DE536088C - Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Rueckmeldesignals in Fernschreibanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Rueckmeldesignals in FernschreibanlagenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L12/00—Data switching networks
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- H04L12/06—Answer-back mechanisms or circuits
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Description
In Fernschreibanlagen ist es angebracht, dem anrufenden Teilnehmer dann ein Rückmeldesignal
zuzusenden, wenn sich der angerufene Teilnehmer meldet. Auch kann_zweckmäßig
das Rückmeldesigna], in j:me^^^^Bgen_Augaa^
"T31ick™durch^ den angerufenenJTejinehmer~ziir
.^Auslösung "gebracht '-'--3^"'* — -—-"--t -a-·-----
, s^j^j^i^^y^ g
Teilnehmer verbunden ist. Das Rückmeldesignai
to enthält im allgemeinen eine Kennzeichnung der betreffenden Teilnehmerstelle, der es zugeordnet
ist. Auch kann im Anschluß an das Rückmeldesignal ein Zeitsignal gegeben werden, um beim
anrufenden Teilnehmer die Zeit der stattgehabten Fernschreibverbindung schriftlich
niederzulegen.
Es sind bereits verschiedene Arten zur Erzeugung des Rückmeldesignals vorgeschlagen
worden. Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, das Rückmeldesignal mit möglichst
einfachen Mitteln und ohne Eingriff in den Fernschreibapparat zu erzeugen. Nach der erfindungsgemäßen
Anordnung werden hierzu lediglich Schaltrelais verwendet, welche in einfapher
und übersichtlicher Weise zusammenarbeiten. Jedes Rückmeldesignal besteht aus einer Anzahl
von Zeichen, z. B. Buchstaben oder auch Zahlen, deren jedes aus einer Anzahl Konibinatorelementen
(Stromschritten) zusammengesetzt ist. Nach der Erfindung wird zur Erzeugung der
Stromschritte eine den Kombinatorelementen entsprechende Anzahl von Relais nacheinander
wirksam, während die Kennzeichnung der einzelnen Stromschritte durch Kontakte von Relais,
von denen für jedes"' Zeichen des Rückmeldesignals eines vorgesehen ist, erfolgt.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Zur Aussendung des
Rückmeldesignals wird das an Spannung liegende Relais S auf der gerufenen Station durch
das Arbeiten der Rückmeldeimpulskontakte betätigt, welches mit seinem Kontakt s Unterbrechungen
in der zur Vermittlungsstelle führenden Leitung hervorruft. Es wird im vorliegenden Beispiel angenommen, daß das Rück-
meldesignal aus drei Buchstaben, z. B. C, T und H, besteht. Weiter wird angenommen, daß
das vorliegende Telegraphiersystem fünf Kombinatorelemente verwendet. Die Relaisgruppe I
bis V dient zur Erzeugung der fünf Stromschritte bei Abgabe eines jeden Buchstabens des Rückmeldesignals.
Die Relais X, Y, Z bewirken die Auswahl der den Buchstaben entsprechenden
Kombinationen, also im Beispiel der Buchstaben C, T, H. Um das Start- und Stoppzeichen zu
geben, sind die Relais A und E angeordnet.
Der Anreiz zur Abgabe des Rückmeldesignals kann auf verschiedene Arten gegeben werden.
Bei der Anordnung nach der vorliegenden Erfindung ist die Auslösung des Rückmeldesignals
in sehr einfacher Weise durch Schließen eines einzigen Kontaktes möglich. Soll das Rück-
^meldesignal sofort,nach der Belegung der an- '
gerufenen Fernschreibstelle abgegeben werden, "so "wird zweckmäßig ein auf dem Motör~ange-'
"^ä^teFFfieli&äftkontakt r zur Auslösung des *
Rückmeldesignals benutzt. Um eine" Wieder- · holung der Abgabe des Rückmeldesignals wäh-
1 ja?
rend der Verbindung zu ermöglichen, ist ein Schreibhebelkontakt k in den über den Kontakt r
g^s"chfossenen~Änlaßstromkreis
nehmer ^g^^ p|^
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung vollzieht sich nun im
einzehien folgendermaßen:
Beim Schließen des Kontaktes r, der z.B. als ίο Fliehkraftkontakt auf der Welle des Stationsmotors angeordnet ist, wird das Relais A im
Stromkreis Erde, r, k, elt A, Batterie, Erde erregt.
. Es werden nun nacheinander die Relais I bis V und das Relais E über seine Wicklung I
eingeschaltet. Der Kontakt Ci1 schließt zunächst
den Stromkreis für das Relais I; der Kontakt i' schaltet dann das Relais II ein usw., bis
schließlich der Kontakt 5' die Wicklung I des Relais E anschaltet. Parallel mit der Erregung
des Relais A erfolgt die Einschaltung des RelaisX in folgendem Stromkreis:
Erde, r, k, y6, Z6, X, Batterie, Erde. Durch
die* Relais I bis V sind die Kontakte 1 bis 5 umgelegt worden, so daß an die zum Relais S
führende Leitung die Kontakte der Relais X, Y, Z angeschlossen sind. Da zunächst das Relais X
erregt ist, sind die Kontakte X1 bis X5 umgelegt.
Durch die Kontakte'^, x's und X1 wird Erde an
die Kontakte 1, 3 und 4 gelegt. Das Relais 5 wird nun beim Ansprechen des Relais E am
Kontakt e2 angeschaltet. In diesem Augenblick
beginnt die Aussendung des ersten Buchstabens. Es kommt nämlich für das Relais 5 der Stromkreis
Erde, a2, e2, S, Batterie, Erde zustande.
