DE535089C - Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit zusammengedraengtem Gluehkoerper, der von der Wandung eng umgeben wird - Google Patents
Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit zusammengedraengtem Gluehkoerper, der von der Wandung eng umgeben wirdInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01K1/28—Envelopes; Vessels
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine gasgefüllte elektrische Glühlampe mit zusammengedrängtem
Glühkörper, der von der Wandung eng umgeben wird. Solche Glühlampen werden z. B. vielfach zu Projektionszwecken
verwendet. Dabei werden die Lampen öfters in Verbindung mit Linsen verwendet. Die
Form der Lampe gestattet, die Linse dicht an die Lichtquelle heranzurücken, so daß die
Linse kleiner als bei den bisher verwendeten Projektionslampen gemacht werden kann.
Auch für andere Verwendungszwecke ist es oft vorteilhaft, den Glühkörper von der Wandung
der Glühlampe eng umgeben zu lassen.
.15 Unter dem Begriff eng umgeben soll hier ein enges Umschließen im Vergleich zu bekannten
Ausführungen mit einem kugelförmigen Kolben verstanden werden. Wenn der Abstand zwischen der Wand und dem Glühkörper
dieser bekannten Ausführungen mit a bezeichnet wird, so entspricht eng in vorliegender
Erfindung 5/10 α und weniger. Wenn
der Abstand α bei normaler Ausführung für 750 Watt 65 mm beträgt, so umfaßt der Begriff
eng hier einen Abstand von 32,5 mm oder weniger, und für Lampen von 1000 Watt,
in denen a 75 mm beträgt, umfaßt er 37,5 mm
oder weniger.
Gemäß der Erfindung ist der den Glühkörper umgebende Wandteil aus Quarz hergestellt
und mit Hilfe von Zwischenstücken aus Glas mit sich stufenweise änderndem Ausdehnungskoeffizienten
mit dem übrigen aus Glas mit niedrigerem Schmelzpunkt bestehenden Kolbenteil verschmolzen.
Der Quarz hat eine sehr hohe Schmelztemperatur, wodurch der den Glühkörper umgebende
Wandteil sehr nahe an den Glühkörper herangerückt werden kann. Die Abmessungen dieses Teils der Glühlampe werden
demzufolge sehr klein, so daß die Lampe z. B. in sehr geringem Abstand von einer Linse
oder einem Reflektor aufgestellt werden kann.
Der Quarzteil der Wand ist mit Hilfe von Übergangsringen mit dem übrigen Kolbenteil
verschmolzen. Dieser Kolbenteil kann demzufolge aus Glas mit niedrigerem Schmelz- punkt
hergestellt werden, in dem die Stromzuführungsdrähte sich gut einschmelzen lassen. Dadurch, daß nicht die ganze Lampe,
*! Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodoras Josephus Jacobus Alphonsus Manders in Eindhoven.
sondern nur ein Teil davon aus Quarz hergestellt wird, werden auch die Herstellungskosten
herabgesetzt.
Die Ausgestaltung der Lampe mit einer teilweise aus Quarz bestehenden Wand hat
den weiteren Vorteil, daß die von dem Glühkörper ausgesandten ultravioletten Strahlen
aus der Lampe heraustreten können.
Es hat sich herausgestellt, daß der Quarzteil derart mit dem übrigen Kolbenteil verschmolzen
werden kann, daß die Übergangsringe den hohen Temperaturen, auf die sie infolge des geringen Abstands vom Glühkörper
erhitzt werden, widerstehen können. / Es ist an sich bekannt, Quarz mittels Zwischenstücke
aus Glas mit sich stufenweise änderndem Ausdehnungskoeffizienten an Glas mit niedrigerem Schmelzpunkt anzuschmelzen.
Diese Verschmelzungsweise ist angewendet worden, um den Quarzkolben einer zum Aussenden
von ultravioletten Strahlen dienenden Entladungsröhre mit dem aus gewöhnlichem Glas bestehenden Füßchen der Röhre zu verschmelzen.
Der Quarz wurde bei dieser Röhre nur verwendet, damit die ultravioletten Strahlen
aus der Röhre austreten können. Hieraus war nicht zu schließen, daß die Übergangsstücke
sich zur Verwendung gemäß der Erfindung eignen, wobei die Übergangsstücke einer sehr hohen Temperatur ausgesetzt werden.
