DE521101C - Tragbare Sonnenuhr mit unterteilten Zeitgleichungskurven - Google Patents
Tragbare Sonnenuhr mit unterteilten ZeitgleichungskurvenInfo
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- DE521101C DE521101C DEL74079D DEL0074079D DE521101C DE 521101 C DE521101 C DE 521101C DE L74079 D DEL74079 D DE L74079D DE L0074079 D DEL0074079 D DE L0074079D DE 521101 C DE521101 C DE 521101C
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Description
- Tragbare Sonnenuhr mit unterteilten Zeitgleichungskurven Gegenstand der Erfindung ist eine trag-und einstellbare Sonnenuhr, die auf jeder beliebigen Stelle der Erdoberfläche aufgestellt werden kann und entweder die mittlere Zeit des Meridians des Aufstellungsortes oder auch die mittlere Zeit des im Aufstellungsland als maßgeblich angenommenen Meridians angibt.
- Es ist bekannt, Zeitgleichungskurven auf einer ebenen Fläche zu entwerfen und die jeweils in Frage kommende Stelle der Kurve mittels eines schattenwerfenden Gnomons zu bestimmen. Aber zu gewissen Tages- und Jahreszeiten werden die Schatten unbequem lang, also die Kurvenflächen unbequem ausgedehnt. Um diesen Übelstand zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung die Zeitgl:eichungskurven auf parallel zur Äquatorebene angeordneten konkaven Tellern angebracht, auf denen durch einen die Tellermitte durchdringenden, zur Erdachse parallelen schattenwerfenden Gnomon der Schatten eine volle Umdrehung ausführt.
- Zur näheren Erläuterung der Erfindung dient die Zeichnung.
- Abb. i ist ein Achsschn:itt durch :die für den 42. Breitengrad eingestellte Sonnenuhr. Abb. 2 und 2a zeigen die Oberansicht auf die für die Zeit vom 22. Dezember bis 21. März und vom 21. März bis 22. Juni (astronomischer Winter und Frühling) zu benutzenden beiden Teller. Abb. 3 bis 5 sind die waagerechten Schnitte nach den Linien A-B, C-D und E-F der Abb. i.
- Auf einem Pfeiler einer Metall- oder einer Holzplatte ist eine Fußplatte i befestigt, die in der Mitte eine in ein Gewindestück endigende Achse 2 trägt. Eine auf das Gewindestück geschraubte Mutter 3 hält :eine Platte q., die mittels dreier Stützschrauben, i', i", i"' genau waagerecht eingestellt wird. Die Platte trägt ein Gestell q.a, in dessen Mitte eine drehbare Achse 5 stehend angeordnet ist. Auf einem Querzapfen 5' am oberen Ende der Achse 5 ist ein Arm 6 verschwenkbar, der an seinem Ende die ringförmige Uhrscheibe trägt. Die mit einem Armkreuz oder Armstern versehene Uhrscheibe wird in ihrer Mitte von einem Gnomon (schattenwerfenden Stab) 8 durchdrungen, der über die beiden Seiten der rin:gförmi.gen Scheibe 7 vorsteht.
- Auf je einer Seite der ringförmigen Scheibe 7 sind die beiden ringförmigen, konkaven Teller 7a befestigt, auf welche die Kurven für die Stunden, die halben Stunden und die Viertelstunden in der mittleren Zeit eingezeichnet sind, auf :denen der Gnomon mit seinem Schatten jeweils den Zeiger bildet.
- Auf die örtliche Breite wird die Sonnenuhr wie folgt eingestellt: Ist die geographische Breite bekannt, so wird die Scheibe 7 nebst dem in ihrer Ebene liegenden Arm 6 um die Schwenkachse 5' gedreht, bis an der mit dem Arm 6 verbundenen Winkelmeßscheibe 16 mittels eines auf der Achse 5 befindlichen Merkstriches die geographische Breite abgelesen wird. Im gezeichneten Beispiel ist der .f2. Breitengrad eingestellt. Nunmehr wird mittels einer Schraube i7 die Winkelmeßscheibe 16 auf der Achse 5 festgeklemmt.
- Ist die geographische Breite unbekannt, so gibt man :der Uhr um .die Mittagsstunde .eine solche Stellung, daß der Schatten des Gnornon auf den Kreis des Tages fälllt, an welchem die Einstellung erfolgt, z. B. auf den 14. April. Dann gibt der Winkelmesser die geograpbisch.e Breite an.
- Auf den Meridian des Aufstellungsortes wird -die. Uhr wie folgt eingestellt.
