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DE536495C - Maschine zum Abgeben, insbesondere zum Saeen einzelner Samenkoerner - Google Patents

Maschine zum Abgeben, insbesondere zum Saeen einzelner Samenkoerner

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Publication number
DE536495C
DE536495C DEU10639D DEU0010639D DE536495C DE 536495 C DE536495 C DE 536495C DE U10639 D DEU10639 D DE U10639D DE U0010639 D DEU0010639 D DE U0010639D DE 536495 C DE536495 C DE 536495C
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DE
Germany
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grains
grain
drum
machine according
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Expired
Application number
DEU10639D
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English (en)
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen, durch welche eine bestimmte Anzahl Körner oder ein einzelnes Korn aus einer beliebigen Anzahl Körner ausgeschieden und hierauf abgegeben wird, und zwar in den Boden (Sämaschine) oder an eine Sortiervorrichtung (Sortiermaschine). Es sind Sämaschinen bekannt, bei welchen in Rüttelrinnen unregelmäßig gelagerte Körner vereinzelt werden sollen. Es sind Sämaschinen bekannt, bei welchen durch Drehung eines Löffels oder einer sich verschmälernden Schaufel eine Vereinzelung stattfinden soll. Diese Rinnen, Schaufeln o. dgl. haben durchweg einen Querschnitt, der großer ist als der Kornquerschnitt und vielfach V-förmige Gestalt hat. Bei einer weiteren Art bekannter Maschinen sind Schöpfer vorgesehen, deren Querschnitt einem einzigen Korn Raum bietet.
Während die ersterwähnten Konstruktionen ihren Zweck nicht erfüllen, weil die Körner bis zur Ausgabestelle immer unregelmäßig übereinanderliegen, funktioniert die letztgenannte Konstruktion nicht einwandfrei, weil in den nur einem Korn Raum bietenden Schöpfern eben mehrere Körner kleineren Volumens in unregelmäßiger Lage Platz finden können. Bei der Ausscheidungsbewegung dieser letzteren Vereinzelungsrinnen ist es unmöglich, die Anordnung so zu treffen, daß mit Sicherheit nur ein einzelnes Korn abgegeben wird, da eine Auflösung der Körner in eine einzelne Reihe nicht mit Sicherheit gewährleistet ist. Bei einer anderen Ausführungsform bekannter Einzelkornsämaschinen wird die Vorvereinzelung und die Auflösung der Körner in Einzelreihen zwangsläufig durch besondere Streich- und Leitbleche, Schlitze und Trichter erzielt, welche Art der Vqrvereinzelung jedoch den Nachteil hat, daß die Körner beschädigt, gequetscht oder sogar zerschnitten oder infolge ungünstiger Lage von den zwangsläufigen Einrichtungen gar nicht erfaßt werden. Bei Sortiermaschinen für Körner, bei welchen die Körner in schütteren Reihen oder einzeln der Sortiervorrichtung zugeführt werden sollen, tritt selbst bei dem bisher am besten bewährten Rillenboden häufig der Nachteil auf, daß mehrere Körner gleichzeitig- in die Sortiervorrichtung gelangen und sich dadurch gegenseitig behindern oder daß die Körner in verschiedenen, für die Durchführung des Sortierens ungünstigen Lagen abfallen. Bei Sortiermaschinen, welche die Körner durch einen konstanten Luftstrom fallen lassen und sie durch diesen nach ihrem spezifischen Gewicht verschieden stark ablenken, ist es bisher als noch nicht
erreichtes Ideal bezeichnet worden, daß die Körner einzeln in den Luftstrom gelangen sollen und hierbei immer die gleiche Lage in bezug auf die Achse des Luftstromes einnehmen, damit die Einwirkung des Luftstromes auf jedes Korn unter gleichen Verhältnissen erfolgt.
