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DE536356C - Einschaltstueck in Spuelversatzrohrleitungen - Google Patents

Einschaltstueck in Spuelversatzrohrleitungen

Info

Publication number
DE536356C
DE536356C DE1928536356D DE536356DD DE536356C DE 536356 C DE536356 C DE 536356C DE 1928536356 D DE1928536356 D DE 1928536356D DE 536356D D DE536356D D DE 536356DD DE 536356 C DE536356 C DE 536356C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressurized water
pipelines
piece
flushing
nozzle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1928536356D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE536356C publication Critical patent/DE536356C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F15/00Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
    • E21F15/08Filling-up hydraulically or pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Einschaltstück in Spülversatzrohrleitungen Bekanntlich ist es bei Spülversatzrohrleitungen, insbesondere solchen, welche horizontal oder annähernd horizontal verlaufen, erforderlich, daß das Spülversatzgut mit einer bestimmten Geschwindigkeit hindurchströmt und hierbei eine schraubenförmig drehende Bewegung vollführt, damit eine Entmischung desselben sowie die nur schwer zu beseitigenden Verstopfungen der Rohrleitung verhindert werden. Außer mechanischen Beförderungsmitteln, wie beispielsweise motorisch angetriebenen Förderrohren, deren Innenseite mit nach Art der Schiffsschraubenflügel ausgebildeten Schaufeln besetzt sind, benutzt man hierzu Leitrohre, welche in die Versatzleitung eingebaut sind und schraubenartige Züge von großer Steigung besitzen, um dem Fördergut eine schraubenförmig drehende Bewegung zu erteilen. Fernerhin ist es bekannt, das Versatzgut durch Zuführung von Druckwasser zu beschleunigen und ihm hierbei zugleich eine schraubenförmig drehende Bewegung zu erteilen. Eine hierfür bekannt gewordene Einrichtung besteht beispielsweise aus einem in die Rohrleitung eingebauten Einschaltstück, bei welchem an der Oberseite eine langgestreckte Seitenkammer angeordnet ist, in welche das Druckwasser einströmt, um von hier aus durch einen tangential an das Innenrohr geführten und mit Leitrippen versehenen langgestreckten Schlitz dem Spülversatzgutstrom zugeführt zu werden. Die Leitrippen verlaufen schräg, so daß das zugeführte Druckwasser mit schraubenförmiger Drehbewegung den Spülversatzgutstrom von der Rohrwandung ablöst und denselben unter gleichzeitiger Beschleunigung in drehende Bewegung versetzt. Diese Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß die Druckwasserzufuhr während eines mehr oder - weniger langen Stückes der Rohrleitung erfolgt, wodurch leicht ein Übermaß von Druckwasser dem Spülgutstrom zugesetzt wird, was bekanntlich unbedingt im Interesse der Wasserersparnis vermieden werden muß. Auch besteht der weitere Nachteil, daß die Loslösung des Spülversatzgutstromes von der Rohrwandung nicht um den ganzen Rohrumfang gleichmäßig gewährleistet ist, da die Druckwasserzufuhr lediglich durch einen einzigen Seitenschlitz erfolgt.
  • Diese Nachteile werden durch den Gegenstand der Erfindung beseitigt, welcher ebenfalls ein Einschaltstück in Spülversatzrohrleitungen zum Zwecke der Druckwasserzufuhr zum Spülversatzgutstrom betrifft. Erfindungsgemäß erfolgt die Druckwasserzuführung durch einen um den ganzen Rohrumfang reichenden ringförmigen Schlitz; und zwar derart, daß das Druckwasser mantelartig in schraubenförmig drehender Bewegung den Spülversatzgutstrom von allen Seiten umgibt und denselben unter gleichzeitiger Verminderung der Reibung von der Rohrwandung loslöst. Zu diesem Zwecke ist in dem Einschaltstück ein sich verengender düsenartiger Teil vorhanden, welcher von einem Ringhohlraum zur Durchführung des Druckwassers umgeben ist. In diesem Ringhohlraum sind schraubengangartigeLeitrippen von großer Steigung angeordnet, welche dem in axialer Richtung hindurchströmenden Wasser eine schraubenförmig drehende Bewegung erteilen. Die neue Anordnung hat den Vorteil, daß das Druckwasser bereits eine axiale Bewegung besitzt, wenn es durch den Ringschlitz in die Rohrleitung gelangt, um auf diese Weise eine größtmögliche Beschleunigung des Spülversatzgutstromes bei gleichzeitiger Verhinderung einer vorzeitigen Mischung mit demselben zu ermöglichen. Das Druckwasser umgibt den Spülversatzgutstrom allseitig in mantelartiger Umhüllung, löst diesen infolgedessen unter Verminderung der Reibung von den Wandungen der Rohrleitung los und gibt ihm unter gleichzeitiger Beschleunigung die angestrebte schraubenartige Drehbewegung, welche zur Verhinderung der Entmischung wünschenswert ist. Durch die allmähliche Verengung des düsenartigen Teiles wird der Durchflußquerschnitt des Spülversatzgutstromes verengt und dadurch die Loslösung desselben von den Wandungen der Rohrleitung erleichtert. Es ist zwar bereits eine Einrichtung bekannt geworden, bei welcher einer in einer Rohrleitung strömenden Flüssigkeit eine zweite Flüssigkeit durch einen Ringschlitz zugeführt wird. Diese Einrichtung ist jedoch -zur innigen Mischung zweier verschiedener .Flüssigkeiten in einem gewünschten