DE536510C - Bremsvorrichtung fuer Anhaengefahrzeuge, insbesondere fuer Lastkraftwagenanhaenger - Google Patents
Bremsvorrichtung fuer Anhaengefahrzeuge, insbesondere fuer LastkraftwagenanhaengerInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
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- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/20—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. OKTOBER 1931
23. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE
Gothaer Waggonfabrik Akt.-Ges. in Gotha
Die Erfindung betrifft eine Bremsvorrichtung für Anhängefahrzeuge, insbesondere für
Lastkraftwagenanhänger mit einem zum Anziehen der Bremse dienenden Kraftspeicher
auf dem Anhängewagen, der vom Führerstand des Zugwagens aus beeinflußt wird.
Bei den für Anhängewagen bekannten Bremsvorrichtungen, bei welchen die Bremse
durch einen vorgespannten Kraftspeicher
ίο selbsttätig angezogen wird, wird die Auslösung
in der Regel in Abhängigkeit von der Kupplung oder vom Zustand der Kupplungsfeder zwischen Anhänger und Zugwagen bewirkt,
derart, daß beim Auffahren beider Wagen oder beim Entkuppeln der Kraftspeicher die Anhängerbremse anzieht. Es ist
ferner bekannt, mit einer selbsttätigen Feststellvorrichtung versehene Anhängerbremsen
vom Führerstand des Zugwagens aus sowohl zum Anziehen als auch zum Lösen durch Zugseile zu beeinflussen. Die selbsttätige
Feststellung ist hierbei deshalb getroffen, weil die Bedienungsseile zwischen Zugwagen
und Anhängewagen während der Fahrt lose
as sein müssen, um Bewegungen der Fahrzeuge
gegeneinander ohne Beeinflussung der Bremse zu gestatten.
Die Erfindung bezweckt in erster Linie, mit ähnlichen Mitteln den vorgespannten
30' Bremskraftspeicher des Anhängers vom Führerstand
des Zugwagens aus auszulösen, und erreicht dies dadurch, daß ein auf dem Anhängefahrzeug
angeordnetes Sperrglied an den Kraftspeicher, an das Bremsgestänge des Anhängewagens und an das Verbindungsglied
mit dem Zugwagen angeschlossen ist und unter der Wirkung eines Sperriegels steht,
der durch mechanische Mittel, z. B. ein Zugseil, vom Zugfahrzeug aus ausgelöst werden ■
kann. Hierbei ist es vorteilhaft, lediglich die Bremsauslösung vom Führerstand des Zugwagens
aus vorzunehmen, während die zur Entbremsung notwendige Beeinflussung, welche den Kraftspeicher wieder in den
Bremsbereitschaftszustand zurückführt, durch die Zugkraft des Zugwagens auf den Anhänger
erfolgt, indem erfindungsgemäß das Verbindungsglied mit dem Schaft des Kuppelgliedes
des Zugfahrzeuges verbunden und gegenüber der Zuggabel des Anhängefahrzeuges durch federnd nachgiebige Anschläge
begrenzt beweglich ist.
Dadurch, daß das Sperrglied kreuzförmig ausgebildet und um eine Querachse drehbar
gelagert ist, läßt sich erreichen, daß es als gemeinsames Übertragungsteil für die die
Bremse antreibenden und wieder spannenden sowie die Bremsauslösung hemmenden Kräfte
dient.
Um Störungen der Vorrichtung beim Befahren von Kurven und Unebenheiten der
Fahrbahn zu vermeiden, können die Verbindungen der Vorrichtung mit dem Zugwagen,
d. i. die Auslöse- und die Spannvorrichtung, federnd unter Einschaltung von Hilfsfedern 6g
ausgeführt werden, die entsprechend bemessen sind. In diesem Falle ist der Sperrriegel,
um eine unbeabsichtigte Auslösung zu unterbinden, durch einen Kraftspeicher derart
zu beeinflussen, daß er erst durch einen nach Betriebsrücksichten bemessenen Auslösezug
ausgelöst wird-
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt die Ansicht, Abb. 2 die Draufsicht,
Abb. 3 in vergrößertem Maßstabe die Sperrglied- und Sperriegelanordnung in der
.Draufsicht.
