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DE526930C - Flaschenzelle - Google Patents

Flaschenzelle

Info

Publication number
DE526930C
DE526930C DEH124554D DEH0124554D DE526930C DE 526930 C DE526930 C DE 526930C DE H124554 D DEH124554 D DE H124554D DE H0124554 D DEH0124554 D DE H0124554D DE 526930 C DE526930 C DE 526930C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
bottle
cells
bottles
sheets
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH124554D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Original Assignee
Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH filed Critical Holstein und Kappert Maschinenfabrik Phonix GmbH
Priority to DEH124554D priority Critical patent/DE526930C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526930C publication Critical patent/DE526930C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/20Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought
    • B08B9/42Cleaning containers, e.g. tanks by using apparatus into or on to which containers, e.g. bottles, jars, cans are brought the apparatus being characterised by means for conveying or carrying containers therethrough
    • B08B9/423Holders for bottles, cell construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Flaschenzelle Bei automatisch arbeitende. Flaschenreinigungsmaschinen werden die Flaschen häufig in Zellen, die aus mehreren verschieden breiten, der Flaschenform angepaßten Blechen bestehen, gehalten. Die Zellenbleche sind hierbei kürzer als die Flaschen selbst, so daß der Flaschenkopf aus den Zellen herausragt.
  • Anders liegt die Sache dagegen, wenn es sich um die Reinigung von Flaschen mit am Flaschenkopf angebrachten mechanischen Verschlüssen, sogenannten Patentverschlüssen, handelt. Hier bereiten die am Kopf angelenkten Verschlußbügel und Köpfe insofern Schwierigkeiten, als die Verschlüsse bei der Drehung der die Zellen enthaltenden Ringe oder Trommeln vor die Flaschenmündung fallen, so daß das Flascheninnere für die Spritzstrahlen unzugänglich ist. Ferner besteht die Gefahr, daß die Verschlußbügel sich an den Zellenblechen festhaken oder die Bügel der Verschlüsse der in benachbarten Zellenliegenden Flaschen sich gegenseitig verfangen.
  • Um diese Mängel zu beseitigen, hat man unter entsprechender Verlängerung der Zellenwände in den Zellen verschiebbare Tüllen angeordnet, welche die Flaschenköpfe und die daran angelenkten Verschlußglieder aufnehmen. und einerseits das Vorfallen der Verschlüsse, anderseits das Hängenbleiben derselben an den Zellenblechen verhindern sollen. Dabei erhalten die Zellenbleche keine der Flaschenform angepaßten Ausschnitte mehr, sondern nur geradlinig durchlaufende Längskanten, während das Ausstoßen der Flaschen nicht mehr unmittelbar durch die Ausstoßerbügel, sondern unter Vermittlung der Tüllen dadurch geschieht, daß die AusstoBerbügel die Tüllen in den Zellen vor sich herschieben. Die Anordnung solcher in sehr großer Zahl erforderlichen Tüllen verteuert aber die Maschine wesentlich. Außerdem tritt dabei wiederum ein Mangel auf, der darin liegt, daß die Flaschenköpfe sich in den Tüllen festklemmen.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung vermeidet nun die Benutzung der Zentriertulpen und schließt auch die bei der vorgenannten Ausführung bestehenden Mängel in der Weise aus, daß die die Flaschen haltenden Zellenbleche zweier benachbarter Zellenreihen an ihren den Flaschenmund haltenden Enden sowie die Längskanten der jeweils äußeren Bleche einer Einzelzelle unmittelbar aneinanderstoßen und die Zellenbleche so breit gehalten sind, daß es möglich ist, den aus Einzellamellen bestehenden Flaschenausstoßer so breit auszuführen, daß diese währenddes ganzen Ausstoßweges stets in dem Raume zwischen je zwei nebeneinanderliegenden Zellenblechen verbleiben und bis auf die für die Ausstoßerlamellen notwendigen Zwischenräume den gesamten lichten Raum der Zellen bestreichen.
  • Die Entfernungen der sich gegenüberstehenden Zellenbleche solcher zweier benachbarter Zellenreihen sind daher kleiner als der senkrechte Abstand der Außenkanten des zwischen den Zellenblechen sich vor- und zurückbewegenden Ausstoßers ausgeführt. Die dem Zellentrömmelinnern zugewandten Zellenblechenden sind über die sie zusammenhaltenden inneren Trommelbolzen vorgezogen.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch die Zellen, Abb.2 einen Grundrißschnitt zweier Zellentrommeln mit eingezogenem Ausstoßer nach der Linie A-A der Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht zu Abb. i.
