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DE543102C - Gasluft-Entpichungsbrenner - Google Patents

Gasluft-Entpichungsbrenner

Info

Publication number
DE543102C
DE543102C DEG77981D DEG0077981D DE543102C DE 543102 C DE543102 C DE 543102C DE G77981 D DEG77981 D DE G77981D DE G0077981 D DEG0077981 D DE G0077981D DE 543102 C DE543102 C DE 543102C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
burner
gas air
gas
air discharge
burner according
Prior art date
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Expired
Application number
DEG77981D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEG77981D priority Critical patent/DE543102C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE543102C publication Critical patent/DE543102C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Gasluft-Entpichungsbrenner Die Erfindung betrifft Gasluft-Entpichungsbrenner. Bei der Verwendung bekannter derartiger Brenner mit Preßgasbetrieb machte sich der Übelstand bemerkbar, daß der Brenner, welcher in einem nahezu rings umschlossenen, sich mit Pechdämpfen und Verbrennungsgasen schnell füllenden Raum arbeiten muß, Temperaturen annimmt, welche das Gas im Zuleitungsrohr zur Entzündung bringen, wodurch dieses Rohr zum Glühen kommt, das Spundloch verkohlt und das Faß für den Brauer unbrauchbar wird. Man hat bereits, jedoch ohne befriedigenden Erfolg, versucht, diese Schwierigkeit auf verschiedenen Wegen, durch Anhäufen von wärmespeichernden Metallmassen in Brennerkopf und Zuleitungsrohr, durch selbsttätiges Ausschalten des Brenners in den Entpichungspausen oder auch durch Anordnung einer Einrichtung zum Umspülen des in dem Spundloch steckenden Teiles des Düsenstengels mit Wasser oder Kühlluft zu beheben. Gemäß der Erfindung läßt sich eine wirksame Verhütung des Verkohlens des Spundloches ohne Beeinträchtigung der Entpichungsarbeit und ohne besondere Kühleinrichtungen dadurch erreichen, daß auf einer bestimmten Wegstrecke vor Eintritt des Gasluftgemisches in den Brenner, und zwar von einem vom Verbrennungsraum genügend weit entfernten Punkte ab, der Zuleitungsquerschnitt in einem solchen Maße verengt ist, daß die Durchströmgeschwindigkeit des Gasluftgemisches größer als seine Zündgeschwindigkeit ist. Durch diese Verengung, welche sich von einer bei einem bekannten Faßausbrenner mit Pechpatrone zur Anwendung gebrachten Verengung des Luftzuführungsrohres vor Eintritt in die Pechpatronenbrennröhre dadurch unterscheidet, daß vorliegend der verengte Teil zur Leitung eines zündfähigen Gasluftgemisches dient, wird -erreicht, daß dieses durch den glühenden Brennerkopf hindurch im Faßinnern zum Verbrennen gebracht werden kann, ohne ein Zurückschlagen der Flamme in die Gasgemischzuleitung befürchten zu müssen. In dem Brennerkopf kann man dabei zweckmäßig einen kleinen Vorraum anordnen, in welchem sich die Flamme entwickeln kann und dem sich ein engerer Ausströmfortsatz zur Erzielung einer erhöhten Wärme in diesem anschließt. Anordnungen zur günstigeren Ableitung der entstehenden Pechdämpfe und Abgase sowie zur Verbindung von Brenner und Zuleitung tragen ferner zur Wirkungssteigerung dieses Entpichungsgasbrenners bei.
  • Die Zeichnung erläutert durch Abb. a in schematischer Darstellung die Anordnung von Zuleitung und Brenner.
  • Abb. 2 zeigt in Längsschnitt eine Ausführung mit Wärmeschutzrohr und einem auf das Zuleitungsrohr aufgesetzten Verengungsstück, welches als Sitz für einen mit Vorkammer ausgerüsteten, auswechselbaren Brenner ausgebildet ist.
  • Das Zuleitungsrohr u besitzt vor seinem Eintritt in den Brennerkopf b einen im Durchmesser abgesetzten, verengten Teil c. Die Ausströmöffnungen d des Brennerkopfes sind so bemessen, daß die Austrittsgeschwindigkeit des durch den Kopf strömenden Gasluftgemisches geringer ist als dessen Zündgeschwindigkeit. Infolgedessen schlägt die Flamme unmittelbar nach Entzündung des austretenden Gasluftgemisches in das Innere des Brennerkopfes zurück. Ein weiteres Zurückschlagen der Flamme in das Zuführungsrohr wird durch die Verengung des Zuströmrohres und -durch die in diesem Teile über die Zündgeschwindigkeit erhöhte Durchfiußgeschwindigkeit ,erhindert, wobei der Anfang des verengten Teiles so weit vor dem Brennereintritt gelegt ist, daß er durch die im Brenner erzeugte und vor= handene Wärme nicht mehr zum Glühen gebracht wird.
  • Bei einer bewährten Ausführung eines solchen Brenners, in welchem die Zündgeschwindigkeit des zur Verbrennung gebrachten Gasluftgemisches zu i2o ciA/Sek. ermittelt wurde, wurde durch eine sich über eine Strecke von etwa ;oo mm ausdehnende Verengung des lichten Durchmessers des Zuströmrohres auf io min die Durchströmgeschwindigkeit des Brennstoffgeinisches unmittelbar vor Eintritt in den Brennkopf auf ein Mehrfaches der ermittelten Zündgeschwindigkeit erhöht, so daß der Brenner ohne Gefahr für ein Verkohlen des Spundloches dauernd in Betrieb gehalten werden konnte.
