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DE535358C - Auswaehlvorrichtung fuer die durch eine Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten - Google Patents

Auswaehlvorrichtung fuer die durch eine Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten

Info

Publication number
DE535358C
DE535358C DE1930535358D DE535358DD DE535358C DE 535358 C DE535358 C DE 535358C DE 1930535358 D DE1930535358 D DE 1930535358D DE 535358D D DE535358D D DE 535358DD DE 535358 C DE535358 C DE 535358C
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DE
Germany
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light
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930535358D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Adrema Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Adrema Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Adrema Maschinenbau GmbH filed Critical Adrema Maschinenbau GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE535358C publication Critical patent/DE535358C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/58Arrangements or devices for selecting, or for facilitating selection of, text or image to be printed

Landscapes

  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Auswählvorrichtung für die durch eine Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten Adressendruckmaschinen mit einer durch die Druckplatten selbst mittels an ihnen vorgesehener Steuerungssignale gesteuerten Auswähleinrichtung zwecks Auswahl der abzudruckenden Druckplatten aus den durch die Maschine hindurchgehenden Druckplatten sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt.
  • Bei den bekannten Auswählvorrichtungen wird, wenn eine zu überspringende Druckplatte an die Abdruckstelle gelangt ist, entweder der Druckarm der Adressendruckmaschine stillgesetzt oder die von dem Druckarm getragene Abdruckeinrichtung so verstellt, daß trotz des Abwärtsganges des Druckarmes kein Abdruck,der an der Abdruckstelle befindlichen Druckplatte erfolgt. Die Steuerung des Druckarmes oder der von dem Druckarm getragenen Abdruckeinrichtung auf Abdrucken oder Nichtabdrucken der an der Abdruckstelle befindlichen Druckplatte erfolgt bei den bekannten Adressendruckmaschinen entweder mechanisch oder mittels eines Steuerelektromagneten, indem die an den Druckplatten vorgesehenen Steuersignale entweder mechanisch Hebelgestänge o. dgl. betätigen oder zum Schließen und öffnen von vorher z .B. durch Handschalter eingestellten Stromkreisen benutzt werden, in deren gemeinsamen Leitungsteil der Steuerelektromagnet der Adressendruckmaschine liegt. Da mit Rücksicht auf die beschränkte Größenausbildung der Adreßdruckplatten und die Notwendigkeit, die Steuersignale an einer großen Anzahl verschiedener Stellen an den Adreßdruckplatten anzubringen, die Größe der Steuerungssignale nur sehr klein sein kann, so ist es notwendig, daß die von den Steuersignalen betätigten Teile der Auswähleimrichtung nur sehr geringe Abmessungen erhalten dürfen, was zu feiner stark zusammengedrängten Ausbildung des Wählers der Auswähl.-einrichtung führt.
  • Die demnach verhältnismäßig kleinen -,vVähler bei den bekannten Adressendruckmaschinen der vorliegenden Art sind infolgedessen mit Rücksicht auf die hohen Beanspruchungen und die millionenfache Betätigung derselben bei dem Durchgange der Adreßdruckplatten durch die Maschine häufig Beschädigungen ausgesetzt und stets einer starken Abnutzung unterworfen. Es treten daher an diesen wenig zugänglichen Wählern häufig Störungen auf, die zu längeren Betriebsstörungen führen, da die betreffenden Wähler zu ihrer Reparatur aus den Maschinen ausgebaut werden müssen, wozu @es notwendig ist, entweder zahlreiche mechanische Verbindungen oder zahlreiche elektrische Leitungen zu unterbrechen.
  • Ferner haben die mechanischen oder elektrischen Wähler den Nachteil, daß bei ihnen Kombinationen der Signale an den Druckplatt-en nur in beschränktem Maße möglich sind, wenn die gesamte Wählereinrichtung nicht zu kompliziert werden soll.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet daher eine Auswähleinrichtuug für Adressendruckmaschinen mit Überspringvorrichtung, die diese Nachteile beseitigt, indem die Steuerung der - Maschine mittels Lichtstrahlen erfolgt, so daß sie nur--einen einzigen, z. B. durch den Steuerelektromagneten an sich bekannter Ausbildung gehenden -elektrischen Stromkreis zu besitzen braucht.
