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DE52367C - Aufbau des Ankers für dynamoelektrische Maschinen - Google Patents

Aufbau des Ankers für dynamoelektrische Maschinen

Info

Publication number
DE52367C
DE52367C DENDAT52367D DE52367DA DE52367C DE 52367 C DE52367 C DE 52367C DE NDAT52367 D DENDAT52367 D DE NDAT52367D DE 52367D A DE52367D A DE 52367DA DE 52367 C DE52367 C DE 52367C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
armature
wire
way
poles
anchor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52367D
Other languages
English (en)
Original Assignee
th. marcher in Neumarkt bei Nürnberg, Oberpfalz
Publication of DE52367C publication Critical patent/DE52367C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1889 ab.
Die in der Zeichnung dargestellte Dynamomaschine besteht im wesentlichen aus einem Gufsgestell G mit Grundplatte und zwei Seitenplatten PPj, ferner aus einem Magnetsystem JV S und aus einem Anker A.
Je acht Magnetkerne ι bis 8, Fig. 1, sind auf beiden Seitenplatten befestigt. Die Spulen werden fertig gewickelt und auf die Magnetkerne geschoben. Die Magnete der einen Seitenplatte, Fig. 2, haben alle an der dem Anker zugekehrten Seite Nordpole JV, diejenigen der anderen Südpole S, so dafs je einem Nordpol ein Südpol gegenübersteht.
Der Anker A wird aus Eisenblech hergestellt, welches, wie Fig. 2 im Querschnitt darstellt, zu einem sehr flachen Ringe über einander gewickelt ist. Die Breite B des Ringes ist gröfser wie gewöhnlich, um an den den Nordpolen gegenüberliegenden Theilen Südpole und an den den Südpolen gegenüberliegenden Theilen des Ankers Nordpole zu erzeugen, mit anderen Worten, um die Kraftlinien, von den Nordpolen ausgehend, durch das Eisen des Ankers zu den Südpolen zu ziehen, ohne dafs dieselben am Anker vorbei durch die Luft strömen.
Die Wickelung wird so ausgeführt, dafs der Draht, von rechts ausgehend, an der rechten Seitenfläche des Ankers hochgeführt — wie die Pfeile in Fig. 2 andeuten —, am äufseren Umfange des Ringes bis ungefähr zur Mitte geleitet, dann durch das Eisen hindurchgesteckt, . an dem inneren Umfange des Ringes nach links und an der äufseren Seitenfläche wieder nach oben geführt wird, so dafs der Wickelungsdraht die Form eines |_J~1 bekommt.
Weshalb es nöthig ist, die Wickelung so auszuführen, ergiebt sich aus Fig. 3. Hieraus ist zu ersehen, dafs, wenn ein Magnetsystem mit Nordpolen einem Magnetsystem mit Südpolen gegenübergestellt und an beiden ein Draht vorbeigeführt wird, ein Strom in letzterem entsteht, der entweder in beiden Drähten nach oben oder in beiden Drähten nach unten verläuft, je nachdem man von rechts oder links annähert. Daraus folgt, dafs sich die beiden Ströme aufheben würden, wenn man die Wickelung so ausführen würde, wie bei den bekannten Dynamos; deshalb ist es nöthig, den Draht an der neutralen Stelle des Ankers durch das Eisen hindurchzuführen.
Anstatt Kupferdraht zu Wickelung zu verwenden, kann man das Eisenblech des Ankers gleichzeitig zur Stromleitung benutzen. Man giebt dann demselben die Form eines fortlaufenden w, Fig. 4, und biegt es zu einem n, Fig. 5, in welcher Form man es zu einem Ringe aufwickelt.
Die Seitenplatten sind an den Stellen χ geschlitzt, damit der Anker zwischen dieselben bezw. die Magnete gebracht werden kann. Indem nun die Wickelung auf der einen Seite beständig vor Nordpolen und auf der anderen Seite beständig vor Südpolen sich vorbeibewegt, und da bei dieser Bewegung, wie bekannt, nur Strom einer bestimmten Richtung entsteht, so ist es klar, dafs im ganzen Anker nur Strom einer Richtung vorhanden ist; man braucht daher bei dieser Maschine weder Stromwender noch Stromsammler, sondern nur zwei Schleifringe C C1, an welche die beiden Enden der Ankerwickelung angeschlossen sind.

Claims (2)

  1. Pa te nt-Ansprüche:
    ι . Eine Ankerwickelung für dynamo-elektrische Maschinen, bei denen die Pole des magnetischen Feldes so vertheilt sind, dafs auf verschiedenen Seiten des Ankers ungleichnamige, auf derselben Seite des Ankers dagegen gleichnamige Pole liegen, gekennzeichnet durch die Anordnung des Ankerdrahtes auf einem Eisenkern in der Weise, dafs die auf beiden Seiten des Ankers liegenden Drahtstücke abwechselnd durch einen den Kern durchdringenden Leitungsdraht, welcher das obere Ende des einen mit dem unteren Ende des gegenüberliegenden Drahtstückes und umgekehrt verbindet, zu einer in sich geschlossenen Leitung vereinigt werden.
  2. 2. An Stelle der auf einem Eisenkern angeordneten Kupferdrahtwickelung der Aufbau der Ankerwickelung aus einem nach Fig. 4 zickzackförmig verlaufenden Eisenbande, welches zur Vervollständigung des Ringes in der Weise gebogen wird, dafs die zwischen den senkrechten, der Induction ausgesetzten Stücken liegenden schrägen Stücke des Bandes kreuzweise auf einander zu liegen kommen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52367D Aufbau des Ankers für dynamoelektrische Maschinen Expired - Lifetime DE52367C (de)

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