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DE526726C - Schaltungsanordnung zur Kontrolle des Arbeitens eines fuer eine Gruppe von Schrittschaltwaehlern gemeinsamen Relaisunterbrechers - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kontrolle des Arbeitens eines fuer eine Gruppe von Schrittschaltwaehlern gemeinsamen Relaisunterbrechers

Info

Publication number
DE526726C
DE526726C DES82832D DES0082832D DE526726C DE 526726 C DE526726 C DE 526726C DE S82832 D DES82832 D DE S82832D DE S0082832 D DES0082832 D DE S0082832D DE 526726 C DE526726 C DE 526726C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
interrupter
circuit
circuit arrangement
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES82832D
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Wirth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Original Assignee
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH filed Critical Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Priority to DES82832D priority Critical patent/DE526726C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526726C publication Critical patent/DE526726C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/02Current supply arrangements for telephone systems providing ringing current or supervisory tones, e.g. dialling tone or busy tone

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AH 10. JUNI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi: 526726 KLASSE 21 a 3 GRUPPE
Süddeutsche Apparate-Fabrik G.m.b.H. in Nürnberg*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. November 1927 ab
Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen mit Schrittschaltwählergruppen, denen je ein Relaisunterbrecher zur selbsttätigen Erzeugung der Einstellstromstöße für ihre Wähler zugeordnet ist, an welchem bei einer Störung in seinem oder eines Wählers Arbeiten eine Alarmeinrichtung eingeschaltet wird.
Hierfür ist eine Schaltungsanordnung bekannt, bei welcher im Erregerstromkreis des Relaisunterbrechers ein den Einstellmagneten der Wähler seiner Gruppe gemeinsames Kontrollrelais liegt, welches die Alarmeinrichtung einschaltet, wenn ein für die Einstellung eines Wählers ausreichend bemessener Zeitraum überschritten und damit das Kontrollrelais zu lange erregt wird.
Bei dieser Anordnung kommt es häufig vor, daß zwei oder mehrere Wähler der Gruppe in ihrer Einstellzeit sich überlappen, wodurch der zur Einstellung eines Wählers vorbestimmte Zeitraum überschritten und die Alarmeinrichtung eingeschaltet wird, obwohl die Wähler und der Relaisunterbrecher einwandfrei arbeiten.
Die Erfindung bezweckt, derart fehlerhafte Einschaltungen der Alarmeinrichtung zu verhüten, indem deren Einschaltung anstatt von der Einstellzeit der Wähler nur allein vom Versagen des Relaisunterbrechers abhängig gemacht wird. Zugleich wird dabei auch noch eine Vereinfachung erzielt, indem an. Stelle eines bei der bekannten Anordnung eine mechanische Verzögerungsvorrichtung besitzenden Kontrollrelais nunmehr nur ein einfaches Relais mit verzögertem Abfall und ein gewöhnliches schnell arbeitendes Relais erforderlich ist.
Es sind ferner auch Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen Relais in Entlade-Stromkreisen von Kondensatoren betätigt werden.
Die Erfindung verwendet eine derartige Anordnung für das dem Kontrollrelais zugeordnete schnell arbeitende Relais der Kontrolleinrichtung und nutzt dazu zugleich den an Relaisunterbrechern üblicherweise ohnehin schon vorhandenen Entladestromkreis des zur Funkenlöschung dienenden Kondensators aus, in welchem Stromkreis das schnell arbeitende Relais angeordnet wird.
Die erfindungsgemäße Einrichtung ist also eine Kombination zweier einfacher Relais, deren eines mit verzögertem Abfall ausgebildet und im Erregerstromkreise des Relais-Unterbrechers angeordnet ist, während das andere ein gewöhnliches schnell arbeitendes Relais und im Entladestromkreis des am Relaisunterbrecher meist schon vorhandenen Funkenlöschkondensators angeordnet ist.
Eine gleiche Kontrolleinrichtung wie für das Arbeiten des Relaisunterbrechers kann
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Gustav Wirth in Nürnberg.
gerexem1