Es hat sich nun herausgestellt, daß man all die oben angeführten Nachteile dadurch ίο vermeiden kann, daß man bei'einer Maschine, bei welcher die Samen umlaufende gebogene Leitrinnen durchlaufen, die letzteren erfindungsgemäß gleichzeitig mit einem dem Kornquerschnitt entsprechenden Querschnitt ausstattet, ihre freien Seitenwände etwa bis zur Kornhöhe hochzieht und schließlich den Krümmungshalbmesser dieser Leitrinnen gegen das Ausgabeende zu allmählich verkleinert. Durch die besondere Querschnittsbemessung und die Anordnung der Rinnen wird schon beim Schöpfen die zum Vereinzeln unbedingt notwendige Einzelreihe hergestellt und durch die Krümmung erfolgt dann die Vereinzelung zur vorbestimmten Anzahl Körner oder zu einem einzigen Korn.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 8 eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes als Einzelkornsämaschine ausgebildet dargestellt. Abb. 1 zeigt das Särad im Vertikalschnitt. Abb. 2 zeigt das Särad in Seitenansicht. Abb. 3 zeigt den feststehenden Teil mit dem Saatgutbehälter in Vorderansicht mit abgenommenem Seitenschild. Abb. 4 ist ein Schnitt längs der Linie IV-IV der Abb. 3. Abb. 5 ist ein Schnitt längs der Linie V-V der Abb. 3, und Abb. 6 ist eine Ansicht des feststehenden Teiles mit dem Saatgutbehälter. Abb. 7 zeigt den unteren Teil des Särades im Zusammenbau mit dem feststehenden Teil und einem Schöpfer im Vertikalschnitt, und Abb. 8 stellt eine Seitenansicht von Abb. 7 mit abgenommenem feststehendem Teil dar.
In den Abb. 9 bis 12 ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Sortiermaschine für Körner (Samen) schematisch dargestellt. Abb. 9 zeigt eine Sortiermaschine, bei welcher die Körner durch einen konstanten Luftstrom frei abfallen. Abb. 10 zeigt einen Teil der Wand des Körnerbehälters in eine Ebene aufgerollt. Abb. 11 zeigt eine Seitenansicht von Abb. 10. Abb. 12 zeigt einen die seitliche Öffnung des Körnerbehälters abschließenden Deckel.
ι ist das Särad (Abb. 1), das auf dem Zapfen 2 des feststehenden Teiles 3 drehbeweglich gelagert ist. Das Särad weist an einer Seite am Umfang angeordnete radiale Bohrungen 4 auf, in welche die die Verein-So zelungsrinnen tragenden, bei 6 geschlitzten Zylinder 5 eingesetzt werden. Aus dem oberen Ende der Zylinder 5 tritt die Leitrinne 7 aus. Diese besteht aus einer an der Innenseite glatten und Kornquerschnitt besitzenden Rinne, welche bei der dargestellten Ausfüh- 5g rungsform als zweigängige Spirale ausgebildet ist, deren Krümmungshalbmesser von dem freien Schöpfende 8 gegen das im Rohr 5 befestigte Säende zu stetig abnimmt. Xahe vor dem Eintritt der Rinne 7 in das Rohr 5 nimmt, etwa bei 9, der Krümmungshalbmesser der Rinne ungleichförmig schnell ab. Das Schöpfende 8 der Rinne liegt zweckmäßig etwas windschief zum Säende der Rinne, so daß das Schöpfen des Saatgutes nicht durch den Zylinder 5 behindert ist. Jene Bohrungen 4, in welche keine Zylinder 5 eingesetzt sind, sind durch Gummiringe 13 oder Spiralfedern abgedichtet, so daß keine Körner in sie eindringen können. Seitlich sind die Bohrungen 4 durch ein Blech 10 abgedeckt. Der Säabstand wird durch die Anzahl und den Abstand der in die Bohrungen eingesetzten Zylinder 5 bestimmt. Am äußeren Ende der Bohrungen 4 ist das Särad mit einer Ringnut 14 versehen, welche, wie später beschrieben wird, mit dem feststehenden Teil zusammenarbeitet. 15 ist die Lauffläche des Särades, welches während des Betriebes im Erdboden in regelbarer Tiefe rollt.
