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DE534514C - Verfahren zum Antrieb von geschlossenen Heissluftmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Antrieb von geschlossenen Heissluftmaschinen

Info

Publication number
DE534514C
DE534514C DEM109085D DEM0109085D DE534514C DE 534514 C DE534514 C DE 534514C DE M109085 D DEM109085 D DE M109085D DE M0109085 D DEM0109085 D DE M0109085D DE 534514 C DE534514 C DE 534514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
air
liquid
tanks
hollow
hot air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM109085D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HUBERT MIDDELBECK
Original Assignee
HUBERT MIDDELBECK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HUBERT MIDDELBECK filed Critical HUBERT MIDDELBECK
Priority to DEM109085D priority Critical patent/DE534514C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE534514C publication Critical patent/DE534514C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Verfahren zum Antrieb von geschlossenen Heißluftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Antrieb von Heißluftmaschinen bzw. deren Ausführung selbst, bei dem rotierende Hohlkörper abwechselnd erhitzt und gekühlt werden, wobei die erhitzte Luft in den rotierenden Kühler zurückgesaugt wird.
  • Gegenüber den bekannten Verfahren, bei denen die Saug- und Druckwirkung auf Treibkolben übergeleitet werden, wodurch nicht nur eine komplizierte Gestaltung der Maschine entsteht, sondern auch die viel Antriebskraft verbrauchende Reibung in Kauf genommen werden muß, besteht die vorliegende Erfindung darin, daß die in rotierenden Hohlkörpern befindliche Heißluft- zur Verdrängung von in rotierenden Hohlkörpern eingefüllten Flüssigkeiten dient, um einseitig der Drehwelle Gewichtsverschiebungen zu erzeugen, während durch Saugwirkung Rückführung der verdrängten Flüssigkeit erzielt wird.
  • Weitere Merkmale der Erfindung bestehen in der besonderen Ausbildung der Maschine sowie darin, daß solche Maschinen unmittelbar zum Antrieb von Propellern und Luftverteilern von Brutmaschinen dienen, wobei die dort vorhandene Heißluft bzw. Abwärme zur Erwärmung des Heißlufttanks benutzt wird. Dadurch wird bei solchen Brutapparaten die Anwendung einer besonderen elektrischen Kraft, die leicht zu Kurzschluß und sonstigen Störungen Veranlassung geben kann, überflüssig gemacht. Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung beispielsweise in mehreren Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. i bis 3 eine Ausführungsform der Heißluftmaschine in verschiedenen Schnitten, Fig. q. eine andere Ausführungsform der Flüssigkeitshohlkörper, Fig. 5 und 6 die Heißluftmaschine für eine waagerecht liegende drehbare Antriebswelle. Fig. i zeigt den Längsschnitt der Maschine für eine schräg liegende Welle a, die an den Enden in Lagern b drehbar ist und die Radscheiben c, d trägt, die nebeneinander auf der Welle a liegen und je am äußeren Radius mit kranzartig angeordneten Tanks e, g versehen sind. Die Radscheibe c mit den radial angeordneten Lufttanks e ist im Schnitt der Linie II-II von Fig. i in Fig. 2 dargestellt. Diese Tanks e sind durch an diese angeschlossene Rohre f einzeln. mit den Tanks g der Radscheibe d, die- Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, enthalten, verbunden. Der Anschluß erfolgt an den schräg hochliegenden Spitzenenden der Tanks g, die in Längsrichtung parallel der Drehwelle liegen und die Form von zwei mit oberem Rande zusammengesetzten Trichtern besitzen. Diese radial um die Scheibe d angeordneten Tanks g, die Fig. 3 im Schnitt der Linie I-I von Fig. i zeigt, haben an den in Schrägrichtung parallel der Welle nach abwärts zeigenden Spitzen (Fig. i) Rohrverlängerungen f1, die parallel der Welle durch eine Haltehülse h geführt sind und mit den Enden i unter dem Wasserspiegel in ein Wasserbassin o münden. Zwischen dem Lufttankrad_e und dem Flüspigkeitstankrad g sind die Rohre f um go ° um die Drehwelle in Pfeilrichtung abgekröpft, so daß die jeweils verbundenen Luft- und Wassertanks auf der Höhe der Drehwelle einen Winkel von etwa go° bilden, d. h. daß die jeweils oben befindlichen Lufttanks des Luftrades mit den jeweils seitlich der Drehwelle befindlichen Wassertanks des Tankrades Verbindung besitzen.
