DE543937C - Schleifmaschine zum Bestossen von Schnitzelmessern - Google Patents
Schleifmaschine zum Bestossen von SchnitzelmessernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B3/00—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
- B24B3/36—Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine zum Bestoßen von Schnitzelmessern, welche
insbesondere bei der Verarbeitung von Zukkerrüben gebraucht werden. Solche Schnitzelmesser
verlieren nach einer gewissen Arbeitszeit nicht nur ihre Schärfe, sondern werden
\*ielfach auch schartig. Bevor eine neue Anschärfung der Schnitzelmesser erfolgt, muß
deren Schneidkante geradlinig abgerichtet werden, was auf einer sogenannten Bestoßmaschine
erfolgt.
Bei den bekannten Bestoßmaschinen ist der Halter bzw. das Einspannfutter für die
Schnitzelmesser gewöhnlich auf einem Kreuzsupport in der Weise angeordnet, daß das
Messer durch Bewegung eines Schlittens an der Schleifscheibe vorbeigeführt wird. Diese
Einrichtung weist den Nachteil auf, daß bei der zum Abrichten der Messer erforderlichen
Verschiebung in zwei entgegengesetzten Richtungen verhältnismäßig große Massen unter
entsprechendem Kraftaufwand bewegt werden müssen, so daß die Handhabung der Maschine schwer und außerdem umständlich
ist. Auch kann das Bestoßen der Schnitzelmesser im Laufe der Zeit unregelmäßig werden,
wenn die Schlittenführungen nach längerem Gebrauch z. B. durch Eindringen von Schmutz u. dgl. zwischen Support und
Führung ungenau werden.
Die Erfindung betrifft eine Bestoßmaschine, bei welcher die Handhabung wesentlich erleichtert
und mit einfachen Mitteln ein stets genaues Abrichten der Messer gewährleistet ist. Dies ist dadurch erreicht, daß der das
Messer in seiner Längsachse bewegende Support von einem mit Gegengewicht ausgestatteten
Schwenkarm gebildet wird. Kreuzsupporte, welche eine Schwenkbewegung des Werkstückes gestatten, sind an sich bei
Schleifmaschinen zum Anschärfen von Messerschneiden bekannt; dabei wird jedoch zwangläufig eine dauernd hin und her gehende
Bewegung des Werkstückes z. B. durch einen maschinellen Kurbelantrieb erzeugt, oder das
Messer führt die Schwenkbewegung um seine eigene Längsachse aus, damit es sich auch bei
gewundenem Verlauf seiner Schneide mit jeder Stelle demselben an den Schleifstein anlegen
kann.
Der gemäß der Erfindung vorgesehene, durch Gegengewicht entlastete Schwenkarm
kann dagegen von Hand frei bewegt werden und gestattet, das Messer ohne nennenswerten
Kraftaufwand über die rotierende Schleifscheibe bzw. über den Rand derselben zu führen.
Die Schwenkachse ist vorzugsweise so angeordnet, daß das Messer sich in der Ruhelage des
Schwenkarmes außerhalb des Bereiches der Schleifscheibe befindet, so daß das Messer
bequem eingespannt und ausgewechselt werden kann, ohne daß eine sonstige Verstellung
oder Verschiebung des Einspannfutters erforderlich wäre. Die Bedienung der Maschine
ist hierdurch nicht nur erheblich vereinfacht und erleichtert, sondern auch beschleunigt, so
daß die Leistung wesentlich gesteigert wird. Nach dem Einspannen des Messers genügt ein
geringer Druck auf den Schwenkarm, um das Messer in den Bereich der Schleifscheibe zu
bringen, während nach dem Bestoßen der Schwenkarm infolge des an seinem unteren Ende vorgesehenen Gegengewichtes selbsttätig
in die senkrechte Stellung zurückschwingt.
