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DE526473C - Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation

Info

Publication number
DE526473C
DE526473C DEM103050D DEM0103050D DE526473C DE 526473 C DE526473 C DE 526473C DE M103050 D DEM103050 D DE M103050D DE M0103050 D DEM0103050 D DE M0103050D DE 526473 C DE526473 C DE 526473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
slag
chamber
water distributor
granulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM103050D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone GmbH
Original Assignee
Mannesmann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mannesmann AG filed Critical Mannesmann AG
Priority to DEM103050D priority Critical patent/DE526473C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE526473C publication Critical patent/DE526473C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B3/00General features in the manufacture of pig-iron
    • C21B3/04Recovery of by-products, e.g. slag
    • C21B3/06Treatment of liquid slag
    • C21B3/08Cooling slag
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/02Physical or chemical treatment of slags
    • C21B2400/022Methods of cooling or quenching molten slag
    • C21B2400/024Methods of cooling or quenching molten slag with the direct use of steam or liquid coolants, e.g. water
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B2400/00Treatment of slags originating from iron or steel processes
    • C21B2400/05Apparatus features
    • C21B2400/066Receptacle features where the slag is treated
    • C21B2400/072Tanks to collect the slag, e.g. water tank

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation Die bisherigen Einrichtungen zur Schlakkengranulation lassen die beim Naß-wie auch beim Trockenverfahren entstehenden Wasserdämpfe und schwefligen Gase ins Freie entweichen, so daß die Eisenteile der Hüttenwerkskonstruktionen stark angegriffen werden und die Bedienungsmannschaften gesundheitlichen Schädigungen ausgesetzt sind. Um die Eisenkonstruktionen zu schützen, führte man in neuerer Zeit die Schlackengranulation in möglichst großer Entfernung der Hochöfen aus. Die damit verbundenen längeren Transportwege bedingen ein höheres Anlagekapital, gesteigerte Transportkosten, großen Verschweiß der gußeisernen Einsatzpfannen der Schlackenwagen und große Wärmeverluste, die sich in der Wärmebilanz erheblich bemerkbar machen. Es geht nicht nur die auf dem langen Transportweg und beim Umschütten abgegebene Wärme verloren, sondern auch die Möglichkeit, die beim Granulieren frei werdende Wärme in Abhitzekesseln nutzbringend zu verwerten, ist auf solchen weit vom übrigen Betriebe entfernten Außenposten meistens nicht vorhanden. Um die Bedienungsmannschaften im Arbeitsraum vor dem Einfluß der schädlichen Gase zu bewahren, sind bereits Vorrichtungen zum Granulieren flüssiger Schlacken bekannt, die so weit geschlossen sind, daß ein Eindringen der beim Granulationsprozeß sich bildenden Dämpfe und Gase in den Arbeitsraum im wesentlichen verhindert wird.
  • Die Erfindung vermeidet nun alle genannten Nachteile und ermöglicht die Schlackengranulation in der Nähe der Hochöfen ohne Einfluß auf die Eisenteile der Hüttenwerkskonstruktionen und die Bedienungsmannschaften dadurch, daß das Granulieren in einem gegen die äußere Luft vollkommen abgeschlossenen Behälter stattfindet, aus dem das entstehende oder frei werdende Gas zur weiteren Verwendung oder Unschädlichmachung abgesaugt wird. Um weiterhin die Korngröße und den Feuchtigkeitsgehalt des Schlakkensandes in beliebiger Weise beeinflussen zu können, ist die Vorrichtung mit einer besonderen Wasserzufuhr- und -verteilungsanordnung versehen. Es ist bereits bekannt, das für die Granulation verwendete Wasser durch einen als trichterförmiges Rohr ausgebildeten Wasserverteiler dem flüssigen Schlackenteil allseitig zuzuführen. Diese bekannte Anordnung wird dadurch verbessert, daß der Wasserverteiler aus mehreren voneinander getrennten, etagenförmig angeordneten Kammern mit getrennten Wasserzuleitungen besteht.
  • Die Zeichnung stellt in einer Ausführungsform die allgemeine Anordnung in Abb. I im Längs- und in Abb. 2 im Querschnitt dar, in Abb. 3 bis 6 eine Ausführung des Wasserverteilers in vier Schnitten.
  • Die Zuflußrinne A für die vom Ofen kommende Schlacke führt in eine ausgemauerte Wanne, die auf dem Wasserverteiler C angeordnet ist. Unter diesem ist ein trommelförmiger Schlackensandbehälter D angebracht, dessen Zufiußöffnung durch eine Ventilstange in abgeschlossen werden kann. Die entstehenden Abgase werden durch ein Rohr E abgeführt, während der angesammelte Sand mittels durch eine Leitung J zugeführter Druckluft nach Öffnung des Absperrorgans in der Bodenöffnung G dort auslaufen kann.