Der feststehende Teil 3 der Maschine weist einen Fülltrichter 16 auf, der bei 17 abgekröpft ist, in welcher Abkröpfung das Särad läuft. Bei 18 verschmälert sich der Trichter und bildet den Saatgutbehälter. Die Wand 19 des Saatgutbehälters 18 ist zwischen 20 und 21 durchbrochen, so daß eine freie Durchgangsöffnung vom Behälter 18 in die Tasche 18' gebildet wird. Der Seitenschild, mit dem Trichter und Behälter 18 abgedeckt werden, ist nicht dargestellt. Dieser Schild wird an der Leiste 22 befestigt und erstreckt sich bis zur Wand 19, wobei er längs der Linie 23 an die Wand 24 des Saatgutbehälters anliegt und die Öffnung 20, 21 überdeckt. Unterhalb der Drehachse ist eine Führungsschiene 25 befestigt, die sich nur über jenen Bereich erstreckt, in welchem Körner in den Bohrungen 4 bzw. Zylindern S enthalten sind. Diese Schiene 25 sitzt an einem Schild 26, der von der Tasche 18' nach abwärts reicht und dicht an dem am Särad befestigten Blech 10 anliegt. Der Schild 26 bildet den unteren Teil der Wand 24 des Saatgutbehälters. Die Schiene 25 greift in die Nut 14 des Särades ein und verjüngt sich sowohl in der Breite als auch in der Dicke von ihrem höchsten Punkt gegen ihren tiefsten über dem Boden gelegenen Punkt. An ihrem tiefsten Punkt, senkrecht unter der Drehachse, ist die Schiene mit einer horizontalen Unterfläche 27 versehen, die sich so weit gegen das rückwärtige Ende
der Schiene erstreckt, daß sie etwas über den Umfang des Särades (Abb. 3, strichpunktierte Linie) hervorragt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende.
Nachdem der Saatgutbehälter 18 mit Saatgut gefüllt ist, wird die Sämaschine auf den Boden mit der Lauffläche 15 aufgesetzt und in der Pfeilrichtung bewegt, so daß das Särad im LThrzeigersinn in Drehung versetzt wird. Hierbei schöpft das Ende 8 der Leitrinne 7 eine Anzahl von Körnern aus dem Behälter 18', in welchen das Saatgut durch die zwischen den Kanten 20, 21 frei gebliebene Öffnung eingetreten ist. Während der weiteren Drehung des Särades rutschen nun die geschöpften Körner in der Rinne 7 nach abwärts. Hier hemmen die vordersten Körner infolge ihrer Schwerkraft und der auftretenden Reibung zufolge des sich stetig verringernden Krümmungshalbmessers die Bewegung der nachdrängenden Körner, die infolge der immer zunehmenden Neigung des Teiles 8 der Rinne 7 ab- und in den Behälter 18' zurückfallen. Eine geringe Anzahl von Körnern wird noch entsprechend der Drehung des Särades langsam in der Rinne weiterwandern. Infolge des immer kleiner werdenden Krümmungshalbmessers der Spirale werden die dem vordersten Korn folgenden Körner immer steller und steiler aufgestellt, so daß auch schließlich diese Körner abfallen und nur das vorderste Korn allein in der Rinne verbleibt und schließlich in den Zylinder 5 bzw. in die Bohrung 4 gelangt. Bei der als zweigängige Spirale ausgebildeten Ausführungsform der Schöpfrinne bedarf es natürlich zweier Umdrehungen, bis das geschöpfte Korn in die Bohrung 4 abfällt. Es werden also während des Betriebes nach den beiden