DE546015C - Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit englischem Fuss in einem Arbeitsgang auf der Cottonwirkmaschine - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit englischem Fuss in einem Arbeitsgang auf der CottonwirkmaschineInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B9/00—Circular knitting machines with independently-movable needles
- D04B9/42—Circular knitting machines with independently-movable needles specially adapted for producing goods of particular configuration
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit englischem Fuß in einem Arbeitsgang auf der Cottonwirkmaschine Um den Sohlenteil der Strümpfe mit englischem Fuß als ein einheitliches Stück in einem Arbeitsgang mit dem Längen- und dem Fußoberteil auf der Cottonwirkmaschine herstellen zu können, hat man bereits vorgeschlagen, ihn anschließend an die Spitze des Fußoberteiles zu arbeiten, so daß letzterer mit der Sohle durch die kurze Maschenreihe an der Spitze zusammenhängt, an die man sonst die abschließenden Draufreihen anfügt. Bei einer solchen Arbeitsweise wird aber durch die Herstellung der Sohle zu viel Zeit verloren, so daß die Maschine nicht voll ausgenutzt werden kann. Ferner wurde zur Erzeugung eines Strumpfes mit englischem Fuß in einem Arbeitsgang vorgeschlagen, am Ende des Längen die Fersenteile unter seitlichem Ausdecken anzufügen und hiernach in der Mitte der letzten dabei gearbeiteten Maschenreihe das Fußblatt zu arbeiten, jedoch daneben unter Hinzunahme einer entsprechenden Anzahl neuer Maschen die Fersenteile und die Sohle in einem Arbeitsstück herzustellen. Bei Strümpfen dieser Art wurden am Fersenstück nicht die sonst üblichen Fersenläppchen vorgesehen, sondern Ferse und Sohle wurden nur mit ebensoviel Maschenreihen wie das Fußblatt gearbeitet. Infolgedessen wurde beim Formen des Strumpfes das Fersen- und Sohlenstück übermäßig gedehnt, was der Haltbarkeit des Strumpfes schadete.
- Um demgegenüber die Herstellung von Strümpfen mit englischem Fuß in einem Arbeitsgang auf Cottonwirkmaschinen zu ermöglichen, wobei aber die erhaltene Ferse sich gut und völlig der menschlichen Ferse anpaßt, ohne daß die Fersenteile durch Formen o. dgl. besonders beansprucht werden, werden erfindungsgemäß anschließend an den Längen zunächst in an sich bekannter Weise die beiden F ersenläppchen mit den Draufreihen und dazwischen gleichzeitig, aber getrennt von den Fersenläppchen, ein gleich langes Stück des Fußoberteils gearbeitet und hiernach die Fersenläppchen abgesprengt sowie der bis dahin fertiggestellte Fußoberteil von der Weiterarbeit ausgeschlossen, worauf zunächst neben dem letzteren ein der bisherigen Länge des Fußoberteiles entsprechendes Stück der Sohle hergestellt und sodann diese zusammenhängend mit dem wieder in Arbeitsstellung zu bringenden Fußoberteil fertiggearbeitet wird.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Beide Abbildungen zeigen die Fußteile des gleichen, von der Cottonwirkmaschine kommenden Arbeitsstückes.
- In Abb. t ist ein Teil der Sohle aus der Ebene der anderen Strumpfteile herausgehoben und in schräger Draufsicht gezeichnet.
- In Abb. z liegt dieses Sohlenstück unmittelbar auf dem einen Fersenläppchen. Der Strumpf s wird zunächst in üblicher Weise bis zur Maschenreihe g-g' gearbeitet. Hierauf arbeiten drei Fadenführer getrennt voneinander, und zwar in der Mitte ein Stück des Fußoberteils t von der Länge a' und daneben die beiden Fersenläppchen 14, und u' mit Draufreihen bis zur Linie e-f bzw. e'-f' Die Länge a' ist gleich der Länge der Fersenläppchen einschließlich Draufreihen..
