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DE532555C - Hochspannungsluftschalter - Google Patents

Hochspannungsluftschalter

Info

Publication number
DE532555C
DE532555C DESCH84928D DESC084928D DE532555C DE 532555 C DE532555 C DE 532555C DE SCH84928 D DESCH84928 D DE SCH84928D DE SC084928 D DESC084928 D DE SC084928D DE 532555 C DE532555 C DE 532555C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating tube
contact
insulating
contacts
air switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH84928D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT SCHREIBER DR ING
Original Assignee
ALBERT SCHREIBER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT SCHREIBER DR ING filed Critical ALBERT SCHREIBER DR ING
Priority to DESCH84928D priority Critical patent/DE532555C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE532555C publication Critical patent/DE532555C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts

Landscapes

  • Circuit Breakers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungsluftschalter, bei dem der bewegliche Hauptkontakt in einem Isolierrohr vom Gegenkontakt zurückgezogen wird. Während bei bekannten Hochspannungsschaltern dieser Art bei der Trennung nur der eine Kontakt bewegt wird, werden beim vorliegenden Schalter bei der Unterbrechung des Stromes beide Kontakte voneinander bewegt, und zwar erfindungsgemäß in zwei sich schneidenden Ebenen, d. h. der eine Kontakt in der Längsrichtung des Isolierrohres, der andere winklig dazu durch eine Öffnung des Isolierrohres aus diesem heraus. Dabei wird die Schaltgeschwindigkeit etwa auf das Doppelte erhöht und eine zwischen beiden Kontakten wachsende Isolierwand gebildet. Um die hierdurch stark verringerte Möglichkeit einer Lichtbogenbildung noch weiter zu erschweren, wird in an sich bekannter Weise die bei der Aussehaltbewegung der Kontakte entstehende Öffnung im Isolierrohr durch einen isolierenden Schieber, z. B. ein isolierendes Rohrstück, verschlossen, das dem im Isolierrohr sich zurückziehenden Kontakt folgt. Die Sicherheit gegen Bildung eines Lichtbogens wird noch beträchtlich erhöht, wenn durch das die Trennungsstelle der Kontakte enthaltende Isolierrohr beim Öffnen des Schalters ein indifferentes Gas geblasen wird. Es ist zwar bekannt, sich trennende Kontakte in einem gemeinsamen Rohr anzuordnen und durch dieses Rohr einen Gasstrom zu senden.
Jedoch wird erst durch die besondere Anordnung der Kontakte gemäß der Erfindung der Gasstrom unmittelbar zwischen die sich trennenden Kontakte in den Bereich des Lichtbogens geleitet und eine einwandfreie Löschung des Bogens bewirkt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In Abb. 1 und 2 ist ein einpoliger Hochspannungsschalter in Vorder- und Seitenansicht, in Abb, 3 im Querschnitt dargestellt, bei dem die Kontaktköpfe in Rohren angeordnet sind, während die Gegenkontakte in der Einschaltstellung durch einen Schlitz in die Rohre hineinragen und bei der Ausschaltbewegung seitlich oder axial aus den Rohren ausschwenken.
Die Kontaktstifte 1 mit den Kontaktköpfen 2 werden von der unter dem Druck der Federn 3 stehenden Traverse 4 durch die Schalterwelle 5 mit Hilfe des Gestänges 6, 6' gesteuert, jedoch bei der Ausschaltbewegung in den Isolierrohren 7 nach unten gezogen. Die Gegenkontakte 9 sind an einer schwenkbaren, von der Welle 5 isolierten Kontaktbrücke 53 befestigt, die gleichfalls durch die Schalterwelle 5 vermittels Kegelräder 54, 55 derart gesteuert wird, daß sie bei der Ausschaltbewegung um ihre senkrechte Achse um etwa 900 ausschwenkt. In den Isolierrohren 7 sind schlitzförmige Durchbrüche 56 (Abb. 2) vorgesehen, durch welche die Gegenkontakte 9 in die Bohrung der Rohre 7 hineinragen. Bei der Ausschaltbewegung trennen sich die Kon-
