DE526178C - Verfahren und Stift zur mechanischen Schallaufzeichnung - Google Patents
Verfahren und Stift zur mechanischen SchallaufzeichnungInfo
- Publication number
- DE526178C DE526178C DEF64180D DEF0064180D DE526178C DE 526178 C DE526178 C DE 526178C DE F64180 D DEF64180 D DE F64180D DE F0064180 D DEF0064180 D DE F0064180D DE 526178 C DE526178 C DE 526178C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pen
- angle
- sound
- carrier
- recording
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 14
- 238000004049 embossing Methods 0.000 claims description 9
- 239000003550 marker Substances 0.000 claims 1
- 239000010432 diamond Substances 0.000 description 15
- 229910003460 diamond Inorganic materials 0.000 description 14
- 239000000463 material Substances 0.000 description 8
- 241000132007 Bahia Species 0.000 description 4
- 229930194845 Bahia Natural products 0.000 description 4
- 235000017858 Laurus nobilis Nutrition 0.000 description 4
- 239000010431 corundum Substances 0.000 description 3
- 229910052593 corundum Inorganic materials 0.000 description 3
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 239000012876 carrier material Substances 0.000 description 2
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 description 2
- 238000013518 transcription Methods 0.000 description 2
- 230000035897 transcription Effects 0.000 description 2
- 239000003738 black carbon Substances 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 238000009499 grossing Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/46—Constructions or forms ; Dispositions or mountings, e.g. attachment of point to shank
- G11B3/48—Needles
Landscapes
- Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)
Description
Neben den einen reinen Schälstift verwendenden Verfahren zur Schallaufzeichnung sind
auch solche bekannt, bei denen die Schallwellen mittels eines Schallstiftes auf kaltem
Wege in einen Lautschriftträger, der härter als Wachs ist und aus Metall, Film ο. dgl.
besteht, eingedrückt oder eingeprägt werden. Während beim bekannten Schälverfahren in
Wachs oder Wachskompositionen ein Stift benutzt wird, der einen Span aus dem Lautträger herausschält, kann für das reine Prägeverfahren
nur ein Stift gebraucht werden, der den Lautträger nicht verletzt, sondern die Schallwellen nur eindrückt. Bei letzterem Verfahren,
dem Prägeverfahren, verwendete man einen Druckstift, der vorn eine schräg nach hinten laufende Arbeitskante hatte, an die sich
beiderseits Flächen anschlossen, welche bei der hin und her gehenden, durch die Schallwellen
verursachten Bewegung den Stoff des Lautträgers herunterdrückten, wodurch dann eine
Rille mit in den Seitenwandungen eingeprägten Schallwellen entstand.
Diesem bekannten Prägeverfahren gegenüber, das den Nachteil zu leiser Wiedergabe und zu flacher Klangrille hatte, unterscheidet sich dasjenige nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß ein Schallstift benutzt wird, dessen vordere Arbeitskante mit der Fläche der Schallaufzeichnung einen Winkel bildet, der kleiner als 45° ist und dessen seitlich sich anschließende Flächen von Präge kanten begrenzt sind, die im senkrechten Schnitt miteinander einen Winkel von 98 ° bis 142 ° bilden.
Diesem bekannten Prägeverfahren gegenüber, das den Nachteil zu leiser Wiedergabe und zu flacher Klangrille hatte, unterscheidet sich dasjenige nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß ein Schallstift benutzt wird, dessen vordere Arbeitskante mit der Fläche der Schallaufzeichnung einen Winkel bildet, der kleiner als 45° ist und dessen seitlich sich anschließende Flächen von Präge kanten begrenzt sind, die im senkrechten Schnitt miteinander einen Winkel von 98 ° bis 142 ° bilden.
Infolge der so entstehenden scharfen Schneidkante wird erzielt, daß der Lautschriftträger
zunächst leicht aufgeschlitzt und dann der so gebildete Schlitz unter gleichzeitigem Eindrücken
von Schallwellen erweitert und geglättet wird. Hierdurch wird eine wesentliche Verbesserung des Prägeverfahrens erreicht. In
erster Linie ist dabei die Aufzeichnung der Berliner-Schrift beabsichtigt, zu deren Erzeugung
bekanntlich der Schallstift durch die Schallwellen quer zu seiner Vorschubrichtung
relativ zum Lautschriftträger in Schwingungen versetzt werden muß. Hierbei findet eine Be- .
prägung der Seitenwände des Schlitzes statt. Es ist jedoch auch, wenn auch nicht so gut,
die Edison-Schrift verwendbar, zu deren Erzeugung der Aufnahmestift senkrecht zum Lautträger in Schwingungen versetzt wird und dabei
teilweise die Seitenwände, in der Hauptsache aber den Grund des Schlitzes beprägt.
