DE530058C - Phantomschaltung, insbesondere fuer Fernsprechzwecke - Google Patents
Phantomschaltung, insbesondere fuer FernsprechzweckeInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M7/08—Arrangements for interconnection between switching centres for phantom working
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- H—ELECTRICITY
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- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/02—Details
- H04B3/26—Improving frequency characteristic by the use of loading coils
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Description
Es ist bekannt, daß, wenn zwei Sprechkreise vorhanden sind, die aus den gleichen
und symmetrischen Leitern 1, 2 bzw. 3, 4 bestehen, außer den beiden Fernsprechverbindüngen,
die mit diesen beiden Kreisen hergestellt werden können, es möglich ist, nach der
bekannten Phantombildungsart einen dritten Kreis zu erhalten, der unter Benutzung der
beiden Leiter 1, 2 in Parallelschaltung als Hinleitung und der beiden Leiter 3, 4 in
Parallelschaltung als Rückleitung gestattet, eine dritte Fernsprechverbindung herzustellen.
Ferner ist es bekannt, aus den vier Adern eines Fernsprechvierers drei Sprechverbindungen
so herzustellen, daß man zu jeder Sprechverbindung alle vier Adern benutzt, indem man für Hin- und Rückleitung jeder
Sprechverbindung je zwei parallel geschaltete Adern verwendet. Die Parallelschaltung erfolgt
hierbei durch Abschluß mit einem Übertrager, Drossel o. dgl., dessen Mitte angezapft
und zum Fernsprechapparat geführt ist (Abb. 1).
Eine Verbesserung dieser Methode besteht nun erfindungsgemäß darin, daß man aus den
vier Adern eines Fernsprechvierers durch Verbinden von je zwei Adern insgesamt sechs
Stromkreise bildet, von denen je zwei zu einem Sprechkreis vereinigt werden. Dies erreicht
man, indem man die beiden Stromkreise, die einen Sprechkreis bilden, durch die beiden Sekundärwicklungen eines Transformators
abschließt und die Primärwicklungen in Reihe miteinander und mit dem Fern-Sprechapparat
schaltet (Abb. 2). Hierbei ist jedoch darauf zu achten, daß der Wicklungssinn der Transformatoren so gewählt wird,
daß sich für jede Sprechstelle die Teilströme der sie bildenden Stromkreise addieren, während
je zwei Teilströme der beiden anderen Sprechkreise sich kompensieren, wie das in
Abb. 2 durch die Stromrichtungspfeile angezeigt ist. Auf Symmetrie der Halbseiten einer
Wicklung, wie bei dem in Abb. 1 gezeigten System, kommt es nicht mehr an, da die Anzapfung
in der Mitte und damit auch die Halbseiten fortfallen. Ein weiterer Vorteil dieser Schaltungsart besteht darin, daß sich
durch Kombination mit der bekannten, in Abb. ι dargestellten, jeder dritte Transformator
ersparen läßt. Man verwendet zu diesem Zweck die Sekundärseiten eines Transformators gleichzeitig als Überträger
im Sinne der Schaltung von Abb. 1, indem man sie in der Mitte anzapft und über eine
Sprechstelle verbindet (Abb. 3). Die in den beiden Hälften der Sekundärseiten in ent-
gegengesetzter Richtung fließenden Ströme kompensieren sich in ihrer Wirkung auf die
Primärseite, so daß keine Beeinflussung der durch Hintereinanderschaltung der Primärwicklungen
gebildeten Sprechverbindung B erfolgt. Andererseits aber kann auch keine Beeinflussung in umgekehrter Richtung von
B nach A erfolgen, da die beiden Anzapfpunkte infolge der elektrischen Gleichwertigkeit
der beiden Stromkreise, die einen Sprechkreis nach Abb. 2 bilden, gleiches Potential
haben. Abb. 3 zeigt somit eine Schaltung mit zwei kombinierten Sprechkreisen nach Abb. ϊ
und Abb. 2 und einen Sprechkreis nach Abb. i. Abb. 4 zeigt eine Schaltung mit
ebenfalls zwei kombinierten Sprechkreisen und einem dritten nach Abb. 2.
