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DE548098C - Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen

Info

Publication number
DE548098C
DE548098C DE1930548098D DE548098DD DE548098C DE 548098 C DE548098 C DE 548098C DE 1930548098 D DE1930548098 D DE 1930548098D DE 548098D D DE548098D D DE 548098DD DE 548098 C DE548098 C DE 548098C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
grinding
box
blade holder
lid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930548098D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ORYG AB
Original Assignee
ORYG AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ORYG AB filed Critical ORYG AB
Application granted granted Critical
Publication of DE548098C publication Critical patent/DE548098C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen derjenigen Art, bei welcher ein um eine feste Achse schwingbarer Klingenhalter gegenüber einem an einem Rahmen, Kasten o. dgl. quer zur Klingenachse verschiebbaren Schleiforgan in solcher Weise angebracht ist, daß der Klingenhalter am Anfang jedes Schleifhubes selbsttätig umgeschwenkt wird zwecks abwechselnder Bearbeitung aller vier Flächen der zweischnittigen Klinge während der Hinundherbewegung des Schleif organs. Der' Wechsel der zu bearbeitenden Schneidenflächen und der Andruck der Schneidenflächen an das Schleiforgan erfolgt hierbei mittels einer unter dem Einfluß der Schleiffläche drehend auf den Klingenhalter wirkenden Reibrolle.
Bei derartigen Vorrichtungen kann sich
ao der Wechsel der Arbeitsflächen mittels der Reibrolle in einfacher Weise an jenem Hubende vollziehen, an dem die Bearbeitung von einer Schneide zur anderen verlegt wird. Am anderen Hubende jedoch besteht die Notwen-
«5 digkeit, die Bearbeitung von der einen Seite einer Schneide auf die andere Seite der gleichen Schneide zu verlegen, und es entsteht die Aufgabe, die Drehung der frei liegenden Klinge zu diesem Zwecke zeitweise der Einwirkung der Reibrolle zu entziehen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Bewegung des Klingenhalters zur erforderlichen Zeit durch ein in zwei um etwa i8o° auseinanderliegenden Drehlagen eingriffsfähiges Gesperre begrenzt wird. Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel in den Abb. 1 bis 7 näher erläutert.
Abb. ι zeigt die Vorrichtung im Längsschnitt mit aufgesetztem Deckel, Abb. 2 stellt eine Draufsicht mit entferntem Deckel dar. Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie 3-3 in Abb. 2, Abb. 4 bis 6 zeigen Längsschnitte eines Teiles der Vorrichtung mit dem verschiebbaren Schleiforgan in verschiedenen Stellungen gegenüber der zu schärfenden Klinge, Abb. 7 zeigt eine Einzelheit des Dekkels.
In allen Abbildungen bezeichnet 1 einen aus Blech gefertigten Kasten bzw. eine Schachtel rechteckiger Grundform, deren Längsseiten oben mit. Führungsleisten 2 für. den in der Längsrichtung der Schachtel verschiebbaren Deckel 3 versehen sind, der mit die genannten Führungsleisten 2 umfassenden Leisten 4 ausgestattet ist. Im Deckel 3 ist eine mit einem Schleiforgan S versehene Platte 6 vorgesehen, die von zwei an der Platte befestigten, gegen die Unterseite des Deckels anliegenden, querverlaufenden Blatt-
federn 7 beeinflußt wird, wodurch die Platte mit dem Schleiforgan in Richtung gegen den Boden der Schachtel federn kann. Die Abwärtsbewegung der Platte wird durch die Führungsleisten 2 an der Schachtel begrenzt, wie aus Abb. 3 ersichtlich ist. Die Bewegung des Deckels bei einer Verschiebung in Richtung von links nach rechts in Abb. 1 wird dadurch begrenzt, daß die etwas herabgezogene Kurzseite 8 des Deckels gegen die entsprechende Seitenwand 8' der Schachtel stößt, wie in Abb. 1 gezeigt. Die Bewegung nach der entgegengesetzten Richtung hin wird durch an dem anderen Ende des Deckels seit- »5 Hch vorgesehene Absätze 9 begrenzt, welche mit von den Seiten der Schachtel herausragenden Sperrstiften 10 zusammenwirken. Diese Stifte bilden Teile von Kolben n, die in einem in der Querrichtung der Schachtel angeordneten Rohr 12 verschiebbar angebracht sind und durch eine zwischen denselben vorgesehene Feder 13 beeinflußt werden, welche bestrebt ist, die Sperrstifte in der gezeigten, hinausgeschobenen Stellung zu halten. Wenn der Deckel entfernt oder aufgesetzt werden soll, werden die Sperrstifte nach innen gedruckt, so daß die Absätze 9 keinen Anschlag finden.
