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DE537399C - Feldmessgeraet - Google Patents

Feldmessgeraet

Info

Publication number
DE537399C
DE537399C DEH114183D DEH0114183D DE537399C DE 537399 C DE537399 C DE 537399C DE H114183 D DEH114183 D DE H114183D DE H0114183 D DEH0114183 D DE H0114183D DE 537399 C DE537399 C DE 537399C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compass
distance
attached
division
graduation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH114183D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KONARD HERETH
Original Assignee
KONARD HERETH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KONARD HERETH filed Critical KONARD HERETH
Priority to DEH114183D priority Critical patent/DE537399C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE537399C publication Critical patent/DE537399C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C17/00Compasses; Devices for ascertaining true or magnetic north for navigation or surveying purposes
    • G01C17/02Magnetic compasses
    • G01C17/04Magnetic compasses with north-seeking magnetic elements, e.g. needles
    • G01C17/10Comparing observed direction with north indication
    • G01C17/12Comparing observed direction with north indication by sighting means, e.g. for surveyors' compasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Feldmeßgerät Der Vorwärtseinschnitt als Meßgrundlage und das Reduzieren von schräg gemessenen Entfernungen auf die Waagerechte ist bekannt. Es gibt auch Routenkompasse mit Neigungsmessern, die solche Arbeiten auf Grund von Horizontal- bzw. Vertikalwinkelbestimmungen ermöglichen. Bei diesen erfolgt die Auswertung der Meßdreiecke durch Berechnung.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein mit im Deckel eingebautem Neigungsmesser ausgestatteter Routenkompaß, der gleichzeitig und in einem Arbeitsvorgang mit Horizontalwinkelmessungen die Kartenentfernungen angezielter Geländepunkte anzeigt und bei Neigungswinkelmessungen andere Werte (Zielhöhe, wirkliche Entfernung oder auch Unterschied zwischen wirklicher und Kartenentfernung) in einer Verhältniszahl zur Kartenentfernung angibt. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß auf dem Kompaßgehäuse neben dem drehbaren Kompaß eine mit Meßfadenschieber versehene, zur Kompaßteilung gegenläufig bezifferte zweite Teilung befestigt, und daß mit dem drehbaren Kompaß eine die Kartenentfernung anzeigende Teilung verbunden ist. Ferner kann erfindungsgemäß auf der Anzeigescheibe des im Deckel eingebauten Neigungsanzeigers eine bei Böschungsmessern bekannte Verhältnisteilung angebracht sein. Die Zeichnung zeigt in Abb. r bis 3 Grundlagen des Meßvorganges schematisch, in Abb.4 bis 6 zwei Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung, und zwar Abb. 4 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform, Abb.5 eine Seitenansicht hierzu (im unteren Teil im Schnitt) und Abb.6 eine Draufsicht auf eine zweite Ausführungsform. Die Abb. 7 und 8 sind Darstellungen von Anwendungsbeispielen. In dem in den Abb. r bis 3 dargestellten Meßdreieck A B C ist AB die bekannte Standortlänge und C der Zielpunkt. Den Winkel a (Abb. r, 2) mit dem Scheitelpunkt A bildet die Dreiecksseite A C, den Winkel ß (Abb. i, 2) mit dem Scheitelpunkt B die Dr eiecksseite B C mit der Himmelsrichtung (z. B. der Nordrichtung). In Abb. t ist a > ß, in Abb. 2 aber a @ ß. Für den mit y bezeichneten Winkel am Ziel ergibt sich in Abb. r : y = cc - ß, in Abb. 2 y= (go i a) -ß. Da dieser in der Praxis immer ein sehr spitzer Winkel sein wird, kann das Meßdreieck A B C (Abb. i, 2) mit hinreichender Genauigkeit als gleichschenklig angesprochen werden, wenn die Basisendpunkte A und B ungefähr symmetrisch zum Zielpunkt C gewählt werden. Abb. 3 zeigt ein solches Meßdreieck A B C, das in einem Neigungswinkel b zur Horizontalebene A B C' geneigt ist, mit der ZielhöheH, der Kartenentfernung E' und der wirklichen Entfernung E.