  • Die Bauart derAdressendruckmaschine kann hierbei in bekannter Weise so erfolgen, da.ß bei der Erregung des Steuerelektromagneten der Adressendruckmaschine :entweder :ein Abdruck der die Erregung des Steuerelektromagneten bewirkenden Druckplatte oder ein Überspringen dieser Druckplatte erfolgt,.
  • Ebenso wie bei den bekannten Adressendruckmaschinen der vorliegenden Art müssen auch bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Adressendruckmaschine die Druckplatten mit Steuersignalen zur Steuerung der Auswähleinrichtung versehen sein, die entweder an den. Druckplatten selbst vorgesehen oder aus an den Druckplatten an den-,-wünschten e-Stellen befestigten Reitern o. dgl. bestehen können.
  • Es ist schließlich selbstverständlich, daß die Erfindung sowohl für Adressendruckmaschinen, die' mit Druckplatten aus Blech arbeiten, wie auch für Adressendruckmaschinen, die mit Druckschablonen arbeiten, verwendbar ist, so daß der Begriff Druckplatten im folgenden auch stets Druckschablonen mitumfaßt.
  • Wesentlich für eine Adressendruckmäschine nach der Erfindung ist, daß die mit den Steuersignalen versehenen Druckplatten bei ihrem Hindurchgange durch die Maschine an der Auswähl- oder Steuerstelle mit ihren Steuersignalen in den Bereich einer Lichtquelle gelangen; von der unter Vermittlung der Steuersignale Lichtstrahlen gegen eine lichtempfindliche Zelle gesandt werden, sofern die Steuersignale an der an der Auswählstelle befindlichen Druckplatte mit den Steuerlöchern einer Auswählplatte oder -Schablone übereinstimmen, die an der Auswählstelle angeordnet ist und die im anderen Falle die Sendung der Lichtstrahlen mittels der Steuersignale der Druckplatte zu der lichtempfindlichen Zelle hindert, durch die, wenn sie beleuchtet wird, der den Steuerelektromagneten - der Adressendruckmaschine enthaltende Steuerungsstromkreis beeinflußt wird.
  • Die Steuersignale an den Druckplatten können vorteilhafterweise von Aussparungen oder Löchern gebildet werden, die :entweder in den Druckplatten selbst oder in den auf die. Druckplatten aufgesteckten Reitern vorgesehen sind. Bestehen die Steuersignale an den Druckplatten aus - Steuerlöchern, so lassen diese Steuerlöcher einen Teil der von der Lichtquelle kommenden Nichtstrahlen hindurchtreten, indem dann zu der lichtempfindlichen Zelle nur die Lichtstrahlen weitergeleitet werden können, die durch Steuerlöcher hindurchtreten können.
  • Die Steuersignale an den Druckplatten können aber auch aus einzelnen lichtreflektierenden Flächen bestehen, und es können z. B. die Reiter an den Druckplatten lichtreflektierende Oberflächen besitzen, in welchem Falle dann mit auf die Steuersignale auffallendem Licht gearbeitet wird, das dann an den Stellen, wo derartige reflektierenden Flächen vorhanden sind, zu - der' lichtempfindlichen Zelle weiterreflektiert wird.
  • Die je entsprechend der gewünschten Auswahl der abzudruckenden Druckplatten an bestimmten Steuerstellen mit Steuerlöchern versehene Auswählschablone kann entweder dauernd unverrückbar oberhalb oder unterhalb der jeweils an der Auswäblstelle befindlichen Druckplatte angeordnet sein, oder sie kann von dem Getriebe der Adressendruckmaschine aus hin und her verschiebbar angeordnet sein.
  • Imerst eren Falle muß dann durch eine besondere Einrichtung, z. B. .durch einen von dem Getriebe der Adressendruckmaschine aus gesteuerten, die Lichtquelle ein- und ausschaltenden Schalter, dafür gesorgt sein, daß nur im- richtigen Steuerungsmoment für eine kurze Zeit Licht zu der lichtempfindlichen Zelle gelangen kann, während im letzteren Falle die Anordnung der Auswählschablone, wie dies zweckmäßig ist, so erfolgt, daß sie normalerweise @ den Zutritt der Lichtstrahlen der dauernd brennenden Lichtquelle zu der lichtempfindlichen Zelle verhindert und von dem Getriebe der Maschine aus nur in dem Steuerungsaugenblick für kurze Zeit in eine solche Lage verschoben wird, bei der bei einem Zusammenfallen ihrer Steuerlöcher mit den Steuersignalen der an der Auswählstelle befindlichen Druckplatte Licht zu der lichtempfindlichen Zelle gelangen kann.