  • Eine Wärmeschutzhaube k, die sich halbkreisförmig über dem Lufttankrad der Scheibe c wölbt, wird von irgendeiner Heizung durch .ein Zuleitungsrohr P erhitzt, wodurch die oberen Lufttanks heiß werden, während sich die unteren in einem Wasserbassin l kühlen, in welchem sich das Wasser durch das Wasserfaß. n mittels Zirkulationsröhre in kühl hält.
  • Durch die bekannte Ausdehnung der Luft in den oberen erhitzten Lufttanks entweicht diese teilweise durch die Rohre f nach den seitlich der Drehwelle befindlichen Wassertanks der Scheibe d und preßt aus diesen durch die Rohre f1 das Wasser in das Wasserbassin o. Die noch gefüllt bleibenden Wassertanks drehen die Drehwelle mittels des nunmehr einseitigen Wassergewichts heriun, wodurch gleichzeitig das Lufttankrad gedreht wird. Nunmehr werden andere Lufttanks erhitzt, während sich die erhitzten unterhalb im Wasser kühlen und dadurch Saugwirkungen auf die Wassertanks ausüben, wodurch Wasser aus dem Bassin o angesaugt wird, so daß bei den jeweils oberen Wassertanks g1 Saugwirkungen, bei den jeweils unteren, g2, Druckwirkungen einsetzen. Die jeweils über der Schnittlinie III-III der Fig. 2 befindlichen Lufttanks werden also Wasser aus seitlich der Schnittlinie IV-IV der Fig. 3 befindlichen Wassertanks in das Bassin o abpressen, während die unter der Schnittlinie III-III der Fig. z befindlichen Lufttanks sich kühlen und durch Zusammenziehen der Luft in diesen die anderseits der Schnittlinie IV-IV der Fig.3 befindlichen Wassertanks Wasser aus dem Bassin o ansaugen. Dadurch werden die gefüllten Wassertanks sich in Pfeilrichtung senken, die leeren Wassertanks dagegen aufwärts bewegen, so daß sich die Achse dreht.
  • Fig. q. zeigt eine zweite Ausführung für eine schräg liegende drehbare Welle. Die schräg abwärts zeigenden Spitzen von radial gegenüberliegenden Wassertanks (Fig. s) sind hierbei durch Rohre q paarweise verbunden, so daß z. B. der jeweils unterste Wassertank g2 mit dem jeweils oberen, g1, verbunden ist. Der Luftdruck preßt das Wasser aus den einseitig des Wassertankrades befindlichen Tanks mittels der Verbindungsröhren zu den radial gegenüberliegenden, in denen Saugwirkung herrscht. Auch hierbei werden also einseitig die durch Wasser beschwerten Tanks sich senken und die Maschine in Umdrehung setzen, ohne daß ein besonderer Behälter erforderlich wäre.
  • Die dritte Ausführung ist für eine waagerecht drehbare Welle gebaut (s. Fig. 5 und 6). Fig. 5 zeigt eine mit einem Kranz paarweise verbundener Wassertanks u versehene Scheibe, Fig.6 einen Schnitt durch zwei dieser paarweise verbundenen Tanks nach Linie V-V der Fig. 5. An der Scheibe r sind durch Rohre s die zum Teil mit Wasser gefüllten Tanks u paarweise radial gegenüberliegend verbunden. Die Verbindungsrohre münden bei t in die Tanks. Die Rohre v, die in einer der End-oder Bodenflächen der dosenartigen Tanks münden, übertragen die bekannten Saug- und Druckwirkungen des Lufttankrades, während die Verbindungsröhren s, die die Tanks u paarweise verbinden, so angeschlossen sind, daß dort, wo die bekannten Druckwirkungen einsetzen, die Mündungsstellen unter dem Wasserspiegel der jeweils fraglichen Tanks liegen, was durch paßrechte Biegung der Rohre erreicht wird.
