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DE528107C - Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor eines zweiteiligen Wehrverschlusses - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor eines zweiteiligen Wehrverschlusses

Info

Publication number
DE528107C
DE528107C DE1930528107D DE528107DD DE528107C DE 528107 C DE528107 C DE 528107C DE 1930528107 D DE1930528107 D DE 1930528107D DE 528107D D DE528107D D DE 528107DD DE 528107 C DE528107 C DE 528107C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rack
contactor
lever
switch
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930528107D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Application granted granted Critical
Publication of DE528107C publication Critical patent/DE528107C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/08Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for dynamo-electric motors

Landscapes

  • Protection Of Generators And Motors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 25. JUNI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV* 528 KLASSE 84 a GRUPPE
Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg A. G. in Nürnberg
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1930 ab
Bei Wehranlagen mit Überlauf- oder Eisklappen mit sonstigen zweiteiligen Verschlußkörpern, bei denen der Antrieb durch einen Elektromotor erfolgt, der zunächst die eine weniger große Motorleistung erfordernde Klappe oder einen ihr entsprechenden Teil des Verschlusses und dann erst den größere Motorleistung erfordernden Hauptverschluß antreibt, hat es sich als nachteilig erwiesen, wenn beim Antrieb des die weniger große Motorleistung erfordernden Teiles mehr Strom zum Motor zugelassen wird, als normalerweise zum Antrieb dieses Teiles erforderlich ist. Es können nämlich alsdann Beschädigungen an den Verschlüssen und den Hebevorrichtungen erfolgen, z. B. beim Antrieb festgefrorener oder festgeklemmter Verschlußteile.
Die Erfindung hat den Zweck, diesen Nachteil zu vermeiden.
Sie besteht darin, daß in die Stromzuführung zum Motor in Reihe mit einem Überstromrelais für Vollast ein weiteres Überstromrelais für Teillast eingebaut ist, das bei Überschreitung der der Teillast entsprechenden Stromzuführung abschaltet, jedoch durch einen selbsttätig vom Hubwerk betätigten Schalter kurzgeschlossen wird, wenn nach Bewegung des die geringere Motorleistung erfordernden Verschlußteiles der die größere Leistung erfordernde Verschlußteil weiterbewegt werden soll.
Durch diese Anordnung soll erreicht werden, daß nicht nur der Motor die für Vollast erforderliche Leistung nicht überschreiten kann, sondern auch nicht die beim Antrieb nur eines Teiles des Verschlusses erforderliche Leistung, daß er vielmehr auch dann sofort stillgesetzt wird, wenn der leichter anzutreibende Verschlußteil aus irgendeinem Grunde feststeht. Beschädigungen der Verschlüsse und ihrer Antriebsteile sind auf diese Weise ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι zeigt die Schaltanordnung der beiden in die Stromzuführung des Motors eingebauten Überstromrelais mit Kurzschlußschalter und
Abb. 2 die Anordnung des Kurzschlußschalters und seinen Antrieb durch das Hubwerk.
Gemäß Abb. 1 ist in die Stromleitungen a, b, c, die zu einem nicht dargestellten Elektromotor führen, ein in bekannter Weise durch die Spule d gesteuerter Schalter e eingebaut. In dem an die Phasen b, c angelegten Erregerkreis der Spule d liegt ein Widerstand f. Ferner ist in die Phasen b, c ein mit thermischer Verzögerung arbeitendes Relais g eingebaut, das auf die der Vollast entsprechende normale maximale Motorleistung abgestimmt ist und bei der Überschreitung des zulässigen Stromdurchganges den Kurzschluß der Spule«! über die Leitungen h, i herbeiführt. In Reihe damit ist in die Phasen b, c ein weiteres mit thermischer Verzögerung arbeitendes, aber auf Teillast abgestimmtes Relais g' eingebaut, das auf die der Teillast entsprechende Motorleistung abgestimmt ist und bei Überschreitung der dazu nötigen Stromzuführung den Kurzschluß der Spule d über die parallel zu den Leitungen h, i liegenden Leitungen h', i' herbeiführt. Das letztgenannte

Claims (1)

