DE535700C - Gewindepatrone fuer Werkzeugmaschinen - Google Patents
Gewindepatrone fuer WerkzeugmaschinenInfo
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- DE535700C DE535700C DEC43645D DEC0043645D DE535700C DE 535700 C DE535700 C DE 535700C DE C43645 D DEC43645 D DE C43645D DE C0043645 D DEC0043645 D DE C0043645D DE 535700 C DE535700 C DE 535700C
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- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
- B23G1/04—Machines with one working-spindle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. OKTOBER 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 535700 KLASSE 49 e GRUPPE
The Cincinnati Bickford Tool Company in Cincinnati, Ohio
Gewindepatrone für Werkzeugmaschinen Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1929 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Vorschubvorrichtungen
für Werkzeugmaschinen. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Patronenschraube einer Gewindepatrone C-förmig
und dadurch seitlich aufsteckbar zu machen. Hierdurch wird leichte Auswechselbarkeit
der Patronenschraube zum Schneiden von Gewinden verschiedener Steighöhe und leichte Entfernbarkeit der Patronenschrauben
für den Fall ermöglicht, daß die betreffende Maschine für Bohrarbeiten benutzt werden soll. Auswechselbare Patronenschrauben
sind an sich bekannt, doch wurden bisher die Patronenschrauben axial ausgewechselt,
weshalb man in solchen Fällen die Patronenschraube entweder am oberen oder untern Ende der Werkzeugspindel anbringen
mußte. Bei der Ausgestaltung der Patronenschraube nach der Erfindung kann die Patronenschraube
auch in der Mitte der Werkzeugspindel angeordnet sein, ohne daß hierdurch
die Auswechselbarkeit im geringsten erschwert wird. Eine derartige Anbringung hat gegenüber der Anbringung am hinteren
Ende der Spindel den Vorteil, daß die Spindel nicht auf ihre ganze Länge hin unter
einer Verdrehungsbeanspruchung steht.
Die Gestaltung der Patronenschraube nach der Erfindung "ermöglicht ferner das Anbringen
der Patronenschraube in verschiedenen Höhenlagen längs der Spindel welle, je nach den Erfordernissen der einzelnen Bearbeitungen.
Es wird also mit einer verhältnismäßig kurzen Patronenschraube eine beliebige Verlegung der Patrone längs der
Spindelwelle erreicht.
Seitlich aufsteckbare Patronenmuttern sind bereits bekannt.
Im folgenden wird die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel an Hand der beiliegenden
Zeichnungen beschrieben, ohne daß die Erfindung auf diese besondere Ausführungsform beschränkt werden soll.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des oberen Teiles einer Bohr- und Gewindeschneidmaschine.
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt der Gewindeschneidspindel-Vorschubvorrichtung.
Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt längs Linie 3-3 der Abb. 2.
Abb. 4 ist eine Einzelendansicht der Patronenschraube..
Die Bohr- und Gewindeschneidvorrichtung enthält einen Ständer 1, in welchem oben "ein
Lager 2 angebracht ist. Das Lager 2 ist als Gehäuse ausgebildet und enthält bestimmte,
weiter unten zu beschreibende Spindeldrehvorrichtungen.
Zwischen den Enden des Ständers 1 befindet sich eine bearbeitete Fläche 3, an weleher
in verschiedenen vorbestimmten Lagen ein für gewöhnlich als Spindelvorschubkopf bezeichneter Teil 4 angebolzt werden kann,
welcher eine Vorrichtung für den Vorschub der Werkzeugspindel trägt. Der Vorschubkopf
kann, wie in Abb. 1 gezeigt ist, an der Säule in irgendeiner gewünschten Lage mittels
der Schrauben 10 befestigt sein, die wahl-
weise in einen der eingeschnittenen Lochsätze a, b und c eingeschraubt werden können.
In Maschinen,. welche Bohrarbeiten durchführen, ist in diesem Kopf verschiebbar, aber
nicht drehbar eine Spindelhülse 5 gelagert, welche mit einer in Zahnrad 7 eingreifenden
Zahnstange 6 versehen ist. Das Zahnrad 7 ist an der im Vorschubkopf gelagerten Welle 8 angebracht. Zur Drehung der Welle 8
und ihres Zahnrades 7 ist eine von Hand zu betreibende Einrichtung, beispielsweise ein
Handrad 9, vorgesehen, wodurch »Hülse 5 axial verschoben wird. Außerdem ist auch
ein Kraftantrieb χ für den Vorschub der . 15 Hülse und ihrer Spindel während des Bohrens
vorgesehen. In der Hülse 5 ist drehbar eine Werkzeugspindel ü" gelagert und gegen
relative Längsbewegung durch Drucklager ga festgestellt. Die Werkzeugspindel 6" kann an
ihrem unteren Ende die Bohrer oder Gewindeschneidstähle aufnehmen. Das andere Ende
der Spindel -S reicht nach oben durch geeignete Lager in die Stütze 2 und wird zwischen
diesen Lagern von einer Drehvorrichtung erfaßt.
Ein auf dem oberen Ende des Ständers 1 angebrachter Motor M dient als Antrieb für
die Spindeldrehung. Die bekannten Vorrichtungen zur Verbindung des Motors mit der
Spindel brauchen nur kurz angedeutet zu werden. Sie bestehen aus einem Zahnrad 11,
Getriebeteil 12, Welle 13, Kegelrad 14 und
links und rechts drehenden Zahnrädern 15 und 16, die durch Zahnrad 14 gedreht werden
und mittels der von Handhebel 19 gesteuerten Kupplungen 17 oder 18 mit der
Spindel J? verbunden werden können, derart, daß entweder Vorwärts- oder Rückwärtsdrehung
der Spindel 5" erfolgt. Soll die Maschine zum Bohren benutzt werden, so wird
am unteren Ende der Spindel 5 ein geeigneter Bohrstahl angebracht, und es ist nur nötig,
die Vorwärtsdrehung zu benutzen, da für gewöhnlich das Herausziehen des Bohrers aus
dem Werkzeug mittels des Handrades 9 bei Vorwärtsdrehung der Spindel durchgeführt
wird. Während dieser Arbeitsweise erhält die Spindel ihren Vorschub durch den an anderer
Stelle beschriebenen Kraftantrieb, weleher die vom Vorschubkopf getragene Vorrichtung
χ einschließt. Die Kraft für diese Vorschubvorrichtung wird von der Drehspindel
.S1 aufgenommen. Zu diesem Zweck ist an der Spindel ein großes Zahnrad 20 (Abb. 2)
angenutet, welches ständig mit dem verschiebbaren Zahnrad 21 kämmt, das in einer
Stellung mit einem Zahnrad 22 auf der-Welle kämmen kann, welche in den Vorschubkopf
herunterreicht und die Vorschubvorrichtung antreibt. Ein kleines Zahnrad 24 ist mit
dem Zahnrad 21 verbunden und bewirkt einen Wechsel der Vorschubgeschwindigkeit, wenn
es in Eingriff mit dem ebenfalls an der Welle 23 befestigten Zahnrad 25 kommt. Wenn die
Zahnräder 24 und 25 kämmen, sind die Rader 21 und 22 voneinander getrennt, und umgekehrt.
Zahnräder 21 und 24 sind auf einer axial verschiebbaren Welle 26 angebracht,
die im Vorschubkopf gelagert ist und mittels eines im Vorschubkopf drehbaren Winkelhebeis
27 (Abb. 1) wahlweise zur Einschaltung der Zahnräder verschoben werden kann.
Soll die Maschine zum Gewindeschneiden benutzt werden, so wird der oben beschriebene
Spindelvorschub durch Verschieben der Zahnräder 21 und 24 in Zwischenlage zwischen
den Rädern 22 und 25 ausgeschaltet. In dieser Lage der Zahnräder wird auf die Welle 23 keine Bewegung übertragen.
Wie schon erwähnt war, sind in der Stütze 2 und in dem darunter in einiger Entfernung
angebrachten Vorschubkopf 4 Lager für die Spindel 5" vorgesehen. Die verbesserte
Spindelvorschubvorrichtung für Gewindeschneidarbeiten besteht aus einer Gewindepatrone,
welche vom Vorschubkopf 4 getragen wird und an der Spindel zwischen dem Kopf 4 und dem Lager 2 angreift, also an
einer hierfür besonders geeigneten Stelle.