Während also bei den vorbekannten Verfahren lediglich ein Herabdrücken des Lautschriftträgerstoffes
nach unten bzw. ein Verdrängen der einzelnen Stoffteilchen und damit eine Verfestigung des Stoffes stattfand, wird
bei dem neuen Verfahren durch das Aufschlitzen der Stoff des Lautschriftträgers erst
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Felix Wilfried Freitag in Wernigerode am Har\.
aufgelockert und hochgehoben und erst dann beprägt. Hierdurch wird eine tiefere Schallrille
und eine bei gleicher Prägekraft intensivere Schallaufzeichnung bewirkt. Um die möglichen Stiftformen gemäß der
Erfindung und die Winkellagen der Schneidekante und der Prägekanten zu erläutern, sind
auf der Zeichnung verschiedene Ausführungsbeispiele von Stiften dargestellt. Alle diese
ίο Stiftformen ermöglichen eine Aufschlitzung des Lautschriftträgers in einer Tiefe von 1J10
bis 2/10 mm (je nach der Härte des Lautträgers
und der Belastung der Schalldose) unter Vermeidung jeglicher sich ausreißender Spanbildung
und eine gleichzeitige Erweiterung, Glättung und auch gleichzeitige Beprägung dieser so
hergestellten Rille mit Schallwellenkurven.
Abb. i, 2 und 3 zeigen zunächst in Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht eine
Pyramide mit dreiseitiger Spitze. Der Pfeil in Abb. 2 deutet die Vorschubrichtung des
Stiftes relativ zum Lautschriftträger an, wobei in der Regel der Stift festgehalten und der
waagerecht liegend gedachte Lautschriftträger entgegengesetzt zur Pfeilrichtung bewegt wird.
Die auf der Spitze stehende Pyramide nach Abb. ι bis 3 weist eine hintere senkrechte
Fläche 1 und zwei Seitenflächen 2 und 3 auf. Die Seitenflächen 2 und 3 laufen zu einer in
ganzer Eindringtiefe ungebrochenen Schneidekante 4 zusammen und sind begrenzt durch
bzw. schneiden sich mit der hinteren, senkrechten Fläche 1 in Prägekanten 5, die also in
einer Ebene quer zum Lautschriftträger liegen. Die Schneidekante 4 bewirkt die anfängliche Aufschlitzung
des Lautschriftträgers, die Flächen 2 und 3 und die Prägekanten 5 das nachträgliche
Erweitern und Glätten bzw. Beprägen. Die Schneidekante 4 bildet mit der Waagerechten bzw. dem unter Umständen
auch anders als waagerecht gelagerten Lautschriftträger einen Winkel«, der, wie eingehende
Versuche ergeben haben, innerhalb der Grenzen von 1 bis 45 ° liegen muß. Die
Prägekanten 5 bilden miteinander einen Winkel ß, der, wie die Versuche bewiesen haben,
innerhalb der Grenzen von 98 bis 142 ° liegen muß. Welche Winkel im einzelnen je nach der
Verwendung des Stift- und Lautschriftträgermaterials in Frage kommen, soll später erläutert
werden.
Die Abb. 4 und 5 veranschaulichen einen Stift in Form einer Pyramide mit vierseitiger
Spitze, und zwar in Seitenansicht und Draufsieht. Diese Stiftform ist gewissermaßen dadurch
entstanden, daß an die senkrechte Rückenfläche 1 der dreieckigen Pyramide nach
Abb. ι bis 3 eine zweite Pyramide gleicher Art angesetzt ist. Der vorlaufenden Schneidekante
4 entspricht in diesem Falle eine nachlaufende Kante 6, deren Winkel γ gleich dem
Winkel α der Schneidekante 4 sein kann, aber nicht zu sein braucht.
