[go: up one dir, main page]

DE525812C - Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen - Google Patents

Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen

Info

Publication number
DE525812C
DE525812C DEK106719D DEK0106719D DE525812C DE 525812 C DE525812 C DE 525812C DE K106719 D DEK106719 D DE K106719D DE K0106719 D DEK0106719 D DE K0106719D DE 525812 C DE525812 C DE 525812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
regenerator
wall
halves
regenerators
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK106719D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Totzek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK106719D priority Critical patent/DE525812C/de
Priority to DEK106959D priority patent/DE563951C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE525812C publication Critical patent/DE525812C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/10Coke ovens with horizontal chambers with heat-exchange devices

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzügen Nach Patent 174323 stehen die senkrechten Heizzüge mit den ihnen zugeordneten Regeneratoren in einem dort als Parallelschaltung bezeichneten Zusammenhang, bei dem die auf Grund der Beaufschlagung der Regeneratoren gemäß der Dichmannschen Regel eintretende Zerteilung in Einzelströme gleich beibehalten wird. Diese bei fast allen modernen Koksöfen zur Anwendung gelangte Gesetzmäßigkeit kehrt in dem Patent 189 148 in Verbindung mit den sogenannten Zwi:llingsheizzügen wieder, denen bekanntlich eine Reihe von Vorteilen nachgerühmt werden.
  • Diese Paarung des Gedankens der Parallelschaltung einerseits mit den Zwillingsheizzügen andererseits hat einen Nachteil, der die praktische Ausführung im größeren Umfange bisher verhindert hat: Bei dem Ofen nach Patent 1891q.8 werden nämlich die Regeneratortrennflächen zwischen der aufsteigenden, sich vorwärmenden Luft und den abfallenden Abgasen, die ihre Wärme an das Gitterwerk, abgeben, von den die Einzelregeneratoren abtrennenden Stützwänden gebildet, die eine große Fläche darstellen (etwa 3o bis 35 m2) und so stark der Gefahr der Rissebildung unterworfen sind. Dies wird besonders sinnfällig beim Vergleich mit der Regeneratorausbildung nach Patent 17q.323, wo die die beiden Rgeneratorhälften mit auf- und absteigender Beaufschlagung trennende Mittelwand nicht nur eine solche von weitaus geringerem Flächenausmaß darstellt (etwa 1,3 bis 1,7 111? je Ofen), sondern außerdem auch in einer Zone liegt, wo Dehnungen in der Längsachse ungefährlich sind.
  • Besonders wenn man der neuzeitlichen Forderung für jeden Koksofen, nämlich der wahlweisen Beheizung mittels Starkgas oder mittels vorgewärmten Schwachgas, gerecht werden will., so ist nur eine Regeneratoranordnung - wie etwa der Patentschrift 237 095 - erfolgversprechend. Jedenfalls führt der Versuch, den Ofen nach dem Patent 189 148 dadurch zu einem Verbundofen umzugestalten, daß die Anzahl der vorhandenen Regeneratorabteile verdoppelt wird bzw. dadurch, daß jeweils die vorhandenen oder ein Teil der vorhandenen Regeneratorabteile an zwei Heizwände angeschlossen wird, zu unzweckmäßigen Bauarten. Die Regeneratoren werden so schmal, d'aß sie nicht mehr begehbar sind, und Staubablagerungen, wie sie beim Betriebe mit Schwachgas kaum zu vermeiden sind, verengen die an sich schon geringen Querschnitte weiterhin.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Regenerativkoksofen für Verbundbetrieb mit Zwillingsheizzügen, der die Vorteile der erwähnten Heizwandausbildung mit den Vorteilen der bewährten Regeneratorabteile nach Patent 17q.323 verbindet. Zu diesem Zwecke sind die Regeneratoren unterhalb der Ofensohle in Längsrichtung der Ofenkammer angeordnet und in der Mitte durch eine Querwand in die bezüglich der Zugrichtung miteinander abwechselnden Hälften geteilt. Durch Vollausführung der Stützmauern sind dabei einzelne Regeneratorkammern für die Vorwärmung von Gas und Luft abgeteilt. Jedes der so gebildeten Regeneratorabteile steht nicht nur unmittelbar mit den zugehörigen Heizzügen der beiden darüberliegenden Heizwände in direkter Verbindung, sondern auch mittels eines Sohlkanals, der sich vom oberen inneren Ende der Regeneratorkammer unterhalb der Ofensohle über die zweite Heizwandhälfte hin erstreckt und mit dem entsprechenden Sohlkanal der gegenüberliegenden Regeneratorkammer sich scherenartig kreuzt mit den entsprechenden Heizzügen der anderen Heizwandhälften.
  • Die zugehörigen Abb. i und 2 zeigen eine Ausführungsform für die Erfindung, und zwar Abb. i einen Schnitt nach der Linie_g-h der Abb.2 und Abb. 2 verschiedene Schnitte nach den dort gemachten Angaben.
  • Die Betriebsweise des Ofens ist folgende: Durch den Sohlkanal io bzw. ioa strömt das v orzuwärinende Medium (Luft bzw. Gas) in den mit Gitterwerk ausgesetzten Regeneratorraum i i bzw. i ja, steigt in diesem hoch und gelangt in Teilmengen, die durch entsprechende Bemessung der Drosselquerschnitte der zu den einzelnen Heizzügen führenden Steigleitungen sowie durch Regulierschieber am oberen Ende der Heizzüge genau bemessen werden können, zu den gehörigen Heizzügen a der linken Heizwandhälfte, wo die beiden Medien aus den benachbarten RegeneratOrräulnen i i und i ja zusammentreten und zur Verbrennung gelangen (vgl. Schnitt a-b, Abb. 2). Die übrige Menge der in den Gitterwerksräumen i i bzw. i i a vorgewärmten Medien strömt durch den am oberen inneren Ende des Regeneratorraurnes z i bzw. i i a abzweigenden Verteilkana1 12 unterhalb der Ofensohle zu den entsprechenden Heizzügen a des zweiten Teils der Heizwand. Die verbrannten Gase fallen in den Heizzügen b ab und gelangen auf der in Abb. i auf der rechten Seite befindlichen Heizwandhälfte unmittelbar in die Regeneratorräume 13 bzw. 13a (letzterer ist nicht sichtbar), während die in den Heizzügen b der linken Heizwandhälfte abfallenden verbrannten Gase in den Sohlkanal i4 bzw. i4.a eintreten und aus diesen ebenfalls in den Regeneratorraum 13 bzw. 13a abgeleitet werden und an dessen unteren Ende 15 austreten. Nach dem Zugrichtungswechsel ist das Strömungsbild umgekehrt.
