb. 6 einen Schnitt ähnlieh Abb. 2 bei einer abgeänderten Ausführungsform.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist am Vorderende eines Flugzeugrumpfes eine Motorhaube 10 angeordnet, durch deren Öffnungen 11 die Arbeitszylinder 12 eines sternförmig angeordneten Motors zutage treten. Das Vorderende der Haube 10 ist mit der üblichen glatten Kappe 1.3 ausgerüstet, die dazu dient, den Luftwiderstand an der Nabe der Schraube 14 zu vermindern.
Urn den Auspuff der einzelnen Arbeitszylinder 12 durch eine gemeinsame Leitung abzuleiten, wird ein Auspuffrohr 15 verwendet, das ringförmig ausgebildet ist und an geeigneter Stelle die Motorhaube 10 umfaßt. Vorzugsweise ist das ringförmige Auspuffrohr unmittelbar hinter den Arbeitszylindern 12 eingebaut. Zwischen den Auslassen 17 der einzelnen Arbeitszylinder 12 und dem gemeinsamen Auspuffrohr 15 sind Verbindungsstutzen 16 angeordnet. Das Auspuffrohr 15 läuft in einen Auslaßstutzen 18 aus, der nach hinten gerichtet ist und sich ein beliebiges Stück längs der Außenhaut des Flugzeugrumpfes erstrecken kann.
Damit das ringförmige Auspuffrohr dem Luftwiderstand die geringstmögliche Oberfläche darbietet, soll es nach der Erfindung in eine rinnenförmige Ausnehmung 19 eingelegt werden, die an der Mantelfläche der Motorhaube 10 an geeigneter Stelle angeordnet ist. Die rinnenförmige Ausnehmung 19 erstreckt sich in der Querrichtung rund um die gesamte Mantelfläche der Motorhaube, und hierdurch wird die Möglichkeit gegeben, das Auspuffrohr 15 beim Einbau in jede gewünschte Winkelstellung drehend einzustellen, so daß der Auspuff stutzen 18 an eine beliebige Stelle verlegt werden kann. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel erstreckt sich der Auspuffstutzen 18 unterhalb der Bodenwand des Flugzeugrumpfes. Diese Anordnung hat wesentliche Vorteile bezüglich der Abdämpfung der Auspuffgeräusche für die Fahrgäste in den Räumen des Flugzeugrumpfes. Es ist klar, daß das Auspuffrohr beim Einbau drehend in der Rinne 19 eingestellt werden kann, um den Auspuff stutzen 18 an eine beliebige Stelle des Flugzeugrumpfes zu bringen, also entweder auf eine Seite oder oberhalb der Tragflächen.
TJm eine Überhitzung des Auspuffrohres und eine Übertragung der Hitze auf die benachbarten Teile der Außenhaut zu verhindern, soll nach der Erfindung das Auspuffrohr mit einem geringen Abstand von der benachbarten Oberfläche der Aussparung 19 eingebaut werden, wie in Abb. 1 und 2 gezeigt. Der so gebildete Spalt 20 dient als Durchtrittskanal für die Luft, wie in Abb. 2 durch Pfeile dargestellt, wodurch die Hitze verteilt und eine Überhitzung der benachbarten Teile vermieden wird. Um das Durchströmen der Luft durch den Spalt 20 zu erleichtern, soll die vordere oder eintretende Kante 21 des Auspuffrohres ein wenig über den Umriß der Außenhaut der Haube 10 vorstehen, so daß sie auf den rückwärts abfließenden Luftstrom schöpfend wirkt. Die so eingefangene Luft wird durch den Kanal 20 verteilt und ruft hierdurch die Kühlwirkung hervor.
Es ist ferner zu bemerken, daß der Querschnitt oder die Gestalt des Auspuffrohres 15 derart gewählt ist, daß es demLuftwiderstand eine möglichst geringe Fläche darbietet. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besitzt die Auspuffleitung die Gestalt eines seitlich flach gedrückten Rohres, zwischen dessen nach vorn oder nach hinten gerichteten Kanten sich eine im wesentlichen ebene Außenfläche ergibt, die im großen ganzen sich der Umrißform der Außenhaut der Haube 10 anpaßt. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Verwendung von biegsamen oder nachgiebigen Zwischenstücken in dem eigentliehen Auspuffrohr und auch in den Verbindungsstutzen 16 zwischen dem Auspuffrohr und den Arbeitszylindern 12. Bei den Verbindungsstutzen 16 sind Kupplungsstücke 22 zu diesem Zweck angeordnet. Sie können die Form der in Abb. 4 gezeigten, in der Längsrichtung aufgeschnittenen Rohrmuffen erhalten, die durch Klemmschrauben 23 zusammengehalten werden und geeignete Unebenheiten 24 aufweisen, die das Abgleiten der Kupplungsstücke von den zu verbindenden Rohrteilen verhindern. Um Ausdehnungen
und Zusanittienziehungen des eigentlichen Auspuffrohres selbst bei wechselnden Temperaturen zu ermöglichen, ist eine teleskopisch ineinandergeschobene Verbindungsstelle 25 angeordnet, die eine relative Bewegung der benachbarten Rohrteile gegeneinander ermöglicht, wodurch ein Verbiegen oder sonstiges Beschädigen des Auspuffrohres bei Ausdehnung und Zusammenziehung infolge von Temperaturänderungen verhindert werden. Bei manchen Arten von Luftfahrzeugen ist es möglich, daß das Vorhandensein des Auspuffrohres gemäß der Erfindung dem Ein- und Ausbau einzelner Teile der Motorhaube hinderlich wird. Um diese Schwierigkeit zu beseitigen, kann die Bauweise nach Abb. 6 gewählt werden. Hierbei kann die bei dem ersten Ausführungsbeispiel aus einem Stück bestehende Motorhaube in mehrereAbschnitte unterteilt sein, z. B. kann ein Vorderteil 26 und ein mit der Rinne ausgerüsteter Hinterabschnitt 27 vorgesehen sein. Auch hier kann das Auspuffrohr von dem Teil 27 einen geringen Abstand haben, um durch den Kanal 20 Kühlluft strömen zu lassen. Bei dieser Bauweise kann der Vorderteil der Haube leicht abgenommen werden, um die Maschine zugängig zu machen, während das Auspuffrohr an Ort und Stelle bleibt.
Man kann auch nach der Erfindung die Haube dreiteilig ausführen, so daß sie entsprechend Abb. 6 einen Abschnitt 26, einen Abschnitt 27 und einen Abschnitt 28 umfaßt. Der Abschnitt 27 stellt dann einen mit der umlaufenden Rinne ausgerüsteten schmalen Streifen dar. Hierdurch wird ermöglicht, sowohl den vorderen wie den hinteren Teil der Haube abzunehmen, ohne das Auspuffrohr auszubauen.
Es ergibt sich, daß der Erfinder eine Auspuffanordnung für Flugzeugmotoren in Sternform geschaffen hat, durch die alle Schwierigkeiten bezüglich des Luftwiderstandes überwunden sind.

