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DE521138C - Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer - Google Patents

Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer

Info

Publication number
DE521138C
DE521138C DER75037D DER0075037D DE521138C DE 521138 C DE521138 C DE 521138C DE R75037 D DER75037 D DE R75037D DE R0075037 D DER0075037 D DE R0075037D DE 521138 C DE521138 C DE 521138C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stator
rotor
fed
double
runner
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER75037D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EMIL RAPPEL DIPL ING
Original Assignee
EMIL RAPPEL DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EMIL RAPPEL DIPL ING filed Critical EMIL RAPPEL DIPL ING
Priority to DER75037D priority Critical patent/DE521138C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE521138C publication Critical patent/DE521138C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/22Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings
    • H02K17/24Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings in which both stator and rotor are fed with AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

Der Steigerung der Drehzahl aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist bekanntlich bei Wechselstrommaschinen durch die Frequenz eine Grenze gesetzt. Es gibt jedoch einige Mittel, die eine Erhöhung über die synchrone Drehzahl einer zweipoligen Maschine ermöglichen, wie z. B. die Kaskadenschaltung mehrerer Maschinen, die in- oder nebeneinander angeordnet sein können. Bekannt ist auch die Schaltung des doppeltgespeisten Drehstrommotors, der eine Erhöhung der Drehzahl auf den doppelten Wert der synchronen zuläßt. Bei derartigen Motoren hat man zur Erzielung eines selbsttätigen Anlaufes auch bereits zwischen Ständer und Läufer einen Zwischenläufer mit Käfigwicklungen angeordnet. Diese Anordnungen haben aber ingesamt den Nachteil, daß sie zwar als Motor ohne weiteres, als Generator jedoch nur dann betrieben
ao werden können, wenn sie mit anderen Generatoren parallel arbeiten, von welchen sie die erforderliche Erregung erhalten. Ein Einzelbetrieb eines doppeltgespeisten Drehstrommotors, der erfindungsgemäß erreicht wird, ist also nicht möglich.
Gegenstand der Erfindung ist eine doppeltgespeiste Wechselstrommaschine, die derart ausgebildet ist, daß zwischen dem Stator und dem mit der doppelten synchronen Drehzahl umlaufenden Rotor ein mit zwei Erregerwicklungen versehener Zwischenrotor sich mit synchroner Geschwindigkeit im gleichen Drehsinne frei bewegt, wodurch ein Betrieb dieser Maschine auch als Generator ohne magnetisierende Wechselstromquelle bei beliebigem Leistungsfaktor ermöglicht wird.
In der Abb. 1 bezeichnet A den Stator und B den Rotor, die beide in normaler Weise eine Wechselstromwicklung als Arbeitswicklung tragen. Die Wicklung des Rotors ist über Schleifringe der Statorwicklung evtl. unter Zwischenschaltung eines Transformators parallel geschaltet. Der Zwischenrotor C trägt in den Nuten N1 und N2 je eine Erregerwicklung W1 und W„ für Gleichstrom, die zu Schleifringen führen. Bei Serienschaltung von W1 und W2 kann man sich mit drei Schleifringen begnügen. Die beiden Erregerwicklungen wirken so, daß der von ihnen erzeugte Fluß Sr1 bzw. ■&„ den Stator und Rotor in dem eingezeichneten Sinne durchsetzt. Der ringförmige Teil R zwischen den beiden Wicklungen dient außer zur mechanischen Festigkeit zur Aufnahme des Difterenzflusses Δ-©", welcher entsteht, wenn Stator und Rotor verschieden stark erregt werden. Dies erweist sich als vorteilhaft zur Erzielung einer günstigen Stromverteilung in den beiden Arbeitswicklungen. Man wird nämlich vorzugsweise den Rotor nur mit reinem Wirkstrom belasten und den phasenverschobenen Strom nach dem Stator verlegen, wo für die Unterbringung des erforderlichen Kupfers genügend Raum zur Verfügung steht. Die Wirklast des Stators ist, abgesehen von den Verlusten, gleich der des Rotors. Die Anordnung wirkt ähnlich wie zwei gleich große parallel geschaltete Synchronmaschinen, deren
Polräder auf der gleichen Welle sitzen und stillstehen, während sich die Statoren im entgegengesezten Sinne mit synchroner Geschwindigkeit drehen.
Man kann sich auch mit nur einer Erregerwicklung begnügen. In diesem Falle kann der Zwischenrotor nach Abb. 2 in der Form ausgeprägter Pole mit Polkern K und Polplatten P1 zwischen welchen die Wicklung W liegt, ausgebildet werden. Eine Verbindung von Pol zu Pol innerhalb des Zwischenrotors (nicht gezeichnet) darf dann nur durch unmagnetisches Material erfolgen, wenn man erreichen will, daß der Fluß den Stator und den Rotor in gleicher Stärke durchsetzt. Verschiedene Stromverteilung in den beiden Arbeitswicklungen kann durch Vergrößerung der Windungszahl im Stator erzwungen werden, wenn die Maschine als Generator vorzugsweise nacheilenden Strom zu liefern hat, oder auch, wenn man den bei einer solchen Regelung zwangsweise sich im Leerlauf einstellenden Ausgleichstrom vermeiden will, durch Zwischenschaltung eines Drehreglers
o. dgl. Im übrigen ist die Arbeitsweise grund
sätzlich die gleiche wie bei der Ausführung nach Abb. 1.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Doppeltgespeiste Wechselstromniaschine mit parallel geschaltetem Ständer und Läufer und mit einem frei drehbaren Zwischenläufer, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenläufer an seinem dem Ständer und dem Läufer zugekehrten Umfang je eine Erregerwicklung trägt, die zur Änderung der Stromverteilung im Ständer und im Läufer mit veränderlichen Gleichströmen gespeist werden.
2. Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erregerwicklungen des Zwischenläufers zu einer Wicklung vereinigt sind und daß die Änderung der Stromverteilung im Ständer und im Läufer durch entsprechende Wahl der Windungszahlen im Ständer und im Läufer oder durch Einschalten eines Drehreglers in den Ständer- oder Läuferkreis erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER75037D 1928-07-03 1928-07-03 Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer Expired DE521138C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DER75037D DE521138C (de) 1928-07-03 1928-07-03 Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE521138C true DE521138C (de) 1931-03-18

Family

ID=7414977

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER75037D Expired DE521138C (de) 1928-07-03 1928-07-03 Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer

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DE (1) DE521138C (de)

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