DE526909C - Vorrichtung zum Umgraben des Bodens mittels eines Handspatens, bei der ein Stuetzbock dem Spaten als Stuetze dient - Google Patents
Vorrichtung zum Umgraben des Bodens mittels eines Handspatens, bei der ein Stuetzbock dem Spaten als Stuetze dientInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B1/00—Hand tools
- A01B1/02—Spades; Shovels
- A01B1/028—Spades; Shovels with ground abutment shoes or earth anchors for facilitating lifting
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Description
Es ist bekannt, daß beim Umstechen des Bodens von Hand eine rasche Ermüdung des
menschlichen Körpers eintritt, hauptsächlich deshalb, weil die hierbei aufzuwendende Kraft
zum größten Teil eine hebende ist und der Oberkörper in gebückter Lage die Umgrabearbeit
verrichten muß.
Um diesem Übelstande abzuhelfen, hat man bereits verschiedene Systeme von Umgrabevorrichtungen
in Vorschlag gebracht, die grundsätzlich aus einem Stützbock bestehen, auf welchem der Spaten schwingbar gelagert ist. Da
aber bei diesen bekannten Umgrabevorrichtungen der Spaten unlösbar mit seinem Stützbock
vereinigt, also von ihm völlig abhängig ist, so ist es unmöglich, während der Umgrabearbeit
auch die hierzu gehörigen, beim Graben von Hand üblichen Nebenarbeiten, wie Zerkleinerung
und Lockerung des losgestochenen Bodens, Aussonderung und Wegwerfen der Kieselsteine, Zerstörung
der Insekten usw. zu verrichten. Gegenstand der Erfindung ist eine Umgrabevorrichtung,
bei der ebenfalls ein Stützbock dem Handspaten als Stütze zum Heben der vom Boden
abgestochenen Erde dient, die sich aber von den bekannten Ausführungen der vorerwähnten Art
dadurch unterscheidet, daß der Handspaten in völlig loser, freier Verbindung mit dem Stützbock
steht, so daß man ihn, nach Abwerfung der abgestochenen Scholle nach vorne zu, unabhängig
vom Stützbock in der üblichen Weise zum Verrichten der nötigen Nebenarbeiten (Zerkleinern und Einebnen der abgeworfenen
Scholle, Entfernen der Steine, Wurzeln, Insekten usw.) verwenden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Abb. ι zeigt die Umgrabevorrichtung in Seitenansicht, Abb. 3 in Draufsicht.
Abb. 4 entspricht der Darstellung in Abb. 1, zeigt aber in ausgezogenen Linien die Lage des
Handspatens vor, in punktierten Linien nach der Verschwenkung des ihn stützenden Schwinghebels
nach vorne zu.
Abb. 2 zeigt den am Handspaten vorgesehenen Ansatz zur Erleichterung seiner losen
Vereinigung mit dem Stützbock.
Am Stützbock 14 der Umgrabevorrichtung sind zwei Lager 15 und 20 vorgesehen. Im
Lager 15 ruht eine Achse 16, auf deren Enden zwei Hebel 17 und 18 festgekeilt sind. Das freie
Ende des Hebels 17 ist als Pedal 19 ausgebildet. Das Lager 20 trägt eine Achse 2r, auf welcher
ein mit seitlich ausladender Stange 23 versehener Hebel 22 befestigt ist, der dauernd
unter Einwirkung einer Spiralfeder 24 steht, und zwar in der Weise, daß die Stange 23 gegen das
Ende des Hebels 18 (Abb. 3) gedrängt wird.
Der Spaten 25 (Abb. 2) trägt einen Ansatz 26, der in einen Anschlagbund 27 ausläuft.
Der Spaten ist sonach unabhängig vom Stützbock benutzbar und kann vor der Grundplatte 13
mühelos in den Erdboden eingestochen werden. Durch Einwirkung auf die Handhabe 28 wird
er dann auf der Stange 23 gewippt, wobei sich der Ansatz 26 gegen die Stange 23 legt. Durch
Niederdrücken des Fußhebels 17,19 wird die Stange 23 und mit dieser der Spaten 25 samt
der darauf befindlichen Erdscholle 29 in die in Abb. 4 in ausgezogenen Linien veranschaulichte
Lage emporgeschwungen. Durch Vorschnellen der Handhabe 28 gelangt dann der Hebel 22 in
die in strichpunktierten Linien angedeutete Stellung, in welcher er durch einen gegen den
Stützbock 14 stoßenden Daumen 30 (Abb. 1 und 4) festgehalten wird. Wird nun der Spaten um
etwa 90° gedreht, so fällt die Erdscholle in die Furche 31 hinab, und die weiteren Nebenarbeiten
können dann durch freie Handhabung des Spatens in üblicher Weise verrichtet werden. Durch
Anheben des Spatens wird der Hebel 22 freigegeben, so daß dieser unter Einwirkung der
Spiralfeder 24 zurückschwingt und sich von neuem gegen den Hebel 18 legt.
Zur Erleichterung der Handhabung und des Festhaltens des Stützbocks dient ein Bügel 32,
unter welchen der Arbeiter einen Fuß schiebt.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Umgraben des Bodens mittels eines Handspatens, bei der ein Stützbock
dem Spaten als Stütze dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Handspaten in völlig loser, freier Verbindung mit dem
Stützbock steht, so daß man ihn, nach Abwerfung der abgestochenen Erdschollen nach
vorne zu, unabhängig vom Stützbock in der üblichen Weise zum Zerkleinern der abgeworfenen
Schollen und zum Entfernen der Steine, Wurzeln, schädlichen Insekten usw. verwenden kann.
2. Umgrabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handspaten
auf einer von einem an den Stützbock angelenkten Hebel (22) getragenen Querstange
(23) frei aufruht und dieser Hebel durch einen zweiarmigen, an und für sich bekannten Fußhebel (19) so weit emporschwenkbar
ist, daß danach der Spaten mit der darauf liegenden Erdscholle bequem nach vorne vorgeschnellt und sodann die
Erde vom Spaten abgeworfen werden kann,
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
nrnnncKT in der
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR526909X | 1927-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526909C true DE526909C (de) | 1931-06-11 |
Family
ID=8921042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB136246D Expired DE526909C (de) | 1927-03-05 | 1928-03-02 | Vorrichtung zum Umgraben des Bodens mittels eines Handspatens, bei der ein Stuetzbock dem Spaten als Stuetze dient |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526909C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067629B (de) * | 1958-06-27 | 1959-10-22 | Friedrich Dewor | Zusatzgeraet fuer Spaten |
-
1928
- 1928-03-02 DE DEB136246D patent/DE526909C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1067629B (de) * | 1958-06-27 | 1959-10-22 | Friedrich Dewor | Zusatzgeraet fuer Spaten |
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