DE529397C - Zweifluegelige Metalluftschraube - Google Patents
Zweifluegelige MetalluftschraubeInfo
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- DE529397C DE529397C DER62815D DER0062815D DE529397C DE 529397 C DE529397 C DE 529397C DE R62815 D DER62815 D DE R62815D DE R0062815 D DER0062815 D DE R0062815D DE 529397 C DE529397 C DE 529397C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C11/00—Propellers, e.g. of ducted type; Features common to propellers and rotors for rotorcraft
- B64C11/02—Hub construction
- B64C11/04—Blade mountings
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AH
13. JULI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 529397 KLASSE 62 c GRUPPE
Sylvanus Albert Reed in New York, V. St A.
Zweiflügelige Metalluftschraube
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1924 ab
ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine zweiflügelige Metalluftschraube. Bei früheren
Ausführungsformen der Reed-Schraube war auf die Austauschbarkeit mit den gewöhnliehen
Holzschrauben unter Benutzung der üblichen Stahlnabe Wert gelegt worden. Verzichtet
man auf diese Auswechselbarkeit, so läßt sich eine neue Anordnung schaffen, bei der eine Schraube von besserer Wirkung und
Widerstandsfähigkeit bei geringerem Gewicht erzielt wird.
Bei den erwähnten früheren Ausführungsformen der Reed-Schraube hat man, um die
Schraube mittels solcher normaler Stahlnaben einbauen zu können, an ihr einen mittleren
verstärkten Teil angeordnet, in den ein mittleres Loch von erheblicher Größe zum Aufstecken
auf das Ende der Treibwelle angeordnet werden konnte, und der ferner kleinere Löcher für die Nabenschrauben aufnahm.
Beim Gegenstand der vorliegenden Erfindung wird das Anbringen einer mittleren
Bohrung für das Wellenende in der Schraube vermieden, desgleichen werden die Löcher
für die Befestigungsschrauben in geringerer Zahl angeordnet, während gleichzeitig lange
Schraubenbolzen überhaupt vermieden werden.
Ganz allgemein wird bei der neuen Anordnung eine besonders gute Wirkung erreicht
infolge der für andere Metallschrauben schon bekannten größeren Annäherung der Gestalt
der Luftschraube an eine genaue Schraubenform· insbesondere auch in nächster Nachbarschaft
der Antriebswelle. Bei dem Erfindungsgegenstand ist die bekannte stetige Verwindung
in einer Richtung von Spitze zu Spitze ebenfalls vorgesehen, aber für eine massive Metallschraube.
Bekannt sind auch schon Propeller für Modellflugzeuge
aus einem einzigen durch die Nabe hindurchgehenden Materialstück, bei denen ebenfalls durch Verwindung von Spitze
zu Spitze die Schraubenform erzielt wird und die Eintrittskante des einen Flügels ohne
verdickten Nabenteil in die des anderen Flügels übergeht unter Hochkantstellung des
Werkstücks in der Nabe, so daß die mittlere Querachse der Schraube mit der Achse der
Antriebswelle zusammenfällt. Eine solche aus einem einfachen Materialstück, etwa
einem vorn etwas abgerundeten und hinten etwas zugeschärften Blechstreifen, bestehende
Schraube eignet sich aber nicht für Ausführung im großen wegen der viel stärkeren
Materialbeanspruchung. Diese bisher nur für kleine Schrauben brauchbare Bauart kann
nun aber für große Metallschrauben verwendet werden, wenn man gemäß der Erfindung
ein plattenförmiges, an den Flügelenden verjüngtes Werkstück verwendet, das eine für
beide Flügelseiten versetzte Wölbung aufweist.
Um eine Luftschraube dadurch zu formen, daß man ein zusammenhängendes längliches
plattenförmiges Metallwerkstück biegt, und
um ihr dabei gemäß der Erfindung die übliche gewölbte Vorderfläche und die ebene
Fläche auf der Druckseite zu geben, muß das Werkstück vor dem Verwinden die gewölbte
5 Oberfläche für den einen Flügel an der Vorderseite, die gewölbte Oberfläche für den
anderen Flügel an der Rückseite der Platte aufweisen. Durch das bekannte Verdrehen
des Werkstücks stets in der gleichen Richtung bis zu der geeigneten Steigung bringt
man die gewölbten Oberflächen beide auf die gleiche Seite, nämlich auf die Vorderseite der
fertigen Luftschraube.
