DE548099C - Tuerdrueckerdorn - Google Patents
TuerdrueckerdornInfo
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- DE548099C DE548099C DEK119060D DEK0119060D DE548099C DE 548099 C DE548099 C DE 548099C DE K119060 D DEK119060 D DE K119060D DE K0119060 D DEK0119060 D DE K0119060D DE 548099 C DE548099 C DE 548099C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B3/00—Fastening knobs or handles to lock or latch parts
- E05B3/02—Fastening knobs or handles to the spindle by pinning or riveting
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/0056—Locks with adjustable or exchangeable lock parts
- E05B63/006—Locks with adjustable or exchangeable lock parts for different door thicknesses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
Die durch die Nuß eines Türschlosses gesteckte Vierkantstange, welche die zu beiden
Seiten der Tür befindlichen Drücker miteinander verbindet, wird gewöhnlich mit dem
einen Drücker zusammen verbohrt und fest vernietet und mit dem anderen Drücker durch
einen konischen Stift verbunden. Da die Türen unter sich verschiedene Wandstärken besitzen,
muß das zur Aufnahme des konischen
to Stiftes dienende Loch bei Anbringung des zweiten Drückers stets in Anpassung an die
Türstärke besonders gebohrt werden. Um diese umständliche und zeitraubende Arbeit
zu beseitigen, sind bereits Türdrückerdorne in Vorschlag gebracht worden, die an einem
Ende mit einer größeren Anzahl nebeneinanderliegender Löcher versehen sind; mittels
solcher Dorne lassen sich die Drücker jedoch in den meisten Fällen nur mit erheblichem
ao> Spielraum in bezug auf die Tür anbringen.
Weiterhin sind schon Türdrückerdorne vorgeschlagen worden, deren freies Ende mit
einem mit Weichmetall ausgefüllten Längsschlitz versehen ist, durch den der Haltestift
*5 hindurchgeschlagen wird. Derartige Dorne
eignen sich jedoch nicht für Türdrücker aus Horn, Kunsthorn o. dgl., bei denen das zur
Aufnahme des Dornes dienende Loch zuerst rund ausgebohrt und alsdann vierkantig ausgebrannt
wird. Denn es bleibt beim Ausbrennen stets noch ein Teil der runden Ausbohrung stehen, in den sich das Weichmetall, das
an dieser Stelle keine Auflage findet, beim Durchschlagen des Haltestiftes hineindrückt.
wodurch eine spätere Entfernung der Drücker,
z. B. bei Schloßreparaturen, außerordentlich erschwert wird. Es sind zwar auch Türdrükkerdorne
bekannt, bei denen die Weichmetalleinlage fehlt, also nur ein Längsschlitz an einem Dornende vorhanden ist. In diesem
Falle ist die Ausbohrung des Drückerhalses noch mit einer besonderen, nur schwer herstellbaren
Erweiterung versehen, in welche die sich beim Einschlagen des Verbindungsstifts spreizenden Schlitzwandungen eindrin- *5
gen. Dadurch wird auf den Drückerhals ein erheblicher Druck ausgeübt, der leicht ein
Reißen des Drückers zur Folge haben kann. Außerdem läßt sich der in dieser Weise einmal
befestigte Drücker infolge der Deformie- So rung seines Dornes nicht mehr lösen. Weiterhin
sind Türdrückerdorne in Vorschlag gebracht worden, die an dem einen mit einer zentrischen zylindrischen Längsbohrung versehenen
Ende einen Längsschlitz aufweisen, durch den ein die Bohrung des Drückerhalses durchdringender Stift hindurchgetrieben ist.
Das äußere Ende des Längsschlitzes ist hierbei offen, so daß sich die Dornenden beim
Eintreiben des Verbindungsstiftes spreizen, was bei Türdrückern aus sprödem Material,
wie z. B. Horn, Kunsthorn o. dgl., leicht ein Reißen des Drückerhalses zur Folge haben
kann. Zur Herabsetzung des Auseinanderspreizens ist schon vorgeschlagen worden. 6S
statt der üblichen konischen Verbindungsstifte besonders gestaltete Kerbstifte zu verwenden,
jedoch entstehen hierdurch wieder
Mehrkosten, ohne daß die Spreizwirkung vollständig beseitigt wird. Sodann ist vorgeschlagen
worden, und zwar lediglich zu dem Zweck, Eisen zu sparen, eine Vierkanthülse mit einem elastischen Material zu füllen und
mit Aussparungen zum bequemen Durchführen der Haltestifte zu versehen. Solche Einlagen
sind aber ganz überflüssig, verteuern nur die Herstellung und bewirken ebenfalls
ίο ein Auseinanderspreizen des Vierkantstiftes.
