DE529102C - Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper - Google Patents
Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer SattelschlepperInfo
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- DE529102C DE529102C DEH124031D DEH0124031D DE529102C DE 529102 C DE529102 C DE 529102C DE H124031 D DEH124031 D DE H124031D DE H0124031 D DEH0124031 D DE H0124031D DE 529102 C DE529102 C DE 529102C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
- B62D53/12—Fifth wheel traction couplings engaging automatically
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine selbsttätige Anhängerkupplung für Sattelschlepper.
Derartige Kupplungen sind in großer Zahl bereits vorgeschlagen worden, doch haben sie
zumeist den Nachteil, daß das Kuppeln nur dann möglich ist, wenn Schlepper und Anhänger
genau in einer Richtung stehen. Tndessen sind aber auch schon Kupplungen in Vorschlag gebracht worden, bei denen das
Kuppeln und Entkuppeln in winkliger Stellung der Fahrzeuge zueinander möglich ist.
Bei solchen Einrichtungen trägt der Anhänger vorn einen Kuppelzapfen, der in seinen Sitz
beim Unterfahren des Schleppers unter das vordere Ende des Anhängers hineingeleitet
wird. Beispielsweise hatte man das Vorderende des Anhängers mit einer Drehscheibe
versehen, die den Kuppelzapfen trug und zugleich mit diesem um eine waagerechte Achse
ao am Anhänger verschwenkbar war. Die erforderliche Einrichtung zum Halten der Scheibe
und des Schwenkens ist indessen praktisch verwickelt und vielteilig, woraus sich eine
gewisse Betriebsunsicherheit und leichte Abnutzungsmöglichkeit besonders bei den hier
unvermeidlichen Kupplungsstößen ergibt.
Eine weitere bekannte Einrichtung führt den Kuppelzapfen in seinen Sitz, läßt ihn aber
hier die gesamte Last des vorderen Anhängers tragen, was insbesondere bei schweren
Anhängern, wie sie in neuerer Zeit verwendet werden, sehr nachteilig ist. Überdies ist die
Auflagerung sehr unsicher.
Es hat sich als am zweckmäßigsten erwiesen, das vordere Ende des Anhängers auf
eine am Schlepper sitzende, um eine quer zum Schlepper verlaufende waagerechte Achse verschwenkbare
Unterstützung aufzusetzen, die als Drehscheibe wirkt, wodurch ein Schiefhängen des Anhängers infolge des Fahrens
auf gewölbten Straßendecken oder durch Kurven, besonders bei einseitiger Belastung,
vorgebeugt wird. Der Kuppelzapfen überträgt hierbei lediglich die Zugkraft, ist aber
von dem Gewicht des Anhängers entlastet, so daß an sich eine derartige Einrichtung insbesondere
für schwere Anhänger gut geeignet ist. Die zu einem Schlepper gehörenden Anhänger
tragen nun lediglich eine feste Platte mit einem Kuppelzapfen. Das Kuppeln und Entkuppeln selbst bedeutet indessen Schwierigkeiten,
denn man hat, um die Höhendifferenzen zwischen dem Anhänger und dem Schlepper auszugleichen, die verschwenkbare
Drehscheibe auf dem Schlepper sehr steil einzustellen. Beim Überschreiten der Drehscheibenmitte
während des Aufundabschiebens des Anhängers klappt dadurch die Drehscheibe
unter erheblicher Stoßwirkung um. Derartige Stöße sind natürlich einer längeren Lebensdauer der Kupplung abträglich und
auch insofern nicht ungefährlich, weil der schwere Anhänger nachfällt und sich ruckartig
bewegt.
Um das zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der Drehscheibe am Schlepper eine
Auflaufschiene zugefügt, mittels deren das vordere Ende des Anhängers auf die Drehscheibe
gehoben wird. Das hat den Vorteil, daß die Drehscheibe während der Anhubbewegung
des Anhängers nur sehr wenig nach hinten abfallend geneigt zu sein braucht. Bei einer geringen Neigung ist die Stoßwirkung
beim Überschreiten der Schwenkachse ganz bedeutend herabgemindert. Auch der Kupplungsstoß
beim Zusammentreffen beider Wagen ist bei geringer Neigung der Auflaufschiene erheblich herabgesetzt.
Zur weiteren Sicherung gegen Kupplungsstoß kann die Auflaufschiene bis dicht an den
Mittelpunkt der Drehscheibe herangeführt werden, wenn diese letztere sehr schmal ausgebildet
ist und dadurch nur sehr geringe Massen besitzt.
