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DE529297C - Foerderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit Einrichtung zum Umleiten einer Sendung an eine andere Empfangsstelle - Google Patents

Foerderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit Einrichtung zum Umleiten einer Sendung an eine andere Empfangsstelle

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Publication number
DE529297C
DE529297C DET34901D DET0034901D DE529297C DE 529297 C DE529297 C DE 529297C DE T34901 D DET34901 D DE T34901D DE T0034901 D DET0034901 D DE T0034901D DE 529297 C DE529297 C DE 529297C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor system
circuit
receiving point
shipment
pneumatic tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET34901D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET34901D priority Critical patent/DE529297C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE529297C publication Critical patent/DE529297C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/46Automatically distributing the carriers to desired stations according to separate signal systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

  • Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit Einrichtung zum Umleiten einer Sendung an eine andere Empfangsstelle Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Förderanlagen, insbesondere für Rohrpostanlagen, in denen von einer oder mehreren Sendestellen zu einer beliebigen Empfangsstelle wahlweise Sendungen verschickt werden können. Durch die Erfindung soll verhütet werden, daß Sendungen, die an eine unbesetzte Empfangsstelle gerichtet sind, an dieser Stelle abgeworfen werden, da leicht Unzuträglichkeiten entstehen, wenn besonders eilige Sendungen an der unbeaufsichtigten Empfangsstelle unerledigt liegen bleiben.
  • Erfindungsgemäß kann der Bedienende einer Empfangsstelle durch Drücken einer Taste bewirken, daß der Stromkreis zum Einstellen der von ihm bedienten Empfangseinrichtung mit dem Einstellstromkreis einer anderen Empfangsstelle zusammengeschaltet wird, so daß alle Sendungen, die an ihn gerichtet sind, unmittelbar an eine andere Empfangsstelle umgeleitet werden. Wie der Einstellstromkreis gebildet wird, ist für die Erfindung von untergeordneter Bedeutung. In dem Ausführungsbeispiel ist ein besonders einfaches Steuersystem angenommen. Der Erfindungsgedanke ist jedoch ohne weiteres auch anwendbar in Anlagen, in denen das Zustandekommen des Einstellstromkreises von verschiedenen Betriebsbedingungen abhängig ist.
  • Erfahrungsgemäß wird es häufig unterlassen, die Umschaltetaste zurückzulegen, obwohl an der Empfangsstelle bereits wieder Bedienung vorhanden ist. Um anzuzeigen, daß die Empfangsstelle auf eine andere Station umgeschaltet ist, wird bei jeder Sendung, die an die außer Betrieb genommene Empfangsstelle gerichtet ist, ein sehbares oder hörbares Zeichen gegeben. Die Steuerung dieses Signals erfolgt durch ein in dem Verbindungsstromkreis der beiden Einstellstromkreise liegendes Relais. Da dieses Relais nur kurzzeitig in diesem Stromkreis erregt ist, wird erfindungsgemäß die Dauer dieses Signals durch einen in einem Haltestromkreis liegenden Wärmekontakt bestimmt.
  • In den nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ist eine Rohrpostanlage angenommen worden, in der, wie Abb. i zeigt, von einer Hauptstelle i wahlweise Sendungen zu den Empfangsstellen E2 bis EI verschickt werden sollen. Die einzelnen Empfängerweichen werden durch Magnete W311 bis WI11' auf .Ausschleusen gestellt. In der Ruhelage stehen die Empfängerweichen auf Durchfahrt. Die Einstellung der Empfängerweichen erfolgt, wie Abb. -, zeigt, mit Hilfe von Tasten, die sich an der Sendestelle i befinden. Der Antrieb der Anlage erfolgt durch ein Gebläse G. Hinter dem zum Gebläse führenden Ansaugrohr befindet sich im Fahrrohr eine Schleuse K, so daß Rohrpostbüchsen, die von den Stationen?- bis 6 kommen, unter Wirkung des Gebläses G zu der Hauptstelle i gelangen können. Von den Betriebsstellen a bis 6 sind die Sender nicht gezeigt, da die Steuerung der an den Sendern notwendigen Verrriegelungsvorrichtung nicht Gegenstand -der Erfindung ist.
