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DE546332C - Uhr mit springenden Anzeigescheiben - Google Patents

Uhr mit springenden Anzeigescheiben

Info

Publication number
DE546332C
DE546332C DE1930546332D DE546332DD DE546332C DE 546332 C DE546332 C DE 546332C DE 1930546332 D DE1930546332 D DE 1930546332D DE 546332D D DE546332D D DE 546332DD DE 546332 C DE546332 C DE 546332C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
clock
disk
jumping
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930546332D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHARLES HENRY GOLAY
Original Assignee
CHARLES HENRY GOLAY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHARLES HENRY GOLAY filed Critical CHARLES HENRY GOLAY
Application granted granted Critical
Publication of DE546332C publication Critical patent/DE546332C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets
    • G04B19/202Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets by means of turning discs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Uhr mit springenden Anzeigescheiben Die Erfindung betrifft eine Uhr mit springenden Anzeigescheiben, deren Sprung durch ein eine Zahnlücke aufweisendes Zahnrad erfolgt. Es ist bekannt, springendeAnzeigescheiben mit Hilfe von Sprungwerken weiterzutreiben, welche aus zwei ineinandergreifenden Zahnrädern bestehen, von denen das eine unter Federwirkung steht und über einen Teil seines Umfanges von Zähnen befreit ist, so daß, wenn der Eingriff der beiden Verzahnungen aufhört, das unter Federwirkung stehende Rad über die Länge der Teilungslücke eine sprungweise Drehung ausführt und diese an die Anzeigescheibe weitergibt. Es ist bereits vorgeschlagen, bei einer derartigen Uhr die Minutenscheibe mit dem eine Teilungslücke aufweisenden Zahnrad zu verbinden, welches unter Federwirkung steht und mit einem vom Uhrwerk angetriebenen Zahnrad derart in Eingriff steht, daß es pro Stunde eine Umdrehung macht während dieserDrehungwird eine Federgespannt, und wenn die Teilungslücke zur Eingriffstelle der beiden Räder gelangt, so wird das Rad und damit die Minutenscheibe sprungweise weitergedreht, um die Stundenscheibe weiterzuschalten. Um aber springendeAnzeigescheibenfür Taschenuhren oder Armbanduhren zu verwenden, ist es infolge Raummangels schwer ausführbar, besondere Zahnräder oder eine besondere Feder zum Fortschalten der Anzeigescheiben zu benutzen. Die Erfindung bezweckt daher, ein Sprungwerk für Anzeigescheiben zu schaffen, welches für kleine Uhrwerke benutzbar ist, was dadurch erreicht wird, daß die Teilungslücke am Sekundenrad des Uhrwerkes als Glied des die Bewegung vom Federhaus an die Hemmung übertragenden Rädersatzes vorgesehen ist und die Sprungbewegung des Sekundenrades an den Rädersatz übertragen wird, von welchem ein Glied derart ausgeführt ist, daß es seine sprungweise Drehung an eine Anzeigescheibe übertragen kann.
  • Es wird damit die Anordnung einer besondern Feder zur Erzeugung der Sprungbewegung umgangen, indem das Sekundenrad unter dem Einfluß der Uhrwerkstriebfeder gedreht wird; ein besonderes Rad zum Antrieb der mit der Teilungslücke versehenen Sekundenräder fällt ebenfalls weg, und es ist nur nötig, eines der Räder zwischen Sekundenrad und Federhaus mit einem zweiten Zahnkranz zu versehen, welcher geeignet ist, eine Anzeigescheibe weiterzuschalten.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine schematische Ansicht des Uhrwerkes.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die Uhr. Mit i ist das Großbodenrad bezeichnet, welches in gewöhnlicher Weise von dem nicht dargestellten Federhaus angetrieben wird. Der gezähnte Kranz 2 dieses Rades ist mit dem Trieb 3 des Kleinbodenrades6 in Eingriff, auf dessen Achse. ein Sternrad 5 angeordnet ist. Das Rad 6 ist in Eingriff mit dem Trieb 7, auf dessen Welle 8 das Sekundenrad 9 sitzt, das mit einem Trieb re in Eingriff ist, dessen Achse ii das Heninnungsrad 12 trägt.
  • Der gezähnte Kranz des Sekundenrades 9 besitzt einen von Zähnen freien Raum 13, so daß während jeder Umdrehung des Rades g dieses unter dem Einfluß der Triebfeder einmal eine sprungweise Drehung macht, wenn der Zahn z3' den Trieb io verläßt, bis der Zahn f3." in Eingriff mit dem Trieb gelangt. Vom Zahn =3" ist die Spitze entfernt worden, damit der Eingriff des Rades 9 mit dem Trieb io nach der sprungweisen Drehung erleichtert wird. Diese sprungweise Bewegung des Rades 9 wird an den Trieb 7, das Rad 6, den Trieb 3 und das Rad x weitergeleitet wie auch an das Stgrnrad 5.
