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DE534870C - Walzensauger fuer Papiermaschinen - Google Patents

Walzensauger fuer Papiermaschinen

Info

Publication number
DE534870C
DE534870C DEK110673D DEK0110673D DE534870C DE 534870 C DE534870 C DE 534870C DE K110673 D DEK110673 D DE K110673D DE K0110673 D DEK0110673 D DE K0110673D DE 534870 C DE534870 C DE 534870C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
guide rollers
rollers
sealing
trough
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK110673D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EUGEN KUTTER
Original Assignee
EUGEN KUTTER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EUGEN KUTTER filed Critical EUGEN KUTTER
Priority to DEK110673D priority Critical patent/DE534870C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE534870C publication Critical patent/DE534870C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F1/00Wet end of machines for making continuous webs of paper
    • D21F1/48Suction apparatus
    • D21F1/50Suction boxes with rolls

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description

  • Walzensauger für Papiermaschinen Die Erfindung betrifft einen Walzensauger für Papiermaschinen mit durch drei aufeinander abrollende Walzen gebildetem abgedichteten Saugraum.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art weisen drei oder mehr fest gelagerte Walzen auf, von denen gewöhnlich die untere sogenannte Abdichtwalze durch eine Antriebsscheibe o. dgl. angetrieben wird und die anderen sogenannten Leitwalzen durch Reibung mitnimmt.- Wird, wie es vielfach üblich ist, das über die Leitwalzen gleitende, in Form eines endlosen Bandes ausgebildete Metall- oder Filztuch, welches die nasse Papierbahn aufnimmt, mit gesondertem Antrieb ausgestattet, so ist es -praktisch unmöglich, die Umfangsgeschwindigkeit der Leitwalzen genau der Metalltuchgeschwindigkeit anzupassen, und es nutzen sich entweder .die Walzen oder - das -Filz- bzw. Metalltuch ab.
  • .Aber auch in den Fällen, wo das Tuch durch die mittelbar angetriebenen Leitwalzen mittels besonderer, zu beiden Seiten der Walzen vorgesehener Mitnehmerbänder bewegt wird, -ist die- Erreichung genau gleicher Umlaufgeschwindigkeit unmöglich, da die vielen Reibungswiderstände zwischen den Walzen und den Mitnehmernbändern einerseits und den Mitnehmerbändern und dem Tuch andererseits störend wirken und sowohl -die Walzen wie das Tuch großer Abnutzung unterwerfen. Werden umgekehrt die Mitnehmerbänder angetrieben, so werden- bei Übertragung dieser Bewegung auf das Metalltuch- und die Leitwalzen die Umfangsgeschwindigkeiten von Tuch und Leitwalzen zwar etwas ausgeglichen, jedoch werden die Mitnehmerbänder infolge der großen Reibung an den fest z. B: reit Zapfen in den Stirnwänden des Wassertroges gelagerten und mittels Stopfbüchsen abgedichteten: Walzen derart hoch beansprucht, -daß ihre Lebensdauer stark beeinträchtigt wird. Eine Mitnahme der Leitwalzen lediglich durch das angetriebene Siebband wäre bei einer solchen Lagerung und Abdichtung der Leitwalzen nur dann möglich, wenn die Stopfbüchsen hinreichend gelockert werden. Dies hätte jedoch zur Folge, daß leicht Luft von außen eindringt und -Fehlsaugungen entstehen und ferner mit der von außen angesaugten Luft auch Schmiermaterial in -den -Saugraum eintritt, welches bei dem Gang =der Leitwalzen an das Siebband gelangt und die Erzeugung von Papierausschuß begünstigt.
  • Die vorliegende Erfindung, welche sowohl für Filz- wie auch Siebabsaugung gleich gut geeignet ist, behebt alle diese Nachteile und erzielt eine besonders starke Schonung der Siebe und Filze wie auch der Walzen bei weitestgehender Ausnützung der Saugwirkung.