Claims (7)

  1. 45 Patentansprüche:
    r. Ringförmiger Auspuff für in eine Haube eingebaute, sternförmig angeordnete Luftfahrzeugmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mantelfläche der Haube (10) eine Ringrinne (19) angeordnet ist, in der das ringförmige Auspuffrohr (15) gelagert ist.
  2. 2. Auspuff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auspuffrohr (15) drehend einstellbar in der Ringnut (19) gelagert ist.
  3. 3. Auspuff nach Anspruch "1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auspuff-
    ' rohr (15) einen flachgedrückten Querschnitt aufweist, dessen Innenseite der Gestalt der Rinne (19), die Außenseite der Umrißform der Haube (10) angepaßt ist.
  4. 4. Auspuff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in das Ringrohr (15) und die Verbindungsstutzen (16) an sich bekannte nachgiebige Verbindungen (22, 25) zwecks Ausgleiches der durch die Wärmewirkung hervorgerufenen Ausdehnungen eingeschaltet sind.
  5. 5. Auspuff nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rinne (19) und dem Ringrohr (15) ein von vorn nach hinten offener Spalt (20) vorhanden ist, durch den Kühlluft streichen kann.
  6. 6. Auspuff nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (21) des flachgedrückten Ringrohres (15) nur wenig über den Umriß der Haube (10) vorsteht, um die Luft nach demSpalt (20) abzulenken.
  7. 7. Auspuff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhaut der Motorhaube so unterteilt ist, daß Teile davon (26, 28) unabhängig von dem mit der Rinne (19) versehenen Teil (27) ausgebaut werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB142669D 1929-03-16 1929-03-16 Ringfoermiger Auspuff fuer in eine Haube eingebaute, sternfoermig angeordnete Luftfahrzeugmotore Expired DE557167C (de)

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DE557167C true DE557167C (de) 1932-08-19

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DE (1) DE557167C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749544C (de) * 1940-12-04 1944-11-24 Einrichtung zur Heizung, Flammendaempfung und Ausnutzung des Rueckstosses zur Vortriebserhoehung von Flugzeugen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749544C (de) * 1940-12-04 1944-11-24 Einrichtung zur Heizung, Flammendaempfung und Ausnutzung des Rueckstosses zur Vortriebserhoehung von Flugzeugen

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