  • Der beschriebene Ofen hat den Vorteil, daß Zugdifferenzen nur zwischen den Regeneratorräumen i i bzw. i ia und 13 bzw. 13a auftreten, die durch eine hinreichend starke Trennwand 16 vc:leinander geschieden sind. Etwaige Undichtigkeiten, die zwischen Regeneratorräumen i i bzw. i i a und den darüber befindlichen Sohlkanälen 1.4 bzw. iq.a auftreten könnten, sind leicht zu beseitigen, da die Kanäle 14 bzw. 14.a wie auch die Kanäle 12 bzw. i2a von den Stirnseiten der Ofen her leicht zugänglich sind. Da unterhalb jedes Ofens nur ein Verteilkanal 12 bzw. 12a oder 14 und 14" sich befindet, die hinreichend weit vcn den entsprechenden Kanälen des N- achbarofens entfernt sind, bietet auch die Durchführung der Kreuzungsstelle zweier unterhalb jeder Ofenkammer befindlichen Sohlkanäle 12 bzw. 14 bezw. i2a und i¢a keinerlei bauliche oder betriebliche Schwierigkeiten.
  • Man hat wohl schon vorgeschlagen, eine mit Zwillingszügen versehene Heizwand mit durch eine mittlere Trennwand abgesonderten Regeneratoren zu verbinden, die in waagerechter U-förmiger Strömung von den vorzuw iirrnenden Medien und der Abhitze durchströmt werden. Abgesehen davon, daß hier die Regeneratoren nicht richtig beaufschlagt werden und so natürlich auch jede Verteil-Wirkung verlieren, müssen zwei sich über die ganze Ofenlänge erstreckende Verteilkanäle zwischen ihnen und der Heizwand vorgesehen werden. Bei einer entsprechenden anderen Anordnung hat man an sich die Regeneratoren richtig beaufschlagt, hat aber eine vierfache Unterteilung in der Längsrichtung der Kammer vorgesehen, womit natürlich die Vorzüge der Einfachheit in Aufbau und der bequemen Zugänglichkeit von der Seite her verlorengehen. Auf der anderen Seite sind bei dieseln Ofen auch die sich über die ganze Kammerlänge erstreckenden V erteilkanäle zwischen Regenerator und Heizwand geblieben. Hier sind auch die unter jeder Heizwand vorzusehenden zwei durchlaufenden Kanäle durch vertikale Trennwände getrennt, deren Abdichtung beim Auftreten von Undichtigkeiten sehr schwer zu erzielen ist. Da es sich zudem lediglich um eine vertikale Trennwand handelt, deren Stärke so gering sein muß, daß sie für die Übertragung von Druckkräften vom Ober- auf den Unterbau nicht herangezogen werden kann, so ist es klar, daß sie sehr leicht zu Undichtigkeiten Veranlassung geben wird, weil sie in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet ist, in der die die Druckbelastung aufnehmenden Steinschichten angeordnet sind.
  • Die Erfindung bringt dagegen den oben entwickelten Grundsatz in reiner, einwandfreier Form insofern, als bei gesetzmäßig beaufschlagten Regeneratoren, wenigstens für die eine Wandhälfte, deren Vorteilwirkung ausgenutzt wird, so daß lediglich ein besonderer Verteilkanal für die andere Wandhälfte vorgesehen zu werden braucht, der natürlich bloß die Hälfte der Gase aufzunehmen hat. Auf diese Weise ergibt sich ein Ofenaufbau, bei dem - mit Ausnahme der die Regeneratorabteile trennenden mittleren O_uerwand - die Räume, die Zugdifferenzen gegeneinander aufweisen, nur durch waagerechte Trennw iiiide voneinander getrennt sind. Derartige Wände lassen sich im Betriebe leicht dichthalten, womit ein besonderer Vorteil des Ofens nach der Erfindung bedingt ist. Die mittlere Trennwand sowohl wie die Kreuzungsstelle der entsprechenden Sohlkanäle liegt dabei in der durch die Ofenmitte gebildeten neutralen Zone, in der keine durch die Ausdehnung des feuerfesten Mauerwerks bewirkten Undichtigkeiten auftreten können. Mit einem einfacheren Aufbau verbindet der Erfindungsgegenstand eine erhebliche Verringerung des Gesamtwiderstandes im Ofenaufbau.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRUCII Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzügen mit wahlweiser Beheizung mit Stark- oder mit vorgewärmtem Schwachgas und unterhalb der Ofensohle angeordneten und durch eine mittlere (Querwand in die hinsichtlich der Zugrichtung miteinander abwechselnden Hälften geteilten Regeneratoren (Querregeneratoren), die mit zwei darüberliegenden Heizwänden in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Regeneratorhälften mit den zugehörigen Heizzügen der unmittelbar über ihnen liegenden Heizwandhälften unmittelbar verbunden sind, während sie an die entsprechenden Heizzüge der anderen Heizwandhälften unter Vermittlung von am oberen inneren Ende der Regeneratorabteile abzweigenden, sich scherenartig kreuzenden und unter der Ofensohle in der anderen Heizwandhälfte herlaufenden Sohlkanälen angeschlossen sind.
DEK106719D 1927-11-11 1927-11-11 Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen Expired DE525812C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK106719D DE525812C (de) 1927-11-11 1927-11-11 Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen
DEK106959D DE563951C (de) 1927-11-11 1927-11-29 Regenerativkoksofen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK106719D DE525812C (de) 1927-11-11 1927-11-11 Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE525812C true DE525812C (de) 1931-05-29

