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DE52719C - Gasheizapparat - Google Patents

Gasheizapparat

Info

Publication number
DE52719C
DE52719C DENDAT52719D DE52719DA DE52719C DE 52719 C DE52719 C DE 52719C DE NDAT52719 D DENDAT52719 D DE NDAT52719D DE 52719D A DE52719D A DE 52719DA DE 52719 C DE52719 C DE 52719C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
air
holes
gas
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52719D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
Publication of DE52719C publication Critical patent/DE52719C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C1/00Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
    • F24C1/14Radiation heating stoves and ranges, with additional provision for convection heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
CHARLES CLAMOND in PARIS. Gasheizapparat.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 20. December 1889 ab.
Der Feuerraum des Ofens besteht:
1. aus einer dünnen, feuerfesten Platte C, die mit Löchern c c c versehen ist, welche die Flammen hindurchlassen. Diese Platte kann auch rostartig gestaltet sein, wie in Fig. 2 an-.gegeben;
2. aus einer zweiten dünnen Platte B, welche aus schwer schmelzbarem Metall, wie Eisen, Nickel, Nickel-Eisenlegirung, hergestellt, auch, mit Löchern b b b versehen und vor der Plätte C parallel zu dieser angeordnet ist;
3. aus einer dicken Scheidewand A aus feuerfestem, Wärme schlecht leitendem Material, welche mit Kanälen α α α versehen und hinter der Platte C parallel zu dieser untergebracht ist;
4. aus einer unter den genannten Platten gelegenen Kammer Z), in welche ein Gemisch von Luft und Gas, durch' eine oder mehrere Bun sen'sehe Vorrichtungen T zugeführt, eintritt. Diese Kammer hat in ihrer oberen Wandung eine Reihe von Löchern d d, welche das Gasgemisch in dem Raum zwischen B und C vertheilen. Man könnte noch eine zweite Reihe von Löchern vorsehen, um das Gas in den Zwischenraum zwischen C und A zu leiten, indessen ist diese zweite Vertheilung infolge der Durchbohrung der Platte C überflüssig.
Das Gasgemisch brennt beim Hochsteigen zwischen B und C nur gegenüber jedem der Löcher b, durch welche die Luft eingezogen wird. Es zeigen sich dort Flammen, welche sich der Platte C zuwenden und deren vordere Fläche erhitzen.
Die nicht verbrannten Theile der Gasmasse werden hierbei durch die Löcher c c der Platte C hindurch in den zwischen C und A befindlichen Raum getrieben, wo diese Theile unter dem Einflufs der durch die Kanäle α α α einströmenden warmen Luft ebenfalls verbrannt werden. Die so auf beiden Seiten erhitzte Platte C strahlt einen Theil ihrer Wärme auf die vordere Platte B aus, welche, gleichfalls durch die Berührung mit den Flammen erhitzt, ihrerseits glühend wird und Wärme in' die Umgebung ausstrahlt. Die Platte B bildet nicht allein einen der Vermittler der Verbrennung, sondern verhütet auch, dafs eine zu intensive Ausstrahlung der Platte C, wodurch letztere abgekühlt werden würde, stattfinden und eine zu grofse Menge kalter Luft, durch welche die Temperatur der Verbrennungsproduete erniedrigt würde, einströmen kann.
Durch die Löcher b b erblickt man leuchtende Punkte der Platte C, welche sich von dem kirschrothen Grunde der Platte B abheben. Diese Lichteffecte sind dem Auge sehr angenehm und der Eindruck, welchen man er- _ hält, sowie die Empfindung, welche man hat, sind dieselben, welche man von einem leuchtenden Feuerraum empfängt, in welchem festes Brennmaterial brennt. Man kann diesen Effect durch verschiedene Aenderungen in der Gestalt und der Stellung der Löcher b b variiren. Die letzteren können statt runder rechtwinklige Gestalt erhalten und durch horizontale oder waagrechte Schlitze ersetzt sein. .
Die Platte C strahlt auch Wärme auf die Scheidewand A aus, welche dick ist und aus feuerfestem, Wärme schlecht leitendem Material besteht. Es. findet also auf dieser Seite ein sehr geringer Wärmeverlust statt. Aufserdem wird dieser Verlust bezw. diese abgehende
Wärme von der Verbrennungsluft aufgenommen, welche, wie nachträglich angegeben, durch die Wand A hindurchgeht und sich dabei erhitzt. Die Verbrennungsluft tritt bei Z, Fig. ι, ein, geht um die Platte g, welche ebenfalls durch .Strahlung erhitzt wird, herum, nimmt von der hinteren Fläche von A, sowie von den Wandungen der Kanäle α α Wärme auf und gelangt stark überhitzt in den Feuerraum.
Die Verbrennungsproducte steigen zuerst in dem Kanal M aufwärts, darauf in der Richtung der Pfeile abwärts und werden schliefslich durch das Rohr F abgeführt.
.Um den Apparat kann ein zweiter Mantel H angebracht sein; die zwischen letzterem und dem Apparat befindliche Luft erhitzt sich alsdann, steigt nach oben und ftiefst durch eine oder mehrere Wärmeröhren bezw. Löcher nach aufsen ab. Das Rohr F ist mit einem Schornstein in Verbindung, welcher aber nicht durch seinen eigenen Zug den Zug des Appa-.rates beeinflussen, sondern nur zur Entfernung der Verbrennungsproducte dienen darf, da der Apparat in sich selbst den zu ,seinem Betriebe nöthigen Luftzug erzeugt.
Die Platte!? kann in einem metallenen Rahmen KK, Fig. 3, dergestalt untergebracht sein, dafs eine Thür gebildet ist, welche man öffnen und schliefsen kann; das Anzünden wird dadurch sehr erleichtert, man öffnet zunächst diese Thür und schliefst dieselbe darauf wieder.
Fig. 4 zeigt als Beispiel einen Ofen in Ansicht, welcher nach vorliegender Erfindung gebaut ist.
Die Platten ABC können statt eben auch gewölbt bezw. Theile von Cylinderoberflächen sein und sogar concentrische Cylinder bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Heizapparat für alle Arten von Gas oder brennbaren Dämpfen, bei welchem der Feuerraum von drei durchbrochenen, parallel zu einander angeordneten Wänden C B und A von beliebiger Gestalt gebildet ist, zwischen denen die Gase oder Dämpfe durch die durch die Durchbrechungen der Wände B und A einströmende Luft verbrannt werden, zum Zwecke, die mittlere Wand C auf eine hohe Temperatur zu erhitzen, die äufsere Wand B als vermittelnden Wärmeausstrahler zu benutzen und die Einführung von zu viel Luft in die Verbrennungsproducte zu verhüten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52719D Gasheizapparat Expired - Lifetime DE52719C (de)

Publications (1)

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DE52719C true DE52719C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT52719D Expired - Lifetime DE52719C (de) Gasheizapparat

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DE (1) DE52719C (de)

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