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DE5416A - Rollers - Calandcr for flattening roll paper - Google Patents

Rollers - Calandcr for flattening roll paper

Info

Publication number
DE5416A
DE5416A DE5416A DE 5416 A DE5416 A DE 5416A DE 5416 A DE5416 A DE 5416A
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
rollers
roller
lever
calenders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
German (de)
Original Assignee
J. ECK & SÖHNE in Düsseldorf

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Description

1878.1878.

VÜBBse 8. VÜBBse 8.

JOSEPH ECK & SÖHNE in DÜSSELDORF. Rollen-Calander zum Glätten von Rollenpapi ex.JOSEPH ECK & SÖHNE in DÜSSELDORF. Roll calander for smoothing roll paper ex.

Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1878 ab. (i Sl f} .*,■·? (, Patented in the German Empire on July 5, 1878. (i Sl f} . *, ■ ·? ( ,

^ Zweck dieser Maschine ist, den auf der Papiermaschine endlos erzeugten, aber noch rauhen Post-, Schreib- und Conceptpapiersorten mittelst einmaligen Durchführens durch alle fest aufeinanderliegenden acht Walzen eine vollkommene schreibfähige und auf beiden Seiten gleiche Glätte oder Satinage zu geben. ■)■■ Is ^ purpose of this machine that, but still rough Post, writing on the paper machine endlessly generated and Concept paper means unique performing through all firmly stacked eight rolls a perfect writable and give both sides equal smoothness or calendering. ■) ■■

Bei den bis jetzt bekannten Rollcalandern zeigt sich fast ohne Ausnahme der Uebelstand, dafs in dem die Maschine passirenden Papier Beulen oder Falten entstehen, welch letztere dann Vertiefungen und Eindrücke in den aus Papierstoff verfertigten Walzen hinterlassen. Auch findet bei diesen Maschinen, wenn keine Vorrichtung zur Parallelstellung der Walzenmittel angebracht ist, sowie durch ,die bisher angewendeten unzweckmäfsigen Bremsvorrichtungen beim Einlassen des Papiers ein öfteres Zerreifsen öder Aufplatzen desselben statt. Ebenso ist ein mehrmaliges Durchlassen des Papiers erforderlich.In the case of the roll calenders known up to now, the disadvantage is almost without exception, that bulges or folds appear in the paper passing through the machine, what the latter then leave indentations and impressions in the rolls made of paper stock. Also found in these machines, if there is no device for parallel positioning of the roller means is appropriate, as well as by, the previously applied inexpedient braking devices when the paper is being admitted, frequent tearing or it bursts open. The same is true for the paper to be let through several times necessary.

Um nun alle diese Unregelmäfsigkeiten zu vermeiden, haben wir die in beiliegenden Zeichnungen dargestellte Maschine construirt.
Jj- . Fig. ι und 2 zeigt die Seiten- und Vorderansicht des Calanders, sowie Fig. 3 den Grundrifs desselben, und besteht er im wesentlichen aus den in einem starken, an den Seiten zu öffnenden Walzengestell auf eigenthümliche Weise gelagerten vier Hartgufswalzen A1 A1 A3 ΑΛ und vier Papierwalzen Bt B11B3B4, sowie in einer selbsttätigen, durch den Zug des Papiers bewirkten Abwicklung R mit Vorrichtung T U zum faltenlosen Einführen des zu glättenden Papiers, ferner in einem selbsttätigen, durch Frictionsscheiben getriebenen Aufrollapparat S für das fertige Papier.
In order to avoid all these irregularities, we have designed the machine shown in the accompanying drawings.
Yy- . Fig. 1 and 2 shows the side and front view of the calander, as well as Fig. 3 the outline of the same, and it consists essentially of the four hard cast iron rolls A 1 A 1 A mounted in a peculiar way in a strong roll frame that can be opened at the sides 3 Α Λ and four paper rollers B t B 11 B 3 B 4 , as well as in an automatic, caused by the tension of the paper processing R with device TU for crease-free insertion of the paper to be smoothed, also in an automatic, driven by friction disks rewinding device S for the finished paper.

