DE532053C - Reibrad oder Reibrolle - Google Patents
Reibrad oder ReibrolleInfo
- Publication number
- DE532053C DE532053C DEP55337D DEP0055337D DE532053C DE 532053 C DE532053 C DE 532053C DE P55337 D DEP55337 D DE P55337D DE P0055337 D DEP0055337 D DE P0055337D DE 532053 C DE532053 C DE 532053C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- friction
- friction wheel
- ring
- eccentric
- enclosed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H49/00—Other gearings
- F16H49/001—Wave gearings, e.g. harmonic drive transmissions
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H13/00—Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein bei Reibrädergetrieben als Antriebs- oder getriebenes
Glied verwendetes Reibrad oder Reibrolle.
Erfindungsgemäß besteht das neue Reibrad S aus zwei zueinander verdrehbaren Ringen, einem
inneren und einem äußeren, welche durch klemmgesperrartig
wirkende Glieder auf Drehung miteinander gekuppelt sind und von denen der äußere Ring in seiner Ruhestellung den inneren
exzentrisch umschließt mit der Folge, daß er in Abhängigkeit von dem zu übertragenden Drehmoment
allmählich in seiner Ebene aus der exzentrischen in die zentrische Lage selbsttätig
sich zu verstellen sucht, so daß der Reibungsdruck zwischen ihm und dem Gegenrad mit
wechselndem Drehmoment zunimmt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen beispielsweise
dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι in Ansicht das Reibrad nach der Erfindung in der der Ruhelage entsprechenden exzentrischen Stellung des äußeren Ringes, die Abb. 2 und 3 in einem axialen Schnitt bzw. in einem Querschnitt eine abweichende Ausführungsform des Reibrades nach der Erfindung, während
Abb. 4 im senkrechten Schnitt die Anwendung eines Reibrades nach der Erfindung für ein Laufkatzengetriebe darstellt.
Abb. ι in Ansicht das Reibrad nach der Erfindung in der der Ruhelage entsprechenden exzentrischen Stellung des äußeren Ringes, die Abb. 2 und 3 in einem axialen Schnitt bzw. in einem Querschnitt eine abweichende Ausführungsform des Reibrades nach der Erfindung, während
Abb. 4 im senkrechten Schnitt die Anwendung eines Reibrades nach der Erfindung für ein Laufkatzengetriebe darstellt.
Gemäß Abb. 1 besteht das Reibrad aus einem inneren, als Nabe ausgebildeten Ringe 1 mit
symmetrischen Hubflächen 2, 3 am Umfange und einem äußeren Ringe 4, welcher durch
Kugeln oder Rollen 5 auf dem inneren Ring 1
gelagert ist. Die Kugeln 5 ruhen dabei in den durch die symmetrischen Hubflächen 2 und 3
des inneren Ringes 1 am Umfange desselben gebildeten Vertiefungen. Der Innendurchmesser
des Ringes 4 ist um ein geringes Maß größer als der die Kugeln oder Rollen in den Vertiefungen
des Innenringes umschließende Kreis, so daß in der Ruhestellung, wie aus Abb. 1 hervorgeht, der
äußere Ring 4 um ein geringes Maß exzentrisch zum Innenring verläuft.
Wird der Innenring 1 nach der einen oder anderen Richtung gedreht, so sucht er infolgedessen
infolge der auf die zwischengeschalteten Rollen oder Kugeln wirkenden Hubflächen 2
oder 3 den äußeren Ring 4 in die zentrische Lage zu drängen. Wirkt der äußere Ring 4 mit seiner
Mantelfläche gegen eine axial nicht verschiebbare Gegenscheibe, so hängt der Druck zwischen
dem Reibrad und seinem Gegenrad infolgedessen von dem Drehmoment ab, welches vom Reibrad
auf das Gegenrad übertragen wird, und wächst mit diesem Drehmoment infolge des Bestrebens
des äußeren Ringes, bei Drehung des inneren Ringes nach "der einen oder anderen Richtung
sich in die zentrische Lage zum inneren Ringe zu verschieben.
Die in den Abb. 2 und 3 veranschaulichte Ausführungsform des Reibrades weist einen
inneren Ring 6 auf, der ebenfalls mit symmetrischen Hubflächen am äußeren Umfange versehen
ist. In die durch diese Hubflächen gebildeten Vertiefungen sind statt Kugeln oder
Rollen radial angeordnete keilförmige Körper 7 gelagert. Die äußeren Stirnflächen 8 dieser
keilförmigen Körper 7 sind kreisbogenförmig gekrümmt und legen sich gegen die innere Oberfläche
eines aufgeschnittenen Ringes 9. Dieser Ring ist von einem ungeteilten Außenring 10
umschlossen, dessen Innendurchmesser so bemessen ist, daß in der Ruhestellung der Außenring
10 etwas exzentrisch zum Innenring 6 hegt. Bei Drehung des inneren Ringes 6 nach der
einen oder anderen Richtung suchen die keilförmigen Körper 7 infolge der Hubflächen am
Umfange des inneren Ringes den äußeren Ring in die zentrische Lage zu drücken.