Demgemäß kennzeichnet sich eine zwei-Hügelige Metalluftschraube gemäß der Erfindung
insgesamt dadurch, daß sie aus einem ungeteilten massiven Metallwerkstück besteht,
welches derart profiliert ist, daß vor seiner Verwindung zur Schraubenform die gewölbte Seite der den einen Flügel bildenden
Hälfte auf der entgegengesetzten Seite des Werkstücks liegt wie die gewölbte Seite
der anderen Hälfte, und daß das Werkstück in gleichbleibendem Sinne von Spitze zu
Spitze derart zur Schraubenform verwunden ist, daß die Eintrittskante des einen Flügelteils,
die Mittellinie überschreitend und ohne ' Zwischenschaltung eines verdickten Nabenteils,
in die Eintrittskante des anderen ubergeht, und die Schraube derart in die Nabe eingesetzt ist, daß die ihre beiden Kanten
verbindende mittlere Querachse mit der Achse der Antriebswelle zusammenfällt.
Um eine derartige Schraube mit der Treibwelle zur sicheren Übertragung der Verdrehungs-
und Druckbeanspruchungen zu verbinden, sind Nabenanordnungen besonderer und neuer Art notwendig. Eine dieser Nabenanordnungen
weist das Merkmal auf, daß sie aus einem auf der Spitze der Antriebswelle
befestigten Nabenstück besteht, das von dem Schraubenwerkstück durchquert wird. Bei dieser Ausführungsform kann das
auf der Treibwelle befestigte Nabenstück eine mit ihr gleichachsige Hülse sein, die von
zwei einander gegenüberstehenden und gegen die Welle geneigten Schlitzen so durchsetzt'
ist, daß die mittlere Querachse der durchgesteckten Schraube mit der verlängerten WeI-lenachse
zusammenfällt. Es ist hierbei zweckmäßig, die Treibwelle in einem Verbindungsflansch auslaufen zu lassen, auf dem die
Hülse lösbar befestigt werden kann. Um das Schraubenwerkstück in der Hülse ohne verwickelte
Einrichtungen hinreichend fest einspannen zu können, sollen die zum Durchstecken
des Schraubenwerkstücks bestimmten Schlitze an dem dem Motor zugekehrten Ende der Hülse offen sein, derart, daß das
Schraubenmittelstück, in die abgenommene Hülse eingeschoben, durch das Befestigen der
Hülse auf dem Flansch der Treibwelle gegen diesen festgedrückt werden kann. Weiterhin
kann man einen Sicherungsring anordnen, der, um die Hülse gelegt, stramm durch Ausnehmungen
der Schraube geht.
Eine andere Art der Befestigung besteht darin, daß der Schraubenmittelteil durch
längsgerichtete Einschnitte in Streifen unterteilt ist, die nach entgegengesetzten Richtungen
so ausgebuchtet sind, daß sie die Lagerstelle für eine abnehmbare Nabenbuchse bilden.
Die Nabenbuchse erhält zweckmäßig seitlich vorstehende Lappen zum Befestigen an den Streifen des Schraubenmittelteils, die
so gestaltet sind, daß sie den Raum zwischen den Streifen tunlichst ausfüllen. Schließlich
kann die Nabenbuchse an der dem Motor zugekehrten Seite einen vorstehenden Ringrand
als Auflager für die Schraube besitzen.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen von der einen Ausführungsform
Abb. ι eine teilweise geschnittene Oberansicht,
Abb. 2 eine Stirnansicht,
Abb. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht von der zweiten Ausführungsform,
Abb. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht von der zweiten Ausführungsform,
Abb. 4 eine Oberansicht der Gesamtanordnung,
Abb. 5 eine Stirnansicht des Schraubenwerkstücks,
Abb. 6, 7 und 8 die Nabenbuchse von oben, von der Seite und von vorn.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel trägt das Vorderende der Treibwelle I eine plattenförmige
Stirnscheibe 2. Die eigentliche Schraube besitzt auf einem Durchmesser sich gegenüberstehende Flügel 3 und 4 mit einem
mittleren Verbindungsteil 5, durch den die verlängerte Achse 7, 7 der Antriebswelle geht.