  • Soll beispielsweise eine 'Rohrpostbüchse von der Betriebsstelle i zu der Empfangsstelle E= gesandt werden, so wird in der Betriebsstelle i die Taste T= gedrückt. Der Weichenmagnet W1112 der Empfangsstelle E2 wird erregt und stellt die Weichenzunge auf Ausschleusen. Es kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, HM, T2, U= I, akl, WIvl2, Batterie. HIII ist ein Magnet in dem Tastensatz T2 bis T s. Dieser Magnet hält eine gedrückte Taste in ihrer Arbeitslage so lange fest, bis die Büchse an der Zielstation angekommen ist. Der Haltestromkreis für den Magnet HM wird nämlich durch den Ausfahrkontakt ak bei Ankunft der Büchse an der Empfangsstelle unterbrochen.
  • Nach der Erfindung ist nun in jedem Einstellstromkreis einer Empfangsstelle eine T aste U vorgesehen, mit deren Hilfe der eigene Einstellstromkreis mit dem Einstellstromkreis einer anderen Empfangsstelle verbunden werden kann. Soll beispielsweise die Betriebsstelle 2 keine Sendungen empfangen, so wird die der Betriebsstelle 2 zugeordnete Taste Uz umgelegt, so daß statt der eben beschriebenen Einstellung der Empfängerweiche in Betriebsstelle z die Empfängerweiche in Betriebsstelle 6 eingestellt wird, und zwar in folgendem Stromkreis: Erde, HM, T2, Uz I, Bz I, UO I, ak°, Wllls, Batterie. Durch die Erregung des Magneten W l-7', wird die Empfängerweiche für die Betriebsstelle Es auf Ausschleusen gestellt. Das Relais B2 spricht an und hält sich über seine Wicklung B2 II in folgendem Stromkreis: Erde, UZ 1I, b= I, B2 II, Heizwicklung des Thermokontaktes Th2, Batterie. Zum Zeichen, daß- an die Empfangsstelle E2 eine Sendung abgeschickt, aber an eine andere Betriebsstelle weitergeleitet wird, ertönt in der Betriebsstelle 2 ein Wecker, oder es wird ein anderes geeignetes Signal erzeugt. Die Einschaltung des Wekkers W2 erfolgt über den Kontakt b2 Il. Die Dauer des Signals wird durch den Wärmekontakt Th2 bestimmt. Die Haltewicklung II des Relais B2 wird nach einer gewiss--n Zeit durch den Kontakt th2 kurzgeschlossen, so daß Relais B2 abfällt. Durch Zurücklegen der Umschaltetaste U= kann der Stromkreis für BZ sofort unterbrochen werden.
  • Wenn der Verkehr zu einer Betriebsstelle nach verschiedenen anderen Betriebsstellen umgeleitet werden soll, so muß eine entsprechende Anzahl' von U-Tasten hintereinandergeschaltet - werden. Im allgemeinen wird es jedoch genügen, wie in dem Beispiel gezeigt ist, wenn nur die Umschaltemöglichkeit nach einer einzigen Station vorgesehen ist. Durch-Umlegen der Taste U6 in der Betriebsstelle 6 kann erreicht werden, daB eine nach dieser Betriebsstelle bestimmte oder umgeleitete Sendung zur Hauptstelle zurückgeschickt wird, wenn auch in der Betriebsstelle 6 keine Bedienung vorhanden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Förderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit Einrichtung zum Umleiten einer Sendung an eine andere Empfangsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis zum Einstellen der Empfangsvorrichtung einer bestimmten Stelle mittels Taste (U) mit dem Einstellstromkreis einer anderen Empfangsstelle zusammengeschaltet werden kann. a. Förderanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem durch die Tasten gebildeten Verbindungsstromkreis zwischen den beiden Einstellstromkreisen ein Relais (B) sich befindet, das eine Signaleinrichtung (W) steuert. 3. Förderanlage nachAnspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daB die Dauer des durch das Relais (B) gesteuerten Signals durch einen Zeitbegrenzer (Wärmekontakt Th) bestimmt wird. q.. Förderanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurücklegen der Umschaltetaste (U) der Stromkreis für die Signaleinrichtung sofort unterbrochen wird.
DET34901D 1928-03-30 1928-03-30 Foerderanlage, insbesondere Rohrpostanlage, mit Einrichtung zum Umleiten einer Sendung an eine andere Empfangsstelle Expired DE529297C (de)

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