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DE52321C - Maschine zum Umwickeln elektrischer Leiter - Google Patents

Maschine zum Umwickeln elektrischer Leiter

Info

Publication number
DE52321C
DE52321C DENDAT52321D DE52321DA DE52321C DE 52321 C DE52321 C DE 52321C DE NDAT52321 D DENDAT52321 D DE NDAT52321D DE 52321D A DE52321D A DE 52321DA DE 52321 C DE52321 C DE 52321C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
machine
strips
frame
wrapping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52321D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. B. atherton in New-York, V. St. A
Publication of DE52321C publication Critical patent/DE52321C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE ^f Seilerei.
Der zu umwickelnde elektrische Leiter (Draht x) wird bei der vorliegenden Maschine von einer Abwindehaspel L durch geeignete Führungen über Strecktrommeln F nach der Aufwindehaspel J geführt und auf diesem Wege mit Streifen oder Bändern O von Papier oder ähnlichem Material spiralförmig umwickelt, welche von Rollen N ablaufen, die von einem um den Draht rotirenden Rahmen M getragen werden. Es sind auch Vorrichtungen angebracht, um die Maschine selbsttätig zum Stillstand zu bringen, wenn einer der Streifen des als Ueberzug dienenden Materials reifst.
Der Draht läuft während des Ueberziehens vertical und die das Ueberzugsmaterial tragenden Rollen sind auf einem horizontalen rotirenden Rahmen M oder Gestell angeordnet, durch dessen Mitte der Draht hindurchgeht. Das Ueberzugsmaterial geht auf dem Wege von den Haspeln zum Draht über stellbare Leitfinger p1, welche in verschiedenen Abständen um den Draht angeordnet sein können.
In den beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der verbesserten Maschine,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 3-3,
Kg- 4,
Fig. 4 ein Verticalschnitt, zum Theil Aufrifs,
Fig. 5 im vergröfserten Mafsstabe eine Oberansicht mit theilweisem Schnitt des rotirenden Rahmens, der das Ueberzugsmaterial, die Leitfinger u. s. w. trägt.
Das Hauptgestell der Maschine hat am besten eine aus Holzbalken zusammengesetzte Unterlage A, und die Ständer B, von denen vier gezeichnet sind, können aus Winkeleisen hergestellt und an den Bodenbalken an den Ecken befestigt sein; oben sind die Ständer durch Winkeleisen C verbunden, und die W7inkeleisen D und E verbinden die Ständer nahe an den unteren Enden und beiläufig in der Mitte zwischen ihren Enden. Man kann indessen irgend ein die arbeitenden Theile der Maschine tragendes Gestell benutzen, wenngleich das beschriebene kräftig und einfach is,t und anderen vorgezogen wird.
Eine Strecktrommel F mit einer spiralförmigen Nuth am Umfang ist auf einer horizontalen Welle befestigt, deren Lager sich im oberen Theile des Hauptgestelles befinden, und zwar am besten nahe an einer Seite desselben, wie es in Fig. 1 gezeichnet ist. Ein Getriebe f auf einem Ende der Welle steht mit einer Schraube ohne Ende/1 auf einer nach abwärts verlängerten' Welle G in Eingriff. Diese Welle trägt am unteren Ende ein Getriebe, das mit einem Getriebe auf einer kurzen Triebwelle H in Eingriff steht, deren Lager sich in Böcken h auf den Winkeleisen D und einer Querstange h1 befindet.' Auf ,der Triebwelle H sitzt eine Triebscheibe H1 und neben dieser eine Losscheibe H2. Wird die Triebscheibe in Bewegung gesetzt, so wird die Strecktrommel F durch den vorstehend beschriebenen Mechanismus bewegt.
An dem dem Getriebe/ gegenüberliegenden Ende der Welle desselben ist eine Scheibe / angebracht und durch einen Riemen I1 mit einer Scheibe J' auf der Welle j der Aufwindehaspel J gekuppelt, auf welche der aus der Maschine kommende, bereits überzogene Draht aufgewickelt wird.
