-
lytünzenausgabevorrichtung Die Erfindung betrifft eine Miinzenausgabevorrichtung
mit einem. oder mehreren Ausgaberohren, die aus einem Vorratsbehälter über eine
mittels Klinke und Klinkenrad angetriebene Fördervorrichtung selbsttätig mit Münzen
nachgefüllt werden.
-
Der Erfindung gemäß ist in einem bei einer bestimmten Füllung der
Münzausgaberohre sich selbsttätig öffnenden und schließenden Stromkreis ein Elektromagnet
eingeschaltet. der die Klinke beeinflußt, d. h. in bzw. außer Eingriff mit dem Klinkenrad
bringt, und so die Fördervorrichtung ein- bzw. ausschaltet. Diese Art der selbsttätigen
Steuerung ist im Gegensatz zu den bisher bekannten Steuerungen äußerst einfach und
wirksam.
-
Zweckmäßig wird eine die Klinke in Eingriff mit dem Klinkenrad haltende
Feder als Anker für den Elektromagneten ausgebildet.
-
Die selbsttätige Steuerung des Elektromagneten erfolgt der Erfindung
gemäß mittels eines in den Stromkreis des Elektromagneten eingeschalteten Federkontaktes,
der am oberen Ende des Ausgaberohres im Innern desselben angeordnet ist und die
größte Füllung steuert.
-
Die Zeichnungen stellen eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dar.
-
Abb. i zeigt schematisch die gesamte Münzenausgabevorrichtung mit
Vorratsbehälter, Fördervorrichtung und Ausgaberohr. Abb.2 stellt das elektrische
Schaltungsschema für das selbsttätige Ein- und Ausschalten des Elektromagneten dar.
-
Der Vorratsbehälter, welcher das Ausgaberohr i mit Münzen speist,
besteht aus einem Gehäuse 21 (Abb. i), dessen Boden derart geneigt ist, daß die
Münzen aus der unteren Öffnung des Gehäuses selbsttätig herausrutschen. Zwischen
dem als Vorratsbehälter für die Münzen dienenden Gehäuse ? i und dein Ausgaberohr
i ist eine Zuführungsvorrichtung angeordnet, welche aus einem um zwei Walzen .45
geführten endlosen Bande 20 besteht. Auf der Welle 4.,. der einen Walze 45 ist ein
Klinkenrad 43 aufgekeilt, welches mittels einer an einem Teil46 schwenkbaren
Klinke 4.2 bewegt wird. Der Teil 4.6 besitzt einen Arm 46', welcher mittels einer
Stange i g mit dem Ende eines an der Welle 1.4 befestigten Hebels 18 verbunden ist,
so daß bei jedesmaligem Schwenken der Welle 14. bzw. des Hebels 1 8 der Arm :16'
und damit der Teil 46 verschwenkt und die Walze -1.; bzw. das Band 2o um ein gewisses
Stück schrittweise weiterbewegt wird. Die aus der Austrittsöffnung des Gehäuses
21 heraustretenden Münzen gelangen auf das Band 2o und werden von diesem in eine
schräge, zum oberen Ende des Ausgaberohres i führende Rinne gefördert. Das in das
Ausgaberohr i führende Ende der Münzenzuführrinne 4 1 ist
so abgeflacht,
daß die Münzen gezwungen sind, flach in das Ausgaberohr i einzutreten, so daß sie
sich ordnungsmäßig in dem Rohr i aufeinanderschichten. Gegebenenfalls kann diese
Zuführrinne auch gleichzeitig als Schüttelvorrichtung ausgebildet werden, um ein
Verstopfen der Münzen in der Rinne mit Sicherheit zu verhindern.
-
Eine die Klinke 42 gegen das Klinkenrad 43 drückende Feder 4.7, welche
auf dem Teil 4.6 befestigt ist, wird als Anker 48 für einen ebenfalls auf dem Teil
46 angeordneten Elektromagneten 49 ausgebildet, so daß bei Erregung des Elektromagneten
49 die Feder 47 angezogen und die Klinke 42 außer Eingriff mit dem Klinkenrad 43
gebracht wird. Die von einem Hebel, der von einem die Ausgabe der Münzen bewirkenden
Steuerglied verschwenkt wird, über die Welle 14 und die Stange i9 auf den Arm 46'
des Teiles 46 übertragene Schwenkbewegung wird dann nicht auf das Klinkenrad 43
übertragen, d. h. die Förderung der Münzen von dem Gehäuse 2i zu der Zuführungsrinne
41 vermittels des Bandes 20 ist dann unterbrochen.
-
Die Steuerung des Elektromagneten 49 erfolgt nun selbsttätig auf folgende
Weise: In den Stromkreis 50, 50' (Abb. 1, 2) des Elektromagneten 4.9 sind zwei Kontakte
53, 54 (Abb. i) eingeschaltet, von denen der Kontakt 53 an einer im Innern des Rohres
i angeordneten Feder 55 befestigt ist. Ist das Ausgaberohr i bis zur Feder 55 oder
noch weiter mit Münzen gefüllt, so drücken diese die Feder 55 an die Rückwand und
somit den Kontakt 53 gegen den Kontakt 54. Der Stromkreis wird geschlossen, die
Zuführung der Münzen aus dem Behälter 21 durch das Band 2o setzt aus, so lange,
bis sich die Münzen in dem Rohr i so weit gesenkt haben, daß die Feder 55 den Kontakt
53 wieder von dem Kontakt 54 abhebt und somit den Elektromagneten ausschaltet. Der
Stromkreis wird von einer Batterie 51 (Abb. 2) gespeist und kann mittels eines Hebels
52 ausgeschaltet werden.
-
Unterhalb der Kontaktfeder 55 ist in dem Rohr i eine zweite Kontaktfeder
58 angeordnet, welche einen mit einem Kontakt 57 zusammenwirkenden Kontakt 56 trägt
(Abb. i, a). Sind nur wenig Münzen in dem Rohr, so hebt sich die Feder 58 von der
Wand des Rohres i ab und bringt die beiden Kontakte 56 und 57 in Berührung, so daß
der Stromkreis 59, 6o (Abb. -), in welchen diese Kontakte eingeschaltet sind, geschlossen
und dadurch eine elektrische Signal- bzw. Alarmvorrichtung, z. B. eine elektrische
Klingel 61, betätigt @v ird. Durch das Läuten der Klingel wird angezeigt, daß nur
noch wenig Münzen in. dem Ausgaberohr vorhanden sind. Beim Füllen des Rohres wird
die Feder 58 von den Münzen gegen die Wand gedruckt, dadurch der Kontakt 56 von
dem Kontakt 57 abgehoben und so der Stromkreis 59, 6o wieder unterbrochen.
-
An Stelle der Signalglocke 61 könnte man auch vermittels der Kontakte
56, 57 den Stromkreis eines kleinen Motors schließen, welcher selbsttätig das Förderband
20 in Bewegung setzt und so das Ausgaberohr nachfüllt und nach einer bestimmten
Zeit sich selbsttätig wieder abschaltet (vermittels der Kontakte 53, 54).