Nachdem in die beiden Bremsböcke R R die zu glättende und auf eine vierkantige Eisenstange V gewickelte Papierrolle Y eingelegt ist, wird das Papierende über die feststehende eiserne Bremsrolle T, sodann unter die mit eigenthümlichem Rechts - und Linksgewinde versehene und feststellbare sogenannte Breithalterwalze U gezogen und, bei den Walzen A B anfangend, zwischen die in langsamer Bewegung befindlichen und durch eine besondere Vorrichtung vom Hebeldruck entlasteten Walzen ■hindurchgeführt, wobei an der Stelle, wo die Papierwalzen B3 und BA aufeinanderlaufen, der sogenannte Wechsel stattfindet; d. h. das Papier wird bis zur Papierwalze B3 mit seiner inneren Seite sich fünfmal an die hochpolirten Flächen der Hartgufswalzen anlegen und mit der äufseren Seite, welche auf dem bis jetzt zurückgelegten Wege auch schon eine gewisse Glätte angenommen, noch die letzte Papierwalze B, sowie die unterste, mit gespanntem Dampf geheizte Hartgufswalze A1, passiren und zuletzt sich auf die durch Zahnräder und Frictionsscheiben getriebene viereckige, mit Holz bekleidete Axe W selbstthätig aufrollen. Alsdann wird durch Aufrechtstellen des Hebels K bezw. Niederlegen der damit durch eine Welle verbundenen Daumenhebel / mittelst eines doppelten Hebelwerkes und angehängten Gewichts M ein starker Druck auf die vorher durch seitliches Verschieben der beiden Antriebsriemen in schneller Umdrehung befindlichen Walzen ausgeübt, welche Belastung bis zu 22000 kg gesteigert werden kann und in Verbindung mit dem Eigengewichte der Walzen dem Papier eine vorzügliche Glätte und beim schnellen Gange eine Geschwindigkeit von 25 m pro Minute ertheilt. Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Transmissionswelle aus durch zwei von einander unabhängige Riemen α und b, wobei der Riemen b auf der oberen Antriebscheibe C eine fünffach gröfsere Geschwindigkeit hat, als der Riemen a, welcher von der kleineren Scheibe C1 getrieben wird. Beim Stillstande der Maschine laufen beide Riemen leer auf den losen Scheiben E und E1, bei einer gewissen seitlichen Verschiebung der mit dem Handhebel G verbundenen Riemenführer H wird die Maschine in einen mäfsig langsamen Gang versetzt, indem alsdann der Riemen α die Scheibe E verlafst und auf D aufläuft, während der Riemen b auf der losen doppelbreiten Scheibe.^ sich verschiebt. Beim schnellen Gang, welcher zum eigentlichen Betrieb der Maschine dient, wird durch nochmaliges Verrücken der Riemenführer in derselben Richtung der Riemen α auf die lose Scheibe E1 gebracht und der schneller laufende Riemen b auf die feste Scheibe D. Die Klauenkupplung F, verbunden mit dem Hebel F1, dient zum plötzlichen Stillstellen der Maschine. Die Bewegungsübertragung vom Riemenvorgelege zur untersten Antriebwalze A1 wird durch Zahnradgetriebe bewerkstelligt. Die Walzenlagerung,Once in the two brake blocks RR is inserted to be smoothed and wound on a four-edged iron rod V roll paper Y, the paper end on the fixed iron brake roller T, is then under the with peculiar right - provided and left-hand thread and lockable so-called expander roll U pulled and wherein starting with the rollers AB , passed between the rollers, which are in slow motion and relieved from the lever pressure by a special device, the so-called changeover taking place at the point where the paper rollers B 3 and B A meet; that is, the paper will rest five times with its inner side up to paper roller B 3 against the highly polished surfaces of the hard cast iron rollers and with the outer side, which has already assumed a certain smoothness on the path covered so far, still the last paper roller B, as well as the Pass the lowermost hard cast iron roller A 1 heated with tensioned steam, and finally roll up automatically onto the square, wooden-clad ax W driven by toothed wheels and friction disks. Then bezw by setting the lever K upright. Laying down the thumb levers connected to it by a shaft / by means of a double lever mechanism and attached weight M, a strong pressure is exerted on the rollers previously located in rapid rotation by moving the two drive belts laterally, which load can be increased up to 22,000 kg and in connection with the Dead weight of the rollers gives the paper excellent smoothness and a speed of 25 m per minute when walking fast. The machine is driven from the transmission shaft by two independent belts α and b, the belt b on the upper drive pulley C being five times as fast as the belt a, which is driven by the smaller pulley C 1 . When the machine is at a standstill, both belts run idly on the loose pulleys E and E 1 , with a certain lateral displacement of the belt guide H connected to the hand lever G , the machine is put into a moderately slow gear, in that the belt α then leaves the pulley E and runs up on D , while the belt b shifts on the loose double-width pulley. ^. In the case of fast gear, which is used for the actual operation of the machine, the belt operator is moved again in the same direction to bring the belt α to the loose pulley E 1 and the faster running belt b to the fixed pulley D. The claw clutch F, connected to the Lever F 1 is used to suddenly stop the machine. The transmission of motion from the belt side drive to the lowermost drive roller A 1 is accomplished by means of a gear drive. The roller bearing,