  • Die Auswählschablone kann erfindungsgemäß weiterhin derart ausgebildet sein, daß sie von vornherein mit so viel Steuerlöchern versehen ist, als die Druckplatten an den verschiedenen Stellen mit Steuersignalen versehen werden können, und daß jedes einzelne Steuerloch der Auswählschablone durch eine zugehörige Abdeckvorrichtung, wie z. B. durch einen auf der Auswählschablone verschiebbaren Schieber, verschließbar ist, so daß jede beliebige Steuerlöcherkombination in der Auswählschablone hergestellt werden kann.
  • Bei :einer Adressendruckmaschine nach der Erfindung ist es auch möglich, die Steuerlöcher der Auswählschablone in Gruppen zu unterteilen und für jede Gruppe Steuerlöcher in der Auswählschablone eine besondere lichtempfindliche Zelle anzuordnen, was, wie weiter unten näher erläutert ist, eine größere Kombinationsmöglichkeit der Steuersignale an den Druckplatten ergibt.
  • Schließlich kann die Einrichtung auch so getroffen sein, daß der von der Lichtquelle ausgehende Lichtstrahl erst durch mehrere Steuerlöcher in der an der Auswählstelle befindlichen Druckplatte hindurchgehen muß, bevor @er zu der lichtempfindlichen Zelle gelangt, so daß in diesem Falle nur die Druckplatten abgedruckt werden, die die besondere Steuerlöcherkombination besitzen.
  • Bei Verwendung mehrerer lichtempfindlicher Zellen ist es auch möglich, die Anordnung so zu treffen, daß die eine Lichtquelle die Auswähl- oder überspringeinrichtung der Druckplatten steuert, während eine andere Lichtquelle, wenn sie mit Hilfe einer das entsprechende Steuersignal besitzenden Druckplatte oder Ausschaltplatte beleuchtet wird, die Erregung eines zweiten Elektromagneten bewirkt, der dann z. B. die Maschine in an sich bekannter Weise stillsetzt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung schematisch, soweit wie dies für das Verständnis der Erfindung notwendig ist, dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht auf die erste Ausführungsform einer Einrichtung, wozu Fig. a einen Grundriß darstellt.
  • Fig.3 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung im Grundriß.
  • Fig. ¢ zeigt eine weitere abgeänderte Ausführungsform schematisch in Unteransicht auf die an der Auswählstelle befindliche Druckplatte.
  • Fig.5 zeigt eine Ausführungsform einer Druckplatte, wie sie für eine Adressendruckmaschine nach der Erfindung geeignet ist.
  • Fig.6 zeigt schematisch im Grundrißeine abgeänderte Ausführungsform der Adressendruckmaschine, bei der außer der Auswahl der abzudruckenden Druckplatten auch die Stillsetzung der Adressendruckmaschine nach Abdruck von jeweils einer Gruppe von Druckplatten ,erfolgt.
  • Fig. 7 zeigt in Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung, bei der die Lichtquelle oberhalb der an der Auswahlstelle befindlichen Druckplatte angeordnet ist und mit auffallendem Licht gearbeitet wird.
  • Fig. ä zeigt eine Ausführungsform einer für eine Einrichtung nach Fig.7 geeigneten Druckplatte.
  • In Fig. i ist mit a die an der Auswahl-oder Steuerstelle der Adressendruckmaschine von irgendeiner bekannten Ausbildung befindliche Druckplatte bezeichnet, wobei darauf hingewiesen wird, daß, wie dies bekannt ist, es nicht notwendig ist, daß die Auswähl- ' oder Steuerstelle für die Adressendruckplatten mit der Abdruckstelle zusammenfällt.
  • Die durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten sind beispielsweise entsprechend Fig.5 längs ihrer einen Längsseite mit von Steuerlöchern oder Aussparungen b gebildeten Steuersignalen versehen, doch können. diese Steuerlöcher b naturgemäß auch längs der einen Querkante der Druckplatten vorgesehen sein, oder sie können auch in Reitern angeordnet sein, die in bekannter Weise an der einen Längsseite der Druckplatte einzusetzen sind.