Die Schraubendrehung erfolgt in Richtung der Pfeile 6 der Abb. 2. Die Steigungswinkel
der Schraubenflügel 3 und 4 vergrößern sich in bekannter Weise von der Flügelspitze
nach dem Mittelteil der Schraube; die Flügel gehen aber gemäß der Erfindung in der
Schraubenmitte nicht in eine massive Verdickung über, wie das bekanntlich bei den
Holzschrauben der Fall ist; die Verdrehung wird auch nicht umgekehrt, wie bei manchen
durchgehenden zweiflügeligen Schrauben mit mittlerer Bohrung für die Welle. Vielmehr
vergrößert sich der Steigungswinkel von der Spitze aus bis zu der Stelle 7 an der Drehachse,
wo er den Wert von 90 ° annimmt. Ferner verläuft die Verdrehung um die Längsachse 8, 8 der Schraube in einer Drehrichtung
von Spitze zu Spitze, und die eintretende Kante 9 jedes Schraubenflügels
kreuzt die Drehachse 7, 7 und wird jenseits
davon die eintretende Kante 9 des anderen Flügels. Desgleichen kreuzt die austretende
Kante 10 des einen Flügels die Achse 7, 7 und wird jenseits die austretende Kante 10
des anderen Flügels. Nach dem Verdrehen müssen natürlich die gewölbten Seitenflächen
beider Schraubenflügel nach der gleichen Richtung zeigen; infolgedessen muß das plattenförmige
Schraubenwerkstück diese gewölbten Flügelflächen auf verschiedenen Seiten zeigen.
Die muffenförmige Nabenhülse 12, die vorzugsweise
hohlzylindrisch aus Metall hergestellt ist, soll eine Form besitzen, die den Luftwiderstand nach Möglichkeit herabsetzt.
Sie besitzt einen Ringrand 13 an der inneren Stirnseite, der gegen die Scheibe 2 anliegt
und dort mittels kurzer Schraubenbolzen 14 befestigt ist. An auf einem Durchmesser
einander gegenüberliegenden Stellen ist die Ringwand der Hülse 12 durch geneigte
Schlitze 15 durchbrochen, die genau dem mittleren Schraubenteil 5 angepaßt sind, so
daß die Schraube in Hochkantstellung vom inneren bzw. unteren Schlitzende aus eingeführt
werden kann. Die äußeren bzw. oberen Enden der Schlitze sind geschlossen, und die
Länge der Schlitze ist gleich der Breite des betreffenden Teils der Schraube. Die innere
bzw. untere Kante der.Schraube wird durch Anziehen der Bolzen 14 fest gegen den Wellenkopf
2 angedrückt.
Ein Metallring 19 ist um die Mantelfläche der Hülse 12 gelegt und geht auch durch
genau passende Löcher 16 an dem Schraubenmittelteil 5 an entgegengesetzten Seiten der
Hülse. Die freien Enden des offenen Ringes werden durch Verschrauben oder Verschweißen
vereinigt und verstärken hierdurch die Hülse 12, wobei sie gleichzeitig die Möglichkeit
eines Spiels der Schraube ausschließen. Der Ring 19 kann überdies an der Hülse mittels
Schrauben 20 befestigt sein, um ihn sicher an seiner Stelle zu halten. Die Schraube wird so sicher gegen Druck- und
Verdrehungsbeanspruchungen gehalten und nimmt die Beanspruchungen durch die Fliehkraft
in sich auf, ohne daß hierzu die Hülse 12 herangezogen wird. Diese kann deshalb
sehr leicht ausgeführt werden.
Das äußere Ende der Hülse trägt beim ersten Ausführungsbeispiel eine Kappe 17,
die in an sich bekannter Weise die Form eines hohlen Blechkegels besitzen kann und
über die Hülse gestülpt und dort mittels Schrauben 18 befestigt wird; sie dient zum
Herabsetzen des Luftwiderstandes. Die röhrenförmige Hülse 12 kann aber auch so eingebaut
sein, daß ein saugender Luftzug darin entsteht, um dem in der Nähe gelegenen
Kühler Kühlluft zuzuführen.
