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DE525211C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern

Info

Publication number
DE525211C
DE525211C DEA58734D DEA0058734D DE525211C DE 525211 C DE525211 C DE 525211C DE A58734 D DEA58734 D DE A58734D DE A0058734 D DEA0058734 D DE A0058734D DE 525211 C DE525211 C DE 525211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pointer
frequency
mirror
photoelectric
light beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA58734D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Dr Lion Fleischmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA58734D priority Critical patent/DE525211C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE525211C publication Critical patent/DE525211C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/42Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output to obtain desired frequency without varying speed of the generator

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Measuring Devices (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern Es ist bekannt, den Gang von Uhren, die durch an das Leitungsnetz angeschlossene Synchronmotoren angetrieben werden, in der Weise zu regeln, daß die Frequenz des erzeugten Wechselstromes in Abhängigkeit von einem Kontrolluhrwerk in der Zentrale geregelt wird. Ein solches Kontrolluhrwerk hat gewöhnlich zwei Zeiger, von denen der eine durch ein mechanisches, genau gehendes Uhrwerk angetrieben ist, während der andere seinen Antrieb durch einen an das Wechselstromnetz angeschlossenen Synchronmotor erhält. Bei normaler Frequenz haben die beiden Zeiger gleiche Winkelgeschwindigkeit, bei abweichender Frequenz ändert sich die Winkelgeschwindigkeit des durch den Synchronmotor angetriebenen Zeigers, und dieser wird gegenüber dem anderen Zeiger (Vergleichszeiger) zurückbleiben oder voreilen. Die Stellung der Zeiger wird von einer Bedienungsperson von Zeit zu Zeit kontrolliert, die durch Beeinflussung der Antriebsmaschine des Generators eine Erhöhung oder Herabsetzung der Periodenzahl des Netzes veranlaßt, bis beide Zeiger wieder dieselbe Stellung zum Zifferblatt eingenommen haben bzw. mit gleicher Winkelgeschwindigkeit umlaufen. Es ist bereits vorgeschlagen worden, mit Hilfe von Blenden o. dgl. und lichtelektrischer Zellen Relais in Tätigkeit zu setzen, die eine automatische Regelung der Stromerzeuger hinsichtlich der Frequenz und damit des Laufes der Uhren bewirken. Bei diesen Anordnungen werden die Blenden in Abhängigkeit von der zu regelnden und von der Vergleichsgeschwindigkeit bewegt, und es erfolgt bei gewissen Frequenzabweichungen eine Belichtung der die Regelbewegungen bewirkenden Zellen.
  • Die Erfindung betrifft eine andere Ausgestaltung einer solchen Einrichtung, und zwar werden erfindungsgemäß die Zeiger der Kontrolluhr mit optischen Einrichtungen ausgestattet, die den bei Voreilen oder Zurückbleiben des frequenzabhängigen Zeigers auffallenden Lichtstrahl zur Einwirkung auf die lichtelektrischen Zellen bringen. Bei derartigen Uhren wird also der Zeiger, welcher in Abhängigkeit von der Periodenzahl angetrieben wird, und/oder der andere Zeiger, dessen Antrieb ein genaues mechanisches Uhrwerk liefert, dazu benutzt, mit Hilfe an den Zeigern vorgesehener optischer Einrichtungen bei Frequenzabweichungen einen Lichtstrahl derart abzulenken oder zu brechen, daß der Lichtstrahl auf eine oder mehrere lichtelektrische Zellen einwirken kann, wodurch ein Signal ausgelöst oder auf die Regelvorrichtung der Antriebsmaschine der Wechselstromerzeuger eingewirkt werden kann. Als optische Einrichtungen können lichtbrechende, wie Linsen oder Prismen, oder reflektierende, wie Spiegel oder Prismen, Verwendung' finden. Handelt es sich nun darum, bei abweichender Frequenz ein Signal auszulösen, und ist der Sinn der Abweichung gleichgültig, so braucht nur der eine dem Zifferblatt näher liegende Zeiger mit einer optischen Einrichtung ausgestattet zu werden, während der andere Zeiger gewissermaßen als Abblendvorrichtung die optische Einrichtung des ersteren verdeckt, solange eine normale Periodenzahl eingehalten wird.