  1. Relais g' kann durch einen Schalter k, der in die Umgehungsleitungen V, c' eingebaut ist, kurzgeschlossen werden.
    Die Betätigung des Kurzschlußschalters" k'erfolgt gemäß Abb. 2 durch das Hubwerk des Wehrverschlusses, der hier als Schütz I mit Klappe m ausgebildet ist, wobei letztere vor dem Heben des Schützes umlegbar sein soll. Zu diesem Zweck ist an der Zahnstange 0 bei φ ein am Schütz I bei p' gelagerter Hebel q angelenkt, der durch einen Lenker r mit einem Kurbelarm s der Klappenachse verbunden ist. Beim Hochgehen der Zahnstange 0 wird mit Hilfe dieser Glieder die Klappe m aus der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die gestrichelt dargestellte Lage umgelegt, worauf ein Mitnehmer η der Zahnstange auf einen Anschlag t des Schützes I trifft, so daß das Schütz beim weiteren Hochgehen der Zahnstange 0 mitgenommen wird.
    Am Hubwerksrahmen tt ist in der Nähe der Zahnstange 0 der Kurzschlußschalter k angeordnet. Die Betätigung desselben erfolgt selbsttätig in Abhängigkeit von der Stellung der »5 Zahnstange o. Zu diesem Zweck ist ferner am Hubwerksrahmen u bei u' ein dreiarmiger Hebel v, v', v" gelagert, von dessen Armen der Arm ν am Schalthebel k angreift, während der Arm v' mit Gewicht w belastet ist und der Arm υ", der eine Rolle χ trägt, mit dieser in der Tiefstellung der Zahnstange ο durch den Gewichtshebel v' gegen eine am oberen Ende der Zahnstange 0 befestigte Leiste y gedrückt wird. In dieser, in der Zeichnung in ausgezogenen Linien dargestellten Stellung ist der Schalter k ausgerückt. Die Leiste y ist aber so bemessen und so angeordnet, daß nach dem Umlegen der Klappe m, d. h. wenn die Zahnstange 0 um eine entsprechende Strecke gehoben ist, beim Weiterheben der Zahnstange zwecks Hebens des Schützes I die Leiste y von der Rolle χ des Hebelarmes v" abgleitet, so daß der Hebel v, v', v" unter dem Einfluß des Gewichtes w in die gestrichelt dargestellte Lage umgelegt wird. Hierbei wird der Schalter k durch den Hebelarm ν geschlossen, so daß das auf Teillast-Motorleistung abgestimmte Relais g' kurzgeschlossen wird, der Motor den für die normale Höchstleistung erforderlichen Strom aufnehmen'kann und das Schütz / angehoben wird.
    Beim Absenken des Wehrverschlusses bleibt der Schalter k zunächst unberührt, bis in der Tieflage des Schützes / die Leiste y wieder'gegen die Rolle χ des Hebelarmes v" stößt, so daß bei weiter abwärts gehender Zahnstange 0 zwecks Aufrichtung der Klappe m diemitgehendeLeistey den Hebelarm v" mit der Rolle χ so dreht, daß der Schalter k wieder geöffnet wird.
    An die dargestellten konstruktiven Einzelheiten des Wehrverschlussesund seines Antriebes ist die Erfindung natürlich nicht gebunden, sondern man kann sinngemäß die gleiche Anordnung bei Wehrverschlüssen treffen, bei denen z. B. eine Klappe vor dem Heben des eigentliehen Verschlusses aufgerichtet werden soll usw. Auch können natürlich statt der mit thermischer Verzögerung wirkenden Relais andere geeignete Relais verwendet werden.
    ■ Patentanspruch:
    Schaltvorrichtung für den Antriebsmotor eines zweiteiligen Wehrverschlusses, bei dem der eine Verschlußkörper eine geringere Antriebskraft erfordert als der andere, gekennzeichnet durch zwei in der Stromzuführung liegende in Reihe geschaltete Überstromrelais (g, g1), von denen das eine (g) der Vollast, das andere (g1) der Teilbelastung des Motors entspricht und das Relais (g1) für Teilbelastung, mit einem vom Hubwerk des Wehrverschlusses betätigten Kurzschlußschalter (k) in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930528107D 1930-01-17 1930-01-17 Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor eines zweiteiligen Wehrverschlusses Expired DE528107C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE528107T 1930-01-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE528107C true DE528107C (de) 1931-06-25

Family

ID=6553564

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930528107D Expired DE528107C (de) 1930-01-17 1930-01-17 Schaltvorrichtung fuer den Antriebsmotor eines zweiteiligen Wehrverschlusses

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE528107C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042311B (de) * 1954-06-01 1958-10-30 Siemens Ag Vorrichtung fuer Antriebe, insbesondere Stellantriebe fuer Drosselklappen, Ventile, Schleusen u. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042311B (de) * 1954-06-01 1958-10-30 Siemens Ag Vorrichtung fuer Antriebe, insbesondere Stellantriebe fuer Drosselklappen, Ventile, Schleusen u. dgl.

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