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DE556737C - Kuehlanlage, insbesondere fuer Verwendung von Trockeneis aus Kohlensaeure, mit seitlichem Luftabfallschacht - Google Patents

Kuehlanlage, insbesondere fuer Verwendung von Trockeneis aus Kohlensaeure, mit seitlichem Luftabfallschacht

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Publication number
DE556737C
DE556737C DE1930556737D DE556737DD DE556737C DE 556737 C DE556737 C DE 556737C DE 1930556737 D DE1930556737 D DE 1930556737D DE 556737D D DE556737D D DE 556737DD DE 556737 C DE556737 C DE 556737C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
shaft
cold
cooling system
side air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930556737D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE556737C publication Critical patent/DE556737C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D3/00Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies
    • F25D3/12Devices using other cold materials; Devices using cold-storage bodies using solidified gases, e.g. carbon-dioxide snow

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Kühlanlage, insbesondere für Verwendung von Trockeneis aus Kohlensäure, mit seitlichem Luftabfallschacht Besonders wichtig ist bei Kühlanlagen die richtige Umwälzung und Erneuerung der Luft. In Kühlräumen, die nicht ständig von einem Ende zum andern von einem Luftstrom durchspült und deren Luft nicht regelmäßig bis in die Winkel erneuert werden kann, kommt es zu Tropfenhildung an der Decke, und die eingebrachten Lebensmittel bleiben selbst bei sonst ausreichender Kälte nicht frisch. Diese Erkenntnis hat zu verschiedenen Lösungen geführt.
  • Bei Maschinenanlagen findet man meistens Ventilatorbetrieb. Er bringt nur teilweisen Erfolg, weil der Ventilator nur die ihm zunächstliegenden Luftteile anzieht. Eine wirkliche Durchspülung der ganzen Anlage mit Luft, insbesondere der toten Winkel, wird nicht immer erreicht. Eine Trennung von guter und schlechter Luft findet infolge von Wirbelungen nicht statt, ebensowenig eine zwangsweise Führung oder Erneuerung der Luft. Andererseits wird zum Schaden des Verkäufers das dem Ventilator zunächsthängende Kühlgut übermäßig ausgetrocknet.
  • Bei sogenannten Obereiskühlanlagen ist eine gewisse Luftumwälzung unter Ausnutzung der verschiedenen Schwere der warmen und kalten Luft zu erreichen. Die warme Luft steigt an einem Ende der Anlage in die Höhe. Am höchsten Punkt trifft sie auf den kalten Eislagerboden, kühlt sich ab, fällt in einen schräg abwärts geneigten Kanal und dann durch den senkrechten sogenannten Kaltluftschacht in die Anlage zurück. Praktisch ist die Luftumwälzung schwach und wird um so geringer, je kleiner der Temperaturunterschied zwischen Eislagerboden und Kühlraum wird und je größer der Feuchtigkeitsgehalt der Luft ist. In manchen Fällen wird daher auch hier der Ventilator zur Ergänzung herangezogen.
  • Bei Eiskühlanlagen, in denen Eisraum und Kühlraum auf gleicher Höhe liegen, wird meistens durch Anbringung von öffnungen oben und unten am Eisraumbehälter versucht, eine Luftumwälzung unter Ausnutzung der verschiedenen Schwere der warmen und kalten Luft zu erreichen. In der Nähe des Eisbehälters ist dies auch wohl der Fall, der entferntere Teil des Kühlraumes hat dagegen wenig Luftumwälzung. Verschiedentlich wird versucht, die Luftumwälzung dadurch zu erreichen, daß man die Luft von einem Ende der Anlage zum anderen in einem Kanal führt, der zum Eisraum hin steigt. Der Umlauf der Luft soll dabei durch Verjüngung des. ansteigenden Kanals verstärkt werden. Es besteht jedoch die Gefahr, daß die im Kanal aufsteigende Luft am Austrittsende auf eine über dem Eisraum liegende Säule kalter Luft trifft und unter der Decke sitzen bleibt. Oder sie wird versuchen, auf dem gekommenen Wege zurückzufließen, weil sie sich an der kalten Luftsäule abgekühlt hat und nun die durch Verjüngung des Kanals entstehende Pressung nicht überwinden kann. Störungen der Luftumwälzung sind die Folge.