welche in Fig. 4, Blatt IL Vorderansicht Fig. 5, Seitenansicht und Fig. 6 im Grundrifs besonders dargestellt ist, besteht aus einem genau in den gehobelten Hauptkörper eingepafsten Lagerkörper A, welcher sich nach oben und unten frei bewegen und mittelst der beiden Schlitzschrauben i?i? auch festgeschraubt werden kann. In diesem Lagerkörper befinden sich nach rechts und links verstellbar zwei halbe Messingschalen M M, welche des Verschleifses halber durch die beiden Schrauben mit Gegenmutter CC genau ausgerichtet werden können, auf dafs alle Walzen vollkommen parallel gestellt werden können, wobei die Lagerschalen MM ein sogenanntes Gelenklager bilden und sich um den Walzenzapfen stets dicht anschmiegen. In die Aussparungen bei MM oben und unten wird je ein Filzstreifen D D zum Auffangen und Festhalten der Zapfenschmiere eingesteckt.which is shown particularly in Fig. 4, sheet IL front view, Fig. 5, side view and Fig. 6 in outline, consists of a bearing body A precisely fitted into the planed main body, which can move freely up and down and by means of the two slotted screws i ? i? can also be screwed tight. In this bearing body there are two half brass shells MM, adjustable to the right and left, which, for the sake of wear , can be precisely aligned by the two screws with counter nut CC , so that all rollers can be set completely parallel, the bearing shells MM forming a so-called spherical bearing and always snuggle up to the roll neck. A felt strip DD is inserted into each of the recesses at MM above and below to catch and hold the pin grease.

Die Schrauben BB werden nur dann fest angezogen, wenn der Vordertheil des Ständers behufs Auswechslung der Walzen entfernt wird, um das Herausfallen der Walzen zu verhindern.The screws BB are only tightened firmly when the front part of the stand is removed for the purpose of changing the rollers, in order to prevent the rollers from falling out.

Fig. 7 zeigt die Seitenansicht, Fig. 8 die Vorderansicht der Bremsvorrichtung zum Spannen des zu glättendenyPapiers.- Die Abrollaxe liegt unten in einem Lager E aus Rothgufs, worauf dann ein Lager aus hartem Holz F durch die Druckspindel und Handrad niedergeschraubt wird und auf den Lagerzapfen eine beliebig starke oder schwache Pressung ausübt, je nach Qualität des Papiers. Zwischen der Druckspindelplatte und dem Holzlager F ist eine Gummiplatte G eingeschaltet, um bei plötzlichem Zuschrauben das Zerreifsen des Papiers zu verhindern.8 Fig. 7 shows a side view, Fig. A front view of the braking device for tensioning the to glättendenyPapiers.- The Abrollaxe lying down in a bearing E from Rothgufs, after which a bearing of hard wood F by the pressure spindle and handwheel is screwed down and the Bearing journal exerts an arbitrarily strong or weak pressure, depending on the quality of the paper. A rubber plate G is inserted between the pressure spindle plate and the wood bearing F in order to prevent the paper from tearing if it is suddenly screwed shut.