Beim Uebergang von der Trommel F zur Haspel / geht der Draht über eine Trommel K mit spiralförmig genuthetem Umfang. Die Trommel K liegt in Ständern K1, die auf
Consolen K2 stellbar befestigt sind; die Consolen K2 ragen aus dem Hauptgestell heraus.
Der Draht χ wird von einer Haspel L getragen, die auf einer Welle L1 sitzt, welche Lager in Ständern!-2 besitzt. Eine Scheibe L3 ist an einem Ende der Welle befestigt, und um diese ist ein Bremsriemen L4 gelegt, der am einen Ende an den Bodenbalken der Ständer befestigt ist und am anderen Ende ein Gewicht L5 trägt. Eine hohle verticale Welle M ist' mit ihrem unteren Ende im Querstück h2 gelagert und trägt am oberen Ende eine Scheibe oder einen kreisförmigen Rahmen M1. Ein Kegelrad auf der Welle M greift in Zähne auf der Nabe m1 der Triebscheibe H1.
Die rotirende Scheibe oder der Rahmen M1 ist am besten mit Flantschen versehen, wie dies gezeichnet ist, und beiläufig in der Höhenmitte des Gestelles angeordnet.
Das Ueberzugsmaterial befindet sich in endlosen Streifen auf den Rollen N, deren Zapfen in verticalen Ständern N1 laufen.
Die Ständer N1 bestehen nach der Zeichnung aps je einer verticalen Stange oder Platte mit einem seitlich vorspringenden Fufs ■ η, der durch eine Klemmschraube nl am Rahmen M1 befestigt wird. Der Bolzen geht durch einen radialen Schlitz m im Rahmen M', in welchem er verschoben und somit jeder Ständer gegen die Mitte des Rahmens eingestellt werden kann.
Nach der Zeichnung sind vier derartige Rollen in gleichen Abständen von einander um die Mitte des Rahmens M1- gelagert, und für andere Rollen sind weitere Schlitze m vorgesehen. Das obere Ende jedes ' Ständers N1 ist geschlitzt, und der Drehzapfen nl geht durch diesen Schlitz und durch die Nabe der Rolle. -Eine der Seiten κ2 der Rolle ist abnehmbar, und zwischen dieser Seite und der Mutter n3 ist eine Spiralfeder eingeschaltet, welche gegen eine Unterlagsscheibe auf dem Bolzen nächst ,der Seite der Rolle drückt. Der Papierstreifen O wird auf diese Weise durch Federdruck auf der Rolle gehalten. Man kann leicht eine frische Rolle aufstecken, indem man die Seite w2 herabnimmt und die Rolle über die Nabe schiebt.
Führungen P zum Auflegen der Papierstreifen auf den Draht sind zwischen den Rollen und der Mitte des Rahmens Ai1 angeordnet. Diese Führungen bestehen nach der Zeichnung aus Stangen oder Drähten ρ mit seitlichen Verlängerungen oder Haken px an den inneren Enden, welche horizontal durch Klötze an den inneren Enden horizontaler Stützstangen p2 hindurchgehen. Diese letzteren sind an den äufseren Enden der kurzen Ständerp4 drehbar angebracht, welche durch Klemmschrauben am Rahmen Af1 befestigt sind, die durch die Schlitze m hindurchgehen, so dafs die Führungen radial eingestellt werden können.
J ijj J ft/7
Die Führungsstangen können auch radial gegen die Stützstangen p2 verstellt werden, und zwar durch die Schrauben p5. Verticale Stangen Q, die am Rahmen M1 befestigt sind, ragen über denselben hervor und sind an den oberen Enden durch ein Querstück Q1 verbunden. An den Stangen Q sind in Abständen von einander Klötze Q2 mit Oeffnungen befestigt, durch welche der überzogene Draht hindurchgeht. Diese Klötze Q2 rotiren mit dem Rahmen M1 um den Draht und dienen dazu, den. Ueberzug auf dem Draht zusammenzupressen, zu glätten und straff zu ziehen. Wird.ein Klebemittel benutzt, um den Ueberzug fester und dichter zu machen, so dienen diese Reibklötze Q2 dazu, das Aneinanderkleben der einander übergreifenden Streifen zu sichern. -