  • Unterhalb der Auswählstelle für die abzudruckenden Druckplatten ist eine über die Länge der Druckplatte a hinwegreichende Lichtquelle c, z. B. eine Soffittenlampe, derart angeordnet, daß die von ihr ausgehenden Lichtstrahlend durch die Steuerlöcher b der an der Abdruckstelle befindlichen Druckplatte a hindurchzutreten suchen. Oberhalb der an der Abdruckstelle befindlichen Druckplatte a ist ein Abblendschirm e vorgesehen, der mit so viel Löchern nebeneinander versehen ist, wie Steuerlöcher b an den Druckplatten an verschiedenen Stellen vorgesehen werden können.
  • Oberhalb des Abblendschirmes @e ist eine Auswählschablone f in Richtung des Pfeiles g mittels des Hebels h vom Getriebe der Maschine aus hin und her verschiebbar angeordnet. Diese Auswählschablone f ist längs ihres einen Randes mit Steuerlöchern i versehen, und zwar in einer solchen Anzahl, wie Steuerlöcher b an verschiedenen Stellen in den Druckplatten vorgesehen sein können. Jedes Steuerloch i in der Auswählschablone f ist durch einen kleinen Schieber h verschließbar, welche Schieber längs der Oberfläche der Auswählschablone f verschiebbar angeordnet sind.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Druckplatten mit Steuerlöchern an 30 verschiedenen Stellen versehen werden können, so daß die Auswahlschablone f ebenfalls 3o Steuerlöcher und 30 Schieber k besitzen muß, die in Fig. 2 ent= sprechend numeriert sind.
  • Oberhalb jedes Loches in dem Abblendschixme und somit auch oberhalb jedes Steuerungsloches! in der Auswählschablone f, wenn diese die in Fig. i gezeichnete Stellung einnimmt, ist in dem Gestell der Maschine ein kleiner Spiegel L angeordnet. Die Spiegel L sitzen an drehbaren Zapfen m, derart, daß durch Einstellung der Spiegel mittels der Schrauben m erreicht werden kann, daß alle gegen die 3o Spiegelt treffenden Lichtstrahlen zu einer Stelle geleitet werden, an. der eine lichtempfindliche Zelle tt angebracht ist. Diese lichfieriipfindliche Zelle n liegt in einem Stromkreis o, derart, daß bei einer Beleuchtung der lichtempfindlichen Zelle n über einen elektrischen Verstärker an sich bekannter Ausbildung ein Stromkreis @ geschlossen wird, in dem beispielsweise ein Steuerelektromagnet bekannter Ausbildung liegt, bei dessen Erregung die Abdruckeinrichtung der Adressendruckmaschine gesteuert wird.
  • Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ist folgende: Es sei angenommen, daß von den 30 Schiebern k der Auswählscbablone (sich die Schieier 5, 6, 9 bis 16, 20, 21, 2q., 28, 29 in der zurückgezogenen Lage entsprechend Fig. 2 befinden. Beim Vorgang der Druckplattem in der Adressendruckmaschine nimmt die Auswählschablone feine gegenüber ihrer Lage in Fig. i derart verschobene Stellung ein, daß sie mit ihrem vollen Teil oberhalb der Löcher in dem Abblendschirme liegt. je in dem Zeitpunkt, nachdem eine neue Druckplatte a in die gezeichnete Auswählstelle' gelangt ist, gelangt die Auswählschablone ffür einen kurzen Augenblick in die in Fig. i gezeichnete Lage. Befindet sich in diesem Augenblick eine Druckplatte an der Auswählstelle, die mindestens ein Steuerloch an den Stellen 5, 61 9 bis 16, -20, 21, 2a., 28, 29 besitzt, s0 gehen Lichtstrahlen von der Lampe c durch das oder durch die Steuerlöcher ran der Druckplatte a durch die Löcher des Abblendschirines e und die geöffneten Steuerlöcher der Auswählschablone f hindurch, treffen gegen die zugehörigen Spiegelt, und die licht-.empfindliche Zelle n wird einen Augenblick lang belichtet und bewirkt hierdurch die Erregung des Steuerelektromagneten der Adressendruckmaschine, was, je nach der Ausbildung der Adressendruckmaschine, dann den Abdruck der betreffenden Druckplatte a oder das Überspringen derselben zur Folge hat, sobald diese an die Abdruckstelle gelangt ist.