In der Lampe gemäß der Erfindung wird der Quarz an erster Stelle wegen seiner hohen Schmelztemperatur benutzt.
Die Erfindung läßt sich besonders bei Lampen der bezeichneten Art anwenden, bei denen
der Kolben aus einem länglichen zylindrischen Teil besteht, der den Glühkörper eng umschließt
und in der Nähe des „Sockels eine kugelige Erweiterung aufweist, und weiter
bei Lampen, deren Kolben ganz oder teilweise die Form eines Kegels aufweist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen von Lampen gemäß der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Fig. ι stellt eine Glühlampe, mit einem zusammengedrängten
Glühkörper 1 dar, der mit Stromzuführungsleitern 2 und 3 versehen und
mittels Durchführungsdrähte 4 und 5 und eines Sockels 6 mit einer äußeren Stromquelle
verbunden ist. Der Glühkörper und die Stromleiter sind von einem Kolben umgeben, der
einen länglichen, zylindrischen Teil 7 besitzt, der den Glühkörper 1 eng umschließt und in
der Nähe des Sockels eine kugelige Erweiterung 8 aufweist. Bei dem Betrieb der Lampe
tritt ein Umlauf der Gase auf. Die heißen Gase steigen nämlich zu dem kugelförmigen
Teil empor, werden hier abgekühlt, sinken herab und werden aufs neue vom Glühkörper
erhitzt. In einer derartigen Lampe kann die Glaswand bereits dicht am Glühkörper angeordnet
werden. Wenn nun der den Glühkörper besonders eng umgebende Wandteil 9 erfindungsgemäß
aus Quarz hergestellt ist und die Teile 10 kurze Zwischenstücke aus Glas
mit sich stufenweise ändernden Ausdehnungskoeffizienten darstellen, so wird erreicht, daß
die Quarzwand noch dichter als gewöhnlich am Glühkörper liegen kann. Ferner strahlt
die Lampe auch ultraviolettes Licht aus, was die Verwendungsmöglichkeit der Lampe noch
vergrößert.
Fig. 2 stellt eine mit einem zusammengedrängten Glühkörper 11 versehene Glühlampe
dar. Der Glühkörper ist mit Stromzuführungsleitern 12 und 13 versehen und mittels
Stromdurchführungsdrähte 14 und 15 und
eines Sockels 16 mit einer äußeren Stromquelle verbunden. Der Glühkörper und die
Stromleiter sind von einem kegelförmigen Kolben 18 umgeben. Diese Kegelform an sich
erlaubt bereits die Verwendung eines kleinen Durchmessers in der Gegend des Glühkörpers.
Wenn nunmehr der den Glühkörper eng umgebende Teil 17 des kegelförmigen Kolbens
erfindungsgemäß aus Quarz hergestellt wird und durch kurze Zwischenstücke 19 aus Glas
mit sich stufenweise ändernden Ausdehnungskoeffizienten mit dem oberen weiten Kolbenteil
verschmolzen wird, so kann der Durchmesser des Teils 17 noch kleiner gewählt werden.
Außer der vorgenannten Anwendung erlaubt die Erfindung noch andere Anwendun-'
gen. So kann der obengenannte übrige aus einem anderen Material bestehende Kolbenteil
z. B. aus Chromeisen oder aus einem anderen Metall hergestellt sein, das mit einer geeigneten
Glasart verschmolzen werden kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gasgefüllte elektrische Glühlampe mit zusammengedrängtem Glühkörper, der von der Wandung eng umgeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der den Glühkörper umschließende Wandteil aus Quarz hergestellt und mit Hilfe von Zwischenstücken aus Glas mit sich stufenweise ändernden Ausdehnungskoeffizienten mit dem übrigen aus Glas mit niedrigerem Schmelzpunkt bestehenden Kolbenteil verschmolzen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL1688777X | 1926-12-21 | ||
| NL359712X | 1929-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE535089C true DE535089C (de) | 1931-10-05 |
Family
ID=26643676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN31212D Expired DE535089C (de) | 1926-12-21 | 1929-11-27 | Gasgefuellte elektrische Gluehlampe mit zusammengedraengtem Gluehkoerper, der von der Wandung eng umgeben wird |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR703655A (fr) | 1931-05-04 |
| US1688777A (en) | 1928-10-23 |
| BE374146A (de) | |
| GB359712A (en) | 1931-10-29 |
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