Diese Stiftform nach Abb. 4 und 5 kann nun zwecks Ersparung an Stiftmaterial an denjenigen
ihrer Teile, die bei der Schallaufzeichnung nicht mitwirken, zu einem Parallelepipedon
abgeschliffen werden, dessen parallel bzw. senkrecht zum Lautschriftträger verlaufende Seitenflächen
etwa das in Abb. 5 strichpunktiert gezeichnete Rechteck miteinander bilden. Es entsteht dann die Stiftform, die in den Abb. 6,
7, 8 und 9 in Unteransicht, perspektivisch, in Seitenansicht und in Vorderansicht dargestellt
ist. In diesen Abbildungen sind die Schneidekante wiederum mit 4, die nachlaufende Kante
mit 6 und die Prägekanten mit 5 bezeichnet. Hinsichtlich der Winkellagen dieser Kanten
zum Lautschriftträger gilt das oben, im Zusammenhang mit den Abb. 1 bis 5 Gesagte.
Bei der dreiseitigen Pyramide mit dreiseitiger Spitze nach Abb. ι bis 3 braucht nun die
Rückenfläche 1 nicht, wie in den Abb. 1 bis 3 dargestellt, senkrecht zum Lautschriftträger zu
verlaufen, sondern sie kann auch mit Bezug auf diesen nach vor- oder rückwärts geneigt
sein. Diese Möglichkeiten sind in den Abb. 10 und 11 (Vorwärtsneigung) und Abb. 12 und 13
(Rückwärtsneigung) je in Seitenansicht und Draufsicht dargestellt. Entsprechend der Vor-
oder Rückwärtsneigung der Rückenfläche 1 erhalten somit auch die Prägekanten 5 eine mit
Bezug auf den Laütschriftträger nach vor- oder rückwärts geneigte Lage, wobei im Falle
der Abb. 10 und 11 an die Rückenfläche 1 sich
noch ein beliebig gestalteter Teil anschließen kann.
Werden bei den Stiftformen nach Abb. 6 bis 9 die Prägekanten nach vor- oder rückwärts
geneigt, so entstehen Stiftformen, die in Seitenansicht in den Abb. 14 und 15 dargestellt sind.
Bei Abb. 14 sind die Prägekanten 5 nach vorn und bei Abb. 15 nach hinten geneigt. Eine
gleiche Verlegung der Prägekanten 5 kann auch bei den Stiftformen nach Abb. 4 und 5 erfolgen.
Wie die Erfahrung gelehrt hat, ermöglichen Klangrillen, die mit nach vorn geneigten Prägekanten
erzeugt sind, eine lautere, aber nicht so klangreine Wiedergabe, dagegen Klangrillen,
die mit nach hinten geneigten Prägekanten 5 erzeugt sind, eine etwas leisere, aber dafür klangreinere
Wiedergabe.
Wie bereits oben erwähnt, soll der Winkel a, den die Schneidekante 4 mit dem Lautschriftträger
bildet, innerhalb der Grenzen 1 bis 45° und der Winkel β zwischen den Prägekanten 5
innerhalb der Grenzen 98 bis 142 ° liegen. Die Lage der Prägekanten 5 kann auch dahin
definiert werden, daß sie mit der Senkrechten je einen Winkel von 49 bis 710 oder mit der
Waagerechten einen Winkel von 19 bis 41 ° bilden sollen. Die von den Prägekanten 5 bzw.
durch die Schneidekante 4 begrenzten Flächen 2 und 3 brauchen nicht eben zu sein, sondern
können beispielsweise in sich aus mehreren winklig zueinander gerichteten kleinen Teilflächen
zusammengesetzt sein. Das gleiche gilt bei der Pyramide mit vierseitiger Spitze auch
von den Flächen zwischen den Prägekanten 5 und der nachlaufenden Kante 6.
Als Material für den Stift ist, abgesehen von Diamant, auch ein solches bis zum Härtegrade
9 nach Mohs verwendbar. Es können also auch Korundverbindungen und Edelstahl
benutzt werden. Die verwendbaren Härtegrade des Stiftmaterials schwanken zwischen 9 und 10
nach Mohs und dementsprechend die oben angegebenen Grenzen der Winkel. Selbstverständlich
kann die richtige Winkellage des Stiftes auch hergestellt werden durch entsprechende
Neigung von diese Winkel an sich noch nicht aufweisenden Stiftformen gegenüber dem Lautschriftträger.
Der als Bahiadiamant bekannte brasilianische schwarze Carbon hat die größte Härte in seiner
äußeren Hülle, ist aber in seinem Kern etwas weicher, etwa wie der südwestafrikanische Diamant.
