DE532357C - Ventil - Google Patents
VentilInfo
- Publication number
- DE532357C DE532357C DE1930532357D DE532357DD DE532357C DE 532357 C DE532357 C DE 532357C DE 1930532357 D DE1930532357 D DE 1930532357D DE 532357D D DE532357D D DE 532357DD DE 532357 C DE532357 C DE 532357C
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- DE
- Germany
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- valve
- cap
- guide
- cone
- valve cap
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Safety Valves (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Ventil
zur Entnahme von Flüssigkeiten oder Gasen, bei welchem auf einer Führung des Ventilgehäuses
eine Ventilkappe in axialer Richtung verschiebbar ist und die Ventilkappe bei '
ihrer axialen Verschiebung das Ventil in dem Ventilgehäuse öffnet.
Die bekannten Ventile dieser Art erfordern besondere Packungen, durch welche die
axial verschiebbare Ventilkappe gegen ihre Führung abgedichtet wird. Solche Packungen
verteuern die Herstellungs- und Montagekosten, müssen immer von Zeit zu Zeit wieder
erneuert werden und wirken vor allen Dingen bei der Verwendung des Ventils für hochgespannte
Gase nicht zuverlässig.
Diese Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung dadurch vermieden, daß
das obere Ende der Ventilkappenführung als Ventilkegel ausgebildet ist und die Ventilkappe
einen entsprechenden Ventilsitz aufweist, so daß am Ende der axialen Verschiebung
der Ventilkappe, nachdem also das Durchflußventil geöffnet ist, gleichzeitig eine
Abdichtung des oberen Randes der Ventilkappenführung gegen die Ventilkappe eintritt
und somit, solange das Druckflußmediurn durch das Ventil hindurchströmt, ein Abfließen
des Druckflußmediums zwischen der Ventilkappe und ihrer Führung nicht mehr möglich ist. Hierdurch wird nicht nur die
Packung erspart und dadurch die Herstellung und Wartung des Ventils vereinfacht,
sondern es wird hier auch in sicherer Weise ein Abströmen des Druckflußmediums zwisehen
den gegeneinander verschiebbaren Teilen auch bei hohem Druck sicher verhindert.
Die Zeichnung zeigt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel, in
Abb. ι bei geschlossenem Ventilkegel, in Abb. 2 bei geöffnetem Ventilkegel und in
Abb. 3 in einer Unteränsicht.
In dem Ventilgehäuse ist der Ventilkegel a in bekannter Weise angeordnet, der unter der
Wirkung einer Feder h steht, die ihn auf seinen Sitz niederzudrücken bestrebt ist. Das
Ventilgehäuse ist in seinem oberen Teil als zylindrische Führung für eine zylindrisch ausgedrehte
Ventilkappe ausgebildet und auf diese Führung ist die Ventilkappe in axialer Richtung verschiebbar aufgesetzt. Die Verschiebung
der Ventilkappe wird durch einen Schlitz f und durch einen Stift g begrenzt.
Auf den Ventilkegel α ist ein Bolzen aufgesetzt,
der an seinem Umfange mit Längsnuten versehen ist, durch welche das Druckflußmedium
hindurchtreten kann. Mit seinem oberen Ende legt sich dieser Ventilbolzen gegen einen Querstift d der Ventilkappe. Die
Ausflußöffnung der Ventilkappe ist mit b bezeichnet.
Das obere Ende c des Führungsteiles des Gehäuses ist als Kegelventil ausgebildet, welches
mit einem als Ventilsitz ausgebildeten Teil der Ventilkappe zusammenarbeitet. In
der Stellung der Teile nach Abb. 1 wird dutch die Feder h das Ventil α geschlossen gehalten,
und durch den Ventilbolzen unter Vermitte-
lung des Querstiftes d ist dia Ventijkappe
gegen ihre Führung nach oben versdhobeai, so
daß der Kegel c sich von seinem Ventilsitz innerhalb der Ventilkappe abgehoben hat.
S Verschiebt man nun die Ventilkappe gegen das Ventilgehäuse in axialer Richtung aus
der Stellung nach Abb. ι in die Stellung nach Abb. 2, so legt sich der Ventilsitz innerhalb
der Ventilkappe auf den Ventilkegel c auf.
to Gleichzeitig wird unter Vermittelung des Querstiftes d und des Ventilbolzens das Ventil
α unter Überwindung der Feder h geöffnet, so daß die Teile des Ventils in die Stellung
nach Abb. 2 kommen. Das Druckflußmedium läuft jetzt durch das Ventilgehäuse, das geöffnete
Ventil a, durch die Längsnuten des Ventilbolzens zu dem Ausflußende b;, es kann
aber nicht, auch wenn es unter hohem Druck steht und der Widerstand gegen den Ausfluß
ein großer ist, zwischen der Innenwandung der Ventilkappe und der Außenwandung der
Kappenführung hindurchtreten, weil das Ventil c jetzt auf seinem Ventilsitz aufsitzt und
hier einen vollkommen dichten Abschluß bildet. Trotz der Vereinfachung der Konstruktion
ist also hier eine erhöhte Sicherheit gegen Abblasen des Druckflußmediums durch
:* die Dichtungsstellen geschaffen.
Mit e ist auf der Zeichnung ein Flansch bezeichnet, der zum bequemeren Niederdrükken
der Ventilkappe dient.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Ventil zur Entnahme von Flüssigkeiten oder Gasen, bei welchem auf einer Führung des Ventilgehäuses eine Ventilkappe in axialer Richtung verschiebbar ist und die Ventilkappe bei ihrer axialen Verschiebung das Ventil in dem Ventilgehäuse öffnet, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende (c) der an dem Ventilgehäuse angebrachten Führung für die Ventilkappe als Ventilkegel ausgebildet ist, und daß im Innern der Ventilkappe für diesen Ventilkegel ein Ventilsitz angeordnet ist, derart, daß bei geöffnetem Ventil (a) in dem Ventilgehäuse der Ventilkegel (c) gegen den Ventilsitz der Ventilkappe abdichtet und dadurch in sicherer Weise verhindert, daß das Druckflußmedium zwischen der Ventilkappe und deren Führung abblasen kann.. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sin einer zentralen Bohrung der Ventilkappenführung ein Bolzen in axialer Richtung verschiebbar eingesetzt ist, der sich mit seinem unteren Ende auf den Ventilkegel (a) aufsetzt und mit seinem oberen Ende an einem Querstift (d) der Ventilkappe anliegt und an seinem Umfange mit Längsrillen für den Durchtritt des Druckflußmediums versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE532357T | 1930-06-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532357C true DE532357C (de) | 1931-08-27 |
Family
ID=6555403
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930532357D Expired DE532357C (de) | 1930-06-03 | 1930-06-03 | Ventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532357C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0873763A3 (de) * | 1997-04-24 | 1999-03-03 | CareMed Medical Produkte Aktiengesellschaft | Katheterventil |
-
1930
- 1930-06-03 DE DE1930532357D patent/DE532357C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0873763A3 (de) * | 1997-04-24 | 1999-03-03 | CareMed Medical Produkte Aktiengesellschaft | Katheterventil |
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