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DE547069C - Verfahren und Vorrichtung zum Umhuellen von Zigarren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umhuellen von Zigarren

Info

Publication number
DE547069C
DE547069C DE1930547069D DE547069DD DE547069C DE 547069 C DE547069 C DE 547069C DE 1930547069 D DE1930547069 D DE 1930547069D DE 547069D D DE547069D D DE 547069DD DE 547069 C DE547069 C DE 547069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fingers
folding
envelope
folded
cigar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930547069D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Cigar Machinery Co
Original Assignee
International Cigar Machinery Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Cigar Machinery Co filed Critical International Cigar Machinery Co
Application granted granted Critical
Publication of DE547069C publication Critical patent/DE547069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/26Machines specially adapted for packaging cigars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Zigarren Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umhüllen von Zigarren oder ähnlichen Gegenständen, wobei eine rohrartige Hülle aus Cellophan o. dgl. um die Zigarre gelegt wird. Beim Verpacken von Zigarren o. dgl. in Hüllen aus Stanniol oder weichem Papier bieten sich keine Schwierigkeiten beim Falten der Hüllenenden, da der Hüllstoff fast völlig spannungslos ist, infolgedessen, die Faltungen beibehält. Wird dagegen Cellophan oder ein ähnlicher Hüllstoff benutzt, so entstehen Schwierigkeiten, weil der Hüllstoff steif und federnd ist, so daß die in die Hüllenenden gelegten Faltungen oder Kniffe das Bestreben haben, sich selbsttätig wieder zu öffnen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine solche Faltung der überstehenden Hüllenenden vorzunehmen, daß ein selbsttätiges Aufspringen verhütet wird. Es ist bereits bekannt, die vorstehenden Hüllenenden zunächst seitlich einzuschlagen, dann abzuplatten und schließlich quer zu kniffen.
  • Die Erfindung vervollkommnet das Verfahren dadurch, daß die oberen Teile der Seiten des vorspringenden Hüllenendes um einen von oben gegen die Hülle wirkenden Faltfinger umgelegt, dann die unteren Teile der Seiten über die zuvor gebildete Falte geklappt werden, worauf der so gefaltete Stoff in die Form eines Lappens ausgeplättet wird. Auf diese Weise wird ein solches Ineinandergreifen der einzelnen Teile des Hüllenendes erzielt, daß die innere Reibung jedesAufspringen des gefaltetenHüllenendes verhütet.
  • Die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kennzeichnet sich durch einen oberen Faltfinger zum Einschlagen der oberen Seite des Endteils der Hülle, ein Paar von Seiterifingem zum Umlegen der oberen Seitenteile des Hüllenendes gegen den oberen Faltfinger, einen unteren Faltfinger zum Falten des Bodens und der unteren Seitenteile sowie ein Paar von Plättfingern oder -drähten, durch deren Zusammenarbeiten das gefaltete Hüllenende in die Form einer Klappe geplättet wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht; es sind Fig. z Aufsicht auf einen Teil der Einwickelmaschine mit einer Zigarrenhülle in der Stellung, wo die Hülle gemäß der Erfindung gefaltet und geknifft werden soll, Fig. 2 Seitenansicht zu Fig. z, Fig. 3 Längsschnitt durch die Faltstempel, Fig. q. und 5 Ansichten der Faltstempel gemäß den Linien 4-4 und 5-5 der Fig. 3, Fig.6 Längsschnitt durch die Faltstempel in der Schlußstellung bei dem Ende einer Zigarre nebst ihrer Hülle, Fig. 7 bis zg Schaubilder der verschiedenen Verfahrensstufen beim Falten und Kniffen der Hülle.
  • Bei der Ausführungsform der Fig. = und 2 tragen die Rahmen 2o der Einwickelmaschine die waagerechte Welle 2z, auf der lose die schwingenden Arme 22 und fest die Arme 23 angeordnet sind. Der Welle 21 wird durch ein nicht gezeichnetes Kurbelgetriebe eine Schwingbewegung erteilt. Auf der Welle 11z ist ein nicht gezeichnetes Zahnsegment angebracht, das in ein Zahnsegment 24 der oberen Welle 25 eingreift. Auf dieser ist der Hebel 26 befestigt, der durch einen Lenker 27 an dem einen Arm 22 angeschlossen ist, so daß die Schwingbewegung der Welle 2z das gleichzeitige Öffnen oder Schließen der Arme 22, 23 hervorruft.
