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DE526860C - Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren

Info

Publication number
DE526860C
DE526860C DEK111935D DEK0111935D DE526860C DE 526860 C DE526860 C DE 526860C DE K111935 D DEK111935 D DE K111935D DE K0111935 D DEK0111935 D DE K0111935D DE 526860 C DE526860 C DE 526860C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ash
pressure delivery
housing
delivery line
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK111935D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kosmos Rud Pawlikowski GmbH
GOERLITZER MASCHINENFABRIK
Original Assignee
Kosmos Rud Pawlikowski GmbH
GOERLITZER MASCHINENFABRIK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kosmos Rud Pawlikowski GmbH, GOERLITZER MASCHINENFABRIK filed Critical Kosmos Rud Pawlikowski GmbH
Priority to DEK111935D priority Critical patent/DE526860C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526860C publication Critical patent/DE526860C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J1/00Removing ash, clinker, or slag from combustion chambers
    • F23J1/02Apparatus for removing ash, clinker, or slag from ash-pits, e.g. by employing trucks or conveyors, by employing suction devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckförderrohren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckförderrohren. Solche Hochdruckentaschungen arbeiten bisher im allgemeinen derart, daß die Druckleitungen die abzufördernde Asche zugeschüttet bekommen oder sich durch ein vermittels ihrer Ejektorwirkung erzeugtes Vakuum selbst ansaugen. In jedem Falle besteht dabei der Übelstand, daß leicht mehr Asche der Druckleitung zuströmt, als diese bewältigen kann, so daß Verstopfungen eintreten. Andererseits kann bei dieser ungeregelten Aschezuteilung die abzufördernde Asche einmal ganz ausbleiben, so daß die Druckleitung leer läuft und unnötig viel von dem unter Druck stehenden Fördermittel verbraucht.
  • Man hat versucht, die Asche durch mehr oder weniger weites Öffnen der Abzugsschieber zu regeln und sie beim Abrutschen über die schrägen Trichterflächen zu berieseln. Bei anderen Ausführungen wird die Asche zusammen mit der in die Förderleitung einströmenden Förderluft mittels in den Rohren eingebauter Schieber oder Ventile geregelt. Auch bei den bekannten Spülbecken, bei denen die Auslaufmündung des Fallrohres durch den Aschenschüttkegel verschlossen und die Asche der Förderleitung durch unter den Aschenschüttkegel geblasene Wasserstrahlen zugeführt wird, ist die genaue Regelung der jeweils abzuleitenden Aschenmengen schwierig. Nach der Erfindung wird die Menge der unter ihrem Böschungswinkel angestauten, in die Druckförderleitung abzuschwemmende Asche durch von oben auf die Stützböschung ,geblasene Wasserstrahlen geregelt. Hierzu sind erfindungsgemäß über der die Aschenstützfläche bildenden Sohle des zwischen Aschentrichter und Druckförderleitung vorgesehenen Gehäuses Wasserstrahldüsen vorgesehen, die zwischen dem Zulaufstutzen und der in die Druckförderleitung führende Einfallöffnung oberhalb des Aschenschüttkegels liegen und deren Strahlrichtung verstellbar ist.
  • Eine zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung dienende Entaschungseinrichtung ist in der Zeichnung als Beispiel schematisch im senkrechten Längsschnitt dargestellt.
  • An die Aschentrichter a der Kesselfeuerung, welche durch Schieber b in bekannter Weise verschlossen werden können, schließt sich ein Rohr c an, welches unten in einem allseits geschlossenen Gehäuse d ausmündet. Dieses Gehäuse d hat einen mäßig geneigten Boden, dessen tiefstes Ende durch einen Rost e gebildet wird. Unterhalb des Rostes e führt der Einlauf f zum Gehäuse g, in dem die Druckwasserdüse la in die Leitung i fördert. Die Druckwasserdüse h wird in bekannter Weise von einer Hochdruckwasserleitung j aus gespeist. Der Einlauf f zum Spüldüsengehäuse g kann durch eine Rückschlagklappe k verschlossen werden. In dem Gehäuse d ist vor der Einmündung des Rohres c ein über die ganze Gehäusebreite reichender Schieber l angeordnet, der in der Höhe verstellbar ist und unten einen Durchtrittsspalt n2 frei läßt. Die Höhenverstellung des Schiebers L und damit die Erweiterung des Spaltes in geschieht von außen von einer Kurbel ii aus vermittels eines Zahnstangentriebes W. Im Gehäuse d sind Wasserspritzrohre o, p vor und hinter dem Aschenzulaufe c angeordnet, die von einer Leitung q aus gespeist werden. Beide Spritzrohre o und p oder zumindest das vordere p ist derart verschwenkbar, daß die Richtung der aus ihnen austretenden Spritzwasserstrahlen verändert werden kann. Dabei kann das Rohr p als Drehhahn ausgebildet und mit dem Schieber l derart verbunden sein, daß es beim Hochziehen des Schiebers l den Wasserzufluß aus q anstellt und während der Schieberbewegung die Richtung der austretenden Spritzwasserstrahlen ändert. Oberhalb des Rostes e ist im Gehäuse d eine durch einen Deckel Y verschließbare Öffnung vorgesehen, durch die hindurch das Innere des Kastens d und der Rost e zugänglich ist.