Family

ID=7240997

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK106719D Expired DE525812C (de) 1927-11-11 1927-11-11 Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE525812C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2738116B2 (de) Doppelheizwand für Verkokungsofen mit waagerechten Kammern
DE525812C (de) Regenerativkoksofen mit Zwillingsheizzuegen
DE584056C (de) Aus einer Reihe senkrechter Heizzuege bestehende Heizwand fuer OEfen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE503895C (de) Zwillingszug-Regenerativ-Verbundkoksofen
DE504222C (de) Koksofen
DE665030C (de) Koksofen mit diagonal aufgeteilten Heizzuegen
DE519876C (de) Regenerativkoksofen mit den Heizwaenden gleichgerichtet liegenden Regeneratorwaendenund Unterbrennern
DE563951C (de) Regenerativkoksofen
DE586956C (de) Regenerativschwachgas- oder Verbundkoksofen
DE469480C (de) Unterbrenner-Regenerativkoksofen mit die gesamte Grundflaeche der OEfen einnehmenden, in Richtung der Batterie verlaufenden Regeneratoren
DE622030C (de) Regenerativ-Verbund-Koksofen
DE501444C (de) Regenerativ-Verbundkoksofen mit in Laengsrichtung der Ofenkammern angeordneten Regeneratoren
DE472678C (de) Senkrechter Kammerofen
DE507515C (de) Regenerativkoksofen
DE520073C (de) Verbundregenerativkoksofen mit Laengsregeneratoren und Beheizung in Zwillingsheizzuegen
DE439590C (de) Liegender Kammerofen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE3527345C2 (de)
DE646768C (de) Regenerativverbundkoksofen mit Zwillingsheizzuegen
DE467478C (de) Regenerativkoksofen
DE429270C (de) Liegender Regenerativ-Unterbrennerkoksofen
DE608690C (de) Regenerativ-Verbund-Koksofen
DE544407C (de) Feuerraumwand, insbesondere fuer Hochleistungsdampfkesselanlagen
AT53582B (de) Liegender Regenerativkoksofen mit gleichbleibender Heizflammenrichtung.
DE601584C (de) Ofen zur Erzeugung von Gas und Koks
DE496901C (de) Koksofen