Schließlich sind noch zweiteilige Türdrück,erdorne bekannt geworden, deren Teilfuge in
der Längsrichtung, und zwar diagonal zum Querschnitt verläuft und die an beiden Enden
X5 geriffelte Aussparungen besitzen, in welche die Haltestifte eingeschlagen werden. Auch
diese Dorne sind, abgesehen von ihrem hohen Preis, infolge der erheblichen Herstellungskosten,
für Türdrücker aus sprödem Material ao ungeeignet, da sich ihre Enden beim Einschlagen
des Haltestiftes ebenfalls spreizen und dadurch ein Reißen des Drückerhalses verursachen können.
Bei dem Türdrückerdorn gemäß der Erfin-S5
dung, der gleichfalls an dem einen mit einer zentrischen zylindrischen Längsbohrung versehenen
Ende einen Längschlitz aufweist, durch den ein die Bohrung des Drückerhalses durchdringender Verbindungsstift hindurchgetrieben
ist, ist das äußere Ende des Längsschlitzes in bekannter Weise geschlossen und frei von jeder Einlage. Hierdurch wird jedes
Auseinanderspreizen des Dornendes beim Einschlagen des Verbindungsstiftes vermieden,
da sich die eintretende Deformation auch bei Verwendung eines gewöhnlichen konischen
Stiftes lediglich auf die dünnwandigen Schlitzränder erstreckt. Da auf den Drückerhals
beim Einschlagen des Verbindungsstiftes kein nennenswerter Druck ausgeübt wird,
eignet sich der Dorn gemäß der Erfindung insbesondere für Drücker aus Horn und ähnlichem
Material. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sich die Drücker
nach Entfernen des Verbindungsstiftes notwendigenfalls leicht wieder von dem Dorn
abziehen lassen.
Der Gegenstand der nachstehend beschriebenen Erfindung ist in der Zeichnung an
Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Grundriß des Türdrückerdornes, wobei der eingeschlagene Haltestift unmittelbar
oberhalb der Dornoberfläche abgeschnitten ist, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie A-A und
Abb. 3 einen Schnitt nach Linie B-B in Abb. i.
Der vierkantige Türdrückerdorn α wird an seinem Ende b zusammen mit dem einen der
beiden Türdrücker verbohrt und vernietet. Am anderen Ende ist der Dorn a mit einer
zentrischen Längsbohrung c versehen, ober- und unterhalb deren sich je ein schmaler,
nicht ganz bis zum Dornende reichender Schlitz d befindet, der beispielsweise durch
Fräsen hergestellt sein kann. Zum Befestigen des Türdrückers an diesem Dornende dient
e,in schwach konischer Stift e mit zugespitztem unteren Endaf, der aus etwas härterem
Material als der Dorn α besteht.
Nach dem losen Aufschieben des zweiten Türdrückers auf das freie Dornende wird der
Stift e einfach in das obere der beiden im Drückerschaft befindlichen Löcher hineingesteckt,
wobei seine Spitze / etwas in den oberen Schlitz d eindringt. Schlägt man darauf
den Stift e vollständig durch den Dorn α und den Drückerschaft hindurch, so werden die
Ränder der Schlitze d etwas auseinandergetrieben, ohne daß sich das Dornende etwa
selbst spreizt, wie aus Abb. 1 deutlich erkennbar ist. Der Stift e läßt sich also an jeder beliebigen
Stelle zwischen den Schlitzrändern festklemmen und verriegelt dadurch Dorn und Türdrücker absolut fest miteinander.
Claims (1)
- Patentanspruch:Türdrückerdorn, der an dem einen mit einer zentrischen zylindrischen Längsbohrung versehenen Ende einen Längsschlitz aufweist, durch den ein die Bohrung des Drückerhalses durchdringender Stift hindurchgetrieben ist, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende des Längsschlitzes (d) in bekannter Weise geschlossen und frei von jeder Einlage ist.Hierzu r Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK119060D DE548099C (de) | 1931-02-22 | 1931-02-22 | Tuerdrueckerdorn |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK119060D DE548099C (de) | 1931-02-22 | 1931-02-22 | Tuerdrueckerdorn |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE548099C true DE548099C (de) | 1932-04-14 |
Family
ID=7244243
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK119060D Expired DE548099C (de) | 1931-02-22 | 1931-02-22 | Tuerdrueckerdorn |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE548099C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021748B (de) * | 1954-01-28 | 1957-12-27 | Ernst Nofen Broncewarenfabrik | Tuerdrueckerbefestigung |
-
1931
- 1931-02-22 DE DEK119060D patent/DE548099C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1021748B (de) * | 1954-01-28 | 1957-12-27 | Ernst Nofen Broncewarenfabrik | Tuerdrueckerbefestigung |
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