Der Härtegrad der Hülle des Bahiadiamanten wird nahezu von synthetischen Diamanten erreicht. Verwendet man daher
zur Herstellung des Aufnahmestiftes einen Bahiadiamanten ohne Bloßlegung seines Kernes
beim Schleifen oder einen synthetischen Diamanten, so muß der Winkel α der Schneidekante
ι bis 5 ° betragen, während der Winkel β zwischen den Prägekanten zwischen den Grenzen
137 und 142° liegen muß.
Verwendet man als Stiftmaterial den in Kern und Hülle gleichmäßig harten australischen
Diamanten, der weicher ist als die Hülle des Bahiadiamanten und als der im Moissanofen
hergestellte synthetische Diamant, so muß der Winkel oc der Schneidekante 5 bis 15 ° und
der Prägekantenwinkel β 127 bis 137 ° betragen. Beim indischen Diamanten, der wieder weicher
ist als der australische, muß der Winkel α zwischen 15 und 25 ° und der Winkel β zwischen
117 und 1270 liegen.
Der am besten für den vorliegenden Zweck geeignete südwestafrikanische Diamant erfordert
einen Winkel α von 15 bis 35 ° und einen Winkel β von 110 bis 130°, gestattet also die
weitesten Grenzen innerhalb der Winkelmaße. Der weichste Diamant, nämlich der weiße
oder weißfleckige Kapdiamant aus der Premiermine, kann ebenso wie der südwestafrikanische
geschliffen werden, kann aber ebenso wie der natürliche oder synthetische Korund, Korundverbindungen
oder härteste Edelstahlsorten des Härtegrades 9 bis 10 auf die höchstzulässige
Grenze des Winkels α, also bis auf 45° heraufgesetzt werden, während gleichzeitig der Winkel
β auf 98° herabgesetzt werden kann.
Wenngleich auch die vorstehend beschriebenen Diamantsorten durchschnittlich in ihren
allgemeinen Härtegraden feststehen, so können in diesen doch je nach den besonderen Fundorten
und Minen, ja unter Umständen sogar in denselben Fundorten Unterschiede auftreten,
die eine Änderung der Winkelmaße notwendig machen. Allgemein gilt bei einem Material
des Härtegrades 9 bis 10 ein Mittelwert für Winkel a. von 23 °, der eine Abweichung von
22° nach oben und unten (1 bis 45 °) gestattet, und ein Mittelwert für Winkel β von 120 °, der
gleichfalls eine Abweichung nach oben und unten um 22° (98 bis 142 °) gestattet.
Die Verwendung der beschriebenen Stiftformen ermöglicht also ein an sich neues Verfahren
zur Erzeugung γοη Schallaufzeichnungen auf Lautschriftträgern härter als Wachs, das
ein Mittelding zwischen dem Schälverfahren und dem Prägeverfahren darstellt, die Nachteile
des letzteren beseitigt, aber seinen in der Vermeidung der Spanbildung bestehenden Vorteil
beibehält.
Claims (6)
1. Verfahren zur mechanischen Schallaufzeichnung auf kaltem Wege in einen Lautschriftträger,
der härter als Wachs ist, mit- go tels eines Schallstiftes, der vorn eine schräg
nach hinten laufende Arbeitskante hat, an die beiderseits Flächen (Dreiecksfiächen
o. dgl.) sich anschließen, dadurch gekennzeichnet, daß hierzu ein Schallstift benutzt
wird, dessen vordere Arbeitskante (4) mit der Fläche der Schallaufzeichnung einen
Winkel (α) bildet, der kleiner als 45 ° ist, und dessen seitlich sich anschließende Flächen
(2, 3) von Prägekanten begrenzt sind, die im senkrechten Schnitt miteinander einen
Winkel von 980 bis 142 ° bilden.
2. Aufnahmestift zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit pyramidenförmiger
Spitze, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Prägekanten eine einzige rückwärtige Fläche (1) begrenzen, so daß sie
mit der schrägen Schneidekante (4) zusammen eine dreiseitige Pyramide bilden.
3. Aufnahmestift zur Ausführung desVerfahrens
nach Anspruch 2 mit vierseitiger Pyramidenspitze, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterkante (6) mit der waagerechten
Fläche des Lautschriftträgers einen Winkel {γ) bildet, der, ebenso wie der Winkel (α) der
Schneidekante (4), i° bis 45° beträgt.