  • In Trägern, die von dem Rahmen2o gehalten werden, sind zwei hohle Wellen 28 gleitbar gelagert, in denen Kolben 29 gleiten können. Die Wellen 28 und Kolben 29 liegen in axialer Ausrichtung mit der Zigarrenhülle, wenn diese an der Faltstelle der Maschine angelangt ist. Den Wellen 28 und Kolben 29 werden durch ein Kurvengetriebe hin und her gehende Bewegungen erteilt. Auf dem inneren Ende der Kolben 29 sind die Blöcke 3o befestigt, welche die Faltfinger 31, 3=11 und die Kräuselfinger 32 tragen. Die Faltfinger sind auf Zapfen 33 in jedem Block 3o schwingbar gelagert und werden durch die Schraubenfedern 34 nach einwärts gegen die Zigarrenhülle gedrückt. Die Schraubenfedern sind zwischen den Köpfen der Drehbolzen und den Fingern eingeschaltet. Die Kräuselfinger 32 sind um Zapfen 35 in jedem Block drehbar gelagert und in ähnlicher Weise mit den Schraubenfedern 36 ausgerüstet. Die Finger 31, 3r11 und 32 werden um ihre Drehzapfen in die wirkungslose Stellung dadurch geschwungen, daß die Schwanzenden der Finger mit den Flanken 37 der Hohlwellen 28 in Eingriff kommen, wenn diese Wellen gegenüber dem Kolben 29 hin und her bewegt werden. An ihren äußeren Enden tragen die Finger 32 die gebogenen Kräuseldrähte 38, die bei geschlossener Stellung der Finger die Zigarrenhülle umschließen und geschlossen über das Zigarrenende hinwegstreichen, wenn sie axial von ihrer inneren Stellung zu der äußeren zurückbewegt werden, sobald die Wellen 28 und Kolben 29 gleichzeitig zurückgehen.
  • Die Faltfinger 31, 3i11 legen sich gegen die Ober- und Unterseite der Zigarrenhülle, während die Kräuseldrähte 38 ihre Seiten erfassen. Die Enden der oberen Finger 31 sind schmal und voll, während die unteren Finger 3111 breit und gegabelt sind, so daß sie die Unterseite der Hülle aufwärts um die von den oberen Fingern eingeschlagene Falte legen. Damit der untere Teil des Hüllenendes zwangläufig um die von den Fingern 31 geschlagenen Falten gelegt wird, sind die einwärts gekrümmten Faltfinger 39 vorgesehen, deren untere Kanten in die unteren Teile der Hüllenseiten Falten schlagen, während ihre oberen Kanten die oberen Teile der Hüllenseiten um die oberen Faltfinger 3z legen. Die seitlichen Faltfinger 39 können eine beschränkte Sch«ringbewegung um die Zapfen 40 Vollführen, die in die Kräuselfinger 32 eingesetzt sind, und sie werden gegen die darauf befestigten Anschlagstifte 41: durch Federn 42 gedrückt, die an die Zapfen 43 auf den Kräuselfingern angeschlossen sind. Die Wirkung der Finger 39 wird also durch die Anschlagstifte 41 begrenzt und durch die Bewegung der Finger, auf denen sie sitzen, so geregelt, daß sie, trotzdem sie einwärts auf die Zigarre zu von ihren Federn gedrückt werden, sich dennoch nicht bewegen können, bis die Finger 32 und die Anschlagstifte 41 ebenfalls auf die Zigarre zu bewegt worden sind. Die Feder 42 ermöglicht dabei einen nachgiebigen Druck der Finger 39 gegen die Zigarre. Die Blöcke 30 sind auf den vorstehenden Enden 44 der Kolben 29 befestigt und so gestaltet, daß sie leicht in die lotrechten Schlitze in den Blöcken 3o eintreten können. Jeder Block besitzt eine Klemmschraube 45, die durch einen länglichen Schlitz in den Vorsprüngen.44 hhldurchgreift, Fig. z und 2 rechts. Auf diese Weise ist eine lotrechte Verstellung der Blöcke 3o möglich, so daß man die Faltfinger den Durchmessern verschiedener Zigarrensorten anpassen kann.
  • An die schwingenden Arme 22 und 23 sind die Faltstempel 47 und 48 angeschlossen, die in Fig. 3 bis 6 # einzeln veranschaulicht sind. Durch die Schwingung der Arme 22 und 23 werden die Stempel 47 und 48 geöffnet und wieder geschlossen. Fig.4 zeigt den oberen Stempel 47 und den unteren 48 in geöffneter Stellung, während Fig.6 ihre Schlußstellung wiedergibt. Der obere Stempel besitzt einen spitzen Vorsprung 49, der in eine Nut 5o des unteren Stempels 48 eintreten kann, wodurch das vorstehende Ende der Zigarrenhülle gefaltet und geknifft wird, sobald die keglig gebohrten axialen Enden 51 der Stempel sich um das Zigarrenende legen. Jeder Stempel besitzt eine Anzahl von Rippen 52, die so in Abständen nebeneinander angeordnet sind, daß die Rippen des einen Stempels in die Zwischenräume zwischen den Rippen des anderen Stempels beim Schließen eintreten, wodurch die Stempel gut geführt werden und die Hülle ohne Beschädigung bleibt.