  • Gelangt eine Druckplatte an die Auswähl-oder Steuerstelle, die kein Steuerloch an der obererwähnten Stelle besitzt, so erfolgt keine Beleuchtung der lichtempfindlichen Zelle und demnach auch keine Erregung des Steuerelektromagneten der Adressendruckmaschine.
  • In Fig.3, die eine abgeänderte Ausführungsform der Einrichtung wiedergibt, ist schematisch allein die Auswählschablone f' angedeutet, bei der angenommen ist, daß die Steuerlöcher i, 5, 11, 2o und 3o geöffnet sind. Bei dieser Anordnung gehört zu je zehn Steuerlöchern eine lichtempfindliche Zelle n' bzw. n" bzw. n"', indem die oberhalb der Steuerlöcher z bis io angeordneten Spiegel die Lichtstrahlen gegen die lichtempfindliche Zelle n', die oberhalb der Steuerlöcher i i bis 2o angeordneten Spiegel die Lichtstrahlen gegen die lichtempfindliche Zellen" und die oberhalb der Steuerlöcher 2i bis 3o angeordneten Spiegel die Lichtstrahlen gegen die lichtempfindlichen Zellen n"' reflektieren. Die lichtempfindlichen Zellen n' bzw. n" bzw. n` steuern je über einen Verstärker ein Steuerrelais p', p", p"', derart, daß bei Erregung jedes Steuerrelais ein zugehöriger Schalter g' bzw. g` bzw: g"' geschlossen wird. Diese Schalter g' bzw. g" bzw. g` liegen hintereinander in einem Stromkreis, der außer diesen Schaltern die Stromquelle r und den Steuerelektromagneten s der Adressendruckmaschine enthält.
  • Füreine Erregung des Sfieuerel:ektromagneten s der Adressendruckmaschine ist es also erforderlich, daß sämtliche drei Schalter g' bzw. g" bzw. g"' geschlossen werden, wozu es wiederum ,erforderlich ist, daß sämtliche drei lichtempfindlichen Zellen n' bzw: n" bzw. n"' beleuchtet werden, was nur der Fall ist, wenn. durch mindestens je ein Steuerloch jeder Sfieuerlöchergruppe ein Lichtstrahl hindurchgeht.
  • Die durch Kombination von je einem Steuersignal einer Gruppe mit je einem Signal der beiden anderen Gruppen erreichbare Gruppenunterteilung der durch die Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten ist außerordentlich groß.
  • Selbstverständlich könnte man auch die Steuersignale bzw. Steuerlöcher in anderer Weise unterteilen, wie in Fig. 3 angenommen, und mit zwei oder auch mehr als drei lichtempfindlichen Zellen arbeiten.
  • In den durch den Steuerelektromagneten s hindurchgehenden Stromkreis sind übrigens für jeden Schalter g' bzw. g" bzw.-g"' noch Umgehungsschalter t' bzw. t" bzw. t"' angeordnet, so daß man durch entsprechendes Schließen dieser Schalter t', i", t"' auch nur mit einer oder zwei Steuerlöchargruppen arbeiten -kann.
  • In Fig. ¢ ist schließlich noch eine Anordnung schematisch dargestellt, bei der ein durch ein Steuerloch b in der Druckplatte a und eine entsprechende Steueröffnung in der Auswählschablone fvon der Lichtquelle c hindurchtretender Lichtstrahl mit Hilfe geeignet angeordneter Spiegell erst noch durch zwei weitere Steuerlöcherpaare in der Druckplatte und der Auswählschablone hindurchtreten muß, bevor :er gegen die lichtempfindliche Zelle tz gelangt. Eine Einschaltung des durch den Steuerelektromagneten gehenden Stromkreises erfolgt also bei einer derartigen Anordnung nur dann, wenn die an die Auswählstelle gelangende Druckplatte mehrere, in bestimmter Weise zueinander angeordnete Steuerlöcher besitzt, also nicht auch dann, wenn die Druckplatte nur beispielsweise eins dieser.Steuerlöcher, wie dies bei der in Fig. i und 2 gezeichneten Einrichtung der Fall ist, besitzt.