- Nun werden die Fersenläppchen abgesprengt und das bis dahin gearbeitete Stück des Fußoberteils t von der Weiterarbeit ausgeschlossen, z. B. dadurch, daß die Presse im Bereich der betreffenden Nadeln ausgeschaltet oder das Warenstück unter den Abschlag geschoben bzw. auf einen Rechen genommen wird. Hiernach wird der Arbeitsweg des linken Fersenfadenführers auf einen Arbeitsweg gemäß der Linie b-c in Abb. a eingestellt, um dann zunächst in der Breite dieses neuen Arbeitsweges einige Draufreihen bis zur Linie 1-m zu arbeiten, die mittels des Rechens d abgezogen werden. An sie schließt sich zunächst eine Aufstoß- bzw. Langreihe k und dann das Sohlenstück w an, dessen erste Reihen gemindert werden. Wenn das Sohlenstück w die Länge a erreicht hat, die genau der Länge ä des bereits gearbeiteten Stückes des Fußoberteils t entsprechen muß, so wird letzteres wieder in die Arbeitsstellung gebracht und dann dieses sowohl wie das Sohlenstück gleichzeitig weitergearbeitet. Dabei können die Fäden für beide Stücke getrennt voneinander oder durch Splitbindung zusammenhängend von verschiedenen Fadenführern gelegt werden. Man könnte aber auch einen Fadenführer über die ganze Breite i-i' des Arbeitsstückes Faden legen lassen.
- Wenn danach die Linie h-h'-/a" erreicht ist, so werden auf Sohle und Fußaberteil unabhängig voneinander die Spitzen abgedeckt und schließlich die Draufreihen bis zu den Linien o-P bzw. o'-p' gearbeitet, worauf die Strumpfform von der Maschine abgenommen werden kann.
- Um den Strumpf fertigzustellen, werden die Fersen längs den Linien e-f und e'--f' miteinander in bekannter Weise verbunden. Dann werden die Fersenkanten g-f und g'-f' mit der Langreihe k der Sohle zusammengenäht. Es folgt nun die Abkettelung an der Spitze unterhalb der Linien o-p und o'-p', worauf die Seitennähte des Fußes ausgeführt werden, indem die Kante m-f mit g-f, ferner h'-p mit 1'-o', o-h mit p'-h" und h-i-l mit h"-i'-g' verbunden werden. Um ein gleichmäßiges Aussehen des Fußteiles zu- erzielen, wird. die Kettelnaht auch längs der Splitverbindung f-h' ausgeführt.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUCH: Verfahren zur Tierstellung eines Strumpfes mit englischem Fuß in einem Arbeitsgang auf der Cottonwirkmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß anschließend an den Längen zunächst in an sich bekannter Weise die beiden Fersenläppchen mit den Draufreihen und dazwischen gleichzeitig, aber getrennt von den Fersenläppchen, ein gleich langes Stück des Fußoberteils gearbeitet und hiernach die Fersenläppchen abgesprengt sowie der bis dahin fertiggestellte Fußoberteil von der Weiterarbeit ausgeschlossen werden, worauf zunächst neben dem- letzteren ein der bisherigen Länge des Fußoberteiles entsprechendes Stück der Sohle hergestellt und sodann diese zusammenhängend mit dem wieder in Arbeitsstellung zu bringenden Fußoberteil fertiggearbeitet wird.
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|---|---|---|---|
| DE546015T | 1930-07-15 |
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|---|---|
| DE546015C true DE546015C (de) | 1932-03-14 |
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|---|---|---|---|
| DE1930546015D Expired DE546015C (de) | 1930-07-15 | 1930-07-15 | Verfahren zur Herstellung eines Strumpfes mit englischem Fuss in einem Arbeitsgang auf der Cottonwirkmaschine |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE546015C (de) |
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1930
- 1930-07-15 DE DE1930546015D patent/DE546015C/de not_active Expired
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