Die Teile der Gewindepatrone müssen bekanntlich ausgewechselt werden, sobald ein
Gewindebohrer anderer Steighöhe benutzt wird. Außerdem müssen die Vorschubvorrichtungen
für den Gewindebohrer ausgeschaltet werden, sobald die Maschine für Bohrarbeiten benutzt wird. Es ist daher von
großer Wichtigkeit, daß der Gewindebohrvorschub leicht auswechselbar gestaltet ist.
Zu diesem Zweck ist am oberen Ende des Vorschubkopfes 4 mittels Schraube 28 eine
zweiteilige Patronenmutter 29 angebracht. Die Teile der Patronenmutter 29 sind vorzugsweise
halbzylindrisch und können sich um einen Zapfen 30 drehen. An der gegenüberliegenden
Stelle werden die freien Enden der Patronenmütter durch Schrauben 31 miteinander
verbunden. Die Patronenmutter 29 besitzt ein Innengewinde 32, welches mit dem Außengewinde 33 auf der Patronenschraube
34 zusammenwirkt. Die Patronenschraube 34 ist innerhalb der Patronenmutter 29 konaxial
zur Spindel 5" und mittels einer Splintverbindung 35 undrehbar auf der Spindel 51
angeordnet. Zwei Bunde 36 und 37, welche mittels Zapfen 38 und 39 an der Spindel S
befestigt sind, liegen an den Enden der Patronenschraube 34 an und sichern sie gegen
axiale Verschiebung auf der Spindel 6".
Da die Patronenmutter 29 aus zueinander beweglichen Teilen besteht, kann sie geöffnet
und durch seitliche Bewegung auf die Patronenschraube 34 aufgebracht oder von ihr
abgenommen werden. Um in gleicher Weise die Anordnung der Patronenschraube 34 innerhalb
der Patronenmutter 29 und ihre Befestigung oder Entfernung von der Spindel zu ermöglichen, besitzt die Patronenschraube
34 vorzugsweise eine seitliche Ausnehmung 40, so daß die Patronenschraube 34 in ihrem
Hauptquerschnitt etwa dem Buchstaben C entspricht (Abb. 3 und 4).
Der Vorschubkopf 4 kann, wie bereits erwähnt, in verschiedenen Lagen an dem Ständer
ι befestigt werden. Es kann jedoch für gewisse Zwecke erwünscht sein, die Werkzeugspindel
senkrecht einzustellen, ohne die Lage des Vorschubkopfes 4 an dem Ständer 1
zu verändern. Um eine Anbringung der Patronenschraube 34 in verschiedenen Stellungen
an der Spindel 5" zu ermöglichen, ist die Spindel S mit einer Mehrzahl von Schlitzen t
ao versehen, in welche die Zapfen 38 und 39 eingreifen.
Soll die Stellung der Spindel 5 zum Vorschubkopf 4 geändert werden, so wird die
Patronenmutter 29 gelöst und in die in Abb. 3 punktiert angedeutete Lage geschwenkt. Die
Zapfen 38 und 39 werden dann herausgezogen, die Patronenschraube 34 wird seitlich abgezogen,
die Spindel 6" in die gewünschte Stellung verschoben und die Patronenschraube
wieder eingesetzt. Dann werden die Zapfen 38 und 39 durch zwei andere gegenüberliegende
Schlitze der Patronenschraube und der Spindel 6" eingeführt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gewindepatrone für Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindepatronenschraube (34) durchgehend C-förmigen Querschnitt aufweist und die Breite der seitlichen Ausnehmung (40} 4a der Patronenschraube (34) ebenso groß ist wie der Durchmesser der Werkzeugspindel (S), so daß die Patronenschraube an verschiedenen Stellen der'Werkzeugspindel (S) seitlich aufgebracht und mit Hilfe einfacher Befestigungsmittel, z. B. von Zapfen (38, 39), festgelegt werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC43645D DE535700C (de) | 1929-09-04 | 1929-09-04 | Gewindepatrone fuer Werkzeugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC43645D DE535700C (de) | 1929-09-04 | 1929-09-04 | Gewindepatrone fuer Werkzeugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535700C true DE535700C (de) | 1931-10-14 |
Family
ID=7025462
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC43645D Expired DE535700C (de) | 1929-09-04 | 1929-09-04 | Gewindepatrone fuer Werkzeugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE535700C (de) |
-
1929
- 1929-09-04 DE DEC43645D patent/DE535700C/de not_active Expired
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