Das Einspannen des Messers in den Halter erfolgt in beliebiger Weise, vorzugsweise
ίο aber durch Anzug von Exzenterklemmen, wodurch das Einspannen gegenüber der vielfach
üblichen Befestigung mittels Klemmplatte und Flügelschrauben erheblich beschleunigt
wird. Um ein gerades Einspannen des Messers zu gewährleisten und gleichzeitig zu erreichen, daß die Messer immer die
gleiche Breite erhalten, ist gemäß der Erfindung gegenüber der Einspannvorrichtung des
in Ruhelage seitlich der Schleifscheibe befindliehen Schwenkarmes eine verstellbare Anschlagplatte
zum richtigen Einstellen des Werkstückes vorgesehen. Mittels der Anschlagklappe
wird das in den Messerhalter eingelegte Messer vor dem Festklemmen so eingestellt, daß zum Heranbringen des Messers
an die Schmirgelscheibe nur noch eine ganz geringfügige Verstellung des Schwenkarmes
in axialer Richtung erforderlich ist. Diese Verstellung erfolgt zweckmäßig mittels
einer Kurbel, die von Hand bedient wird. Das Abschleifen kann auf der neuen Bestoßmaschine
unter leichtem Andruck des Schnitzelmessers ausgeführt werden, wodurch die Schmirgelscheibe geschont und die Leistung
vergrößert wird. Die Einstellung auch leichten Drucks ist infolge der Anordnung des leicht beweglichen Schwenkarmes viel
einfacher und sicherer zu erzielen, als bei Maschinen mit schweren hin und .her gleitenden
Massen.
Die neue Bestoßmaschine ist infolge der feinen Regulierbarkeit sowohl für gefräste
als auch für gewalzte Messer mit Vorteil anwendbar.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung schematisch an einem Ausführungsbeispiel.
Abb. ι zeigt die neue Bestoßmaschine für Schnitzelmesser in Seitenansicht.
Abb. 2 ist eine Vorderansicht zu Abb. 1.
Abb. 3 ist die Draufsicht auf die in Abb. 1 und 2 gezeichnete Ausführung, wobei die Anschlagklappe
zur Einstellung des Messers fortgelassen ist.
Auf einer Säule oder einem Gestell 1 ist die von einer mit Anschluß 2 für Staubabsaugevorrichtungen
versehene Schutzhaube 3 umgebene Schmirgelscheibe 4 gelagert, welche bei dem gezeichneten Ausfuhrungsbeispiel
mit einem Elektromotor 9 direkt gekuppelt ist, naturgemäß aber auch von einer Transmission
aus angetrieben werden kann. Der Halter bzw. das Einspannfutter für das Messer 5 ist am oberen Ende eines seitlich der
Scheibe 4 gelagerten, entgegen der Wirkung ß5
des Gegengewichtes 6 im Sinne des in Abb. 2 gezeichneten Pfeiles in den Bereich der
Scheibe 4 schwenkbaren Armes 7 angeordnet. Der Schwenkarm 7 ist in Richtung der Achse 8 mittels der Kurbel 10 verstellbar,
welche die Abnutzung der Scheibe 4 ausgleicht und das Messer 5 so lange an die Scheibe führt, bis es die richtige Breite besitzt.
Das Einspannen des Messers in dem am oberen Ende des Schwenkhebels vorgesehenen Halter 11 erfolgt durch Umlegen des
Hebels 12 (Abb. 1) und dadurch bewirkten Anzug von Exzenterklemmen. Um ein gerades
Einspannen des Messers 5 und gleichzeitig eine möglichst gleichbleibende Messerbreite
zu gewährleisten, ist eine in horizontaler und senkrechter Richtung verstellbare
Anschlagklappe 13 (Abb. 1) vorgesehen, mittels
welcher das Messer vor dem Festklemmen entgegen einer Federkraft in die richtige
Stellung gebracht wird.
Claims (2)
1. Schleifmaschine zum Bestoßen von Schnitzelmessern, die auf einem Kreuz- go
support eingespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der das Messer in seiner Längsachse bewegende Support
von einem mit Gegengewicht ausgestatteten Schwenkarm gebildet wird.
2. Schleifmaschine zum Bestoßen von Schnitzelmessern nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß gegenüber der Einspannvorrichtung (11) des in Ruhelage
seitlich der Schleifscheibe befindliehen Schwenkarmes (7) eine verstellbare
Anschlagklappe (13) zur Ausrichtung und Einstellung des Werkstückes (5) vorgesehen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE543937T | 1930-11-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE543937C true DE543937C (de) | 1932-02-11 |
Family
ID=6560229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930543937D Expired DE543937C (de) | 1930-11-08 | 1930-11-08 | Schleifmaschine zum Bestossen von Schnitzelmessern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE543937C (de) |
-
1930
- 1930-11-08 DE DE1930543937D patent/DE543937C/de not_active Expired
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