ersten Umdrehungen des Särades in jeder Schöpfrinne zwei Körnergruppen wandern, von welchem nach je einer Umdrehung die vordere Gruppe auf ein Korn reduziert und dieses Korn in den Zylinder 5 abgeworfen wird. Das in der Bohrung 4 liegende einzelne Korn kann nicht in die Erde gelangen, da die Bohrung 4 am unteren Ende durch die Schiene 25 abgeschlossen ist. Das Korn wird also vom Särad in der Bohrung 4 längs der Schiene 25 bis an deren Ende fortgeführt. Erst wenn die .Schiene 25 die Bohrung 4 freigegeben hat, fällt das Korn nahe der tiefsten Stelle des Särades mit praktisch vernachlässigbar 55- kleiner Relativgeschwindigkeit gegenüber dem Boden frei ab und bleibt infolgedessen sowie infolge der ganz geringen Fallhöhe (7 bis 8 mm) sofort liegen ohne zu springen. _ Das untere, mit einer horizontalen Unterfläche 27 versehene Ende der Schiene 25 bewirkt, daß jene Bodenteile, die vom Särad mitgenommen Werden, d. h. infolge der Adhäsion an der Lauffläche 15 klebenbleiben, von der Lauffläche sofort abgelöst werden und am Boden liegenbleiben. Bodenteilchen, die trotzdem in die Ringnut 14 gelangen, können ein Klemmen des Särades deshab nicht bewirken, weil sich die Schiene von ihrem vorderen oberen Ende gegen ihr rückwärtiges unteres Ende verjüngt, also einen immer größer werden den Querschnitt der Ringnut 14 freigibt. -
Die Zylinder mit den Leitrinnen sind selbstverständlich auswechselbar, so daß die der jeweils zu säenden Körnerfrucht entsprechenden Leitrinnen eingesetzt werden können. An Stelle einer zweigängigen Spirale kann man auch eine Rinne als Schöpforgan verwenden, die lediglich eine einfache Schleife bildet, doch ist in allen diesen Fällen darauf Bedacht zu nehmen, daß der Krümmungshalb- 8c messer der Schleife vom Schöpfende gegen das Säende zu abnimmt, wobei mit besonderem Vorteil knapp vor dem Übergang der Rinne in den geraden Teil des Säendes eine ungleichförmig schnelle Verringerung des Krümmungshalbmessers stattfindet.
Weiter ist es bei vielen Samenarten zweckmäßig, eine Seitenwand der Leitrinne 7 am Schöpfende etwas hochzuziehen, so daß durch diese Wand schon an der Schöpfstelle alle Körner mit der Längsachse in der Führungsrichtung eingestellt werden. Besonders ist noch zu betonen, daß neben einem Einzelkorn auch eine beliebige andere \-orbestimmte Körneranzahl in je einen Zylinder 5 abgegeben werden kann. Es ist hierzu nur eine entsprechende Änderung der Krümmungsradien erforderlich.
Wesentlich ist die zuverlässige Schaffung einer Einzelreihe bei länglichen Körnern, da erst dadurch Fehler unbedingt vermieden werden.
Bei der Sortiermaschine nach Abb. 9 bis 12 ist der Körnerbehälter als zylindrische Trommel 1' ausgebildet, die mit ihrer Achse in einem Rahmen 2' gelagert ist. Der Rahmen 2' ist auf einem Leitkanal 3' für einen konstanten Luftstrom angeordnet. Bei 4' ist ein den Luftstrom erzeugender Ventilator oder eine andere Art Gebläse vorgesehen, 5' sind die einzelnen verstellbaren Fächer zur Aufnahme der sortierten Körner verschiedenen spezifischen Gewichtes.