In den Zeichnungen sind vier Rollen mit Streifen von Ueberzugsmaterial angegeben, welche auf den Draht aufzulegen sind. Die Führungen P, welche dem Draht genähert oder von demselben entfernt werden können, wie dies bereits angegeben wurde, und welche man in ihren Blöcken umkehren kann, werden wie in Fig. 4 und 5 angedeutet eingestellt, um die Streifen von Ueberzugsmaterial in über einander liegenden Schichten zum Draht zu leiten, ohne dafs sie sich gegenseitig behindern. Das Ende des Führungs- oder Leitfingers für den ersten Streifen 1 ist ganz nahe am Draht, der Führungsfinger für den Streifen 2 ist weiter vom Draht entfernt, so dafs das Material auf den ersten Streifen aufgelegt wird, die übrigen Führungen für die Streifen 3 und 4 werden ähnlich eingestellt.
In Fig. 4 sind blos zwei Rollen dargestellt, aber die Enden der Streifen 2 und 3 sind in der richtigen gegenseitigen Stellung abgerissen gezeichnet.
In Fig. 5 sind die Führungen in verschiedenen Abständen vom Draht gezeichnet, aber alle ganz nahe an demselben. Es ist vorzuziehen, dafs die Führungen für die äufseren Streifen weiter vom Draht angeordnet seien, wie es in Fig. 4 angedeutet ist.
Die Streifen von Ueberzugsmaterial können von verschiedener Breite sein. Der letzte oder äufsere Ueberzugstreifen ist am besten breiter als die übrigen. Die in den Zeichnungen dargestellte Einstellung der Führungen gestattet das Auflegen des Materials auf den Draht unter dem geeigneten Winkel, so dafs der Draht spiralförmig, und zwar mit der gewünschten Steigung umwickelt ist, der Ueberzug dicht und glatt aufliegt und die Fugen zwischen den einzelnen Umgängen der , darunter liegenden Schicht des Ueberzuges gut überdeckt.
Die Rollen können vertical und horizontal eingestellt werden, um den Winkel, unter, welchem die Streifen zu den Leitfingern gelangen, zu ändern. Es ist dies wünschenswerth wegen
des veränderlichen Abstandes . der Enden der Leitfinger von den Rollen.
• Die Riemengabel zum Ueberlegen des Treibriemens S von der Triebscheibe H1 auf die Losscheibe Hz besteht nach der Zeichnung aus einer horizontalen Stange r, die an einem Ende von der Querstange E getragen wird und in einer Oeffhung derselben sich frei verschieben kann. Am anderen Ende ist die Stange an einem Block r1 befestigt, der zu beiden Seiten des Riemens S nach abwärts gerichtete Stifte r'2 trägt. Die Stange r geht auch durch ein Querstück R1, das am Rahmen starr befestigt ist. Eine auf die Stange aufgezogene Feder r4 ist am Querstück RJ und an einem stellbaren Klotz r3 auf der Stange befestigt und wirkt dahin, die Stange horizontal zu verschieben, um den Riemen von der Triebscheibe auf die Losscheibe überzulegen, wenn sie durch eine Schnappvorrichtung ausgelöst wird, welche die Feder für gewöhnlich gespannt hält; der Block rλ besitzt bei r 5 eine Aussparung zur Aufnahme des Endes des Handhebels i?2 zum Ueberlegen des Riemens. Dieser Hebel ist an einem Querstück R3 drehbar und ragt aus dem Gestell heraus. Ein Bremshebel T, der an einem Ansatz T1 am Querstück R1 drehbar ist, drückt mit seinem Ende f gegen die Triebscheibe und hält ihre Drehung auf, wenn der Riemen verschoben wird. Das andere Ende des Hebels, das etwas gebogen ist, besitzt einen Schlitz i1, in welchen ein Zapfen oder Stift f2 am seitlich vorspringenden Arm fs des Klotzes r3 hineinragt. Wenn die Stange r gegen die Scheibe hin bewegt wird, um den Riemen überzulegen, so wirkt der Stift i2 auf den Schlitz i1, dreht den Hebel um seinen Zapfen, und die Bremse wird angelegt. Wird somit der Riemen verschoben, so wird die Triebscheibe und der damit verbundene Mechanismus sofort