In Abb. 4 ist die Anwendung eines Reibrades nach der Erfindung für ein Laufkatzengetriebe
veranschaulicht. Die Laufkatzen 11 sollen längs der Leitschiene 12 angetrieben werden. Zu
diesem Zwecke sind die Rollen 13 und 14, die sich gegen den oberen Flansch der Leitschiene 12
legen, als Reibräder nach der vorliegenden Erfindung ausgebildet mit der Wirkung, daß beim
Antriebe dieser Rollen durch das Getriebe 15 ein mit der Belastung wachsender Reibungsdruck zwischen ihnen und dem oberen Flansch
der Leitschiene erzeugt wird.
Statt die Hubflächen, auf der Mantelfläche des inneren Ringes anzubringen, können diese
Hubflächen selbstverständlich auch auf der inneren Mantelfläche des äußeren Ringes des
Reibrades angeordnet sein.
Claims (3)
- Patentansprüche: i. Reibrad oder Reibrolle, z. B. als An-triebs- oder getriebenes Glied bei Reibrädergetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibrad aus zwei gemeinsam als Ganzes umlaufenden, durch klemmgesperrartig wirkende Glieder miteinander auf Drehung gekuppelten Ringen besteht, von denen der äußere in der Ruhestellung exzentrisch zur Drehachse des inneren liegt, während er sich bei der Drehung in Abhängigkeit von dem zu übertragenden Drehmoment in seiner Ebene aus der exzentrischen in die zentrische Lage zum inneren verschiebt.
- 2. Reibrad nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mantelfläche des inneren Ringes (1) symmetrische Hubflächen (2, 3) angeordnet sind, in welchen Kugeln, Rollen, radiale Keile oder ähnliche Sperrglieder eingreifen, welche von dem äußeren Ring (4) des Reibrades mit geringem Spiel umschlossen sind, so daß in der Ruhestellung des Rades das äußere Glied exzentrisch zum inneren liegt.,
- 3. Reibrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln o. dgl., welche in den durch die symmetrischen Hubflächen gebildeten Aussparungen ruhen und als Klemmgesperre wirken, von einem aufgeschnittenen Ring (9) umschlossen sind, der seinerseits von dem das äußere Glied bildenden ungeteilten Ring (10) umschlossen istHierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB532053X | 1926-06-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE532053C true DE532053C (de) | 1931-08-22 |
Family
ID=10466987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP55337D Expired DE532053C (de) | 1926-06-01 | 1927-05-26 | Reibrad oder Reibrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE532053C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20190011032A1 (en) * | 2017-07-07 | 2019-01-10 | Hamilton Sundstrand Corporation | Compound harmonic gear |
-
1927
- 1927-05-26 DE DEP55337D patent/DE532053C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20190011032A1 (en) * | 2017-07-07 | 2019-01-10 | Hamilton Sundstrand Corporation | Compound harmonic gear |
| EP3425777A3 (de) * | 2017-07-07 | 2019-05-08 | Hamilton Sundstrand Corporation | Zusammengesetztes oberschwingungsgetriebe |
| US10883590B2 (en) | 2017-07-07 | 2021-01-05 | Hamilton Sunstrand Corporation | Compound harmonic gear |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3132364C1 (de) | Lagerungsanordnung einer ueber ein Gleichlaufdrehgelenk antreibbaren Radnabe | |
| DE532053C (de) | Reibrad oder Reibrolle | |
| DE638681C (de) | Nach Art eines Ausgleichgetriebes wirkende Vorrichtung zur Drehkraftuebertragung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE1605550A1 (de) | Fahrzeugrad | |
| CH659867A5 (de) | Freilaufkupplung. | |
| DE2950787C2 (de) | Scheibenbremse für Schienenfahrzeuge | |
| DE663233C (de) | Turngeraet | |
| DE733663C (de) | Kupplungsriegel fuer unabhaengig voneinander drehbare Zwillingsraeder | |
| DE2232635C3 (de) | Selbstverstärkend wirkende Vollbelagscheibenbremse | |
| DE639791C (de) | Winde | |
| DE452793C (de) | Schraegrollenlager | |
| DE184408C (de) | ||
| DE446872C (de) | Kabeltrommel | |
| DE1920829C3 (de) | Selbstsperrendes Ausgleichsgetriebe für Kraftfahrzeuge | |
| DE411844C (de) | Wechselgetriebe mit dauernd in Eingriff gehaltenen Zahnraederpaaren | |
| AT11326B (de) | Reibräderwechselgetriebe nach Art des Sellersschen Keilrädergetriebes. | |
| DE447101C (de) | Zagbrad | |
| DE438858C (de) | Schaltwerksgetriebe | |
| AT99965B (de) | Abnehmbare Radnabe. | |
| DE493825C (de) | Riemscheiben- oder Seilscheibenwechselgetriebe | |
| DE616585C (de) | Schleifwalze fuer Flaechenbearbeitung | |
| DE367669C (de) | Schmiervorrichtung fuer die Nabe von abnehmbaren Wagenraedern | |
| DE346587C (de) | Rad fuer Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE558515C (de) | Reibraederwechselgetriebe | |
| DE406805C (de) | Scheibenrad fuer Luftschlauchbereifung |