Es bezeichnet α den Kraftspeicher für die Bremse, welcher als Schraubenfeder ausgeführt
ist, die einerseits am- Drehgestell des Anhängefahrzeugs und anderseits am oberen
Arm des kreuzförmigen Sperrgliedes b angreift, welches um eine horizontale Querachse
drehbar im Drehgestell gelagert ist. c ist der Sperriegel, welcher um eine zur
Sperrgliedachse parallele Achse schwingbar im Drehgestell gelagert ist und eine Rolle e
trägt, welche als Sperranschlag auf dem rechtsseitigen Querarm des Sperrgliedes b
gleiten kann. Der Sperriegel c steht unter der Einwirkung einer in seiner Drehachse
angeordneten, in Abb. 3 dargestellten Drehfeder d, welche den Sperriegel c in seine
rechtsseitige, in Abb. 1 dargestellte Grenzstellung 1 drückt, in welcher er an dem Anschlag
η des Drehgestells zur Anlage kommt. Am linksseitigen Arm des Sperrgliedes b
greift das Bremsgestänge, z. B. das Zugseil in, an, das über eine Umlenkrolle zur Bremse
der Hinterräder geführt ist. Am unteren Arm ist die Zugstange/ angelenkt, welche
zum Zurückführen des Sperrgliedes und der Bremsfeder α in die Bremsbereitschaftsstellung
dient. Die Zugstange/ greift unmittelbar am Schaft h der Zug- und Stoßvorrichtung
zwischen Zug- und Anhängefahrzeug an. Dieser Schaft trägt zwei Anschläge i,
welche mit Gummipuffern versehen sind und zwischen welchen die Muffe der Zuggabel g
mit Spielen angeordnet ist. k -ist das zur Auslösung der Bremse dienende Zugseil, welches
am unteren Ende des Sperriegels c unter Zwischenschaltung einer Druckfeder 0 angreift
und bis zum Bedienungsstand des Zugwagens durchgeführt ist. Durch Anziehen dieses Seiles läßt sich der Sperriegel c von
der Grenzstellung 1 in diejenige 2 überführen unter Überwindung der Spannung der Drehungsfeder
d und des Übergewichts des Sperrriegels.
Im Fahrzustand hat die Vorrichtung die in Abb. 1 dargestellte Lage. Die Bremsfeder
α ist gespannt, das Sperrglied b durch die Lage des Sperriegels c in der Stellung 1
gegen Drehen im Gegenuhrzeigersinn gesichert, indem sich die Rolle e gegen das
äußere Ende des rechtsseitigen Armes des Sperrgliedes b legt.
Zur Auslösung der Bremse wird das Zugseil k angezogen, wodurch der Sperriegel c
in seine linksseitige Grenzstellung geschwungen, wird, in welcher die Rolle e ein Drehen
des Sperrgliedes b im Gegenuhrzeigersinne zuläßt, was zur Folge hat, daß die Bremsfeder
α das Sperrglied in diesem Sinne dreht und das Bremsseil m anzieht.
Sobald zwischen dem Zug- und Anhängefahrzeug durch die Fahrkupplung eine bestimmte
Zugkraft übertragen wird, zieht der Schaft h der Zug- und Stoßvorrichtung die
Zugstange/ so lange an, bis die Muffe der Zuggabel g· am hinteren Anschlag i zur Anlage
kommt. Dadurch wird das Sperrglied im Uhrzeigersinn gedreht unter Spannung der Bremsfeder α und Nachlassen des Bremsseiles
m, so daß ein Nachlassen der Bremswirkung eintritt. Dabei ist der Freilauf der
Kupplungsmuffe zwischen den Anschlägen« so bemessen, daß bei Anlage am hinteren
Anschlag das Sperrglied bereits in die in Abb. ι gezeichnete Stellung gelangt ist, in
welcher bei losem Zugseil k der Sperriegel c unter dem Einfluß der Drehfeder d selbsttätig
in seine rechte Endstellung 1 zurückgeht, wodurch die Rolle es auf dem rechten
Arm des Sperrgliedes b gleitend, dieses sperrt.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Bremsvorrichtung für Anhängefahrzeuge, insbesondere für Lastkraftwagenanhänger, mit einem zum Anziehen der Bremse dienenden Kraftspeicher auf dem Anhängewagen, der vom Führerstand des Zugwagens aus beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Anhängefahrzeug angeordnetes Sperrglied (b) an den Kraftspeicher (α), an das Bremsgestänge (m) des Anhängewagens und an das Verbindungsglied (/) mit dem Zugwagen angeschlossen ist und unter der Wirkung eines Sperriegels {c,e) steht, der durch, mechanische Mittel (Zugseil k) vom Zugfahrzeug aus ausgelöst werden kann.
- 2. Bremsvorrichtung von Anhängefahrzeugen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (/) mit dem Schaft (Ji) des Kuppelgliedes des Zugfahrzeuges verbunden und gegenüber der Zuggabel des Anhängefahrzeuges durch federnd nachgiebige Anschläge (■/) begrenzt beweglich ist.
- 3. Bremsvorrichtung von Anhängefahrzeugen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (b) kreuzförmig ausgebildet und um eine Querachse drehbar gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536510T | 1930-08-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536510C true DE536510C (de) | 1931-10-23 |
Family
ID=6557336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930536510D Expired DE536510C (de) | 1930-08-28 | 1930-08-28 | Bremsvorrichtung fuer Anhaengefahrzeuge, insbesondere fuer Lastkraftwagenanhaenger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536510C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034044B (de) * | 1954-03-20 | 1958-07-10 | Kurt Eckardt | Bremse fuer Kraftfahrzeug-Anhaenger |
| DE1133994B (de) * | 1956-07-16 | 1962-07-26 | Graubremse Gmbh | Bremsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuganhaenger |
-
1930
- 1930-08-28 DE DE1930536510D patent/DE536510C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1034044B (de) * | 1954-03-20 | 1958-07-10 | Kurt Eckardt | Bremse fuer Kraftfahrzeug-Anhaenger |
| DE1133994B (de) * | 1956-07-16 | 1962-07-26 | Graubremse Gmbh | Bremsanlage fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuganhaenger |
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