bei diesem auch für die Kontrolle des einwandfreien Arbeitens der Einstellmagnete der Wähler, welchen der Relaisunterbrecher zugeordnet ist, vorgesehen werden. Zu diesem Zweck kann ein dem schnell arbeitenden Relais der Kontrolleinrichtung des Relaisunterbrechers gleiches Relais in Reihe mit einem Kondensator vorgesehen werden, dessen Entladestromkreis parallel über je einen ίο Kontakt der einzelnen Einstellmagnete der Wähler des Relaisunterbrechers verläuft.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für die vorgenannten Kontrolleinrichtungen dargestellt. Mit I und II sind die beiden Relais eines Relaisunterbrechers und mit UKI und UKII dessen beide Kontrollrelais bezeichnet. Das Relais UKI ist ein niedrigohmiges, verzögert abfallendes Relais und liegt im Erregerstromkreise des Relais I des Relaisunterbrechers, der mit dem Einstellmagneten der Wähler einer Gruppe über die Leitung Ru in Verbindung steht. Sobald ein Einstellmagnet an den Relaisunterbrechern angeschaltet wird, kommt ein Stromkreis von der Amtsbatterie über den Einstellmagneten, über die Leitung Ru, über die Relais UKI und Relais I und den Kontakt II1 des Relais II nach Erde zustande. In diesem Stromkreise spricht nicht der Einstellmagnet und das Relais UKI, sondern nur das Relais I an. Dieses schaltet seinerseits am Kontakt I 3 das Relais II ein, welches am Kontakt II 3 das Relais I kurzschließt und zugleich an Kontakt II ι einen hochohmigen Widerstand wi zur Verkürzung der Abfallzeit des Relais I in dessen Kurzschlußstromkreis einschaltet.
Das Relais I fällt dabei ab, und es sprechen jetzt der Einstellmagnet des Wählers und das Relais UK I über Kontakte II 3 und Erde an. Das abfallende Relais I schaltet am Kontakt I 3 das Relais II wieder aus, und dieses stellt dann durch Öffnen des Kontaktes II3 und Schließen des Kontaktes II ϊ den Anfangszustand des Relaisunterbrechers wieder her. Dabei fällt der Einstellmagnet ab, während das Relais UKI seinen Anker bis zum nachfolgenden Schließen des Kontaktes II 3 angezogen hält. Nun beginnt das vorstehend beschriebene Spiel des Relaisunterbrechers und damit der Anzug des Einstellmagneten von neuem und wiederholt sich so lange, bis der Wähler seine selbsttätige Einstellbewegung beendet hat und mit dem Einstellmagneten auch der Relaisunterbrecher ausgeschaltet wird.
Bei der Einschaltung des Relaisunterbrechers wird auch ein Kondensator 4 eingeschaltet und durch den über den Einschaltmagneten und das Relais UK I fließenden Strom aufgeladen. Dieser Kondensator dient dazu, beim Kurzschließen des Relais I am Kontakt II 3 eine Funkenbildung zu verhüten. Der Kondensatorentladestrom fließt über ein Relais UKII, das durch diesen Strom zum Anzug kommt und dabei seinen Kontakt uk II 2 öffnet. UKII ist so ausgebildet, daß es auf die Entladestromstöße beim Arbeiten des Relaisunterbrechers dauernd anzieht. Wenn demnach der Relaisunterbrecher ordnungsgemäß arbeitet, so sind die beiden Relais UKI und UKII gleichzeitig angezogen. Da hierbei der Kontakt uk 1 τ geschlossen, der Kontakt uk II 2 dagegen geöffnet ist, so erfolgt keine Einschaltung der an die Leitung GAL angeschlossenen Alarmsignaleinrichtung.
Für den Fall aber, daß am Relaisunterbrecher eine Störung vorliegt, indem aus irgendeinem Grunde entweder das Relais II dauernd erregt und dadurch dessen Kontakt II 3 dauernd geschlossen ist, oder aber dieser Kontakt nicht geschlossen wird, kommt während der Zeit, in der das Relais UK I erregt ist, das Relais UKII dauernd zum Abfall. Dadurch wird dann über die Kontakte uk 11 und uk II2 die Alarmeinrichtung eingeschaltet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung zur Kontrolle des Arbeitens eines für eine Gruppe von Schrittschaltwählern gemeinsamen Relaisunterbrechers, bei der ein im Erregerstromkreise des Selbstunterbrechers (1,11) liegendes einfaches Verzögerungskontrollrelais (UK I) mit einem schnell ansprechenden Relais (UKU) zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß das schnell ansprechende Relais durch die Entladeströme eines am Relaisunterbrecher vorgesehenen Kondensators (4) betätigt wird und beim einwandfreien Arbeiten des Relaisunterbrechers durch die von diesem erzeugten Stromstöße dauernd erregt bleibt und damit einen vom Verzögerungskontrollrelais (UKT) vorbereiteten Alarmstromkreis geöffnet hält.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Verzögerungskontrollrelais zusammenarbeitende Relais (UK II) im Entladestromkreis des am Relaisunterbrecher (I, II) zur Funkenlöschung vorhandenen Kondensators (4) angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES82832D 1927-11-25 1927-11-25 Schaltungsanordnung zur Kontrolle des Arbeitens eines fuer eine Gruppe von Schrittschaltwaehlern gemeinsamen Relaisunterbrechers Expired DE526726C (de)

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DE526726C true DE526726C (de) 1931-06-10

Family

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