Der Aufbau der Vierer eines so geschalteten Kabels unterscheidet sich gemäß der weiteren
Erfindung von dem Aufbau, wie er normalerweise nach dem Verfahren von ' Dieselhorst-Martin bei den bekannten Kabeln
mit Phantomkreisen angewandt wird. Bei den Phantombildungsarten, die den Gegenstand
der Erfindung bilden, erfolgt die Verseilung der vier Adern eines Kabelvierers in
folgender Weise: Geht man von den Leitern i, 2, 3, 4 aus, die an den Ecken eines
Quadrates oder längs einer geraden Linie angeordnet sind, so werden in regelmäßig
wiederkehrenden Abständen zuerst die Leiter ι und 2 und die Leiter 3 und 4 verflochten,
darauf die Leiter 2 und 3 und die Leiter ι und 4, darauf die Leiter 1 und 3 und die
Leiter 2 und 4 und darauf wieder die Leiter r und 2 und die Leiter 3 und 4 usw. Durch
dieses Verfahren wird erreicht, daß sämtliche drei Sprechkreise gleiche Betriebskapazität
erhalten und damit in allen elektrischen Eigenschaften einander gleich werden.
Claims (4)
1. Phantomschaltung, insbesondere für Fernsprechzwecke, bei der aus je vier
Leitern eines Vierers drei Sprechverbindungen in der Weise gebildet sind, daß in
den drei möglichen Weisen je zwei Leiter die Hin- und die zwei anderen Leiter die
Rückleitung für je eine Sprechverbindung bilden, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Leiter mit einem zweiten zu einem
Stromkreis und der dritte mit einem vierten zu einem zweiten Stromkreis durch Transformatoren verbunden sind, deren
Primärseiten in Reihe miteinander und mit dem Fernsprechapparat geschaltet sind.
2. Abänderung der Phantomschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Fernsprechapparat eines Sprechkreises an die Mitten je zweier zwischen den vier Einzeladern liegenden Drosseln
und der Fernsprechapparat eines zweiten Sprechkreises an die Mitten der Sekundärseiten je zweier zwischen den vier
Einzeladern liegenden Transformatoren angeschlossen sind.
3. Phantomschaltung. nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
vier Adern eines Vierers derart miteinander verseilt sind, daß die Betriebskapazitäten
der drei möglichen Phantome einander gleich sind.
4. Phantomschaltung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in
regelmäßig wiederkehrenden Abständen die Adern (1) mit (2) und (3) mit (4),
dann die Adern (1) mit (3) und (2) mit
(4), dann die Adern (1) mit (4) und. (2) mit (3), dann wieder die Adern (1) mit
(2) und. (3) mit (4) iusw·. miteinander verdrillt
sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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ID=11240179
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEM102813D Expired DE530058C (de) | 1929-04-27 | 1928-01-03 | Phantomschaltung, insbesondere fuer Fernsprechzwecke |
| DE1930566700D Expired DE566700C (de) | 1929-04-27 | 1930-05-04 | Phantomschaltung |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE1930566700D Expired DE566700C (de) | 1929-04-27 | 1930-05-04 | Phantomschaltung |
Country Status (4)
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|---|---|
| DE (2) | DE530058C (de) |
| FR (2) | FR644871A (de) |
| GB (2) | GB283217A (de) |
| NL (1) | NL28227C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013222522A1 (de) * | 2013-11-06 | 2015-05-07 | Leoni Kabel Holding Gmbh | Verfahren sowie Vorrichtung zur Übertragung von Daten |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| US5966056A (en) * | 1996-01-26 | 1999-10-12 | Int Labs, Inc. | Method and apparatus for enabling the transmission of multiple wide bandwidth electrical signals |
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- 1928-01-05 GB GB414/28A patent/GB283217A/en not_active Expired
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- 1930-04-28 GB GB13024/30A patent/GB348353A/en not_active Expired
- 1930-05-04 DE DE1930566700D patent/DE566700C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102013222522A1 (de) * | 2013-11-06 | 2015-05-07 | Leoni Kabel Holding Gmbh | Verfahren sowie Vorrichtung zur Übertragung von Daten |
| DE102013222522B4 (de) | 2013-11-06 | 2019-01-24 | Leoni Kabel Gmbh | Verfahren sowie Vorrichtung zur Übertragung von Daten |
Also Published As
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| FR644871A (fr) | 1927-10-16 |
| GB348353A (en) | 1931-05-14 |
| GB283217A (en) | 1928-07-12 |
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