  • Die radial angeordneten, zu einer Trommel zusammengefaßten und jeweils zu mehreren nebeneinanderliegenden Zellen bestehen aus in ihrer Breite der Flaschenform angepaßten Zellenblechen, von denen die in der Mitte liegenden Bleche a an ihren Enden schräg zugeschnitten und zur Abstützung der Flaschenmündung eng zusammengeführt sind. Dicht neben diesen Blechen liegen die Bleche b, welche an ihren Enden tiefer als die Bleche a ausgeschnitten sind, um dem Verschluß freien Spielraum zu gewähren und ein Festklemmen desselben zu verhindern. Die Begrenzung der Zelle bilden die breiten äuß,eren Bleche d. Zwischen den den Flaschenmund haltenden abgeschrägten Enden der inneren Bleche a sowie den Längskanten der äußeren Zellenbleche d jeweils benachbarter Zellenreihen ist ein geringer oder gar kein Abstand vorhanden, um ein gegenseitiges, Verhaken der Verschlüsse zu verhindern. Der lichte Breitenabstand der Bleche voneinander ist weiterhin so eng gewählt, daß ein Einklemmen des Verschlusses bzw. der Flaschenmündung zwischen den Blechen unmöglich gemacht wird. Durch an den Enden an. gebrachte Einschnitte f werden die Bleche zu Zellenreihen zusammengefaßt und durch Bolzen g, gi mit den seitlichen Ringen k fest verbunden. Letztere sind in bekannter Weise auf an Ständern befestigte Tragrollen aufgehängt.
  • Im Innern der zu Trommeln zusammengefaßten Zellenreihen befindet sich der Ausstoßerbalken k, an dem den Zellenblechabständen und der Zellenhöhe sowie Länge entsprechende Ausstoßerlamellen m angebracht sind. Die dem Trommelinnern zugekehrten Enden der Zellenbleche sind so weit über die Befestigungsbolzen verlängert, daß die Ausstoßerlamellen m bei eingezogener Stellung nicht aus dem' Bereich der Zellenblechenden heraustreten können und infolgedessen beim Flaschenausstoß Gewähr für sichere Einführung der Lamellen in das Zelleninnere unbedingt gegeben ist. Der Einstoß der Flaschen in die Zellen erfolgt in bekannter Weise mittels des mit dem Ausstoßerbalkenk durch Quereisenn fest verbundenen Einzieherbalkens o. Die Flaschenträger p des ebenfalls an sich bekannten Transporttisches sind von den äußeren Zellenblechkanten so weit entfernt, da.ß der Verschluß der ausgestoßenen Flasche in dem freien Raume nach unten durchpendeln kann.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die mittels einer besonderen, in der Zeichnung nicht dargestellten Beschickungsvorrichtung auf den Transporttisch übergeschobenen Flaschen werden nach parallel zur Trommelachse erfolgter Seitwärtsbewegung desselben vor die Zellentrommel gebracht und mittels des Einzieherbalkens o in die davorliegende Zellenreihe eingezogen (Abb. i und 2). Die Trommel wird jetzt in Pfeilrichtung um eine Zellenteilung vorgeschaltet. Nunmehr erfolgt der Rücklauf des Transporttisches und darauf der des Einzieherbalkens in die Ausgangsstellung. Jetzt wird die nächste Flaschenreihe in der gleichen Art eingestoßen, bis die Trommel vollkommen mit Flaschen gefüllt ist. Die an der Bewegung des Einziehbalkens o teilnehmenden Ausstoßerlamellen in treffen nunmehr gegen die in der Zellentrommel vorliegende Flaschenreihe und schieben diese auf die Flaschenträger p des Transporttisches. Bei dem alsdann erfolgenden Vorlauf des Transporttisches werden die ausgestoßenen Flaschen vor die nächste Trommel bzw. vor die in der Zeichnung nicht dargestellte Abgabevorrichtung zur Überführung der gereinigten Flaschen auf das zum Füller führende Transportband gebracht.
  • Während der Abgabe der Flaschen auf das Transportband erfolgt wieder der Einstoß der Flaschen in die Trommeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flaschenzelle an mit einer oder mehreren zur Aufnahme von Flaschen o. dgl. Hohlgefäßen dienenden Zellentrommel ausgerüsteten Maschine zum Reinigen von insbesondere mit mechanischem Verschluß versehenen Flaschen o. dgl. Hohlgefäßen, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungen (n, n1, h2) der sich gegenüberstehenden Zellenbleche (a, b, d) je zweier benachbarter Zellenreihen kleiner als der senkrechte Abstand (o) der Außenkanten des zwischen den Zellenblechen sich vor-und zurückbewegenden Ausstoßers (m) ist.
  2. 2. Flaschenzelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Zellentrommelinnern zugewandten Zellenblechenden über die sie zusammenhaltenden inneren Bolzen (ä) vorgezogen sind.
  3. 3. Flaschenzelle nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den den Flaschenmund haltenden abgeschrägten Enden der inneren Bleche (a) sowie den Längskanten der .äußeren Zellenbleche (d) jeweils benachbarter Zellenreihen ein geringer oder gar kein Abstand vorhanden ist.
DEH124554D 1929-12-13 1929-12-13 Flaschenzelle Expired DE526930C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH124554D DE526930C (de) 1929-12-13 1929-12-13 Flaschenzelle

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH124554D DE526930C (de) 1929-12-13 1929-12-13 Flaschenzelle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE526930C true DE526930C (de) 1931-06-12

Family

ID=7174658

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH124554D Expired DE526930C (de) 1929-12-13 1929-12-13 Flaschenzelle

Country Status (1)

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DE (1) DE526930C (de)

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