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DE543006C - Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinnduesen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinnduesen

Info

Publication number
DE543006C
DE543006C DEB138135D DEB0138135D DE543006C DE 543006 C DE543006 C DE 543006C DE B138135 D DEB138135 D DE B138135D DE B0138135 D DEB0138135 D DE B0138135D DE 543006 C DE543006 C DE 543006C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
production
porcelain
nozzle
spinning nozzles
silk spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB138135D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN BRILL DR
Original Assignee
EUGEN BRILL DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN BRILL DR filed Critical EUGEN BRILL DR
Priority to DEB138135D priority Critical patent/DE543006C/de
Priority to GB1873929A priority patent/GB314381A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE543006C publication Critical patent/DE543006C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D4/00Spinnerette packs; Cleaning thereof
    • D01D4/02Spinnerettes
    • D01D4/022Processes or materials for the preparation of spinnerettes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
1. FEBRUAR 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 543006 KLASSE 29 a GRUPPE
Dr. Eugen Brill in Berlin Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinndüsen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1928 ab
Für Kunstseidenspinndüsen hat man schonvorgeschlagen, Düsen aus keramischem Baustoff herzustellen, und zwar in der Weise, daß man den die feinkalibrigen Öffnungen enthaltenden Düsenboden für sich erzeugt, diesen mit dem Düsenkörper z. B. durch Bindemittel und Glasuren verbindet und die so' zusammengesetzte Düse hierauf brennt. Auch ist es nicht neu, Porzellanspinndüsen
to aus einem einzigen Stück herzustellen.
Solche Düsen haben den Nachteil, daß die feinen Düsenöffnungen und die feinen Düsenkanäle selbst nicht mit Glasuren überzogen werden können, weil das nachträgliche Aufbringen einer Glasur in den feinen Bohrungen unmöglich ist und zum Verstopfen der Bohrungen führen würde.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer Kunstseiden-
ao spinndüse mit vielen feinen Öffnungen aus keramischem Baustoff, welches den Vorteil hat, daß die Düse nicht nur an der Außen- und Innenwandung nach der Fertigstellung eine Glasur aufweist, sondern auch an den
S5 Wandungen der feinen Düsenbohrungen sel&st. Diese Glasur wird bei der Düse erfindungsgemäß durch die Zusammensetzung der keramischen Masse erzielt, aus der sie hergestellt ist. Diese besteht aus den für Porzellan üblichen Tonerdesilikaten in \rerbindung mit einem entsprechenden Zusatz von seltenen Erden, z. B. Beryll oder Zirkon. Dadurch wird erreicht, daß, wenn der Preßling aus der oben angegebenen Mischung im Ofen gebrannt wird, er sich ,von selbst an allen Stellen seiner Wandungen und demzufolge auch in den feinen Kanälen mit einer harten Glasur überzieht.
Das Verfahren zur Herstellung der Düse nach der vorlieigenden Erfindung verläuft z. B. wie folgt:
Es wird eine übliche Grundmasse für Porzellan mit einem Zusatz von Beryll, der zuvor pulverisiert wurde, durch Einmischen in die Grundmasse versehen. Die so gebildete Grundmasse wird dann in einer Preßform zu einem einzigen Körper gepreßt, wobei dieser die bekannte Form einer Spinndüse mit Düsenmantel und Düsenboden aus einem Stück erhält, und wobei gleichzeitig in dem Düsenboden, z. B. durch Einstechen von Nadeln, die Kaliberbohrungen gebildet werden. Die so hergestellte und aus der Porzellanmischung gepreßte Düse wird nunmehr aus der Preßform herausgenommen und im Ofen gebrannt. Hierbei überzieht sie sich auf allen Teilen ihrer freien Oberfläche einschließlich der inneren Wandungen der feinen Bohrungen gleichmäßig mit einer glatten harten Glasur.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinndüsen, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichmäßigen Überziehen der Düsenoberfläche mit einer harten Glasur einer aus Tonerdesilikaten bestehenden Porzellangrundmasse seltene Erden, wie Beryll und Zirkon, pulverisiert beigemengt werden und daß aus dieser Masse mit feinen Bohrungen versehene Düsen gepreßt und hierauf im Ofen gebrannt werden.
DEB138135D 1928-06-27 1928-06-27 Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinnduesen Expired DE543006C (de)

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DEB138135D DE543006C (de) 1928-06-27 1928-06-27 Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinnduesen
GB1873929A GB314381A (de) 1928-06-27 1929-06-18

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Publications (1)

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DE543006C true DE543006C (de) 1932-02-01

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ID=6999351

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DEB138135D Expired DE543006C (de) 1928-06-27 1928-06-27 Verfahren zur Herstellung von Porzellankunstseidenspinnduesen

Country Status (2)

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DE (1) DE543006C (de)
GB (1) GB314381A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB314381A (de) 1930-06-12

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