  • Auch die Frage der Lufterneuerung ist wichtig, da gerade von der Zuführung genügend frischer, trockener Luft die Wirtschaftlichkeit der Kühlung abhängt. Ohne Zufuhr von frischer Luft sind erfahrungsgemäß zum Frischhalten von Lebensmitteln erheblich tiefere Kältegrade notwendig, als wenn die Luft von Zeit zu Zeit erneuert wird. Bei Maschinenanlagen und auch bei Eisanlagen, besonders solchen, die ohne Ventilator arbeiten, findet man wohl ein oder mehrere Frischluftrohre. Ihre Anbringung erfolgt jedoch nicht immer derart, daß eine wirkliche Zufuhr von frischer Luft in ausreichendem Maße erfolgt.
  • Gegenüber diesem bisherigen Stand der Technik bringt die vorliegende Erfindung zwei wesentliche Neuerungen und Verbesserungen. Sie ist in erster Linie für die Kühhing mit sogenanntem Trockeneis aus Kohlensäure bestimmt, kann aber auch bei den sonst üblichen Kühlanlagen in Anwendung kommen.
  • Die erwärmte Kühlraumluft steigt in ein oder mehreren der bekannten Kanäle entlang der Kühlraumdecke von einem zum andern Ende des Kühlraumes in die Höhe; hier münden die Kanäle in einen senkrechten Kanal, den sogenannten Kaltluftschacht. In diesem Kaltluftschacht hängt ziemlich nahe der Decke ein Kälteträger, etwa ein Solebehälter. Er kann entweder durch die Verdampferschlange einer Kältemaschine oder durch entsprechend eingesetzte Blöcke aus Kohlensäureeis oder Wassereis oder in anderer Weise mit Kälte gespeist werden, die er seinerseits nach und nach an den Kühlraum ab= gibt. Dieser Kälteträger ist erfindungsgemäß so ausgebildet und angeordnet, daß er durch waagerechte Verdrehung eine Verengung des Querschnittes des senkrechten Kaltluftschachts bewirkt. Die im Deckenkanal in die Höhe gestiegene warme Luft strebt am Ausgang des Kanals frei und zunächst ungehindert in die Höhe. Die mitgeführten leichteren Fäulnisgase werden in bekannter Weise durch Kaminzug gesondert abgeführt. Die in der Nähe des Kälteträgers befindliche Luft fällt durch die starke Abkühlung und ihr Eigengewicht rasch nach unten und übt eine ansaugende Wirkung aus. Die veränderliche Verengung des Kaltluftschachtes erhöht durch die damit verbundene Pressung die Umlaufgeschwindigkeit der Luft erheblich. Dadurch setzt fast augenblicklich eine starke Luftumwälzung ein. Die am Kälteträger abgekühlte, nach unten fallende, am Boden hinfließende Luft drückt nun gleichzeitig die warme Luft an einem Ende der Anlage in die Höhe und saugt am anderen Ende unter der Decke warme Luft an. Diese ansaugende Wirkung kann außer durch die waagerechte Drehbarkeit des Kälteträgers nötigenfalls noch durch Ansätze verstärkt werden, die beim Drehen den Querschnitt des Kaltluftschachtes weiter verengen, oder daß im Kaltluftschacht noch besondere Klappen über dem Kälteträger angebracht sind, mit denen ebenfalls eine Verengung des Kaltluftschachtquerschnittes möglich ist. Auf diese Weise wird Stetigkeit der Luftumwälzung erreicht, die gleichzeitig durch beliebige Verengung des Querschnittes weitgehend geregelt werden kann. Der technische Fortschritt dieser Anordnung besteht darin, daß. die Kühlraumluft über die ganze Breite des Kühlraums zwangsweise geführt und umgewälzt wird. Die von der Luft aufgenommene Kälte wird rasch dem gesamten Kühlgut zugeführt und dieses ständig von einem kühlenden und trockenen Luftstrom umspült. Die veränderliche Verengung des Kaltluftschachtes bewirkt dabei an günstiger Stelle ein Ansaugen der im Dekkenkanal langsam in die Höhe steigenden Warmluft. Diese Wirkung wird sicher erreicht, weil die Verengungsich erst im abfallenden Kaltluftschacht befindet. So kann die ansaugende Wirkung der durch eigene Schwere nach unten fallenden Kaltluft leicht die durch Verengung des Querschnittes entstehende Pressung überwinden und eine Beschleunigung des Luftumlaufs bewirken, im Gegensatz besonders zu der bisher bekannten Verjüngung des ansteigenden Warmluftkanals.
  • Gleichzeitig ist nach der Erfindung unterhalb des Kälteträgers ein nach außen führendes Frischluftrohr angebracht. Es ist so geformt, daß die von oben herabfallende Luft ansaugend auf die im Frischluftrohr stehende Außenluft wirkt. Auf diese Weise wird bei offenem Frischluftrohr die Frischluft selbsttätig angesaugt und der Anlage an der geeigneten Stelle zugeführt, nämlich dort, wo sie sich mit der direkt vom Kälteträger kommenden stark gekühlten Kühlraumluft vermischen und am Rohr entfeuchten kann.