  • Die Schieber b an den Aschentrichtermündungen werden je nach dem Fassungsvermögen der Aschentrichter d in größeren oder kleineren Zwischenräumen zum Entaschen geöffnet, worauf die Asche in das Rohr c strömt und sich auf die geneigte Bodenfläche des Gehäuses d aufstützt. Je nach der Beschaffenheit der Asche und ihrer mehr oder weniger großen Neigung zum Rutschen und Schießen wird der Schieber L im Gehäuse d so hoch gestellt, daß der von dem Spalt m bestimmte Böschungswinkel der Aschensäule den Rost e noch nicht erreicht. Die gesamte Asche ruht also, ohne von selbst zu rutschen, auf dem Boden des Gehäuses d. Nach dem Einfallen der Asche in das Rohr c und das Gehäuse d werden die Spritzwasserrohre o und p angestellt. Dabei spült das vordere Wasserrohr p von der Böschung der Aschensäule eine stets gleichbleibende und durch den Schieber l bestimmbare Aschenmenge dem Förderdüsengehäuse g zu. Das hintere Spritzwasserrohr o wirkt dabei in bekannter Weise unterstützend, indem es die untere Stützfläche der Asche näßt und die Aschensäule so weit zum Rutschen bringt, daß der vor dem Spalt m im Bereiche des vorderen Spritzrohres p liegende Böschungswinkel immer wieder hergestellt wird. Durch geeignete Verschwenkung des Rohres p kann die Richtung der austretenden Spritzwasserstrahlen so verändert werden, daß sie stets den Aschenböschungswinkel treffen und mehr oder weniger von ihm wegspülen. Stellt sich die Asche z. B. derart ein, daß eine obere Begrenzungslinie I gebildet wird, so müssen die Spülwasserstrahlen etwa in Richtung des Pfeiles I' austreten, um diesen Böschungswinkel I zu erreichen. Zieht man den Schieber L höher und verbreitert den Spalt in, so genügt es, die Wasserstrahlen in Richtung des Pfeiles II' austreten zu lassen, um den sich jetzt weiter nach vorn erstreckenden Böschungswinkel II zu erreichen. Das Spritzrohr p kann mit dem Schieber l derart zwangsläufig verbunden sein, daß zunächst, wenn der Schieber L nur einen ganz kleinen Spalt in freigibt, die Wasserstrahlen in Richtung des Pfeiles I' austreten und dann selbsttätig beim Hochziehen des Schiebers l so verschwenkt werden, daß gemäß dem sich jetzt weiter nach vorn erstreckenden Böchungswinkel die Spritzwasserstrahlrichtung II' erzielt wird.
  • Durch die beschriebene Einrichtung wird ein selbsttätiges unbeherrschtes Herausschießen der abzufördernden Asche aus dem Rohr c verhindert. Die Asche wird vielmehr durch die Dosierwasserstrahlen in regelbarer Menge derart dem Spüldüsengehäuse g zugeteilt, daß dieses stets die zugeschwemmte Aschenmenge abfördern und sich nicht verstopfen kann. An der tiefsten Stelle des Rostes c werden durch die Spülwasserstrahlen diejenigen Aschen und Schlackenstücke hingeschwemmt, die zu groß sind, um durch die Spalten des Rostes e hindurchzugehen. Sie können auf dem Rost e nach Öffnung des Deckels r so weit zerkleinert werden, daß sie die Rostspalten passieren können und die dahinterliegende Spülleitung nicht verstopfen. Infolge der geneigten Lage des Rostes e und der auf der anderen Seite angeordneten Spritzwasserstrahlen spülen diese das vordere Rostende immer frei, so daß die zurückgehaltenen Rückstände niemals die ganze Rostfläche bedecken und den freien Durchgang hindern können.
  • Die Rückschlagklappe k im Spüldüsengehäuse g wird von Hand oder selbsttätig dann betätigt, wenn die Spülleitung i einmal verstopft ist. Die geschlossene Klappe k verhindert dann, daß das aus der Förderdüse la weiter ausströmende Druckwasser nach oben bis in die Feuerungszüge steigen kann.
  • Die Erfindung eignet sich auch für Entaschungsanlagen, bei denen am Auslauf der Aschentrichter a keine Verschlußschieber angeordnet sind, sondern die anfallende Asche sich gleich im Gehäuse d und dem Fallrohre c aufsammelt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckförderrohren mit Böschung der Asche in einem zwischen Aschentrichter und Förderleitung angeordneten Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daB die Menge der unter ihrem Böschungswinkel angestauten, in die Druckförderleitung abzuschwemmenden Asche durch auf die AbfluBseite der Aschenböschung gerichtete Wasserstrahlen geregelt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB über der die Aschenstützfläche bildenden geneigten Sohle des zwischen Aschentrichter und Druckförderleitung vorgesehenen Gehäuses (d) Wasserstrahldüsen (p) vorgesehen sind, die zwischen dem Zulaufstutzen (c) und der in die Druckförderleitung führenden Einfallöffnung (f) oberhalb des Aschenschüttkegels liegen und deren Strahlrichtung verstellbar ist.
DEK111935D 1928-10-30 1928-10-30 Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren Expired DE526860C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK111935D DE526860C (de) 1928-10-30 1928-10-30 Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren

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DEK111935D DE526860C (de) 1928-10-30 1928-10-30 Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren

Publications (1)

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DE526860C true DE526860C (de) 1931-06-11

Family

ID=7242347

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK111935D Expired DE526860C (de) 1928-10-30 1928-10-30 Verfahren und Vorrichtung zum Entaschen von Feuerungsanlagen mittels Druckfoerderrohren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE526860C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010023119A3 (de) * 2008-08-28 2012-02-09 Clyde Bergemann Drycon Gmbh Verfahren und vorrichtung zum fördern von verbrennungsrückständen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2010023119A3 (de) * 2008-08-28 2012-02-09 Clyde Bergemann Drycon Gmbh Verfahren und vorrichtung zum fördern von verbrennungsrückständen

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