In der Schachtel 1 und quer zu ihrer Längsrichtung ist ein Klingenhalter 14 für eine doppelschnittige Rasierklinge 15 drehbar gelagert. Dieser Halter hat die Form einer rechteckigen, auf der einen Seite ebenen Platte, die an der genannten Seite mit Klemmfedern 16 versehen ist, um die Rasierklinge an der Platte festzuhalten. Diese Klemmfedern haben eine solche Form, daß sie in die beiden äußeren, gewöhnlich etwas langgestreckten Löcher der Rasierklinge eingeführt werden können, worauf durch Verschiebung der Klinge (nach unten in Abb. 2) die Klemmfedern veranlaßt werden, über die Rasierklinge zu greifen, wie es in Abb. 2 dargestellt ist. Der genannte Klingenhalter 14 ist an der einen Seite mit einem kleinen Zahnrad 17 versehen, welches durch Vermittlung von zwei an der einen Langseite der Schachtel gelagerten Zwischenrädern 18 und 19 mit einem kleinen Zahnrad 20 zusammenwirkt, welches mit einer parallel zum Klingenhalter in der Schachtel gelagerten Walze 21 verbunden ist. Diese Walze (Reibrolle) liegt ,gegen das im Deckel 2 vorgesehene Schleiforgan 5 an und wird durch die Reibung mit letzterer in Drehung versetzt. Diese Bewegung wird durch das kleine Zahnradgetriebe auf den Klingenhalter 14 übertragen, so daß der letztere je nach der Verschiebungsrichtung des Deckels nach der einen oder anderen Rich-6b tung geschwenkt wird und dadurch die Rasierklinge zum Anliegen gegen das federbeeinflußte Schleiforgan bringt. Die Schneiden werden hierbei stets vom Mittelteil nach der Schneidenspitze der Klinge zu abgezogen.
Mit dem Klingenhalter 14 sind zwei radial herausragende Arme 22 verbunden, welche, wie unten näher zu erläutern ist, zur Aufgabe haben, die Klingenschneide in gewisser Lage außer Berührung mit dem Schleiforgan zu halten. Während des eigentlichen Schleifvorganges kufen diese Arme 22 frei in einer längsverlaufenden, durch Aufpressung gebildeten Nut 23 in der das Schleiforgan tragenden Platte 6, während am Ende der einen Schleiflage, wo das Schleiforgan im Begriffe ist, die Klingenschneide zu verlassen, die genannten Arme zum Anliegen gegen eine am einen Ende genannter Nut 23 ausgebildete, geneigte Fläche 24 gebracht werden, wie aus Abb. 7 am besten ersichtlich ist. An demselben Ende des Deckels, welches ganz offen ist, um ein Entfernen des Deckels von der Schachtel und ein Aufsetzen auf diese zu ermöglichen, ist in der Verlängerung genannter geneigter Fläche ein Anschlag 25 für den unten näher zu beschreibenden Zweck vorgesehen. Die Arme 22 erstrecken sich außerhalb der Klingenschneiden.
Mit dem Klingenhalter 14 ist ferner eine Sperrscheibe 26 verbunden, welche mit zwei diametral gegenüberstehenden Sperrzähnen versehen ist, die mit einer in der Schachtel befestigten federnden Sperrklinke 27 zusammenwirken.
In der Schachtel 1 sind Klemmfedern 28 und 29 vorgesehen, welche als Festhalteorgane für einen zwecks Aufbewahrung in der Schachtel bestimmten Rasierapparat 30 bekannter Art dienen. Ferner ist in der Schachtel ein Behälter 31 für Rasierklingen vorhanden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende: Nachdem die Rasierklinge 15 auf den Halter 14 in vorbeschriebener Weise aufgesetzt worden ist, wird der Dekkel 3 mit dem Schleiforgan 5 zunächst in Richtung von links nach rechts verschoben, wobei die eine Seite der einen Schneide gestrichen wird, wie aus Abb. 1 hervorgeht. Alsdann wird der Deckel zurückgezogen, wodurch unter dem Einfluß des Getriebes 17 bis no 20, nach Drehung des Klingenhalters im Uhrzeigersinn um einen geringeren Winkel, die Oberseite der anderen Schneide an das Schleiforgan zum Anliegen kommt und gestrichen wird. Der Deckel wird dann bis in die in Abb. 5 gezeigte Lage gezogen, wo die Haken 9 gegen die Sperrstifte 10 anstoßen, und wobei der Halter 14 mit der Klinge 15 um etwa 90 ° umgeschwenkt wird und die in Abb. 5 gezeigte Stellung erhält. In Abb. 5 »so sind durch gestrichelte Linien die Eingriffskreise der in diesem Schnitt der Vorrichtung
nicht sichtbaren Getriebezahnräder 17 bis 20 angedeutet, um den Zusammenhang der geschilderten Bewegungsvorgänge verständlicher zu machen. Um in dem Augenblick, in dem das Schleiforgan 5 die Klingenschneide verläßt (Abb. 4) und genannte Schneide gerade an dem Ende der Schleiffläche vorbeischwingt, ein Abstumpfen der Schneide zu verhüten, wird die letztere, indem der eine