  • Während auf diese Weise zwangsläufige Zuführung von frischer Außenluft bei gleichzeitiger Durchspülung der Anlage mit der abgekühlten Luft erreicht wird, -ist auch dafür gesorgt, daß das an dem Kälteträger sich bildende Schwitzwasser abgefangen und abgeleitet wird und daß durch Drosselung der Kälteabgabe und Kältezufuhr die Temperatur des Kühlraumes in weitem Maße geregelt werden kann. Dazu ist der untere Teil des Kälteträgers als Sammelrinne ausgebildet. Ferner sind die Kälteträger so angeordnet, daß das Kältemittel ganz oder nur teilweise in die Sole hineinragt und daß es seine Kälte sowohl indirekt durch die es umgebende Sole wie auch direkt an die Kühlraumluft abgeben kann; und zwar einzeln wie beides zu gleicher Zeit.
  • In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung wiedergegeben.
  • Die Abb. i und 2 zeigen beispielsweise eine Kühlanlage in Grundriß und Aufriß, bei der der Kältemittelbehälter drehbar angeordnet ist. V ist der Vorraum, T der Tiefkühlraum, K der Kaltluftschacht, B der drehbare Behälter, D das Frischluftrohr.
  • Nach Durchtritt durch die Klappe A kühlt sieh die Luft am drehbaren Behälter B ab. Die abgekühlte Luft fällt durch den Kaltluftschacht 1i nach unten in den Kühlraum, fließt am Boden entlang, erwärmt sich und tritt durch die öffnung E in den ansteigenden Kanal F, aus dem sie bei A wieder durch die Ansaugewirkung der herabfallenden Kaltluft dem Kälteträger B zugeführt wird. Gleichzeitig wirkt die herabfallende Kaltluft ansaugend auf das unter dem Kälteträger befindliche Frischluftzufuhrrohr D. Dieses Rohr D kann von außen oder innen bei Bedarf durch eine Klappe oder Rosette verschlossen «-erden. Die verdorbene Luft wird am höchsten Punkt G durch Kaminzug abgesaugt.
  • Abb. 3, q. und 5 zeigen beispielsweise weitere verschiedene Ausführungsmöglichkeiten für die Form des Kälteträgers.
  • Abb. 6 zeigt beispielsweise, wie der mit Sole gefüllte Kälteträger mit seitlichen Einschubfächern ausgerüstet werden kann. Je nachdem diese Fächer ganz oder zum Teil in den Einzelbehälter hineingeschoben werden, findet die Kälteabgabe sowohl an die Sole wie an die Kühlraumluft statt. Abb. 7 zeigt eine ähnliche Ausführung mit gleichem Zweck, bei der (Trocken-) Eisblöcke senkrecht stehen.
  • Abb. 8 zeigt einen mit Sole gefüllten Kälteträger, in dessen Aussparungen Behälter mit Kältemittel eingesetzt werden können.
  • Abb. 9 zeigt beispielsweise die Ausbildung des unteren Teils des Kälteträgers als Schwitzwasserfänger. Die Ausbildung erfolgt auch hier so, daß beim Drehen des Kälteträgers eine Querschnittsverengung des Kaltluftschachtes erfolgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlanlage, insbesondere für Verwendung von Trockeneis aus Kohlensäure, mit seitlichem Luftabfallschacht zur'Erzielung eines zwangsläufigen Luftumlaufs und einer zwangsläufigen Lufterneuerung, dadurch gekennzeichnet, daß an oder in dem seitlichenLuftabfallschacht mindestens ein Kühlmittelbehälter so drehbar angeordnet ist, daß mit der Drehung eine beliebige Verengung des Schachtquerschnittes über die ganze Länge des Schachtes erfolgt und daß in dem Luftabfallschacht ein ejektorartig gebogenes Frischluftrohr, dessen unteres Ende höher als die unteren Austrittsöffnungen des Kaltluftschachtes liegt, so angebracht ist, daß die herabfallende Kaltluft Frischluft von außen ansaugt. Kühlanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Sole enthaltenden Behälter mit Einbuchtungen oder Aussparungen versehen sind, in die Kühlmittelbehälter ganz oder nur teilweise hineinragen, so daß eine zusätzliche Verengung des Schachtquerschnittes und zugleich eine Regelung des mittelbaren und unmittelbaren Wärmeübergangs erfolgt.
DE1930556737D 1930-06-17 1930-06-17 Kuehlanlage, insbesondere fuer Verwendung von Trockeneis aus Kohlensaeure, mit seitlichem Luftabfallschacht Expired DE556737C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE556737T 1930-06-17

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DE556737C true DE556737C (de) 1932-08-13

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Family Applications (1)

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DE1930556737D Expired DE556737C (de) 1930-06-17 1930-06-17 Kuehlanlage, insbesondere fuer Verwendung von Trockeneis aus Kohlensaeure, mit seitlichem Luftabfallschacht

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