4. Aufnahmestift nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen, bei
der Schallaufzeichnung nicht mitwirkenden Teile der vierseitigen Pyramide zu einem
Parallelepipedon so abgeschliffen sind, daß die vier oberen Flächenteile im Querschnitt
ein Rechteck bilden, von dem zwei Kanten parallel und die beiden anderen rechtwinklig
zur Laufrichtung des Aufzeichenstiftes laufen (Abb. 7 bis 9).
5. Aufnahinestift nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ebene, in der die beiden Prägekanten (5) liegen, zur
Lotrechten nach vorn oder hinten geneigt ist (Abb. 10 bis 15).
6. Lautträger mit Rillen, die mit einem Schallstift nach Anspruch 1 bis 5 hergestellt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF64180D DE526178C (de) | 1927-07-31 | 1927-07-31 | Verfahren und Stift zur mechanischen Schallaufzeichnung |
| DEF66026D DE557897C (de) | 1927-07-31 | 1928-05-10 | Stift zur Schallaufzeichnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF64180D DE526178C (de) | 1927-07-31 | 1927-07-31 | Verfahren und Stift zur mechanischen Schallaufzeichnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526178C true DE526178C (de) | 1931-06-15 |
Family
ID=7109935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF64180D Expired DE526178C (de) | 1927-07-31 | 1927-07-31 | Verfahren und Stift zur mechanischen Schallaufzeichnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526178C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741332C (de) * | 1931-09-30 | 1943-11-10 | Philips Miller N V | Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger |
| DE3412270A1 (de) * | 1984-04-02 | 1985-10-10 | TELDEC Schallplatten GmbH, 2000 Hamburg | Einrichtung zum schneiden einer information in einen metallenen, insbesondere kupfernen aufzeichnungstraeger |
-
1927
- 1927-07-31 DE DEF64180D patent/DE526178C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741332C (de) * | 1931-09-30 | 1943-11-10 | Philips Miller N V | Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger |
| DE3412270A1 (de) * | 1984-04-02 | 1985-10-10 | TELDEC Schallplatten GmbH, 2000 Hamburg | Einrichtung zum schneiden einer information in einen metallenen, insbesondere kupfernen aufzeichnungstraeger |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2606965A1 (de) | Trennwand und dabei verwendetes paneel | |
| DE2539028A1 (de) | Halterung fuer blattmaterial | |
| DE2946189A1 (de) | Vorrichtung zum abnehmen von austauschbaren schneiden chirurgischer skalpelle | |
| DE1030612B (de) | Kaeseform mit aus perforiertem Plattenmaterial bestehender Formwand | |
| DE1121506B (de) | Trockenrasiergeraete-Schneidkopf | |
| DE526178C (de) | Verfahren und Stift zur mechanischen Schallaufzeichnung | |
| DE1452590C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Trockenrasietapparat-Scherfolien | |
| DE29621103U1 (de) | Bandage für Walzen, insbesondere Vibrationswalzen, zur Bodenverdichtung | |
| DE1226473B (de) | Filterzigarette | |
| EP0082912A1 (de) | Zeichenunterlage zum Anfertigen technischer und schematischer Zeichnungen | |
| DE741332C (de) | Vorrichtung zum Herausschneiden einer optisch wiederzugebenden Schwingungsaufzeichnung aus einem Traeger | |
| DE4231460A1 (de) | Möbelauszug | |
| DE2120591C2 (de) | Faltbares Schallplattenabspielgerät, insbesondere aus Karton, mit Handantrieb | |
| CH135782A (de) | Verfahren und Stift zur Schallaufzeichnung. | |
| DE104718C (de) | ||
| DE2510626A1 (de) | Schleifmaterial, insbesondere in form eines biegsamen schleifbandes | |
| DE811758C (de) | Verfahren zum Herstellen von metallischen Oberflaechen fuer Apparate zum Verarbeiten von Butter oder anderen aehnlichen Erzeugnissen | |
| DE639968C (de) | Schneidstift fuer Tonaufzeichnungen in Tiefschrift | |
| DE367387C (de) | Sprechmaschinentrichter aus Holz | |
| DE557897C (de) | Stift zur Schallaufzeichnung | |
| DE1597032C (de) | Hi Hat Cymbalpaar | |
| DE599964C (de) | Spanabhebender Stift mit dreikantiger Pyramidenspitze zum Aufzeichnen von Schallkurven | |
| DE2337299A1 (de) | Schneidwerkzeug, insbesondere messer | |
| DE572824C (de) | Schallstift fuer Sprechmaschinen | |
| DE364671C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Eichenholzkern-Imitationen |