  • Die aufeinanderfolgenden Stufen beim Falten der Enden der Hülle sind in Fig. 7 bis x9 veranschaulicht. Ist eine Zigarre C in ihrer Hülle E an der Faltstelle der Maschine angelangt, so bewegen sich die Wellen 28, 29 nach einwärts auf die Zigarre zu und bringen dadurch die Faltfinger 31, 3z11 und die Kräuselfinger, die bisher außerhalb der Enden der Hülle lagen, in eine Stellung neben den Hüllenenden, wie die Pfeile in Fig. 7 andeuten. Darauf werden die Hohlwellen 28 zurückgezogen, und die Faltfinger 31, 3r11 sowie die Seitenfinger 39 werden gegen die Zigarre gedrückt, bis sie auf der Hülle anliegen, Fig. 8, 9. Alsdann werden die Kräuselfinger 32 geschlossen, bis die Drähte 38 die Hülle umfassen, Fig. io und ii. Nunmehr bewegen sich die Wellen 28 und Kolben 29 gleichzeitig nach außen, wobei die Faltfinger 31, 31a und Kräuseldrähte 38 über die Enden der Hülle hinwegschleifen. Dabei werden zuerst die oberen Teile der Seiten der Hülle um den oberen Finger 31 umgelegt, Fig. 12. Bei der weiteren Auswärtsbewegung der Finger werden alsdann die unteren Teile der Hüllenseiten über die zuvor hergestellten oberen Faltungen hinweggeklappt, Fig. 13. Wenn die Kräuseldrähte 38 an den Enden der Zigarre, Fig. 14, anlangen, treten sie dicht zusammen, kräuseln dadurch das gefaltete Hüllenende in die Form eines senkrechten Lappens, Fig.15. Nachdem die Kräuseldrähte die Bahn der Stempel 47, 48 freigegeben haben, schließen sich diese auf den Hüllenenden, Fig. 16, falten und kniffen dabei die gekräuselten Hüllenenden in waagerechter Richtung, Fig.16, 17. Darauf kehren die Stempel zu ihrer offenen Grundstellung zurück, und die Faltkräuselfinger öffnen sich, wie Fig. 18 andeutet. Die Hüllenenden bleiben dabei in ihrer fertigen Form, Fig. i9. In der Stellung der Fig.18 befinden sich die Faltfinger und Stempel außerhalb der Bahn des Zigarrenträgers und der vorstehenden Hüllenenden, und sie sind bereit, einen neuen Kreislauf der Arbeitsvorgänge auszuführen, sobald die nächste Zigarrenhülle die Stelle zum Schließen der Hüllenenden bei der Maschine erreicht hat.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Umhüllen von Zigarren oder ähnlichen Gegenständen, wobei eine rohrartige Hülle aus Cellophan o. dgl. so um die Zigarre gelegt wird, daß die Hüllenenden überstehen, worauf diese Enden zunächst seitlich eingeschlagen, dann abgeplattet und schließlich quer geknifft werden, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Teile der Seiten des vorspringenden Hüllenendes um einen von oben gegen die Hülle wirkenden Faltfinger (31) umgelegt, dann die unteren Teile der Seiten über die zuvor gebildeten Falten geklappt werden, worauf der so gefaltete Stoff in die Form eines Lappens ausgeplättet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens des Anspruchs i, gekennzeichnet durch einen oberen Faltfinger (31) zum Einschlagen der oberen Seite des Endteils der Hülle, ein Paar von Seitenfingern (39) zum Umlegen der oberen Seitenteile des Hüllenendes gegen den oberen Faltfinger, einen unteren Faltfinger (31a) zum Falten des Bodens und der unteren Seitenteile sowie ein Paar von Plättfingern oder -drähten (38), durch deren Zusammenarbeiten das gefaltete Hüllenende in die Form einer Klappe geplättet wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Paar von Kniff- und Biegestempeln (47, 48), deren benachbarte ineinanderpassende Flächen den Lappenteil quer kniffen und umbiegen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Stempel (47) einen vorspringenden kegligen oder zugeschärften Teil (49), der andere Stempel einen entsprechend geformten Einschnitt (5o) besitzt, so daß der zugeschärfte Teil und der Einschnitt gemeinsam, den Hüllenlappen kniffen und biegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (47, 48) mit zueinander versetzten Rippen (52) ausgerüstet sind, welche die Stempel beim Schließen genau führen, so daß die Hülle nicht beschädigt wird.
DE1930547069D 1930-08-01 1930-08-01 Verfahren und Vorrichtung zum Umhuellen von Zigarren Expired DE547069C (de)

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DE (1) DE547069C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004993B (de) * 1953-09-14 1957-03-21 Ver Tabaksindustrieeen Mignot Falzvorrichtung fuer eine Verpackungsmaschine fuer Zigarren
CN114735266A (zh) * 2022-04-01 2022-07-12 湖北中烟工业有限责任公司 一种雪茄烟支包装纸折叠烫封装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004993B (de) * 1953-09-14 1957-03-21 Ver Tabaksindustrieeen Mignot Falzvorrichtung fuer eine Verpackungsmaschine fuer Zigarren
CN114735266A (zh) * 2022-04-01 2022-07-12 湖北中烟工业有限责任公司 一种雪茄烟支包装纸折叠烫封装置
CN114735266B (zh) * 2022-04-01 2024-01-26 湖北中烟工业有限责任公司 一种雪茄烟支包装纸折叠烫封装置

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