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DE529617C - Verfahren zur Herstellung von Kuepen von Kuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kuepen von Kuepenfarbstoffen

Info

Publication number
DE529617C
DE529617C DEC42850D DEC0042850D DE529617C DE 529617 C DE529617 C DE 529617C DE C42850 D DEC42850 D DE C42850D DE C0042850 D DEC0042850 D DE C0042850D DE 529617 C DE529617 C DE 529617C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glucose
vat dyes
vats
vat
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC42850D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hackl
Dr Robert Haller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHEM FAB PYRGOS GmbH
Original Assignee
CHEM FAB PYRGOS GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CHEM FAB PYRGOS GmbH filed Critical CHEM FAB PYRGOS GmbH
Priority to DEC42850D priority Critical patent/DE529617C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE529617C publication Critical patent/DE529617C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/221Reducing systems; Reducing catalysts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Küpen von Küpenfarbstoffen Es ist. bekannt, Küpenfarbsto;ffe mit Hydrosulfit bzw. Fornialdehydsulfoxylat bei Gegenwart von Glukose zu reduzieren. Ferner ist @es bekannt, Leukoverbindungen schwefelhaltiger Küpenfarbstoffe mit Glukose und anderen Kohlehydraten anzuteigen und diese Gemische zum Färben zu verwenden. Auch Glukose und Natronlauge allein sind zur Reduktion von Küpenfarbstoffen empfohlen worden. Dieser Methode wird jedoch von H a 1-Ler, Hackl und Frankfurt (Melliands Textilberichte, 1928, S.40) eine für alle Küpenfarbstoffe geltende Wirksamkeit abgesprochen. Die genanntenVerfahrenarbeiten übrigens mit einem bedeutenden überschuß an Glukose bzw. glukosehaltigen Stoffen. So verwendet man z. B. für die Herstellung einer Küpe aus Indanthrenblau-RS-Teig (N - Dihydro-1, 2, i', z'-anthrachinonazin) zu 1,75 kg Hydrosulfit konz. 18,75 kg Glukose. Ferner ist bekannt, zur Reduktion von Indigo Pasten zu verwenden, die hergestellt sind durch Einleiten von schwefliger Säure in Mischungen von Zinkstaub, Glukose, Wasser und Chlorcalcium oder Chlorzink (s. französ. Patentschrift 39$ 189). Hier ist die Menge der verwendeten Glukose völlig ungenügend, denn auf die aus z 5 kg Zinkstaub gebildeten 7 4 kg Zinkhydrosulfit werden nur 15 kg Glukose verwendet, also weniger als 1/4 Mol. Die Glukose spielt überhaupt in dieser Vorschrift nur eine ganz untergeordnete Rolle, weil sie durch Glycerin, also eine Verbindung ohne Aldehydcharakter, ersetzt werden kann. Man hat also die Wirkung der Glukose nicht erkannt und Glukose wie Glycerin, nur zur Erhöhung der Hygroskopizität zugesetzt. Die so hergestellten Präparate sind nicht haltbar. In der Patentschrift wird weder ein Beispiel für die Anwendung der beanspruchten Mischung zur Reduktion von Indigo noch von anderen Küpenfarbstoffen erwähnt. Es gelingt aber nach angestellten. Versuchen, nicht, ;eine genügend haltbare Küpe für den Kontinuebetrieb mit diesen geringen Mengen Glukose herzustellen.
  • Es wurde nun gefunden, daß Verbindungen von Hydrosulfit und Glukose, insbesondere die Zinknatriumhydrosulfitglukos!e, sich ausgezeichnet zur Reduktion von Küp@enfarbstoffien und insbesondere zur Herstellung dauernd haltbarer Färbeküpen eignen. Es hat sich dabei herausgestellt, daß die bisher für die Kontinueküpe verwendeten großen Mengen Glukose unnötig sind und Verspart werden können, und daß insbesondere das Zinknatriumhydrosulfit bei Gegenwart etwa molekularer Mengen Glukose der Küpe eine Beständigkeit verleiht, wie sie nach den bisher angewendeten Methoden nicht !erreicht wurde. So kann. z. B. die Küpie nach i 4tägigem. Stehen ohne weiteres wieder in Benutzung genommen, werden, wenn man sie wieder auf die FäAetemperatur anwärmt, während die heute übliche Glukosehydrosulfitküpe schon nach wenigen Tagen unbrauchbar wird, obwöjil sie das Vielfache an Glukose enthält. Außerd_ em ist die Küpe bedeutend einfacher auf der Vollwirkung zu halten, zu speisen, wenn man an Stelle von Hydrosulfit und Glukose, also zwei Bestandteilen, nur einen einzigen, nämlich z. B. die Zinknatriumhydrosulfitglukose anwendet.
  • Beispiel Man setzt zur Reduktion von Indanthrenblau-RS-Teig folgende Küpe an. 6o kg Indanthrenblau-RS-Teig (N - Dihydro - r" z, z', 2'-anthrachinonazin), 65 1 Natronlauge q.0° B6 und z 2 kg Hydrosulfitglukosepräparat werden auf i ooo 1 eingestellt und in der Wärme verküpt. Das erforderliche Hydrosulßtglukosepräparat stellt man her durch Einleiten von zyö Teilen schwefliger Säure m einen Brei von 15o Teilen Zinkstaub in 3oo Teilen Wasser, Filtrieren und Versetzen der Lösung mit z2o Teilen Steinsalz. Das ausgeschiedene Zinknatriums,alz wird abgetrennt und mit 18o Teilen Traubenzucker -und 6o Teilen Zinkoxyd gut verrührt und ergibt lungefähr 700 Teile Hydrosulfitglukosepräparat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Küpen von Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reduktion des Farbstoffes mit .einer Verbindung vornimmt, die durch inniges Vermischen von Zinknatriumhydrosulfit mit "etwa molekularen Mengen Traubenzucker -und überschüssigem Zinkoxyd hergestellt ist.
DEC42850D 1929-03-27 1929-03-27 Verfahren zur Herstellung von Kuepen von Kuepenfarbstoffen Expired DE529617C (de)

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