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DE529055C - Vorrichtung zur Verstellung der Fruehzuendung bei Zuendmagneten - Google Patents

Vorrichtung zur Verstellung der Fruehzuendung bei Zuendmagneten

Info

Publication number
DE529055C
DE529055C DEF68799D DEF0068799D DE529055C DE 529055 C DE529055 C DE 529055C DE F68799 D DEF68799 D DE F68799D DE F0068799 D DEF0068799 D DE F0068799D DE 529055 C DE529055 C DE 529055C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
ignition
bolt
adjusting
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF68799D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Industrie Magneti Marelli SRL
Original Assignee
Fabbrica Italiana Magneti Marelli SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fabbrica Italiana Magneti Marelli SpA filed Critical Fabbrica Italiana Magneti Marelli SpA
Application granted granted Critical
Publication of DE529055C publication Critical patent/DE529055C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/02Advancing or retarding ignition; Control therefor non-automatically; dependent on position of personal controls of engine, e.g. throttle position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verstellung der Frühzündung bei Zündmagneten Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Veränderung der Frühzündung bei Zündmagneten, bei denen die Winkelstellung des Magnetläufers gegenüber der Motorwelle geändert wird. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf Vorrichtungen dieser Art, bei denen der Läufer und die Antriebswelle vermittels schraubenförmiger und geradliniger Zähne unter Verwendung eines im Hohlraum der Antriebswelle untergebrachten Zwischenteiles in Verbindung stehen.
  • Zur Übertragung der axialen Verschiebungen auf den Kupplungszwischenteil ist gemäß der Erfindung ein Bolzen vorgesehen, der sowohl in axiale Führungen einer ortsfesten Trommel als auch in schraubenförmige Führungen einer mit einem Einstellhebel fest verbundenen Trommel eingreift.
  • Auf diese Weise werden die axialen Verschiebungen des Zwischenteiles zur Kupplung zwischen dem Magnetläufer und der Antriebswelle durch eine Verschwenkung des Einstellhebels um die Achse des Bolzens bewirkt. Durch die Erfindung wird der Fortschritt erzielt, daß die Raumbeanspruchung des Magneten auf ein :Mindestmaß herabgesetzt wird, da sich der Einstellhebel in einer zur Vorderfläche des Zündmagneten parallelen Ebene verschiebt und es nicht notwendig ist, einen freien Raum vor der Vorderfläche des Magneten für den Stellhebel frei zu lassen. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und es zeigen Abb. i eine teilweise im Längsschnitt dargestellte Ansicht eines Magneten gemäß der Erfindung, Abb. 2 und 3 Einzelheiten im größeren Maßstabe, Abb. q. eine Stirnansicht der Vorrichtung nach Abb. 3 und Abb. 5 eine Einzelansicht für die Steuerung der Frühzündung.
  • Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anker i des Magneten auf einer Hülse 2 angeordnet, die in Lagern 3 und q. des Magnetgehäuses drehbar angeordnet ist. An dem einen Ende der Hülse 2 sind Nuten vorgesehen, die Innenzähne 5 mit ebenen, parallel zur Drehachse verlaufenden Flächen bilden. Im Innern der Hülse 2 ist eine Hohlachse 6 lose drehbar angeordnet, die einen Konus 7 zur Befestigung des die Drehbewegung des Magnetankers übertragenden Zahnrades aufweist. Am innen offenen Ende ist die Welle 6 mit schraubenförmigen Nuten g großer Steigung versehen, während sie am Boden ihrer Aussparung eine Zentrierstange io trägt. Mit dem Gewinde g der Hohlwelle 6 arbeitet ein entsprechendes Gewinde ii einer in der Aussparung der Welle 6 liegenden Hülse 12 zusammen, die an ihrem Ende gerade, mit den Zähnen 5 der Hülse 2 in Eingriff stehende Zähne 13 aufweist, um die Hülse 12 bei Drehung mit der Hülse 2 zu verbinden, trotzdem jedoch eine Verschiebung beider Teile in der Längsrichtung mit Bezug aufeinander zu ermöglichen. Durch eine um die Stange io herumliegende Feder wird die Hülse 12 gegen den Ring ?,'der Hülse 2 gedrückt.
  • Der Unterbrecher liegt in einer Kammer 27 des Magnetgehäuses und wird durch einen fest mit der Hülse 2 verbundenen Nocken z6 beeinflußt. Der Unterbrecher weist einen Hammer auf, der unter der periodischen Wirkung des Nockens einen beweglichen Kontakt von einem feststehenden Kontakt fortbewegt und hierdurch die Unterbrechung des Stromkreises bewirkt.
  • In dem abnehmbar am Ende des Magneten angebrachten Gehäuse 14 sind geradlinige, parallel zur Achse der Hülse 2 verlaufende Nuten 15 vorgesehen, in welche die Enden einer Traverse 16 eingreifen. Letztere wirkt auf eine axiale Stange 17, deren gegenüberliegendes Ende gegen das Ende der Hülse 12 stößt. In der Kammer 14 ist drehbar eine Trommel 18 gelagert, deren zylindrische Wandung schraubenförmig verlaufende Schlitze ig aufweist. In letztere greift ebenfalls die Traverse 16 ein. Die Trommel 18 kann von außen her durch einen lose auf einem vorspringenden Knopf 2o der Kammer 14 angeordneten Hebel 25 gedreht werden. Der Hebel 25 steht mit Zapfen 21 in Eingriff, die von der Trommel 18 vorspringen und sich durch Schlitze 22 der Kammer 14 hindurch erstrecken. Die Schlitze 22 verlaufen in einem Kreisbogen konzentrisch zur Stange 17. Der Hebel 25 wird mit der Trommel 14 durch eine geschlitzte Scheibe 23 verbunden, die in Nuten der Stifte 21 befestigt ist und gegen die Fläche der Nabe 25' des Hebels 25 sich stützt. Die Nabe 25' weist eine Reihe von Löchern 24 auf, in welche die Stifte 21 eingreifen, um den Hebel 25 den jeweiligen Arten des Motors entsprechend in die Normallage einstellen zu können.