Durch das Öffnen des Kontaktes s wird das Startsignal für den ersten Buchstaben gegeben.
Nach dem Ansprechen des Relais E fallen nun in ganz bestimmten Zeiten nacheinander die
Relais A und I bis V ab, und zwar durch nach-4Ό
einander erfolgendes Öffnen der Kontakte ev alt
1', 2' 3' und 4'. Das Startzeichen wird beim Öffnen des Kontaktes a2 abgelöst durch das erste
Kombinatorelement des Buchstaben C, welches über die Kontakte X1 und 1 gegeben wird. Da
am Kontakt X1 Erde liegt, bleibt das Relais S
dabei angezogen. Das zweite Kombinatorelement ist im vorliegenden Falle eine Stromunterbrechung,
da am Kontakt X2 keine Erde angeschlossen
ist. Nachdem nun nacheinander die Kontakte χ bis 5 in die Ruhelage zurückgeführt
wurden, sind sämtliche Kombinatorelemente für den Buchstaben C auf die Schleife übertragen.
Um die für das Stoppzeichen erforderliche Unterbrechung im Anschluß an die Übermittlung der
Kombinatorelemente abzugeben, fällt das Relais E nach dem Öffnen des Kontaktes 5' etwas
verzögert ab.
Wie bereits erwähnt, erfolgt die Aussendung des zweiten Zeichens mit Hilfe des Relais Y und
des dritten Zeichens mit Hilfe des Relais Z. Die Umschaltung vom Relais X auf das Relais Y
geht nun folgendermaßen vor sich: Nachdem am Ende des Aussendens'des ersten Zeichens das
, Relais V abgefallen ist, kommt für das Relais Y folgender Stromkreis zustande: Erde, r, k, 5', 6g
e3, X1, Y, Batterie, Erde. Beim Ansprechen des
Relais Y wird der Stromkreis für das Relais X am Kontakt y8 unterbrochen und über die
Arbeitsseite des letzteren Kontaktes der Haltestromkreis für das Relais Y geschlossen. Nach
dem Abfallen des Relais E wird dann der über die Kontakte X6 und e5 für das Relais X bestehende
Haltestromkreis geöffnet, so daß das Relais X abfällt. Nach dem Abfallen des Relais
E werden, wie oben beschrieben, nacheinander die Relais A, I bis V und E eingeschaltet,
welche nach dem Ansprechen des Relais E nacheinander in bestimmten Zeiten wieder abfallen,
wobei nun über die Kontakte des Relais Y das Signal für den zweiten Buchstaben T abgegeben
wird.
Vor der Aussendung des drittenBuchstabensff wird das Relais Z erregt, und zwar in folgendem
Stromkreis: Erde, r, h, 5', es, X1, Z, Batterie,
Erde. Das Relais Y wird infolge des Öffnens des Kontaktes Z8 abgeschaltet, nachdem auch das
Relais E abgefallen ist.
Nach der Aussendung des letzten Zeichens bleiben die Relais E und Z gehalten. Es besteht
nämlich für die Wicklung II des Relais E folgender Stromkreis: Erde, r, k, 5', e3, X1, y-, eit
Wicklung II des Relais E, Batterie, Erde. Parallel zum Relais E geschaltet bleibt auch das
Relais Z gehalten.
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Teilnehmer jjJ;_ä_j_jjBj^
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hebel betätigt wird.jw^Ae^d^JContekt^Ävo^
iftergehend^ öffneJL^Dadurch wird der beschrie- \oo
bene Stromkreis für die Relais E und Z unterbrochen, so daß letztere abfallen. Wennsichder
Kontakt k ^^i3*^^
^S^Jies FJidikraftkqntaktes^erregt".' s
spielen sich also sämtliche zur ,Aussendung des Rückmeldesignals erforderlichen Schaltvorgänge
erneut ab.
Die Schaltvorgänge vollziehen sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung äußerst sicher.
Wenn die Schaltrelais A, I bis V und E derart erregt werden, daß das Eisen gesättigt ist, so
werden die Abfallzeiten der Relais auch nicht von den Spannungsschwankungen der Batterie
beeinflußt.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann entweder an der Teilnehmerstelle oder in der Vermittlungsstelle
angeordnet sein.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Rückmeldesignals in Fernschreiban-lagen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Stromschritte eine den Kombinatorelementen entsprechende Anzahl von Relais (Ibis V) bei der Aussendung eines jeden Zeichens des Rückmeldesignals nacheinander wirksam wird und daß die Kennzeichnung der einzelnen Stromschritte, ζ. Β. durch Stromöffnung oder Stromschließung, durch die Kontakte von Relais (X, Y, Z), von denen für jedes Zeichen des Rückmeldesignals eines vorgesehen ist, erfolgt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Rückmeldesignals sowohl bei der Belegung des angerufenen Fernschreibers als auch bei der Abgabe eines bestimmten Signals seitens des anrufenden Teilnehmers erfolgt.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Abgabe der Zeichen dienenden Relais mit dem Sättigungsstrom betrieben werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE536088T | 1930-11-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE536088C true DE536088C (de) | 1931-10-20 |
Family
ID=6557156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930536088D Expired DE536088C (de) | 1930-11-27 | 1930-11-27 | Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines Rueckmeldesignals in Fernschreibanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE536088C (de) |
-
1930
- 1930-11-27 DE DE1930536088D patent/DE536088C/de not_active Expired
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