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DE53482C - Mess- und Numerirwerk für plattenförmige Gegenstände - Google Patents

Mess- und Numerirwerk für plattenförmige Gegenstände

Info

Publication number
DE53482C
DE53482C DENDAT53482D DE53482DA DE53482C DE 53482 C DE53482 C DE 53482C DE NDAT53482 D DENDAT53482 D DE NDAT53482D DE 53482D A DE53482D A DE 53482DA DE 53482 C DE53482 C DE 53482C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
measuring
plate
types
lifts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53482D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. KRISCH in Peine, Sachsen
Publication of DE53482C publication Critical patent/DE53482C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/008Numbering devices for printing on articles other than sheets or webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/26Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located below article-supporting surface
    • B41K3/263Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located below article-supporting surface having a stamping surface with changeable characters
    • B41K3/266Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located below article-supporting surface having a stamping surface with changeable characters having automatic means for changing type-characters, e.g. numbering devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/62Details or accessories

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche zum Messen und Zählen von plattenförmigen Gegenständen dient, z. B. der Sohlen von Schuhwerk, Holzpantoffeln u. A.
Dieselbe wirkt in der Weise, dafs zwischen zwei von und zu einander beweglichen lothrechten Platten der zu messende Gegenstand eingeführt wird. Entsprechend der mehr oder weniger grofsen Entfernung dieser beiden beweglichen Platten von einander, dreht eine mit einer der Platten verbundene Zahnstange ein Rad, dessen Umfang mit verschiebbaren Typen besetzt ist. Durch ein angeordnetes Hebelwerk wird eine dieser Typen — nachdem sie vorher angefärbt worden ist — in die Höhe und gegen den zu messenden Gegenstand gedrückt. Die so abgedruckte Zahl giebt die Länge des betreffenden Gegenstandes, z. B. in Centimetern, an.
In Verbindung mit dieser Einrichtung steht ein Zählwerk, welches die gemessenen Gegenstände gleichzeitig mit dem Druck jener Zahl mit einer einzeln oder paarweise fortlaufenden Zahl bedruckt.
Zu diesem Zweck wird mittelst des Hebelwerkes ein dem ersten ähnliches Typenrad um ein Bestimmtes gedreht, wobei letzteres seinerseits wieder ein zweites, die Zehner tragendes Typenrad nach einer vollen Umdrehung um eine Stelle verschiebt. Die Typen sind bei diesen beiden Typenrädern ebenfalls verschiebbar angeordnet und werden von demselben Hebel in die Höhe und gegen den zu messenden Gegenstand gedrückt, so dafs dieser also auf seiner Unterseite zwei Ziffern im Abdruck zeigt, das Mafs und die fortlaufende Nummer.
Auf beiliegender Zeichnung stellen die Fig. ι und 2 Längenschnitte, Fig. 3 eine Oberansicht, Fig. 4 einen Querschnitt, Fig. 5 und 6 zwei Einzelteile des Mechanismus dar.
Die beiden lothrechten Mefsplatten aa1, welche sich gegen einander verschieben, sind mittelst waagrechter Stangen b b1 geführt, und zwar die vordere Platte α durch die Stange b in der Vorderwand des Gehäuses A, die hintere a1 mittelst Stange b1 in den Führungen c c1. An der Stange b der Platte α ist eine Verzahnung d angebracht, welche in ein Zahnrad e auf der Welle f eingreift. Auf letzterer sitzt mittelst übergeschobener Büchse g und mit dem Zahnrad e fest verbunden das Typenrad T, dessen Umfang verschiebbare Stangen h mit aufgesetzten Typen t trägt. Bewegt man nun die mit Handgriff versehene Stange k nach der Platte α zu, so drückt der durch die bei χ χ gelagerte Welle k1 mit jener starr verbundene Arm Z auf einen Ansatz i der lothrecht in der Führung m gehaltenen Stange n. Mit dieser ist drehbar die gegabelte Stange 0 verbunden, um welche eine starke Spiralfeder s gelegt ist. Ein ungleicharmiger Hebel ρ — bei y drehbar aufgehängt — ist mit seinem einen Ende an der Stange b der Platte a, mit seinem anderen an der Stange bl der Platte α1 drehbar befestigt. In der Ruhestellung der Fig. i, wo die gegabelte Stange 0 den Hebel ρ oberhalb seines Drehpunktes anfafst, hat die Federkraft das Bestreben, den Hebel ρ in der gezeichneten Stellung der Fig. 1 zu halten, wobei die Platte a1 durch die Stange b1 nach
vor, die Platte α durch die Stange b nach rückwärts gedrückt werden. Wird nun durch die Stange η die Gabel ο unter den Drehpunkt des Hebels ρ gezogen, so tritt das umgekehrte Bestreben ein, die Federkraft drückt den Hebel in die Stellung der Fig. 2, so dafs damit die Platte α vorgeschoben und infolge dessen die Platte al zurückgezogen wird. Die Bewegung der Gabel 0 auf dem Hebel ρ wird durch die Ansätze r r an letzterem begrenzt.
In der ausgezogenen Stellung der Fig. 2 legt man den zu messenden Gegenstand auf die den einen Theil des Gehäuses deckende Platte P und bewegt nun den Handhebel k in der von dem Mechanismus abgekehrten Richtung. Damit wird eine Rückkehr in die Stellung der Fig. ι angestrebt. Der zwischen die Platten α al eingelegte Gegenstand aber wirkt sperrend und hält das Hebelwerk in einer bestimmten Stellung fest. Da nun durch die Zahnung an der Stange b das Typenrad T an jeder Bewegung in Gestalt einer Drehung theilnimmt, wird es ebenfalls in einer bestimmten Stellung festgehalten. Setzt man nun den Druck auf den Handhebel k fort, so greift sein Arm I bei \ an einen Hebel u an, dessen Ende doppelt gegabelt ist und mit einer seiner Zinken eine der am Umfang des Typenrades T lose aufgehängten Stange nebst Type in die Höhe hebt und entsprechend dem auf den Handhebel k geäufserten Druck gegen den auf der Platte P liegenden Gegenstand drückt.
Es ist noch zu erwähnen, dafs die Rückkehr des Mechanismus aus der Stellung der Fig. 2 in die der Fig. 1 dadurch bewirkt wird, 'dafs ein Ansatz Z1 an dem Arm /, welcher beim Niedergang des letzteren an dem Stift i der Stange η vorbeigeglitten ist, jetzt unter diesen Stift greift und bei Bewegung des Handhebels k von dem Mechanismus weg, damit die Stange η und mit ihr die Stange 0 hebt, so dafs diese nun über den Drehpunkt des Hebels ρ zu liegen kommt und damit den letzteren herumdrückt, um die Platten a a' in entgegengesetzter Richtung zu bewegen.
In Verbindung mit der Vorrichtung zum Messen plattenförmiger Gegenstände steht eine ebensolche zum Zählen derselben. Neben dem Typenrad T ist ein senkrecht gestelltes Rad T1 und ein waagrechtes T2 angeordnet. Beide tragen Typen t1 i2, welche an verschiebbaren Stangen h1 h2 befestigt sind. Letztere sitzen bei dem mittleren Rad T1 radial auf der lothrechten Scheibe, während sie bei dem Rad T2 genau wie bei T an dem Umfang aufgehängt sind.
Bei jeder Bethätigung der Mefsvorrichtung tritt auch die Zählvorrichtung in Wirksamkeit, wobei das Typenrad T2 jedesmal oder — wie hier angeordnet — jedes zweite Mal um eine Zahl weiterrückt, während das Typenrad T\ das die Zehner trägt, nur bei jeder ganzen Umdrehung des Einerrades T2 um eine Stelle weiterrückt. Das Heben der Stangen hl h2 mit den Typen t112 erfolgt ebenfalls wie bei dem Typenrad T durch den gegabelten Hebel u mittelst je einer Zinke, so dafs, ebenso wie dort, die Typen auf der Unterseite der gemessenen Gegenstände zum Abdruck gebracht werden.