aufgehalten. Ein Stift s ragt vom Block r1 in einen Schlitz u in einer Platte U, die am Querstück R1 drehbar und am anderen Ende" mit einer Stange U1 durch Scharniere verbunden ist. Diese Stange ragt aus dem Gestell heraus. Liegt der Riemen 5 auf der Triebscheibe, so ist die Riemengabel und die Platte U in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung; zieht man die Stange nach aufsen, so wird die Platte um ihren Zapfen gedreht, um den Stift s aus dem Schlitz u freizumachen, und der Riemen wird in der vorstehend beschriebenen Weise verschoben.
Die drehbaren Stützenp2 sind mit nach abwärts gerichteten Ansätzen pe versehen, welche . durch die Schlitze m hindurchgehen. Die Quer- . stücke p1 verhindern das Herausziehen der Ansätze aus den Schlitzen. Die Stützen werden für gewöhnlich durch die Streifen O in der in den Zeichnungen angegebenen Stellung gehalten. Wenn aber einer dieser Streifen reifst, so fällt die Stütze herab und der Ansatz p6 stöfst gegen den Flantsch an der Platte U, wodurch der Stift s aus dem Schlitz u herauskommt und dem Riemengabelmechanismus gestattet, den Riemen S auf die Losscheibe zu werfen und gleichzeitig die Bremse T umzulegen.
Die Wichtigkeit der automatischen Abstellung liegt auf der Hand. Ohne einen derartigen Mechanismus würde der Draht unvollkommen bewickelt, wenn einer oder mehrere der Streifen abreifsen sollten.
Die Construction ist im Detail beschrieben worden, aber ersichtlicherweise kann man mannigfache Abänderungen treffen, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.
Bei der Arbeit wird der unbewickelte Draht von der Rolle L über die Führungsräder al a2 und durch die hohle Welle M geleitet. Wird nun die Triebscheibe in Bewegung gesetzt, so dreht sich der die das Papier tragenden Rollen unterstützende Rahmen M1 um den Draht. Die Papierstreifen werden unter die Leitfingerp geführt und auf den Draht gelegt, auf welchem sie spiralförmig in über einander liegenden Schichten aufgewickelt werden. Der umwickelte Draht geht durch die Löcher Q2 und über die Strecktro'mmein F und K (abwechselnd von der einen zur anderen, wie in Fig. 2 dargestellt) und von da zur Aufwindehaspel J. Alle Theil des Apparates sind mit einander gekuppelt, um gleichzeitig zu wirken, und die Arbeit ist continuirlich.
Dieselbe Vorrichtung dient auch natürlich dazu, die Maschine abzustellen, wenn eine Rolle des ■ Ueberzugsbandes erschöpft ist. Man kann dann eine oder mehrere Rollen Papier aufstecken und die Maschine wieder in Gang setzen.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Eine Maschine zum Umwickeln elektrischer ■ Leiter, bei welcher die Winkel, unter denen die zur Umwickelung verwendeten Materialien (z. B. Papierstreifen) auf den Draht aufgelegt werden, dadurch nach Belieben verändert werden können, dafs jeder der genannten Streifen auf seinem Wege von der" den elektrischen Leiter umkreisenden Spule nach der Umwickelungsstelle einen radial gegen den zu umspinnenden Draht einstellbaren Finger (P) passirt.
2. Eine Maschine der durch Patent-Anspruch 1. gekennzeichneten Art, bei welcher der Finger (P) zugleich für den- Fall des Streifen-
" braches zur selbstthätigen Ausrückung der Maschine dient.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52321D Maschine zum Umwickeln elektrischer Leiter Expired - Lifetime DE52321C (de)

Publications (1)

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DENDAT52321D Expired - Lifetime DE52321C (de) Maschine zum Umwickeln elektrischer Leiter

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DE (1) DE52321C (de)

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