  • Das Meßgerät besteht aus zwei Teilen, und zwar dem mit dem drehbaren Kompaß ausgestatteten Hauptteil (Abb. q., 6) und einem dazu passenden, beim Gebrauch senkrecht stehenden Deckel mit eingebautem Neigungsmesser (Abb.5). In geschlossenem Zustand bilden beide Teile zusammen in bekannter Weise einen flachen, schachtelförmigen Körper. Der zur Vornahme der Entfernungsmessungen dienende untere Teil besteht aus dem Kompaßgehäuse a, einem drehbaren Kompaß b, g mit angesetzter Ringscheibe c, h sowie einer auf dem Gehäusedeckblech d befestigten Teilung e mit einem Meßfadenschieber i. Der Kompaß ist durch seinen Boden b mit dem Gehäuse a fest verbunden. Auf seinem Deckglas f ist eine zweckmäßig in vier Quadranten eingeteilte, von links nach rechts verlaufende Kompaßrose g angebracht. Die beiden Teile f und g bilden den Kompaßoberteü und sind gemeinsam zum Bodenstück b drehbar. Die mit diesem Kompaßoberteil f, g fest verbundene Ringscheibe c, h nimmt als Teilung die den veränderlichen, durch die Kompaßteilung g jeweils ausgedrückten Winkel y am Ziel (Abb. i, z) entsprechenden Kartenentfernungen A C, B C eines mit konstanter Standortlinie A B, zweckmäßig i oo Einheiten, ausgestatteten gleichschenkligen Meßdreiecks A B C nach der Gleichung auf. Der Kompaßoberteilt, g ist so angebracht, daß er etwas über das Deckblechd (Abb. 5) herausragt, seine Ringscheibe c, h jedoch abgedeckt ist. Der auf dem Gehäusedach d angebrachte, zur Kompaßteilung g gegenläufig bezifferte Quadrant e verläuft mit seinem inneren Rand genau über dem äußeren Rand der Kompaßteilung g und trägt einen mit einem Meßfaden und einer Nase versehenen Schieber i.
  • Im Deckel des Gerätes, der im Gebrauchszustand senkrecht zum Kompaß steht, ist in bekannter Weise ein Neigungsmesser (Abb. 5) eingebaut, bestehend aus dem senkrecht zur Visierlinie stehenden, mit der Visiervorrichtung o starr verbundenen Zeiger n, um dessen Achse eine auf der Deckelinnenseite angebrachte Anzeigenscheibe k, L, m drehbar befestigt ist. Diese trägt außer der üblichen Winkelteilung L Einteilungen zum Ermitteln von Neigungswerten, wie wirkliche Entfernung, Differenz zwischen wirklicher und Kartenentfernung k und Zielhöhe m, und zwar nach Prozenten oder einem anderen Verhältnis zur Kartenentfernung, wie solche bei Böschungsmessern bekannt sind. Nach Abb. 3 ergeben sich für die Teilungen die Werte: z. Wirkliche Entfernung: a. Unterschied zwischen wirklicher und Kartenentfernung 3. Zielhöhe: H - E sin ö oder H - E' taug ö. Die Messungen gehen laut Abb. 7 wie folgt vor sich: Man schneidet von einem Geländepunkt B den Zielpunkt C an, läßt in bekannter Weise unter entsprechender Drehung der Kompaßrose die Magnetnadel einspielen und erhält so den Winkelwert 3 durch den Nullpunkt der gegenwendigen Teilung e auf der Kompaßteilung g angezeigt. Dieser Winkel wird nun mit der Schiebemarkei auf der am Gehäuse angebrachten, gegenläufig bezifferten Teilung e, also als Minuswert festgelegt (Abb. 7 Stand der Schiebemarke i, bei der Aufnahme in Punkt A). Hierauf begibt man sich ioo Einheiten (Schritte, Meter u. dgl.), möglichst symmetrisch zum Zielpunkt C, nach links an den Punkt A und mißt hier in gleicher Weise den Winkel a. Die nach innen zeigende Nase des Schiebers i weist also offenbar die Richtungsabweichung der beiden Ziellinien voneinander [a - 3 bzw., wie im Beispiel Abb. 7 angenommen (9o + a) - 3], also den Winkel am Ziel (y) auf der Kompaßteilung g (Aufnahme bei Punkt A) an, wodurch gleichzeitig die zugehörige Kartenentfernung A C auf der Teilung c (Abb. 5 und 6) ablesbar ist. Bei der in Abb. ¢ dargestellten Bauart erscheint diese Teilung c im Fenster lt, wenn man den auf der Kompaßteilung g angezeigten Wert zum Nullpunkt der Gegenteilung e zurückdreht. In der Ausführung der Abb. 6 und 7 kann die Ablesung der Entfernung unmittelbar mit der Zielwinkelmessung dadurch erfolgen, daß beweglich mit der Schiebemarke i ein Halbkreisbogen g verbunden ist, der im Abstand von 9o° vom Schie-ber i ein Ablesefenster h hat. Der Streifen q bildet im Gehäusedach über der Entfernungsteilung c die Lberdeckung für einen an die Gegenteilung e anschließenden Viertelkreisbogenausschnitt.
  • Befindet sich das Ziel nicht in der Horizontalebene und werden außer der Kartenentfernung auch die durch die Neigung sich ergebenden Nebenwerte benötigt, so ermitt-.,lt man mittels des im Deckel eingebauten Neigungsmessers (Abb.5) in bekannter Weise (Abb.8) den Neigungswinken und liest gleichzeitig die Nebenwerte, wie Zielhöhe m, Differenz zwischen wirklicher und Kartenentfernung k oder wirkliche Entfernung in Prozenten oder einem anderen Verhältnis zur Kartenentfernung auf der Anzeigescheibe ab. Zum Messen seitlicher Abstände von fernen Punkten ermittelt man zuerst in bekannter Weise ihre Entfernung vom Standort und mißt hierauf ihre Richtungsabweichung in Winkelteilen. Bei Einteilung der Quadranten in 16o Teile ist die ausgewiesene Winkelzahl identisch mit dem Prozentsatz der gesuchten Breite zur ermittelten Entfernung. Im übrigen ist das Meßgerät auch zu den Zwecken, für die sich ein gewöhnlicher Routenkompaß eignet, in gleicher Weise verwendbar.