  • Bei einer Einrichtung nach Fig. 4 liegen also die Steuersignale gewissermaßen in Serie hintereinander, während sie bei einer Einrichtung _ nach Fig. 3 parallel zueinander liegen, und es ist also ersichtlich, daß man durch Einstellung der Spiegel oder Verwendung einer oder mehrerer Lampen alle möglichen Signalkombinationenerhalten kann, die man mittels elektrischer Leitungen nur in dem einen oder anderen Falle möglich machen kann.
  • In Fig. 6 ist schematisch im Grundriß noch eine Einrichtung gezeichnet, bei der eine lichtempfindliche Zellen zur Steuerung der Abdruckeinrichtung der Adressendruckmaschine vorgesehen ist, während eine zweite lichtempfindliche Zelle na zur Steuerung eines zweiten Elektromagneten dient, der, wenn er Strom erhält, in bekannter Weise die Stillsetzung der Adressendruckmaschine bewirkt.
  • Die Belichtung dieser lichtempfindlichen Zelle na findet nur statt, wenn eine geprägte Druckplattea oder auch eine ungeprägte Ausschaltplatte an die Auswählstelle gelangt, die ein Steuerloch an einer bestimmten Stelle, z. B. an der Stelle 3o, besitzt.
  • Voraussetzung ist hierbei natürlich, daß in der Auswählschablone f der entsprechende Schieber 3o zurückgezogen ist.
  • jedesmal, wenn eine Druckplatte mit dem Steuerloch 3o an die Auswählstelle gelangt, wird dann die Maschine stillgesetzt, und da die Druckplatten oder Ausschaltplatten mit dem Steuerloch 3o an beliebigen Stellen zwischen die übrigen Druckplatten eingefügt werden können, so erhält man durch Verwendung der zwei lichtempfindlichen Zellen die an sich bekannte Gruppenausschaltung der Adressendruckmaschine in sehr einfacher Art und Weise.
  • Die in Fig.7 dargestellte Einrichtung entspricht im wesentlichen der in Fig. i dargestellten Einrichtung, nur ist bei der Einrichtung nach Fig. 7 die Lichtquelle c' schräg oberhalb der an der Auswähl- oder Steuerstelle befindlichen Druckplattea' angeordnet. Diese Druckplattea' besitzt als Steuersignale aufgesetzte Reitera von beliebiger, aber derartiger Ausbildung, da.ß ihre Oberflächen auffallende Lichtstrahlen in einem Winkel reflektieren. Oberhalb der Druckplatte a' ist wieder die mit den Steuerlöchern i versehene Auswählschablone angeordnet, deren Steuerlöcher i durch Schieber k abgedeckt werden können.
  • Bei der Arbeit mit der Maschine fällt das Licht der Lampe c' durch die geöffneten Steuerlöcher ,i der wieder hin und 'her gehenden Auswählschablone f in dem richtigen Steuermoment hindurch, und wenn die durch die Steuerlöcher i hindurchtretenden Lichtstrahlen gegen einen Reitern an der Druckplatte a' treffen, so werden sie, wie dies Fig. 7 erkennen läßt, gegen die lichtempfindliche Zellen reflektiert, und die lichtempfindliche Zellen wird für kurze Zeiterregt, so daß der weitere Vorgang der gleiche ist wie oben angegeben.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auswählvorrichtung für die durch eine Adressendruckmaschine hindurchgehenden, mit Steuerungssignalen für die Abdruckeinrichtung versehenen Druckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatten an der Answähl- oder Steuerstelle mit ihren Steuersignalen in den-Bereich einer Lichtquelle gelangen, von der unter Vermittlung der Steuersignale an den Druckplatten für kurze Zeit Lichtstrahlen gegen eine lichtempfindliche Zelle gesendet werden, sofern die Steuersignale an der an der Auswählstelle befindlichen Druckplatte mit den Steuerlöchern einer Auswählplatte oder -schablone übereinstimmen, die an der Auswählstelle angeordnet ist und die bei Nichtübereinstimmen der Steuersignale mit den Steuerlochern der Auswählplatte die Sendung der Lichtstrahlen zu der lichtempfindlichen Zelle hindert, durch die, wenn sie beleuchtet wird, der den Steuerelektromagneten der Adressendruckmaschine enthaltende Steuerungsstromkreis beeinflußt wird.