- Auf der Platte 4 wird eine Tafel i i befestigt, die einen stehenden Stab 12 trägt, :an dessen Öse 13 das Lot 14 hängt. Nachdem die Tafel i i in zwei zueinander rechtwinkligen Richtungen in waagerechte Lage gebracht worden ist, wird sie bei io festgeklemmt. Der Fußpunkt ödes Lotes wird auf der Tafel angezeichnet. Um diesen Punkt als Mitte werden zwei .oder .drei Kreisbögen mit verschiedenem Halbmesser geschlagen, von denen der größte gerade noch auf der Tafel Platz hat. Es wird beobachtet, wann d°r durch die Öse 13 fallende Lichtstrahl einen jeden -.der gezeichneten Bögen schneidet, und zwar wird er sowohl beim Eintreten als auch beim Austreten des Lichtfleckes aus dem Kreisbogen beobachtet. Durch :die beiden in jedem Kreishagen sich ergebenden Schnittpunkte wird eine Sehne gelegt. und die Seltnen werden halbiert. Die Halbierungspunkte werden miteinander und mit dem Fußpunkte des Lotes verbunden, wodurch sich eine gerade Linie ergibt. Die gefundene Gerade stellt rlen Meridian des Ortes dar. Am nächsten Tage wird beobachtet, wann der durch die Öse gehende Lichtstrahl die Meridianlinie schneidet. In diesem Augenblick werden die Teller so eingestellt, daß der Schatten .des Gnomons 8 genau auf .die Gerade 12 bis a4 der Uhrscheibe fällt. Nunmehr wird die Mutter 15 festgezogen und damit die Drehachse 5 festgestellt. Nach Durchführung dieser Arbeit ist die Uhr auf den Meridian des Ortes eingestellt.
- Gewünscht wird jedoch in der Regel nicht die Einstellung auf Ortzeit, sondern auf Land-eszeit, d. h. auf einen vorn Ortnieridian verschiedenen, für die Landeszett als maßgeblich durch Übereinkunft festgestellten Meridian. Um von der Einstellung auf den Ortmeridian zur Einstellung auf den Landesmerid.ian überzugehen, braucht man nur die Ortscheibe um so viel Gerade gegen den Ortmeri-dian zu verschieben, als die beiden :Meridiane voneinander abweichen. Diese Abw,2icli,Lung muß bekannt sein. Um diese Verschiebung zu ermöglichen, ist auf der oberen Fläche des Gestelles eine Gradeinteilung 18 vorgesehen und mit der Achse 5 .ein Zeiger io fest verbunden.
- Werden die Sonnenuhren gemäß der Erfindung in großen Abmessungen hergestellt, so können auf :den Teilungen für jeden einzelnen Tag des Jahres Kreise eingezeichnet sein, statt wie in der Zeichnung angenommen, nur für jeden zehnten Tag. In diesem Fall ist die Sonnenuhr zugleich ein Kalender.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tragbare Sonnenuhr init unterteilten Zeitgleichungskurven, die entweder für die mittlere Zeit .des Aufstellungsortes oder für die mittlere Zeit irgendeines anderen Meridians, z. B. des für .flie Landeszeit angenommenen Meridians, dargestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zeitgleichungskurven auf parallel zur Äquatorebene angeordneten konkaven Tellern (7a) angebracht sind, auf denen durch eineif die Teller.rnitte durchdringenden, zur Erdlachse parallelen schattenwerfenden Gnomon (8) der Anzei.geschatten eine volle Umdrehung ausführt. a. TragbareSonnenulir nach An:sprucb i, dadurch gekennzeichnet, daß für jede der vier astronomischen.. Jahreszeiten (22. Dezember bis 21. 1,,lärz, 21. März bis 22. Juni, 22. Juni bis 21. September, 2i.September bis 22. Dzern.ber) j e ein besonderer Uhrteller (7a) mit Zeitgleichungskun,en vorgesehen ist und je zwei dieser Teller auf je einer Seite :der parallel zum Äquator einstellbaren Grundeibene angebracht werden, derart, daß je- weils nur zur Zeit der Sonnenwende (am 22. Juni und am 22. Dezember) das .eine Tellerpaar gegen das andere ausgewechselt zu werden braucht. 3. Tragbare Sonnenuhr nach -den Ansprüchen, i und 2, :dadurch gAennzeiclinet, daß die Uhrteller außer den Zeitgleichungskurven auch Tageskreise zum Ablesen des Datums oder zur Bestimmung der örtlichen Breite aufweisen, ferner am Rand eine Gradeinteilung, die es ermöglicht, die Zeit irgendeines andern Meridians abzulesen.
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