Claims (1)

  1. I'A'l'l:N'J'AN$PRÜcllLs: i. Feldmeßgerät mit in seinem Gehäuse gegenüber einer Teilung drehbarem Kompaß und beim Gebrauch senkrecht stehendem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem drehbaren Kompaßteil (f, g) eine die Entfernung anzeigende Teilung (c, 1t) verbunden und am Gehäuse neben dem drehbaren Kompaßteil (f, ä) eine mit einer Schiebemarke (i) versehene, zur Kompaßteilung gegenläufig bezifferte Teilung (e) befestigt ist. z. Gerät nach Anspruch i mit im Dekkel eingebautem Neigungsmesser, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigescheibe des Neigungsanzeigers eine bei Böschungsmessern bekannte Prozent- oder andere Verhältniseinteilung (k, m) trägt.
DEH114183D 1927-12-07 1927-12-07 Feldmessgeraet Expired DE537399C (de)

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DEH114183D DE537399C (de) 1927-12-07 1927-12-07 Feldmessgeraet

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DEH114183D DE537399C (de) 1927-12-07 1927-12-07 Feldmessgeraet

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Publication Number Publication Date
DE537399C true DE537399C (de) 1931-11-02

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DEH114183D Expired DE537399C (de) 1927-12-07 1927-12-07 Feldmessgeraet

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DE (1) DE537399C (de)

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