Um die Drehung des Typenrades T2 zu bewirken, ist hinter demselben eine senkrecht gestellte Schraube m>, Fig. 6, angeordnet, deren Achse ν, nach oben verlängert, zwei oder, wie hier, blos einen Stift vl trägt. An der Verlängerung des Armes / ist mittelst Scharniers ein Flügel P angesetzt, welcher durch eine Feder in waagrechter Lage gehalten wird. Geht nun durch Bewegung des Handhebels k der Arm Z nieder, so streift sein Flügel Z2, Fig. 5, an der Schraube w und dreht diese, infolge dessen dreht sich auch die Achse ν mit ihrem Stift v\ welcher in die Stangen h2 des Typenrades T2 eingreift und diese unter Drehung des letzteren ein Stück vorwärts schiebt. Beim Hochgang des Armes / klappt der Flügel /2 in die punktirte senkrechte Lage der Fig. 5 durch sein Streifen an der Schraube w, ohne diese drehen zu können. Ist die Achse ν nur mit einem Stift v1 versehen, so erfolgt bei dem nächsten Niedergang des Armes / und Drehen der Schraube n> kein Vorschub des Rades T2. Dies ist hier angeordnet, weil die Vorrichtung in erster Linie zum Messen und Zählen von paarweisen Gegenständen, z. B. Holzsohlen, benutzt werden soll. Das Typenrad T2 ist an . einer Stelle, welche sich zwischen den Typen 9 und ο befindet, mit einem Ansatz versehen, welcher an die Stangen hl des Typenrades T1 angreift und bewirkt, dafs letzteres bei einer ganzen Drehung des Rades T2 um eine Stelle vorgeschoben wird.
Man kann selbstverständlich Stahltypen benutzen, welche sich in den Gegenstand eindrücken, wenn letzterer weich genug hierzu ist, z. B. bei Ledersohlen. Für Holz aber empfiehlt es sich, Gummitypen zu verwenden, welche angefärbt werden und einen farbigen Abdruck hinterlassen.
Zu diesem Zweck ist in einem Kasten 1 eine Büchse 2 angebracht, welche die Typen kurz vor dem Abdruck gleichzeitig mit Farbe versieht. Der Kasten ist an zwei Stangen 3 und 4 aufgehängt, welche in der Querleiste 5 geführt werden. Eine hin- und hergehende Bewegung wird der Bürste dadurch verliehen, dafs die Stangen 3 und 4 mit einem um Punkt 6 drehbaren Hebelwerk 7 verbunden sind, auf welch letzteres der Arm / ebenfalls bei seinem Auf- und Niedergang so einwirkt, dafs beim Heben der zum Abdruck gelangen-
den Typen die Bürste über diese hinstreicht und sie anfärbt, nach dem Abdruck aber wieder in ihre Ruhelage zurückgezogen wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Vorrichtung zum Messen von plattenförmigen Gegenständen und Aufdrucken der Mafszahlen, bei welcher zwei lothrecht angeordnete Platten α α1 mittelst ihrer Führerstangen b bl und einem mit diesen verbundenen Hebel ρ dadurch von oder zu einander bewegt werden, dafs eine mit einer Spiralfeder s umlegte gegabelte Stange ο entweder ober- oder unterhalb des Drehpunktes y des Hebels ρ auf diesen drückt, wobei eine an der einen Führungsstange b angebrachte Verzahnung d ein Typenrad T der Verschiebung der Platten aa1 entsprechend dreht.
  2. 2. In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung zum Messen die Anordnung zum Abdrucken der entsprechenden Type auf dem gemessenen Gegenstand, welche dadurch bethätigt wird, dafs der das Hebelwerk ρ ο bewegende Arm / eines Handhebels k einen Hebel u anhebt, der eine der auf verschiebbaren Stangen h befestigten Typen t hebt und auf der Unterseite des gemessenen Gegenstandes zum Abdruck bringt.
    In Verbindung mit den unter i. und 2. gekennzeichneten Einrichtungen die Anord1 nung eines Zählwerkes, bestehend aus Typenrädern T1 T2, welche ebenfalls mit auf verschiebbaren Stangen befestigten Typen t1 f2 besetzt sind und von denen je eine durch den Hebel u gehoben wird, wobei das Vorrücken des Typenrades T2 mittelst des die Mefsvorrichtungbethätigenden Armes Z durch Drehen einer Schraube w und des an deren Achse ν angebrachten Stiftes v1 bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53482D Mess- und Numerirwerk für plattenförmige Gegenstände Expired - Lifetime DE53482C (de)

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