taktköpfe 2 und die Gegenkontakte 9 mit großer Geschwindigkeit voneinander. Im Innern der Isolierrohre 7 liegen unter dem Druck der Federn 57 stehende Isolierrohre 58, die sich gegen die Stirnflächen der Kontaktköpfe 2 legen und die bei der Ausschaltbewegung der Kontaktköpfe 2 dieser Bewegung folgen und die Schlitze 56 in den Isolierrohren 7 abschließen, so daß der Lichtbogen dem ausschwenkenden Kontakt nicht folgen kann. Die Isolierrohre 58 können auch fest mit den Kontaktköpfen 2 verbunden werden, so daß sie bei der Ausschaltbewegung nachgezogen werden. Um die Isolierrohre 7 sind Isolierrohre 59 angeordnet, und der Zwischenraum zwischen beiden Rohren bildet einen Gaszuführungskanal 60, dem das indifferente Gas unter hohem Druck durch ein Rohr 61 (Abb. 2) zugeführt wird. Das Druckgas wird durch öffnungen 62 den Isolierrohren 7 zugeleitet und dann zwischen die Kontakte 2 und 9 geblasen. Bei nur geringen Abschaltleistungen ist das Durchblasen von indifferentem Gas zur Unterdrückung des Unterbrechungslichtbogens nicht durchaus notwendig.
Die Kontaktstifte 1 sind an Metallrohren 63 befestigt, gegen welche Schleifkontakte 64 anliegen. Der Strom durch den Schalter nimmt folgenden Verlauf: Anschlußklemme 65, Metallrohr 63 über Schleifkontakte 64, Kontaktstift i, Kontaktkopf 2, Gegenkontakt 9, Kontaktbrücke 53 usw. in umgekehrter Reihenfolge zur Anschlußklemmeos', wie durch Pfeilstriche in Abb. 1 angedeutet ist.
Bei Einleitung der Ausschaltbewegung strömt das Preßgas, während" sich Haupt- und Nebenkontakte voneinander trennen, im Isolierrohr 7 unmittelbar mit großer Geschwindigkeit zwischen die Kontakte, und der Schlitz 56 im Rohr wird durch den dem Hauptkontakt folgenden Isolierzylinder 58 abgeschlossen, wobei das Preßgas durch den Isolierzylinder hindurch ins Freie entweichen kann. Um einer Ionisierung der Luftstrecke zwischen den sich trennenden Kontakten, wenn die Gegenkontakte aus dem Rohr 7 ausschwenken, vorzubeugen, wird ferner durch den außerhalb des Isolierrohres 7 angeordneten Gaskanal 60 ebenfalls ein indifferentes Gas gedrückt, welches die ionisierte Luft mitreißt und ins Freie leitet.
Damit die Verbrennungsgase, die bekanntermaßen eine hohe Leitfähigkeit besitzen, beim Austritt ins Freie außerhalb der Rohre keinen Kurzschluß verursachen können, müssen, wie die Zeichnung zeigt, die Rohre lang ausgebildet sein, damit die Verbrennnungsgase hinreichend abgekühlt werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Hochspannungsluftschalter mit in einem Isolierrohr beweglichen Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Stromunterbrechung beide Kontakte in sich schneidenden Ebenen gleichzeitig voneinander derart entfernt werden, daß der eine Kontakt in der Längsrichtung des Isolierrohres und der andere Kontakt winklig dazu durch eine Öffnung des Isolierrohres aus diesem seitlich herausgeschwenkt wird.
2. Hochspannungsluftschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außerhalb des Hauptisolierrohres (7) ein zweites Isolierrohr (59) angeordnet ist, durch das sich der seitlich ausschwenkbare Kontakt beim Ein- und Ausschalten bewegt.
3. Hochspannungsluftschalter nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch das die Trennungsstelle der Kontakte enthaltende Isolierrohr (7) und durch den außerhalb des Rohres angeordneten Gaskanal (59) während der Aus- 8g schaltbewegung in an sich bekannter Weise ein indifferentes Gas geblasen wird.
4. Hochspannungsluftschalter nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Ausschaltbewegung der Durchtrittschlitz des Isolierrohres für den ausschwenkbaren Kontakt in an sich bekannter Weise durch einen Isolierzylinder (Isolierstück) verschlossen wird, der dem inneren axial bewegten Kontakt bei seiner Ausschaltbewegung folgt und dem indifferenten Gas einen Durchgang durch das Isolierrohr ins Freie gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH84928D 1927-12-25 1927-12-25 Hochspannungsluftschalter Expired DE532555C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH84928D DE532555C (de) 1927-12-25 1927-12-25 Hochspannungsluftschalter

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH84928D DE532555C (de) 1927-12-25 1927-12-25 Hochspannungsluftschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE532555C true DE532555C (de) 1931-08-29

Family

ID=7443070

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH84928D Expired DE532555C (de) 1927-12-25 1927-12-25 Hochspannungsluftschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE532555C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036978B (de) * 1957-03-30 1958-08-21 Anneliese Hasenberg Lasttrennschalter mit Lichtbogenloeschung durch Druckgas

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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