  • Dies ist dadurch erreicht, daß die unterhalb der beiden Leitwalzen liegende Abdichtungswalze, auf der den Trog füllenden Flüssigkeit schwimmend, in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert ist, so daß sie durch Auftrieb an die beiden Leitwalzen angedrückt wird und diese nach unten- hin luftdicht abschließt. Die Abdichtungswalze ist hierbei erfindungs= gemäß vorzugsweise in einseitig offenen, von Ansätzen an der Innenseite der Stirnwand des Troges gebildeten Nuten in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert. Auf diese Weise wird es ermöglicht, daß nach Abnahme der Stirnwandung des Troges- die Abdichtungswalze herausgenommen werden kann. Auch bedarf es keiner besonderen Dichtung für die Walzenlagerung, da die Walzenwelle nicht durch die Stirnseiten des Troges hindurchgeführt ist.
  • Die Wellen der Leitwalzen laufen erfindungsgemäß in Kugellagern, deren Gehäuse durch vor letzteren angeordnete, mit Ringnuten versehene Dichtungshülsen gegen Wassereintritt gesichert sind. Die Dichtungshülsen sind so eingerichtet, daß der fast reibungslose Lauf der Leitwalzenwellen in den Kugellagern kaum beeinträchtigt wird, so daß die Leitwalzen und damit auch die Abdichtungswalze ohne mechanischen Antrieb lediglich durch das über sie laufende, angetriebene Sieb- bzw. Filzband in Drehung versetzt werden können.
  • Die gegen die Abdichtungswalze durch ihren Boden abgeschlossene Saugkammer ist erfindungsgemäß in den von drei aufeinander abrollenden Walzen gebildeten Raum eingebaut; die fast bis an das Siebband reichenden Längsseiten der Saugkammer sind der Wandung der Leitwalzen angepaßt, so daß das angesaugte Wasser nicht auf die Leitwalzen gelangen und von diesen mitgenommen werden kann.
  • Die Ränder der Abdichtungswalze sind über die der Lagerung dienenden Ansätze an den Stirnseiten des Troges hinweg bis dicht an die Stirnwand geführt, so daß der Zwischenraum zwischen den Enden der Abdichtungswalze und den Stirnseiten des Troges selbsttätig durch von der Walze mitgenommenes Wasser versperrt wird.
  • Diese Ausführungsform bietet gleichzeitig den Vorteil, daß ein Herabfallen der Walze auf den Boden des Troges auch bei Entleerung desselben nicht möglich ist, da sie sich mit ihren Rändern beim Entleeren des Troges auf die Ansätze an den Stirnseiten des Troges aufsetzt.
  • Die Dichtung der Leitwalzenanordnung auf ihren Stirnseiten erfolgt erfindungsgemäß in der Weise, daß die-Böden der Leitwalzen Ringnuten aufweisen,. deren-,Begrenzungen in eine entsprechend ausgebildete; feststehend angeordnete Ringnutscheibe eingreifen. Die Dichtung kommt hierbei dadurch zustande, daß das seitlich der Leitwalzen ablaufende Wasser in die Ringnuten eindringt und diese verschließt.
  • Ein besonderer Vorteil der Vorrichtung liegt in der nahezu reibungslosen Abdichtung särntlicher sich drehenden Teile. Auch bedürfen die Walzen keines besonderen Antriebes, da sie von dem Sieb- bzw. Filzband mitgenommen werden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i zeigt einen Längsschnitt durch die Saugvorrichtung, und zwar einesteils nach Linie A-A in Abb. 2 durch die Mittelachse der einen Leitwalze und andernteils nach Linie B-B in Abb. 2 durch die Mittelachse der gesamten Vorrichtung. Letztere ist hierbei abgebrochen verkürzt gezeichnet.
  • Abb. 2 ist eine Draufsicht auf die in Abb. i im Schnitt gezeichneten Teile der Vorrichtung. Abb. 3 stellt eine Stirnansicht der Saugvorrichtung dar.
  • Abb. 4 ist ein Querschnitt durch die Saugvorrichtung.
  • Abb.5 veranschaulicht die Ausbildung der Dichtungshülse der Leitwalzen in vergrößertem Maßstabe im Längsschnitt und Abb. 6 im Querschnitt.
