DE528538C - Brutapparat mit einem motorisch angetriebenen Ventilator - Google Patents
Brutapparat mit einem motorisch angetriebenen VentilatorInfo
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- DE528538C DE528538C DE1930528538D DE528538DD DE528538C DE 528538 C DE528538 C DE 528538C DE 1930528538 D DE1930528538 D DE 1930528538D DE 528538D D DE528538D D DE 528538DD DE 528538 C DE528538 C DE 528538C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
Brutapparate müssen für die Zufuhr erwärmter und angefeuchteter Luft sowie für
die Zirkulation und Erneuerung der Luft eingerichtet sein. Das Brutergebnis hängt dabei
wesentlich von der Gleichmäßigkeit der Temperaturen ab, die durch die Zirkulation der
erwärmten und angefeuchteten Luft bestimmt wird. Bei Brutapparaten für große Leistung
werden deshalb motorisch angetriebene Ventilatoren verwendet, die die Luftzirkulation
herbeiführen. Im praktischen Gebrauch solcher Brutapparate hat sich jedoch der Übelstand
herausgestellt, daß die mittels Ventilatoren herbeigeführte Luftzirkulation die unterschiedliche Beschickung der Apparate
nicht in Berücksichtigung zieht. Da bei geringer Beschickung der der Luftzirkulation
in den Brutkammern gebotene Widerstand nicht so groß ist als bei voller Beschickung,
ao so ergibt sich ein zu starker Luftumtrieb, der die Bruteier naturgemäß bedeutend mehr
austrocknet und infolgedessen ein schlechtes Brutergebnis mit schwachen Küken zeitigt.
Der bei starker Beschickung der Apparate der Luftzirkulation in den Brutkammern gebotene
Widerstand veranlaßt eine zu geringe Luftgeschwindigkeit, so daß die Eier mit hochentwickelten Embryonen nicht genügend
gekühlt werden und die von den Embryonen abgeschiedene Kohlensäure nicht beseitigt
wird, also ein schwaches Brutergebnis die Folge ist.
Unter Nutzbarmachung der an sich bekannten Anordnung, daß der Ventilator in
einem den Brutkammern benachbarten Luft-Schacht untergebracht ist, der am oberen und
unteren Ende mit den Brutkammern kommuniziert, besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die die Verbindung zwischen dem
den Ventilator einschließenden Schacht und den benachbarten Brutkammern am oberen
und unteren Ende derselben herstellenden Öffnungen in ihrem Durchlaßquerschnitt regelbar sind. Zu diesem Zweck sind die den
Ventilatorschacht gegen die benachbarten Brutkammern abgrenzenden Wände verstellbar
eingerichtet und bilden gewissermaßen Einstellklappen. Solche Einstellklappen können
auch am unteren und oberen Ende des den Ventilator einschließenden Schachtes vorgesehen
sein, so daß sie dem Boden und der Decke der Kammer entsprechen.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch .zur Darstellung gebracht
worden.
Der Brutapparat weist in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung zwei Brutkammern
α, b auf, zwischen denen der die Luftzirkulation vermittelnde motorisch angetriebene
Ventilator c untergebracht ist. Der Ventilator c wird von einem Mantel umschlossen,
der am oberen und am unteren Ende der Brutkammern α, b die für die Luftzirkulation
erforderlichen Öffnungen frei läßt. Zur Regelung des Durchlaßquerschnitts und der
Stromgeschwindigkeit der die Verbindung mit den Brutkammern a, b herstellenden Öffnungen
sind die Seitenwände d, e des den
Ventilator c umschließenden Mantels in waagerechten Gelenken f, g gegeneinander
einstellbar. Damit diese Einstellbarkeit der Seitenwände d, e durch die in den Brutkammern
a, b übereinander angeordneten Horden h, i nicht beeinträchtigt wird, ist eine
Teilung der Seitenwände vorgesehen, so daß sich diese aus den durch die waagerechten
Gelenke f, g miteinander verbundenen Teilen d, d1 und e, e1 zusammensetzen. Die unteren
Teile d1, e1 der Seitenwände sind wie die
oberen Teile gegeneinander einstellbar. Ihre Einstellung kann in irgend geeigneter, bekannter
Weise, z. B. durch die in dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung angedeuteten Stellschienen k, geregelt werden. Die Regelungseinrichtung
ist dabei mit Markierungen versehen, die den erforderlichen Aufschluß für die benötigte Einstellung ergeben. Die
beiden Teile d, d1 und e, e1 der Seiten wände
können zur gemeinsamen Einstellung zwangsläufig miteinander verbunden sein.