  • Wenn die Magnetwelle 6 sich in dem für den betreffenden Magneten bestimmten Sinne, d. h. bei dem veranschaulichten Ausführungsbeispiel von der Seite des Konus 7 betrachtet, nach links dreht, nimmt sie die Hülse 12 mit, die ihrerseits die Hülse 2 und den Anker i durch ihre mit den Zähnen 5 der Hülse 2 in Eingriff stehenden Zähne 13 mitnimmt. Wird hierbei angenommen, daß die Stange 17 vollständig in ihrem Sitz zurückgeschoben und mithin unwirksam ist und die Welle 6 in dem gewünschten Winkel gegenüber der Motorwelle eingestellt worden ist, so arbeitet unter diesen Umständen der Magnet mit größter Voreilung, weil beim beschriebenen Ausführungsbeispiel die Normallage der Organe der größten Voreilung, d. h. den Betriebsbedingungen des Motors, entspricht. Wenn die Frühzündung geändert werden soll, wird der Hebel 25 verstellt, der mit einer an sich bekannten Vorrichtung versehen ist, um ihn in der eingestellten Lage festzustellen. Die Verschiebung des Hebels 25 wird durch die Zapfen 21 auf die Trommel 18 übertragen, deren schraubenförmig verlaufende Schlitze sich gegenüber den Längsnuten 15 der Kammer 14 verschieben. Die sowohl mit den Schlitzen ig als auch mit den Nuten 15 in Eingriff stehende Traverse 16 wird gezwungen, sich parallel zu sich selbst zu verschieben und stößt mithin die Stange 17 gegen die Hülse x2, wodurch die Hülse entgegen der Wirkung der Feder 8 axial verschoben wird, während ihre Zähne 13 auf den Zähnen 5 der Hülse 2 gleiten. Durch die axiale Verschiebung der Hülse 12 gegenüber der dem Antrieb des Motors unterworfenen Welle 6, die weder voreilen noch zurückbleiben kann, wird ein Einschrauben des Gewindes ii der Hülse 12 in die Gewindegänge g der Welle 6 verursacht und mithin eine Winkelverschiebung der Hülse i2 gegenüber der Welle 6. Infolge der durch die Zähne 13 und 15 hergestellten Verbindung der Hülse 1a mit der den Anker i tragenden Hülse 2 wird der Anker gegenüber der Welle 6 und mithin gegenüber der Motorwelle im Winkel verstellt. In dieser Weise kann jeder gewünschte Grad von Voreilung erzielt werden, während die gegenseitige Lage des Ankers und des Induktionsfeldes die gleiche bleibt und die Unterbrechung des primären Stromkreises stets unter gleichen Bedingungen erfolgt, weil der die Unterbrechung hervorrufende Nocken eine unveränderliche Lage gegenüber dem Magnetanker einnimmt.
  • Wenn der Hebel 25 später im gleichen Sinne verschoben wird, wird der Voreilwinkel verkleinert, während, wenn der Hebel 25 im entgegengesetzten Sinne verstellt wird, durch die Feder 8 die Hülse 12 gegen die Stange 17 gedrückt wird, bis diese abermals gegen den Ring 2' der Hülse 2 stößt und mithin die anfänglichen Bedingungen zwischen dem Anker i und der Welle 6 hergestellt werden, d. h. der Voreilwinkel wieder sein Maximum erhält.
  • Die beschriebene Vorrichtung soll nur als Beispiel betrachtet werden, und selbstverständlich können Änderungen mannigfacher Art getroffen werden, ohne von dem Wesen der Erfindung abzuweichen. Insbesondere können der Eingriff der treibenden Welle mit dem Anker und die Vorrichtung für die Regelung der Voreilung geändert werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Verstellung der Frühzündung bei Zündmagneten, bei denen der Magnetanker und die Antriebswelle durch schraubenförmige und geradlinige Zähne unter Verwendung eines im Hohlraum der Antriebswelle untergebrachten Zwischenteiles miteinander in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der axialen Verschiebungen auf dem Zwischenteil (12) ein Bolzen (17) vorgesehen ist, der sowohl mit axialen Führungen einer ortsfesten Trommel (1q.) als auch mit schraubenförmigen Führungen einer mit einem Einstellhebel (25) fest verbundenen Trommel (18) in Eingriff steht, so daß die axiale Verschiebung des Bolzens durch Verschwenkung des Einstellhebels (25) um die Achse des Bolzens (17) bewirkt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (17) an der äußeren Bodenfläche des Zwischenteiles (12) anliegt, welcher in an sich bekannter Weise hülsenförmig ausgebildet ist und durch eine im Innern der Hülse (12) untergebrachte Feder (8) an den Bolzen (17) angedrückt wird.
DEF68799D 1929-06-25 1929-07-14 Vorrichtung zur Verstellung der Fruehzuendung bei Zuendmagneten Expired DE529055C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT529055X 1929-06-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE529055C true DE529055C (de) 1931-07-08

Family

ID=11278393

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF68799D Expired DE529055C (de) 1929-06-25 1929-07-14 Vorrichtung zur Verstellung der Fruehzuendung bei Zuendmagneten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE529055C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0286055A3 (de) * 1987-04-02 1991-01-23 Candy Mfg. Co., Inc. Phasenverstellmechanismus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0286055A3 (de) * 1987-04-02 1991-01-23 Candy Mfg. Co., Inc. Phasenverstellmechanismus

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