  • Abb: 7 zeigt die Abdichtungswalze in abgebrochener Darstellung im Längsschnitt und Abb. 8 in Stirnansicht.
  • Zwischen den beiden Leitwalzen i ist die Saugkammer 2 angeordnet, welche aus Metallblech hergestellt ist und zu ihrer Versteifung an ihrer offenen Oberseite Querstege runden Querschnitts aufweist.
  • Die zum Saugen nicht benötigte offene Seite des Zwischenraumes zwischen den beiden Leitwalzen x ist von der Abdichtungswalze 3 versperrt, welche etwa bis zur Hälfte in das im Trog 4 befindliche Wasser eintaucht.
  • Der Trog 4 wird von den Winkeleisen 5 getragen. An der Innenseite des Troges ist mittels eines Winkeleisens 6 eine Abstreichleiste 7befestigt, die die Mitnahme des Wassers durch die Abdichtungswalze 3 regelt. Bohrungen 28 im Winkeleisen 6 dienen dem Wasserrückfluß. Auf den -Winkeleisen 5 sind mittels der Halter 8 Schutzbleche g angebracht, welche mit ihren oberen Enden bis dicht an die Leitwalzen herangeführt sind.
  • Die Abdichtungswalze 3 selbst ist mit Schwimmgummi iö belegt. Zur Lagerung der Walze .3 sind an der Innenseite der abnehmbaren Stirnwände ix des Troges Ansätze 12 (Abb. i und 7) vorgesehen, welche eine nach unten offene Nut bilden. In diese Nut sind Backen 13 aus Pockholz eingesetzt, zwischen denen die Lagerzapfen i4 der Walze 3 in senkrechter Richtung verschiebbar gelagert sind. An beiden Stirnseiten weist die Walze 3 einen Spielraum z. B. von i mm auf und bewegt sich frei (Abb. i,. 7 und 8).
  • Die Abdichtung der Leitwalzen i an ihren Stirnseiten ist nahezu reibungslos und in der Weise gewonnen, daß in den Kopf der Walzen Ringnuten aufweisende Scheiben- r5 eingesetzt sind, deren Nutenbegrenzungen 16 in feststehend angeordnete Ringnütscheiben 17 eingreifen, so daß das von den Leitwalzen i seitlich ablaufende Wasser in die. Zwischenräume eintritt und hierdurch einerseits eine praktisch reibungslose Abdichtung an den Stirnseiten bewirkt und andererseits: jeglicher Lufteintritt von außen her in die Saugkammer verhindert wird. Die Ringscheiben 17 weisen an ihrem Außenrand eine Filzdichtung 18 auf und lassen sich in Längsrichtung der Walze verschieben, wobei sie infolge der Filzdichtung 18 dicht mit ihrer Unterlage 31 abschließen.
  • Die Wellen der Leitwalzen sind in Kugellagern ig gelagert, welche durch eine vor dem Lagergehäuse angeordnete Dichtungshülse 25 und schmale Filzringe 18' (Abb. 5) gegen Wassereintritt gesichert sind, welche den fast reibungslosen Lauf der Leitwalzen in den Kugellagern ig kaum beeinträchtigen. Auf den Lagerzapfen sind Metallringe 2o vorgesehen, die in Ringnuten der Hülse 25 eingreifen. Seitlich sind die Kugellagergehäuse durch Dichtungsstücke 26 (Abb.3) abgedichtet, welche zweckmäßig mit den Haltern 8 für die Schutzbleche g vereinigt sind. Die Lagerbohrung ist nach außen durch Schraubendeckel2g verschlossen.
  • Auf der offenen Seite der Saugkammer 2 ist ein Formatschieber 2i bekannter Konstruktion angeordnet, welcher mittels der Spindel 2?, zwangläufig verstellt werden kann. Von der Saugkammer weg führen die an dem Saugstutzen 23 angebrachten Saugrohre 27. Von den Saugrohren ist in der Zeichnung nur das eine dargestellt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Durch das über die beiden Leitwalzen i laufende Sieb mit der nassen Papierbahn werden diese Walzen und damit auch die Abdichtungswalze 3 in Drehung versetzt. Hierbei führt die letztere das an ihr haftende Wasser mit hoch, welches so bis an die Berührungsflächen der Walzen gelangt. Überschüssiges Wasser ist von der Abstreichleiste 7 abgestrichen worden. An den Berührungsflächen der Walzen bilden sich Wasserstreifen a und b, da die gegeneinandergepreßten Walzen dem Wasser den Durchtritt versperren. Diese Wasserstreifen