Mischungsverhältnis bestimmt, während erfindungsgemäß eine solche Vermischung des Druckwassers mit dem Spülversatzgutstrom so lange als irgend möglich verhindert werden soll. Dieser bekannten Einrichtung gegenüber besteht das Neue der Erfindung in der eigenartigen Anordnung der ringförmigen Druckwasserzuführung und in der Anordnung von Leitrippen im Ringkanal, um dem mit großer Energie einströmenden Druckwasser eine schraubenförmige Drehbewegung zu verleihen. Die hierdurch bedingten Zentrifugalkräfte verhindern die Mischung mit dem infolge seiner Trägheit nur langsam die Drehbewegung aufnehmenden Spülversatzgutstrom wirksam bis zur allmählichen Ausgleichung beider Bewegungen. Bei einer weiteren bekannten Einrichtung wird eine trichterförmig verengte Düse von einem Ringschlitz umgeben, in welchen Preßluft oder Druckwasser derart eingeleitet wird, daß derselbe das aus der Düse tretende Spülversatzgut mantelartig umgibt. Da die zugeführte Luft bzw. das Druckwasser aber keine schraubenartige Bewegung vollführt, tritt fast unmittelbar nach der Zuführung desselben eine Mischung mit dem Spülversatzgut ein. Gegenstand der Erfindung ist es aber, diese Mischung möglichst lange zu verhindern, was dadurch erfolgt, daß infolge der schraubenartigen Bewegung des Druckwassers dasselbe durch die auftretenden Zentrifugalkräfte gegen die Rohrwandung gedrückt wird. Derselbe Unterschied besteht auch gegenüber einer bekannten pneumatischen Fördervorrichtung für Getreide. Hier gelangt ein Saugkopf zur Anwendung, welcher eine ringförmige, mit schrägen Schlitzen versehene Düse für das Einblasen der Preßluft besitzt. Auch hier tritt sofort eine Mischung zwischen der Luft und dem Fördergut ein, obgleich die schräge Anordnung der Luftdüsen der Einblaseluft und dem Fördergut eine schraubenförmige Bewegung erteilt. Infolge der geringen Massenwirkung der Luft kann diese nicht wie das Druckwasser des Erfindungsgegenstandes einen an der Rohrwandung verbleibenden Mantel bilden, der das Fördergut zur Verminderung der Reibung von der Rohrwandung loslöst.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb: z einen senkrechten Querschnitt durch die Längsäch%e des Einschaltstückes, Abb: 2 einen Querschnitt senkrecht zur Achse des Einschaltstückes nach Linie 2-2 der Abb..z. Wie ersichtlich, ist a das Gehäuse des Verteilerstückes, welches mittels der Flanschen b,. und b2 in die Spülversatzrohrleitung eingebaut wird. Das Gehäuse ct besitzt einen seitlichen Rohrstutzen c zur Zuführung des Druckwassers. d ist ein in der durch den Pfeil e angedeuteten Strömungsrichtung des Spülversatzgutstromes eingebauter düsenartiger Teil, welcher sich gegen das Ende zu etwas verengt und hier mit dem Gehäuse a einen Ringschlitz bildet. Zwischen der Düse d und dem Gehäuse a ist ein ringförmiger Hohlraum f vorgesehen, welcher von dem durch den Stutzen c zuströmenden Druckwasser in axialer Richtung durchflossen wird. Um dem Druckwasser eine schraubenförmige Drehbewegung zu erteilen, sind im Ringhohlraum f schraubenförmig mit großer Steigung verlaufende Leitrippen g angeordnet. Die Verengung des Düsenendes hat den Zweck, den Querschnitt des Spülversatzgutstromes im Augenblick der Druckwasserzufuhr zu verkleinern, um gleichzeitig .auch auf diese Weise den Spülversatzgutstrom von den Wandungen der Rohrleitung loszulösen und die mantelartige Umhüllung derselben durch das Druckwasser zu erleichtern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einschaltstück in Spülversatzrohrleitungen, bestehend aus einem der Druckwasserzuführung dienenden Gehäuse mit einer axial gerichteten, zwecks Verringerung' des Durchßußquerschnittes nach ihrem Ende zu verengten Düse, dadurch gekennzeichnet, daB der Ringhohlraum (f) zwischen dem Gehäuse (a) und der Düse (d) mit schraubenförmigen Rippen (g) von großer Steigung versehen ist.
DE1928536356D 1928-06-21 1928-06-21 Einschaltstueck in Spuelversatzrohrleitungen Expired DE536356C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE536356T 1928-06-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE536356C true DE536356C (de) 1931-10-22

Family

ID=6557277

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1928536356D Expired DE536356C (de) 1928-06-21 1928-06-21 Einschaltstueck in Spuelversatzrohrleitungen

Country Status (1)

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DE (1) DE536356C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946533C (de) * 1952-04-22 1956-08-02 Carl Hamacher Kommandit Ges Foerderrohr fuer Spuel- oder Blasversatz
DE973227C (de) * 1952-11-26 1959-12-24 Esser Werke Rohr fuer die Foerderung von Blasversatz oder aehnlichen, einen hohen Verschleiss bewirkenden Materialien
US3972352A (en) * 1972-11-10 1976-08-03 Fmc Corporation Discharge element for a liquid-gas separator unit
USRE30836E (en) 1972-11-10 1981-12-29 Kobe, Inc. Liquid-gas separator unit

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US3972352A (en) * 1972-11-10 1976-08-03 Fmc Corporation Discharge element for a liquid-gas separator unit
USRE30836E (en) 1972-11-10 1981-12-29 Kobe, Inc. Liquid-gas separator unit

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