Erfindungsgemäß sind am ganzen Trommelumfang radiale Bohrungen 6 vorgesehen,, in welche die äußeren Enden der Leit- und Schöpfrinnen 7 münden. Diese sind bei der dargestellten Ausführungsform als einfache Schleifen ausgebildet, wobei das Schöpfende 8' etwas aus der Schleifenebene ausgebogen ist. Die Leitrinnen 7 sind in dem in die Bohrungen 6 eintretenden Teil 9' derart verbreitert, daß sich das in der Führungsrinne seiner

Claims (8)

  1. Längsachse nach bewegende Korn bei Eintritt in den Teil 9' mit seiner Längsachse quer zum Luftstrom legen kann. Bei dem angenommenen Drehsinn im Sinne des Uhrzeigers ist die rechte Trommelseite mit einem fest angeordneten Blech 10' verkleidet, das die Bohrungen 6 abschließt und durch Federn 11' an die Trommel gedrückt wird. Gegenüber der tiefsten Stelle der Trommel 1 ist ein Schlitz 12' im Kanal 3' vorgesehen, durch welche die Körner aus den Bohrungen 6 frei abfallen können. An den Stirnseiten der Trommel 1' sind ortsfeste Deckel 13' mit Einfüllschlitzen 14' und federndem Abschlußblech 15' abnehmbar angeordnet. Die Wirkungsweise der Sortiermaschine ist folgende.
    Die Körner 16' werden aus dem Trichter 17' mittels der Füllrohre 18' durch die Schlitze 14' kontinuierlich in die Trommel eingebracht. Die Trommel wird in Drehung versetzt, wobei die Leitrinnen die Körner in Einzelreihen aus dem Körnervorrat aufnehmen, vorordnen und nun während eines Umganges der Trommel alle überflüssigen Körner abwerfen, so daß schließlich nur ein Korn in die entsprechende Bohrung 6 gelangt. Längliche Körner stellen sich infolge der Trommelbewegung und dem Querschnitt der Bohrung 6 am unteren Ende der letzteren senkrecht zum Luftstrom im Kanal 3' ein. Bei Ablauf der Bohrung 6' vom Blech 10' fällt das in der Bohrung enthaltene Korn durch den Schlitz 12' frei ab und gelangt in den Luftstrom. Je nach dem spezifischen Gewicht des Kornes wird dieses nun abgelenkt und in eines der Fächer 5' sortiert. Wesentlich ist hierbei, daß das Korn mit seiner Längsachse horizontal und senkrecht zum Luftstrom in den letzteren eintritt, da in jeder anderen Lage das Korn gekippt und damit einer unkontrollierbaren und ungenauen Ablenkung durch den Luftstrom unterworfen wird.
    Patentansi^rüche:
    ι. Maschine zum Abgeben, insbesondere zum Säen einzelner Samenkörner mittels umlaufender, die Samen vereinzelnder, gebogener Leitrinnen, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungshalbmesser der auf ihrer ganzen Länge in ihrem Querschnitt dem Kornquerschnitt entsprechenden, beiderseits freien Leitrinnen gegen das Ausgabeende zu allmählich abnimmt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne als Schleife oder mehrgängige Spirale ausgebildet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Ausgabeende der Rinne ihr Krümmungshalbmesser ungleichförmig schnell abnimmt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schöpfende der Rinne an einer Seite höher gezogen ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche ι bis 4, bei der die Vereinzelungsrinnen im Innern eines umlaufenden Rades angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schöpf- und Führungsrinnen in radiale Leitkanäle (Taschen, Trichter) des Rades münden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, bei welcher eine Schiene die Leitkanäle nach außen abschließt, dadurch gekennzeichnet. daß sowohl die Breite als auch die Dicke der in einer Umfangsnut geführten Schiene von ihrem oberen gegen ihr unteres Ende zu abnimmt.
  7. 7. Maschine nach einem der An-Sprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ihre Anwendung bei Sortiermaschinen als vor die die Sortierung der Körner bewirkende Einrichtung geschaltete Zuführungsvorrichtung.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, bei welcher das Sortieren der Körner durch freies Fallenlassen durch einen konstanten Luftstrom erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung die Körner in Leitkanäle abgibt, die an ihrem unteren fallweise abgeschlossenen Ende einen solchen Querschnitt besitzen, daß die Längsachsen der Körner horizontal und senkrecht zum Luftstrom eingestellt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEU10639D 1928-03-10 1929-03-08 Maschine zum Abgeben, insbesondere zum Saeen einzelner Samenkoerner Expired DE536495C (de)

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