Ein wesentlicher Vorzug dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Schraube
hochkant mit der Schraubenwelle zusammengebaut werden kann, so daß die Drehachse
mit der quergerichteten Mittelachse der Schraube zusammenfällt. Diese Anordnung ermöglicht nicht nur eine leichtere Bauart,
sondern vereinfacht sie auch, wobei zudem noch Vorteile bezüglich der Wirksamkeit erreicht
werden.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Abb. 4 bis 8 trägt die Antriebswelle 21 den
üblichen Nabenzapfen mit Gewinde 22 für die Mutter 23. Die Nabe besteht aus einer
Buchse 24 mit seitlichen Vorsprüngen oder Rippen 25, die einander gegenüberstehend
angeordnet sind und eine diagonale Neigung in der Längsrichtung der Buchse besitzen.
Das untere Ende der Buchse trägt einen Ringrand 26, und die Buchse wird auf die Welle
aufgesetzt und auf ihr von der Mutter 23 gehalten, nachdem Nabe und Schraube zusammengebaut
sind.
Die hier gezeigte Flugschraube besteht wieder aus einem einzigen Stück Metall und
besitzt beiderseits vorspringende Flügel 27, 28 und einen mittleren Verbindungsteil 29.
Die Anordnung ließe sich allerdings auch aus drei Stücken bestehend denken. go
Der mittlere Verbindungsteil 29 besitzt zwei längsgerichtete Einschnitte 30 und 31,
die vorzugsweise parallel zueinander verlaufen und einen gehörigen Abstand von den
Seitenkanten der Schrauben halten. Vorzugsweise liegen die Einschnitte in Ebenen, die
die Drehachse der Schraube schneiden. Hierdurch entstehen drei Streifen, und zwar der
Streifen 32 zwischen den Einschnitten, der Streifen 33 vor bzw. über dem Einschnitt 30
und der Streifen 34 hinter bzw. unter dem Einschnitt 31. Der mittlere Streifen 32 ist
nach außen gebogen, wie in Abb. 4 gezeigt, während der vordere bzw. obere und der hintere
bzw. untere Streifen nach der anderen Seite herausgedrückt sind, so daß zwischen
ihnen eine axial verlaufende Lagerstelle 35 (Abb. 5) entsteht. Da dem aus Flügeln und
Mittelstück bestehenden einheitlichen Schraubenwerkstück eine stetige Verdrehung von
der Spitze des einen Flügels nach der Spitze des anderen Flügels erteilt ist, um die geeigneten
Steigungswinkel für die Flügel zu erzielen, so erhält auch der Mittelteil eine gewisse
Deformation, der nun in drei Streifen zerlegt wird, die wechselweise in entgegengesetzten
Richtungen herausgebogen werden. Dies ergibt die eigenartige Anordnung der Streifen, die im wesentlichen in Abb. 5 gezeigt
ist, und die längliche Lagerstelle 35, die sich den Rippen 25 an der Mantelfläche der
Nabe anpaßt. Diese Anordnung ergibt eine
Claims (9)
- ausgedehnte Berührungsfläche zwischen den Nabenrippen und der Innenwand der von den Streifen gebildeten Lagerstelle, so daß eine feste und sichere Verbindung zwischen der Nabe und der Schraube erzielt wird, die geeignet ist, die Verdrehungs- und Druckkräfte sicher aufzunehmen.Die Nabenrippen tragen Reihen vonSchraubenlöchern 36, denen Schraubenlöcher in den Streifen 32, 33 und 34 entsprechen.Diese nehmen kurze Schraubenbolzen 37 auf, die eine sichere Verbindung zwischen der Schraube und der Nabe herstellen. Die Nabe besitzt innen eine Keilnut 38 zur Verriegelung mit der Welle 21.Die gezeigte Ausführungsform nach diesem Beispiel bedarf nur weniger einfacher Bauteile und kurzer Schrauben, um eine sichere Verbindung herzustellen, so daß eine erhebliche Ersparnis an Mühe und Gewicht zu verzeichnen ist. Die seitlich schleifenförmig vorstehenden Streifen 32, 33 und 34 sind aus einem Stück mit dem mittleren Teil der Schraube und sind hinreichend auseinandergebogen, um die Lagerstelle 35 zu schaffen. Wenn die Schraube auf die Nabe aufgesetzt ist, so ruht die innere bzw. untere Schraubenkante auf dem Ringrand 