Bei einer besonderen Ausführung kann die Auflaufschiene außerdem noch eine nach der
Drehscheibenmitte hin abfallende Neigung besitzen, durch die dann noch die Last des
Anhängers allmählich auf die Drehscheibe übertragen wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
Abb. ι ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Mitte des Hinterteiles eines Kraftfahrzeuges
mit angekuppeltem Vorderende eines Anhängers.
Abb. 2 ist eine Oberansicht der Ivuppeleinrichtung in Abb. 1, jedoch ohne Anhänger.
Zwischen den Seitenträgern 1 des Kraftfahrzeugrahmens
ist ein gebogener Tragebalken 2 drehbar in den Lagern 3 angeordnet.
Mit diesem Balken sind Drehscheibenteile 4 verbunden. Diese Drehscheibenteile können
mit dem Führungsstück 5 zu einer Platte vereinigt werden oder als Rollen ausgeführt sein,
was jedoch nicht notwendig ist.
In dem Führungsstück 5 am Tragebalken 2 befindet sich ein Führungsschlitz 6 zur Füh-.
rung eines Kuppelzapfens 7 am vorderen Ende des Anhängers. Am Führungsstück 5 ist ein an sich bekannter drehbarer Haken 8
angeordnet. Das Hinterende des Kraftfahrzeuges trägt die Auflaufschiene 9, die aus
einer Bodenplatte bestehen kann. Auf diese läuft der Kuppelzapfen 7 hinauf und wird dabei
durch Seitenleisten geführt, oder es fällt die Bodenplatte fort, wobei dann das Vorderende
des Anhängers auf den Seitenleisten emporgleitet und dabei durch den Kuppelzapfen
7 zwischen den beiden Leisten geführt wird. Nachdem dieser Zapfen den Führungsteil
9 verlassen hat, gelangt er in den Schlitz 6 des Führungsstückes 5. Die Platte 10 mit
dem Kuppelzapfen 7 ist am Vorderende 12 des Anhängers angeordnet, während der
andere Teil der Kupplung am Kraftfahrzeug sitzt. Der Schließhaken 8 kann derart eingerichtet
sein, daß er mittels einer Klinke 12 in der geschlossenen Lage gehalten wird.
Diese Klinke ist federnd angeordnet und kann mittels einer Handhabe 13 zurückgezogen
werden.
Claims (2)
1. Selbsttätige Anhängerkupplung für Sattelschlepper mit einer am Sattelschlepper
um eine waagerechte Querachse schwenkbaren Drehscheibe, auf die das mit einem Kuppelzapfen versehene Vorderende
des Anhängers beim Kuppeln geschoben Wird, gekennzeichnet durch eine der Schlepp.erdrehscheibe (4) zugefügte
Auf lauf schiene (9), mittels deren das Vorderende (12) des Anhängers auf die
Drehscheibe (4) gehoben wird.
2. Selbsttätige Anhängerkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflaufschiene (9) bis dicht an den Mittelpunkt der schmal ausgeführten Drehscheibe (4) herangeführt ist und an
dem dem Drehscheibenmittelpunkt benachbarten Ende eine nach der Drehscheibenmitte
abfallende Neigung besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124031D DE529102C (de) | 1929-11-06 | 1929-11-06 | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper |
| DK44973D DK44973C (da) | 1929-11-06 | 1930-11-01 | Selvvirkende Paahængsvognskobling for Traktorautomobiler. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH124031D DE529102C (de) | 1929-11-06 | 1929-11-06 | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE529102C true DE529102C (de) | 1931-07-08 |
Family
ID=7174531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH124031D Expired DE529102C (de) | 1929-11-06 | 1929-11-06 | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Sattelschlepper |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE529102C (de) |
| DK (1) | DK44973C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026637B (de) * | 1956-03-26 | 1958-03-20 | Klaus Juergen Karnath | Anhaengerkupplung mit feststehendem Kupplungshaken |
-
1929
- 1929-11-06 DE DEH124031D patent/DE529102C/de not_active Expired
-
1930
- 1930-11-01 DK DK44973D patent/DK44973C/da active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026637B (de) * | 1956-03-26 | 1958-03-20 | Klaus Juergen Karnath | Anhaengerkupplung mit feststehendem Kupplungshaken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK44973C (da) | 1931-12-07 |
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