>o Arm 22 des Klingenhalters auf die geneigte Fläche 24 in der Nut 23 hinauf gleitet, außer Berührung mit der Schleiffläche gebracht, unmittelbar ehe die Schneide im Begriffe ist, an der Schleiffläche vorbeizuschwingen.
«5 Wenn der Deckel dann von neuem von der Endstellung in Abb. 5 zwecks Bearbeitung der anderen Seite der zuletzt gestrichenen Schneide verschoben wird, so entsteht, wenn das Schleif organ mit der Reibrolle 21 zusam-
*o mentrifft, das Bestreben, den Klingenhalter zurück in Richtung gegen die in Abb. 4 gezeigte Lage zu schwingen. Dieses wird aber durch die Sperrscheibe 26 verhindert, welche hierbei mit der Sperrklinke 27 in Eingriff
s»5 kommt, wie aus Abb. S ersichtlich ist. In der Abb. 5 ist der Zustand kurz vor diesem Eingriff dargestellt. Der Klingenhalter 14 wird somit festgehalten, bis zunächst der Anschlag 25 am Deckel mit dem nunmehr emporgerichteten Arm 22 zusammentrifft, wobei dann der Halter mit der Klinge mitgenommen und in die in Abb. 6 gezeigte Lage geschwenkt wird. Hierbei wird, wie erwähnt, die andere Seite der einen Schneide gestrichen, während beim Zurückführen des Deckels dieselbe Seite der anderen Schneide zur Bearbeitung kommt.
Wenn aus Versehen, der Deckel nicht so weit nach links geführt wird, daß die Sperrvorrichtung für den Klingenhalter in Tätigkeit gesetzt wird, und der Deckel wieder nach rechts geführt wird, wird zwar der Klingenhalter in Richtung gegen die in Abb. 4 gezeigte Lage zurückgeschwenkt, aber dabei stößt der Arm 22 gegen den Anschlag 25 am Deckel und schwingt den Klingenhalter in richtiger Richtung; gleichzeitig wird die Klingenschneide in einem Abstand vom Schleiforgan gehalten, so daß ein Abstumpfen der Schneide verhütet ist.
Die Einzelheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung können in baulicher Hinsicht Abänderungen innerhalb des Rahmens der Erfindung erfahren. Der Kasten oder die Schachtel kann durch einen Rahmen, 'Bügel o. dgl. ersetzt werden, wobei der das Schleiforgan tragende Deckel aus einem zweckdienlich gestalteten Schieber bestehen kann. Anstatt gegen das Schleiforgan anzuliegen, kann die Rolle 21 derart ausgebildet und gelagert sein, daß sie nur an den Enden mit der federnden Platte 6 in Berührung tritt, wobei das für das Umschwenken des Klingenhalters vorgesehene Zahnradgetriebe 17 bis 20 durch ein geeignetes Reibradgetriebe ersetzt sein kann. Die Führung der Platte im Schieber bzw. Deckel kann, wie auch die Federvorrichtung, in beliebiger Weise ausgeführt sein. Die Federn können beispielsweise unmittelbar aus dem Material des Deckels 3 oder der Platte 6 gebildet sein, falls diese Teile aus dünnem elastischen Material bestehen. Um das Abziehen bzw. Schleifen einer andersartigen Rasierklinge oder eines anderweitigen Schneidwerkzeuges zu ermöglichen, kann der Klingenhalter auswechselbar sein. Ferner können Führungsorgane 22 an beiden Enden des Klingennalters vorhanden sein.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen nacheinander an allen vier Schneidenflächen unter Benutzung einer auf die Klingenhalterwelle unter dem Einfluß der Schleiffläche drehend wirkenden Reibrolle, die gleichzeitig den Schleifdruck erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der von der Reibrolle nach erfolgtem Hubwechsel am einen Hubende eingeleiteten Drehbewegung der Klinge (15), sobald sie eine annähernd senkrechte Lage erreicht hat, ein in zwei um i8o° verschiedenen Drehlagen eingriffsfähiges Gesperre vorgesehen ist, mit der Wirkung, daß der weiterbewegte Werkzeughalter (6) mittels bekannter Anschläge (22) eine Rückdrehung der Klinge zunächst über die Schleiflage hinaus veranlaßt, worauf sich die Klinge an die Schleiffläche anlegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930548098D 1930-07-05 1930-08-01 Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen Expired DE548098C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE548098X 1930-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE548098C true DE548098C (de) 1932-04-13

Family

ID=20311724

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930548098D Expired DE548098C (de) 1930-07-05 1930-08-01 Vorrichtung zum Abziehen von Rasierhobelklingen

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DE (1) DE548098C (de)

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