26. Auf die äußere bzw. obere Kante wird eine Scheibe 38 aufgelegt, die durch Aufschrauben der Mutter 23 festgeklemmt wird. Da die Rippen 25 der Nabe mit ihr aus einem Stück bestehen, ergeben die so zusammengesetzten Teile eine feste und einfache Bauweise, die keine Neigung zum Lockerwerden beim Fliegen besitzt.PATENTANSfKUCIiJi:r. Zweiflügelige Metalluftschraube, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem ungeteilten massiven Metallwerkstück besteht, welches derart profiliert ist, daß vor seiner Verwindung zur Schraubenform die gewölbte Seite der den einen Flügel bildenden Hälfte auf der entgegengesetzten Seite des Werkstückes liegt wie die gewölbte Seite der anderen Hälfte, und daß das Werkstück in gleichbleibendem Sinne von Spitze zu Spitze derart zur Schraubenform verwunden ist, daß die Eintrittskante des einen Flügelteils, die Mittellinie überschreitend und ohne Zwischenschaltung eines verdickten Nabenteils, in die Eintrittskante des anderen übergeht, und die Schraube derart in die Nabe eingesetzt ist, daß die ihre beiden Kanten verbindende mittlere Querachse mit der Achse der Antriebswelle zusammenfällt.
- 2. Luftschraube nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf der Spitze der Antriebswelle befestigtes Nabenstück, das von dem Schraube'nwerkstück durchquert wird.
- 3. Luftschraube nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Treibwelle (1) befestigte Nabenstück eine mit ihr gleichachsige Hülse (12) ist, die von zwei einander gegenüberstehenden und gegen die Wellenachse (7, 7) geneigten Schlitzen (15) so durchsetzt ist, daß die mittlere Querachse der durchgesteckten Schraube mit der verlängerten Wellenachse (7, 7) zusammenfällt.
- 4. Luftschraube nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibwelle (1) in einem Verbindungsflansch (2) ausläuft, auf dem die Hülse (12) lösbar befestigt werden kann.
- 5. Luftschraube nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (15) an dem dem Motor zugekehrten Ende der Hülse offen sind, derart, daß das Schraubenmittelstück (5), in die abgenommene Hülse eingeschoben, durch das Befestigen der Hülse (12) auf dem Flansch (2) gegen diesen festgedrückt werden kann.
- 6. Luftschraube nach Anspruch 3 bis 5, gekennzeichnet durch einen Sicherungsring (19) der, um die Hülse (12) gelegt, stramm durch Ausnehmungen (16) der Schraube geht.
- 7. Luftschraube nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenmittelteil (29) durch längsgerichtete Einschnitte (30, 31) in Streifen (32, 33, 34) unterteilt ist, die nach entgegengesetzten Richtungen so ausgebuchtet sind, daß sie die Lagerstelle für eine abnehmbare Nabenbuchse (24) bilden.
- 8. Luftschraube nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenbuchse (24) seitlich, vorstehende Lappen (25, 26) zum Befestigen an den Streifen (32> 33j 34) des Schraubenmittelteils trägt, die so gestaltet sind, daß sie den Raum zwischen den Streifen tunlichst ausfüllen.
- 9. Luftschraube nach Anspruch 7 undS, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenbuchse an der dem Motor zugekehrten Seite einen vorstehenden Ringrand (26) als Auflager für die Schraube besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US529397XA | 1924-05-12 | 1924-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529397C true DE529397C (de) | 1931-07-13 |
Family
ID=21980894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER62815D Expired DE529397C (de) | 1924-05-12 | 1924-12-14 | Zweifluegelige Metalluftschraube |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529397C (de) |
-
1924
- 1924-12-14 DE DER62815D patent/DE529397C/de not_active Expired
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