  • Wie Fig. 6 zeigt, wird in Pfeilrichtung der von den Lufttänks kommende Druck durch Rohre v in die Wassertanks geleitet, drückt auf das Wasser, das- durch Verbindungsrohre s zu den gegenüberliegenden Tanks, die gleichzeitig vom Lufttankrad angesaugt werden, befördert wird, so daß, wie in Fig. 5 gezeigt, einseitig der Linie V-V die unter Druck stehenden Wasser enthaltenden Tanks in Pfeilrichtung aufwärts heben, während andererseits die Tanks, die Wasser aus diesen aufgenommen haben, in Pfeilrichtung abwärts gehen, d. h. daß die Scheibe durch einseitiges Schwergewicht in Drehung versetzt wird.
  • Die Maschine kann mit Vorteil zum Antrieb von Propellern und Luftverteilern von Brutmaschinen dienen. Dabei kann zur Erwärmung der Lufttanks unmittelbar die Heißluftzufuhr bzw. Abwärme des Brutofens Verwendung finden.
  • Auf einer Welle können natürlich auch mehrere Kranzpaare mit Heißluft- und Flüssigkeitshohlkörpern nebeneinander angeordnet werden, so daß die Kraftleistung entsprechend vergrößert wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Antrieb von geschlossenen Heißluftmaschinen mit zwangsläufig gekuppeltem Druckluftmotor und Druckerzeuger, bei dem in rotierenden, kranzförmig angeordneten Hohlkörpern "Luft abwechselnd erhitzt und gekühlt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in den rotierenden Hohlkörpern des Druckerzeugers befindliche Luft zum Verdrängen und Wiederansaugen von in rotierenden Hohlkörpern des Druckluftmotors eingefüllter Flüssigkeit dient, um durch die dadurch bewirkten Gewichtsverschiebungen ein Drehmoment zu- erzeugen.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gemeinsamen Welle zwei Kränze von Hohlkörpern, von denen die des Druckerzeugers Luft, die des Druckluftmotors Flüssigkeit enthalten, angeordnet und durch Rohre so verbunden sind, daß bei teilweiser Erhitzung und teilweiser Kühlung der Lufthohlkörper durch die sich ergebenden Druckunterschiede die Flüssigkeit verdrängt und wieder angesaugt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitshohlkörper (g) in Längsrichtung parallel an einer schräg liegenden Drehwelle befestigt sind und trichterförmig nach beiden Enden so spitz zulaufen, daß sie mittels an beiden Enden angeschlossenen Rohren (f bzw. f,) in jeder Drehstellung vollkommen leergepreßt und vollgesaugt werden können. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die radial gegenüberliegenden Flüssigkeitshohlkörper paarweise durch#Rohre (q oder s) verbunden sind, um die Flüssigkeit bei Saug- und Druckwirkung zwischen den Behältern auszutauschen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre, welche die radial gegenüberliegenden Flüssigkeitshohlkörper verbinden, die unter Druck stehenden Flüssigkeitshohlkörper unter dem Flüssigkeitsspiegel anlaufen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Lufttanks der einen rotierenden Scheibe und die Flüssigkeitstanks der anderen Scheibe um 9o ° versetzt miteinander durch die Rohre verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch = bis 6, dadurch gekennzeichnet,. daß die Heißluftmaschine zum Antrieb von Propellern und Luftverteilern von Brutmaschinen verwendet wird und durch die Heißluft bzw. Abwärme des Brutofens der Druckerzeuger geheizt wird. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kranzpaare von Heißluft- und Flüssigkeitshohlkörpern mehrfach auf einer Achse wiederholt sind.
DEM109085D 1929-02-26 1929-02-26 Verfahren zum Antrieb von geschlossenen Heissluftmaschinen Expired DE534514C (de)

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DE534514C true DE534514C (de) 1931-09-28

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