Der den Ventilator c umschließende Mantel besitzt eine Decke und einen Boden,
welche durch winklig zueinander gestellte Wände I, I1 bzw. m, m1 gebildet werden. Die
Wände I1 I1 bzw. m, m1 begrenzen die die
Verbindung mit den Brutkammern α, b herstellenden Öffnungen und tragen infolge ihrer
Schrägstellung dazu bei, daß die Luftzirkulation in beiden Brutkammern zur Geltung
kommt.
Zur Regelung des Durchlaßquerschnitts der die Verbindung mit den Brutkammern a, b
herstellenden Öffnungen können auch die die Decke und den Boden des den Ventilator c
einschließenden Mantels bildenden Wände I1 V-
bzw. in, m1 nutzbar gemacht werden, indem
diese in dem Gelenk η bzw. 0 einstellbar gelagert
sind, wobei zur Regelung der Einstellung die Stellschienen k oder ähnliche Mittel
vorgesehen werden.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem Darstellungsbeispiel
der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der einzelnen Teile des Brutapparates nach
Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.
Es wird ferner betont, daß die zur Regelung des Durchlaßquerschnitts der die Verbindung
mit den Brutkammern herstellenden Öffnungen erforderliche Einstellung für jede der Brutkammern nach Bedarf gesondert vorgenommen
werden kann.
Die empirische Regelung der Luftzirkulation kann ergänzt oder ersetzt werden durch
die Verwendung von Anemometern o. dgl. Meßgeräten.
Claims (2)
- Patentansprüche:ι. Brutapparat mit einem motorisch angetriebenen Ventilator in einem den Brutkammern benachbarten vertikalen Luftschacht, der am oberen und unteren Ende mit den Brutkammern in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen und unteren Ende des Luftschachtes als Luftleitflächen dienende Klappen angeordnet sind, welche zugleich die Luftmenge regeln.
- 2. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ventilatorkammer gegen die benachbarten Brutkammern abgrenzenden Wände als Einstellklappen am jeweiligen äußeren Teil verstellbar sind.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBerlin, gedruckt in der REtcHSDnucicEREi
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE528538T | 1930-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE528538C true DE528538C (de) | 1931-07-01 |
Family
ID=6553722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930528538D Expired DE528538C (de) | 1930-08-02 | 1930-08-02 | Brutapparat mit einem motorisch angetriebenen Ventilator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE528538C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082448B (de) * | 1957-10-01 | 1960-05-25 | Meikina Wormgoor Geb Manrho | Bruetmaschine |
| NL1016622C2 (nl) * | 2000-11-16 | 2002-05-17 | Henricus Gerardus Hermanus Pas | Broedmachine en werkwijze voor het broeden van twee partijen eieren met een leeftijdsverschil van in hoofdzaak een halve voorbroedcyclus. |
-
1930
- 1930-08-02 DE DE1930528538D patent/DE528538C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082448B (de) * | 1957-10-01 | 1960-05-25 | Meikina Wormgoor Geb Manrho | Bruetmaschine |
| NL1016622C2 (nl) * | 2000-11-16 | 2002-05-17 | Henricus Gerardus Hermanus Pas | Broedmachine en werkwijze voor het broeden van twee partijen eieren met een leeftijdsverschil van in hoofdzaak een halve voorbroedcyclus. |
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