  • Bei der in !ebb. : dargestellten Ausführungsform wird diese Verengung der Zuleitung durch ein auf das Zuleitungsrohr a aufgesetztes Verengungsrohr c bewirkt, auf welchem ein mit erweiterter Vorkammer e und verengtem Ausströmraum versehener Brennerkopf, welcher zweckmäßig aus einem hochfeuerfesten Stoff, wie Chromnickel o. dgl.; hergestellt wird, mittels Bajonettverschluß auswechselbar befestigt ist.
  • Um das Zuleitungsrohr. ist ein einen ringförmigen Abzugkamin für die Pechdämpfe und Verbrennungsgase bildendes Leitrohr f angeordnet, welches in seinem oberen Teil Eintrittsöffnungen g und im unteren Teil Austrittsöffnungen lt besitzt.
  • Der Entpichungsbrenner wird mit Preßluft-Niederdruckgas oder auch mit Preßgas, dem die erforderliche Verbrennungsluft durch Injektion zugeführt wird, gespeist. Das zugeführte Gasluftgemisch wird beim Austritt aus den Brennkopföffnungen zur Entzündung gebracht, worauf die Flamme infolge ungenügender Austrittsgeschwindigkeit des Gases in das Innere des Brennkopfes zurückschlägt. Die weitere Verbrennung findet alsdann in der Vorkammer e statt, da die über die Zündgeschwindigkeit erhöhte Durchtrittsgeschwindigkeit des Brennstoffgemisches in dem Verengungsstück c' ein weiteres Zurückschlagen der Flamme verhindert und der Anfang dieser Verbrennungsstelle so weit von dem zum Glühen kommenden Brennerkopf entfernt liegt, daß seine Wärmeaufnahme die Entzündungstemperatur des Gases nicht erreicht. Wenn erwünscht, können zwischen Brenner und Anfang der Verengung schlechte Wärmeleiter, z. B. dadurch, daß das Verengungsstück ganz oder teilweise aus Schamotte oder Metall mit Emailleüberzug hergestellt wird, eingeschaltet werden.
  • Die so erzielte Sicherheit gegen ein Zurückschlagen der Flamme in das Zuleitungsrohr ermöglicht es auch, die entstehenden Verbrennungsgase und Pechdämpfe unmittelbar am Zuleitungsrohr entlang im Gegenstrom zum Gasluftgemisch durch den vom Rohr f um das Gaszuführungsrohr gebildeten Kamin abzuleiten und dadurch die Fortführung dieser Gase und Dämpfe unter gleichzeitiger Förderung -der Bedingungen für eine vollkommene Verbrennung des zugeführten Gasluftgemisches erheblich zu verbessern. Man vermag so ohne besondere Auflegeböcke für die Fässer und ohne daß der die Entpichung vornehmende Arbeiter durch die austretenden Abgase und Pechdämpfe in seiner Arbeit behindert wird, das Entpichen durch einfaches Überstülpen des Fasses über den rotglühenden Brennerkopf mit geringem Zeit- und Arbeitsaufwand einwandfrei und völlig gefahrlos vorzunehmen.
  • Zum Entpichen von Lagerfässern, bei welchen das Spundloch, die sogenannte Tür, zum Einführen des Brenners nicht in der Mitte liegt und der eingeführte Brenner der Faßwandung ziemlich nahe kommen würde, wird der erläuterte, ringsum mit Ausströmöffnungen versehene Brennerkopf durch einen nur auf einer Seite mit Ausströmöffnungen versehenen ersetzt, so daß die heißen Verbrennungsgase nur nach einer der unmittelbar benachbarten Faßwandungen entgegengesetzten Richtung hin ausgestoßen werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gasluft-Entpichungsbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen Zuströmrohr (a:) und Brennerkopf (b) ein verengter Rohrteil (c, c') befindet, dessen lichterDurchmesser so weit verengt ist, daß die Durchströmgeschwindigkeit durch den verengten Teil größer als die Zündgeschwindigkeit des Brennstoffes ist.
  2. 2. Gasluft-Entpichungsbrenner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (b) eine erweiterte Vorkammer (e) neben dem verengten Ausströmraum besitzt.
  3. 3. Gasluft-Entpichungsbrenner nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf auf einem auf das Zuleitungsrohr aufgesetzten Verengungsstück (c') mittels Bajonettverschluß auswechselbar befestigt ist.
  4. 4.. Gasluft Entpichungsbrenner nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verengte Teil (c) des Zuleitungsrohres ganz oder teilweise aus Wärme schlechtleitendem Stoff hergestellt ist.
  5. 5. Gasluft-Entpichungsbrenner nach Anspruch x bis q., dadurch gekennzeichnet, daß der Brennerkopf (b) nur auf einer Seite mit Ausströmöffnungen (d) versehen ist. G. Gasluft-Entpichungsbrenner nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsrohr (a) von einem einen ringförmigen Kamin bildenden Leitrohr (f) zum Abführen der im Faßinnern entstehenden Pechdämpfe und Verbrennungsgase umgeben ist.
DEG77981D 1929-11-19 1929-11-19 Gasluft-Entpichungsbrenner Expired DE543102C (de)

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