  2. 2. Auswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Steuerlöchern (i) versehene Auswählschablone (f) in dem für die Betätigung der Auswähleinrichtung bestimmten Zeitpunkt von dem Getriebe der Adressendruckmaschine aus ihrer den Durchtritt der Lichtstrahlen zu der lichtempfindlichen Zelle (n) hindernden Lage für kurze Zeit in die Lage bewegt wird, bei der ihre Steuerlöcher (i) mit den Steuersignalen (b bzw. u) der an der Answählstelle befindlichen Druckplatte (a) zusammenfallen.
  3. 3. Auswählvorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Auswählschablone mit so viel Steuerlöchern versehen ist, als die Druckplatte (a) an verschiedenen Stellen mit Steuersignalen (b bzw. u) versehen werden kann und jedes einzelne Steuerloch der Auswählschablone (f) durch eine zugehörige Abdeckvorrichtung, z. B. einen auf der Auswählschablone verschiebbaren Abdeckschieber (h) verschließbar ist. q..
  4. Auswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerlöcher (i) der Auswählschablone (f) in Gruppen unterteilt sind und zu jeder Gruppe Steuerlöcher eine besondere lichtempfindliche Zelle gehört, die je einen der zu jeder lichtempfindlichen Zelle gehörenden Schalter (g', g", g"') steuert, die hintereinander in dem durch den Steuerelektromagneten (s) gehenden Stromkreis liegen, so daß für die Erregung des Steuerelektromagneten die Belichtung sämtlicher lichtempfindlicher Zellen durch mindestens je ein Steuerloch jeder Steuerlöchergruppe erforderlich ist.
  5. 5. Auswählvorrichtung nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daB für jeden von einer lichtempfindlichen Zelle gesteuerten Schalter eine Umgehungsleitung vorgesehen ist, in der ein laandschalter (t' bzw. i" bzw. t"') angeordnet ist, so daß nach Schließen dieser Handschalter auch nur mit einer oder einigen der vorgesehenen lichtempfindlichen Zellen gearbeitet werden kann.
  6. 6. Auswählvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder durch ,ein Steuerlochpaar in der Druckplatte und der Auswählschablone hindurchtretende Lichtstrahl gegen einen einstellbar angeordneten Spiegel (t) trifft, durch den der Lichtstrahl gegen die lichtempfindliche Zelle (n) reflektiert wird.
  7. 7. Auswählvorriclitung nach Anspruch i und 6, gekennzeichnet durch die Anordnung von mehreren Spiegeln oberhalb und unterhalb der Auswählstelle, durch die ein durch ein Steuerlochpaar in der Druckplatte und der Auswählschablone hindurchtretender Lichtstrahl erst durch mindestens ein weiteres Steuerlochpaar der Druckplatte und der _ Auswählschablone hindurchtreten muß, bevor der Lichtstrahl gegen die lichtempfindliche Zelle gelangen kann. B. Auswäblvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zweiten lichtempfindlichen Zelle, die einen besonderen Stromkreis steuert, in dem ein die Stillsetzung der Adressendruckmaschüle bewirkender Elektromagnet liegt, und welche lichtempfindliche Zelle nur dann belichtet wird, wenn eine nlit einem Steuersignal ,an einer ganz bestimmten Stelle versehene Druckplatte oder Ausschaltplatte an die Steuerstelle gelangt.
DE1930535358D 1930-11-15 1930-11-15 Auswaehlvorrichtung fuer die durch eine Adressendruckmaschine hindurchgehenden Druckplatten Expired DE535358C (de)

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FR (1) FR726779A (de)
GB (1) GB377868A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187638B (de) * 1959-12-07 1965-02-25 Addressograph Multigraph Steuerungsvorrichtung zur Steuerung der Einzelaggregate einer Druckmaschine zum Herstellen von Abdrucken aus wechselnden Druckformen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1187638B (de) * 1959-12-07 1965-02-25 Addressograph Multigraph Steuerungsvorrichtung zur Steuerung der Einzelaggregate einer Druckmaschine zum Herstellen von Abdrucken aus wechselnden Druckformen

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FR726779A (fr) 1932-06-03
GB377868A (en) 1932-08-04

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