  • Der Wasserverteiler C ist, wie die Abb. 3 bis 6 in größerem Maßstabe zeigen, als zylindrischer Hohlkörper ausgeführt. Für den Schlackendurchlauf befindet sich in der Mitte des Körpers eine Öffnung Cl, die sich nach unten trichterförmig erweitert, um der Volumenvergrößerung Rechnung zu tragen. In der Höhe ist der Körper mehrfach in Kammern eingeteilt, die jede für sich mit Wasserzufiußrohren und Schlitzen für den Wasseraustritt ausgestattet sind. Für die Führung des Wasserstrahles sind Leitschaufeln J1 in den Kammern angeordnet, die zur Vermeidung von Wirbelbildung geschlossen ausgeführt sind. Die Richtung des Wasserstrahls ist tangential zum Schlackenstrahl geführt, so daß eine Drehbewegung und somit eine Vermischung zwischen Wasser und flüssiger Schlacke stattfindet. Um eine ganz innige und intensive Mischung zu erzielen, sind die Leitschaufeln in den Kammern des Verteilers so angeordnet, daß die Kammern im Gegen-Strom zueinander arbeiten, d. h. der Drehsinn der oberen Kammer ist links, der darauffolgenden darunterliegenden Kammer rechts gerichtet usw. Durch diese Anordnung wird eine schnelle Zerteilung und eine rasche AbküBllung der Schlacke erzielt. Durch die leichte und genaue Regelung des Wasserzuflusses ist es möglich, jede beliebige Körnung herzustellen, trockenen oder nassen Schlackensand zu verhalten und die Temperatur in dem Behälter Dr derart hoch zu treiben, daß das bei der Granulierung ausscheidende Wasser restlos verdampft.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Die von dem Ofen abfließende Schlacke läuft durch die Zuflußrinne A in die Wanne B.
  • Durch die öffnung cm im Wasserverteiler C fließt die Schlacke in den Schlackensandbrehälter D Auf ihrem Wege von B nach D durch den Wasserverteiler wird die flüssige Schlacke granuliert. Der entstehende Schlag kensand lagert sich in dem Behälter D ab.
  • Die entstehenden Abgase werden durch die Rohrleitung E abgeführt, ohne schädliche Wirkungen ausüben zu können, und werden in den Abhitzekesseln oder an anderer Stelle weiter ausgenutzt. Soll der Schlackensandbehälter durch die Blodenöffnung G entleert werden, so wird die VentilstangeH in die Öffnung des Wasserverteilers eingeführt, das Absperrorgan in der Bodenöffnung Q geöffnet, und der Behälter kann auslaufen. Zur Unterstützung der Entleerung kann außerdem Druckluft verwendet werden, welche durch die LeitungJ eingeführt wird, nachdem sämtliche Ventile und Öffnungen mit Ausnahme des Absperrorgans G geschlossen worden sind.
  • Wird nasser Sand mit viel Wasser hergestellt, so kann für die Entleerung des Schlakkensandbehälters eine Schlackensandpumpe Verwendung finden.
  • 1 i. NA N 5 L Ii CIII 1. Verfahren zur Schlackengranulation, dadurch gekennzeichnet, daß das Granulieren in einem gegen die äußere Luft durch die zufließende Schlacke vollkommen abgeschlossenen Behälter stattfindet, aus dem das entstehende oder frei werdende Gas zur weiteren Verwendung oder Unschädlichmachung abgesaugt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I, bei der das für die Granulation verwendete Wasser durch einen als trichterförmiges Rohr ausgebildeten Wasserverteiler dem flüssigen Schlackenteil allseitig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserverteiler aus mehreren voneinander getrennten, etagenförmig angeordneten Kammern mit getrennten Wasserzuleitungen besteht.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch in den Kammern angebrachte Leitapparate, etwa Leitschaufeln, das aus dem Wasserverteilapparat austretende Wasser eine Richtung erhält, die tangential zu dem von ihm getroffenen Schlackenstrahl ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Kammern angebrachten Leitapparate so wirken, daß das aus einer Kammer ausströmende Wasser die entgegengesetzte Richtung hat wie das aus der darüber-oder darunterliegenden Kammer.
    5. Einrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlakkendurchflußöffnung in dem Wasserver teiler (C) durch ein an sich bekanntes Absperrorgan, etwa eine Ventilstange (H), abgeschlossen werden kann.
DEM103050D 1928-01-18 1928-01-18 Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation Expired DE526473C (de)

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DEM103050D DE526473C (de) 1928-01-18 1928-01-18 Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation

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DEM103050D DE526473C (de) 1928-01-18 1928-01-18 Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation

Publications (1)

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DE526473C true DE526473C (de) 1931-06-06

Family

ID=7325018

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DEM103050D Expired DE526473C (de) 1928-01-18 1928-01-18 Verfahren und Vorrichtung zur Schlackengranulation

Country Status (1)

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DE (1) DE526473C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184689B (de) * 1958-01-21 1964-12-31 Rothstein & Co K G Verfahren und Vorrichtung zur Granulation eines in einen Behaelter einfallenden Schlackenstromes
DE3220624A1 (de) * 1982-05-03 1983-11-10 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Vorrichtung zur kontinuierlichen granulierung von schlacken mittels kuehlfluessigkeit

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1184689B (de) * 1958-01-21 1964-12-31 Rothstein & Co K G Verfahren und Vorrichtung zur Granulation eines in einen Behaelter einfallenden Schlackenstromes
DE3220624A1 (de) * 1982-05-03 1983-11-10 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln Vorrichtung zur kontinuierlichen granulierung von schlacken mittels kuehlfluessigkeit

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