dienen als Schutz gegen Luftdurchtritt. Bei der linksseitigen Leitwalze wird das Abdichtwasser von Sieb- und Papierbahn abgenommen und gelangt durch den Zwischenraum zwischen Walzen und Saugkammer zur Berührungsstelle mit der Abdichtungswalze, wo sich dann. ein gegen Luft dichtender Wasserstreifen b, wie bereits gesagt, bildet. Damit von der linken Leitwalze kein Wasser nach der Papierbahn und dem Sieb übertragen wird, ist oberhalb des Schutzbleches 5 ein Gummistreifen 3o vorgesehen. Die Zwischenräume zwischen den Stirnseiten der Walzen und den Trogseitenwandungenfüllen sich beim Drehen der Walzen ebenfalls mit Wasser und versperren dieselben gegen Luftdurchtritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzensauger für Papiermaschinen mit durch drei aufeinander abrollende Walzen gebildetem abgedichteten Saugraum, dadurch gekennzeichnet, daß die unterhalb der beiden Leitwalzen (i) liegende Abdichtungswalze (3), auf der den Trog (q.) füllenden Flüssigkeit schwimmend, in senkrechterkichtung verschiebbar gelagert ist, so daß sie durch Auftrieb an die beiden Leitwalzen angedrückt wird.
  2. 2. Walzensauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur senkrechten Führung der Abdichtungswalze (3) einseitig offene, von Ansätzen (12) an der Innenseite der Stirnwände (ii) des Troges (q.) gebildete Nuten vorgesehen sind.
  3. 3. Walzensauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen der Leitwalzen (i) in Kugellagern (ig) laufen, welche z. B. durch Dichtungshülsen (25) mit an der Innenwandung vorgesehenen, ringförmige Erhöhungen der Leitwalzenwellen umgebenden Ringnuten und gegebenenfalls durch zusätzliche Dichtungspackungen gegen Wasserzutritt gesichert sind, so daß die Leitwalzen infolge der geringen Reibung in den Lagern lediglich durch das über sie laufende angetriebene Filz- bzw. Siebband in Drehung versetzt werden können. q.. Walzensauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Abdichtungswalze (3) durch ihren Boden abgeschlossene Saugkammer (2) in den von den drei aufeinander abrollenden Walzen (i, 1, 3) gebildeten Raum eingebaut ist und ihre fast bis an das Sieb heranreichenden Längsseiten der Wandung der Leitwalzen (i) angepaßt sind, so daß das angesaugte Wasser nicht auf die Leitwalzen (i) gelangen und von diesen mitgenommen werden kann. 5, Walzensauger nach Anspruch i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder (2q.) der Abdichtungswalze (3) über die der Lagerung dienenden Ansätze (12) an den Stirnseiten des Troges (q.) hinweg bis dicht an die Stirnwand (ii) geführt sind, so daß der Zwischenraum zwischen den Enden der Abdichtungswalze (3) und den Stirnseiten des Troges (q.) selbsttätig durch von der Walze mitgenommenes Wasser versperrt wird. 6. Walzensauger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitwalzen (i) zur Abdichtung der Stirnseiten an ihren Böden Ringnuten aufweisen, deren Zwischen-. wände (16) in entsprechend ausgebildete, feststehend angeordnete Ringnutscheiben (17) eingreifen.
DEK110673D 1928-08-11 1928-08-11 Walzensauger fuer Papiermaschinen Expired DE534870C (de)

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DE (1) DE534870C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870791C (de) * 1951-07-13 1953-03-16 Eugen August Beck Walzensauger fuer Papiermaschinen
DE1291982B (de) * 1963-05-18 1969-04-03 Maupas Jean Pierre Saugkasten fuer Langsiebpapiermaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870791C (de) * 1951-07-13 1953-03-16 Eugen August Beck Walzensauger fuer Papiermaschinen
DE1291982B (de) * 1963-05-18 1969-04-03 Maupas Jean Pierre Saugkasten fuer Langsiebpapiermaschinen

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