Fig. 9 stellt die feststellende Breithalterwalze aus Eisen in der Ansicht dar, welche den Zweck hat, sämmtliche Falten aus dem zu glättenden Papier unmittelbar vor seinem Ein« tritt zwischen die Walzen herauszustreichen und solches immer glatt an die Walzen anzuschmiegen. Sie ist zur Hälfte mit rechtem und zur Hälfte mit linkem Gewinde versehen und kann bei eintretendem Verschleifs in ihren Lagern um 90 ° gedreht und dann wieder festgestellt werden.Fig. 9 shows the locking spreader roller made of iron in the view showing the The purpose is to remove all folds from the paper to be smoothed immediately before it is step out between the rollers and always nestle smoothly against the rollers. Half of it is provided with a right and half with a left thread and can be inserted into your Bearings rotated by 90 ° and then locked again.

Fig. 10 zeigt den Querschnitt des Gewindes. Ferner sind noch IM Gewicht, N unterer Hebel, D oberer. Hebel, P obere Druckspindel mit Handrad, Z Zugstange, Q untere Stellspindel, X Konus zum Feststellen der Holzhülsen. Fig. 10 shows the cross section of the thread. Furthermore there are IM weight, N lower lever, D upper. Lever, P upper pressure spindle with handwheel, Z pull rod, Q lower adjusting spindle, X cone for locking the wooden sleeves.

Claims (4)

Patent-Ansprüche: Anordnung von Rollencalandern in der durch die Zeichnungen nachgewiesenen Zusammenstellung, und zwar:Patent claims: arrangement of roller calenders in the arrangement shown by the drawings, namely: 1. Die Construction eines Walzenlagers zum genauen Parallelstellen und bequemen Auswechseln sowie Festschrauben der einzelnen Walzen bei getheiltem Ständer.1. The construction of a roller bearing for precise parallelism and easy replacement as well as screwing down the individual rollers in the case of a divided stand. 2. Die Verbesserung eines Papierbreithalters an Rollencalandern, welche sich drehen oder festgestellt werden können, zur Verhütung von Falten im Papier.2. The improvement of a paper spreader on roller calenders that rotate or Can be found to help prevent wrinkles in the paper. 3. Die Zapfenbremse von eigenthümlicher Construction zum Spannen der zu glättenden Papiere.3. The pin brake of a peculiar construction for tensioning those to be smoothed Papers. 4. Die Vorrichtung an Rollencalandern zum plötzlichen Entlasten der Walzen vom Hebeldruck mittelst Daumenwelle und Handhebel.4. The device on roller calenders for suddenly relieving the pressure of the lever on the rollers by means of thumb shaft and hand lever. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.For this purpose 2 sheets of drawings. SBeHweifc 9titf|tiftiett§-@«Hiu:ttttß eines «Patents.SBeHweifc 9titf | tiftiett§ - @ «Hiu: ttttß one «Patents. ©er 2lnfttuc&.l"4: be§. cm Joseph Eck & Söhne xv. ©üffelborf auf einen 5RoUen«".®aIanbet: jum Wwtten »on Stottenwter erteilten patents SiIt. 541θΛ--bin*refttsMfttg geworbene ©.ntfäetbutig M-P-teniamiS »om 29. ©efeteinfcer-1881. fur rntyttg «· Hart, ..-.....: ■..:■- : : - -© er 2lnfttuc &. l "4: be§. cm Joseph Eck & Sons xv. © üffelborf on a 5 RoUen« ". ®aIanbet: jum Wwtten» on Stottenwter granted patents SiIt. 541θΛ - bin * refttsMfttg advertised © .ntfäetbutig MP-teniamiS »om 29. © efeteinfcer-1881. fur rntyttg «· Hart, ..-.....: ■ ..: ■ -:: - -

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1265910B (en) * 1962-08-28 1968-04-11 Stoll & Co H Lock for flat knitting machines working at high slide speed with a lock channel with different gradients

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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