DE521138C - Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer - Google Patents
Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren ZwischenlaeuferInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/22—Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings
- H02K17/24—Asynchronous induction motors having rotors with windings connected to slip-rings in which both stator and rotor are fed with AC
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- Power Engineering (AREA)
- Synchronous Machinery (AREA)
Description
Der Steigerung der Drehzahl aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist bekanntlich bei
Wechselstrommaschinen durch die Frequenz eine Grenze gesetzt. Es gibt jedoch einige
Mittel, die eine Erhöhung über die synchrone Drehzahl einer zweipoligen Maschine ermöglichen,
wie z. B. die Kaskadenschaltung mehrerer Maschinen, die in- oder nebeneinander angeordnet sein können. Bekannt ist auch die
Schaltung des doppeltgespeisten Drehstrommotors, der eine Erhöhung der Drehzahl auf
den doppelten Wert der synchronen zuläßt. Bei derartigen Motoren hat man zur Erzielung
eines selbsttätigen Anlaufes auch bereits zwischen Ständer und Läufer einen Zwischenläufer
mit Käfigwicklungen angeordnet. Diese Anordnungen haben aber ingesamt den Nachteil, daß sie zwar als Motor ohne weiteres,
als Generator jedoch nur dann betrieben
ao werden können, wenn sie mit anderen Generatoren parallel arbeiten, von welchen sie die
erforderliche Erregung erhalten. Ein Einzelbetrieb eines doppeltgespeisten Drehstrommotors,
der erfindungsgemäß erreicht wird, ist also nicht möglich.
Gegenstand der Erfindung ist eine doppeltgespeiste Wechselstrommaschine, die derart
ausgebildet ist, daß zwischen dem Stator und dem mit der doppelten synchronen Drehzahl
umlaufenden Rotor ein mit zwei Erregerwicklungen versehener Zwischenrotor sich mit synchroner Geschwindigkeit im gleichen
Drehsinne frei bewegt, wodurch ein Betrieb dieser Maschine auch als Generator ohne magnetisierende
Wechselstromquelle bei beliebigem Leistungsfaktor ermöglicht wird.
In der Abb. 1 bezeichnet A den Stator und B den Rotor, die beide in normaler Weise eine
Wechselstromwicklung als Arbeitswicklung tragen. Die Wicklung des Rotors ist über
Schleifringe der Statorwicklung evtl. unter Zwischenschaltung eines Transformators parallel
geschaltet. Der Zwischenrotor C trägt in den Nuten N1 und N2 je eine Erregerwicklung
W1 und W„ für Gleichstrom, die zu
Schleifringen führen. Bei Serienschaltung von W1 und W2 kann man sich mit drei Schleifringen
begnügen. Die beiden Erregerwicklungen wirken so, daß der von ihnen erzeugte Fluß Sr1 bzw. ■&„ den Stator und Rotor in
dem eingezeichneten Sinne durchsetzt. Der ringförmige Teil R zwischen den beiden
Wicklungen dient außer zur mechanischen Festigkeit zur Aufnahme des Difterenzflusses
Δ-©", welcher entsteht, wenn Stator und Rotor verschieden stark erregt werden. Dies
erweist sich als vorteilhaft zur Erzielung einer günstigen Stromverteilung in den beiden
Arbeitswicklungen. Man wird nämlich vorzugsweise den Rotor nur mit reinem Wirkstrom
belasten und den phasenverschobenen Strom nach dem Stator verlegen, wo für die Unterbringung des erforderlichen Kupfers
genügend Raum zur Verfügung steht. Die Wirklast des Stators ist, abgesehen von den
Verlusten, gleich der des Rotors. Die Anordnung wirkt ähnlich wie zwei gleich große
parallel geschaltete Synchronmaschinen, deren
Polräder auf der gleichen Welle sitzen und stillstehen, während sich die Statoren im entgegengesezten
Sinne mit synchroner Geschwindigkeit drehen.
Man kann sich auch mit nur einer Erregerwicklung begnügen. In diesem Falle kann der
Zwischenrotor nach Abb. 2 in der Form ausgeprägter Pole mit Polkern K und Polplatten
P1 zwischen welchen die Wicklung W liegt,
ausgebildet werden. Eine Verbindung von Pol zu Pol innerhalb des Zwischenrotors
(nicht gezeichnet) darf dann nur durch unmagnetisches Material erfolgen, wenn man
erreichen will, daß der Fluß den Stator und den Rotor in gleicher Stärke durchsetzt. Verschiedene
Stromverteilung in den beiden Arbeitswicklungen kann durch Vergrößerung der Windungszahl im Stator erzwungen werden,
wenn die Maschine als Generator vorzugsweise nacheilenden Strom zu liefern hat,
oder auch, wenn man den bei einer solchen Regelung zwangsweise sich im Leerlauf einstellenden
Ausgleichstrom vermeiden will, durch Zwischenschaltung eines Drehreglers
o. dgl. Im übrigen ist die Arbeitsweise grund
sätzlich die gleiche wie bei der Ausführung nach Abb. 1.
Claims (2)
1. Doppeltgespeiste Wechselstromniaschine
mit parallel geschaltetem Ständer und Läufer und mit einem frei drehbaren Zwischenläufer, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zwischenläufer an seinem dem Ständer und dem Läufer zugekehrten
Umfang je eine Erregerwicklung trägt, die zur Änderung der Stromverteilung im Ständer und im Läufer mit veränderlichen
Gleichströmen gespeist werden.
2. Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Erregerwicklungen
des Zwischenläufers zu einer Wicklung vereinigt sind und daß die Änderung der Stromverteilung im Ständer und im
Läufer durch entsprechende Wahl der Windungszahlen im Ständer und im Läufer oder durch Einschalten eines Drehreglers
in den Ständer- oder Läuferkreis erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER75037D DE521138C (de) | 1928-07-03 | 1928-07-03 | Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DER75037D DE521138C (de) | 1928-07-03 | 1928-07-03 | Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE521138C true DE521138C (de) | 1931-03-18 |
Family
ID=7414977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER75037D Expired DE521138C (de) | 1928-07-03 | 1928-07-03 | Doppeltgespeiste Wechselstrommaschine mit einem frei drehbaren Zwischenlaeufer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE521138C (de) |
-
1928
- 1928-07-03 DE DER75037D patent/DE521138C/de not_active Expired
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