  • Die Zähne des Sternrades 5 können in ein auf einem Hebel 15 drehbar gelagertes Rad 1q. eingreifen. Der Hebel i5 ist in 16 schwenkbar gelagert. Ein weiterer Hebel 17 ist um den Zapfen 18 drehbar gelagert. Das freie Ende des Hebels 17 greift in eine Rinne einer in gewöhnlicher Weise verschiebbaren Aufziehwelle, welche mittels der Krone i9 niedergedrückt werden kann, damit das gezähnte Rad 2o mit dem Rad 21 in Eingriff gelangt, welches von einer Achse 22 getragen wird, auf der ebenfalls das Rad 23 sitzt, das mit dem Rad 1q. in Eingriff ist.
  • Wenn die Krone ig niedergedrückt wird und die Räder 2o und 21 miteinander in Eingriff gelangen, so wird der Hebel 17 geschwenkt; dieser wirkt auf den Hebel i5, so daß das Rad 1q. verschoben wird und außer Eingriff mit dem Sternrad 5 gelangt. Es wird dadurch ermöglicht, daß man zur Einstellung der Zeit die Räder 2i, 23 und die Achse 22 drehen kann. Die Achse 22 trägt eine Scheibe 2q., die mit Ziffern o bis 9 versehen ist, welche die Einer der Minuten darstellen. Eine zweite Scheibe 25 trägt die Ziffern o bis 5, welche die Zehner der Minuten darstellen, während eine dritte Scheibe 26 die Stundenziffern i bis i2 trägt.
  • Die Scheibe 2q. wird durch die Räder 1q. und 23 mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben, daß sie sich um eine Ziffer pro Minute dreht. Diese Scheibe treibt ihrerseits mit Hilfe des Zahnes 27, der in Eingriff mit den Einkerbungen 28 der Scheibe 25 gelangt, diese Scheibe alle io Minuten um eine Ziffer. Unterhalb der Scheibe 25 ist eine Scheibe 29 angeordnet, welche mit einer Nase 3o versehen ist, die in Eingriff mit Einkerbungen 31 der unterhalb der Stundenscheibe 26 angeordneten Scheibe 32 gelangt.
  • Einte Klinge 33 übt auf das Rad 23 eine Bremswirkung aus, damit sich die Scheibe 24 nicht ungewünschterweise verdrehen kann.
  • Eine vierte Scheibe 34 (Abb. 2) dreht mit dem Sekundenrad 9. Diese Scheibe ist mit einer Sekundenskala versehen, deren Ziffern in der Öffnung 35 des Zifferblattes der Uhr erscheinen.
  • Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist die folgende: Das Sekundenrad 9 erteilt während jeder Umdrehung infolge des von Zähnen freien Zwischenraumes 13 eine Drehbewegung an die Räder 7, 6, an das Sternrad 5, an die Räder 14 und 23 und an die Scheibe 2q., die sich pro Minute um eine Ziffer dreht. In Abb. i befindet sich die Ziffer 8 der Scheibe 24 gegenüber der Ziffer o der Scheibe 25, so daß in einer entsprechenden Zifferblattöffnung o8 Minuten abgelesen werden können. In der Öffnung für die Scheibe' 26 erscheint die Ziffer q., so daß in der dargestellten Stellung der Teile die Uhr q. Uhr o8 Minuten anzeigt: Während die Uhr in Gang ist, wird die Seheibe 25 von der Scheibe 2q. alle zehn Minuten um eine Ziffer gedreht, während die Scheibe 26 von der Scheibe 25 alle Stunden um eine Ziffer gedreht wird.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht nur auf die dargestellte Taschenuhr beschränkt, sondern kann auch zu Armbanduhren, Automobiluhren, Standuhren, Weckern, Zähleruhren verwendet werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRi1CIIE: i. Uhr mit springenden Anzeigescheiben, deren Sprung durch ein unter Federwirkung stehendes, eine Zahnlücke aufweisendesZahnrad verursacht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücke (i3) am Sekundenrad (9) als Glied des die Bewegung vom Pederhaus an'die Hemmung übertragenden Rädersatzes vorgesehen ist und die Springbewegung des Sekundenrades an den Rädersatz übertragen wird, von welchem ein Glied (5, 6) derart ausgeführt ist, daß es seine sprungweise Drehung an mindestens eine Anzeigescheibe (2q.) übertragen kann.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vom ersten Zahn (13") des über einen Teil seines Umfanges von Zähnen befreiten Sekundenrades (ig), der nach der sprungweisen Drehbewegung in Eingriff mit dem Hemmungsradtrieb (ro) gelangt, die Spitze abgebrochen ist.
DE1930546332D 1930-01-27 1930-03-14 Uhr mit springenden Anzeigescheiben Expired DE546332C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH546332X 1930-01-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE546332C true DE546332C (de) 1932-03-11

Family

ID=4519371

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930546332D Expired DE546332C (de) 1930-01-27 1930-03-14 Uhr mit springenden Anzeigescheiben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE546332C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1406131A1 (de) * 2002-10-01 2004-04-07 Manufacture Roger Dubuis S.A. Mechanische Vorrichtung zur Anzeige von Stunden und Minuten

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