  • Soll eine selbsttätige Regelung bewirkt werden, so muß der Lichtstrahl verschieden abgelenkt werden, je nachdem der eine Zeiger dem andern vorauseilt oder zurückbleibt; es müssen dann beide Zeiger optische Einrichtungen erhalten. Der Lichtstrahl wird vom ersten Zeiger beispielsweise durch ein Prisma zu einem Spiegel des zweiten Zeigers gelenkt und gelangt von diesem auf verschiedene lichtelektrische Zellen, je nachdem der erste Zeiger vorausgeeilt oder zurückgeblieben ist. Ferner müssen Einrichtungen vorgesehen sein, welche die Lichtstrahlen unabhängig von der Stellung der Zeiger auf diese gelangen lassen; und Abschirmeinrichtungen, die nur einen Lichtstrahl bzw. ein -Strahlenbündel; und zwar das vom Zeiger reflektierte oder -abgelenkte, in die lichtelektrischen Zellen gelängen lassen, dagegen fremdes Licht abhalten. Statt eine feststehende Lichtquelle und Spiegel oder andere optische Systeme zu verwenden, kann auch die Lichtquelle mit dem einen Zeiger mitbewegt werden.
  • Die Erfindung läßt sich sowohl bei solchen Periodenkontrolluhren anwenden, bei denen die beiden Zeiger normalerweise scheinbar in Ruhe verbleiben, als auch bei jenen, bei welchen die Zeiger normalerweise über das Zifferblatt wandern.
  • Ausführungsbeispiele sind .in den Abbildungen schematisch dargestellt. Abb. r veranschaulicht eine Einrichtung, durch die bei abweichender Frequenz lediglich ein Signal ausgelöst werden soll.
  • Das Zifferblatt der Kontrolluhr ist mit a bezeichnet, und zwar soll es sich um eine solche Kontrolluhr handeln, bei welcher, beide Zeiger normalerweise nicht über das Zifferblatt wandern: Der vom mechanischen normalen Uhrwerk angetriebene Zeiger b ist dem Zifferblatt näher angeordnet und trägt einen Spiegel c. Der andere, vom Synchronmotor angetriebene Zeiger d ist so ausgebildet, daß er bei normaler Frequenz den Zeiger b überdeckt. Die von einer Lichtquelle e ausgehenden Lichtstrahlen werden durch einen Spiegel f gegen die Zeiger hin reflektiert. Bei normaler Frequenz wird der Spiegel c durch den Zeiger d abgeschirmt, bei abweichender Frequenz jedoch verschiebt sich der Zeiger d gegenüber dem Zeiger b, und es kann ei: Lichtstrahl bzw. ein Strahlenbündel durch de: Spiegel c auf die lichtempfindliche Zelle geworfen werden, wodurch ein Signal aus gelöst wird. Der Schirm g verhindert da Eindringen fremden Lichtes, insbesonder, direkten Lichtes der Lichtquelle c, in di lichtempfindliche Zelle, doch kann selbst verständlich die lichtempfindliche Zelle aucl mit besonderen Blenden ausgestattet sein, 6 nur das Eindringen eines Lichtstrahls au, bestimmter Richtung gestatten.
  • Als lichtempfindliche Zelle h kann ein( Alkalizelle Verwendung finden, in der durcl das Licht Elektronen ausgelöst werden, wa: eine gewisse Leitfähigkeit ergibt, oder e: kann eine Selenzelle Anwendung finden, derer Widerstand durch das absorbierte Licht ge. ändert wird, ferner können auch Thermo. elemente Verwendung finden, in denen absorbiertes Licht bzw. Wärmestrahlen eine EMK erzeugen, oder bolornetrische Widerstände, deren Widerstand sich ändert, unc andere.
  • Die Abb. 2 und 3 zeigen schematisch eine Frequenzkontrolluhr, deren beide Zeiger mit optischen Einrichtungen versehen sind, urr bei Frequenzabweichungen in dem einen oder anderen Sinne eine selbsttätige Regelung zu bewirken. Abb. q. veranschaulicht schematisch den Strahlengang bei einer solchen Einrichtung.
  • Vor einem Zifferblatt a ist der dem Zifferblatt näher liegende Zeiger b angeordnet, der einen Spiegel c trägt und von einem genau gehenden mechanischen Uhrwerk angetrieben wird. Der vom Zifferblatt weiter entfernte Zeiger d ist vom Synchronrnotor angetrieben und mit einer optischen Einrichtung, z. B. einem Prisma i, ausgerüstet. Beide Zeiger befinden sich bei normaler Frequenz dem Zifferblatt gegenüber in Ruhe.
  • Übersteigt beispielsweise die Frequenz die normale Periodenzahl, so bewegt sich der Zeiger d im Uhrzeigersinne vom Zeiger b weg und gelangt in die Stellung dl (Abb. 3 und 4). Dann wird ein Strahlenbündel e durch das Prisma i. gegen den Spiegel c des Zeigers b abgelenkt und von diesem Spiegel zur lichtelektrischen Zeile w:, reflektiert. Durch die lichtelektrische Zelle kann über Verstärkerröhren und Relais eine entsprechende Beeinflussung der Antriebsmaschine des Wechselstromerzeugers erfolgen, so lange, bis die Netzfrequenz normal geworden ist und der Zeiger d in seine normale Lage zurückgekehrt ist. Wird die normale Netzfrequenz unterschritten, so entfernt sich der Zeiger d im entgegengesetzten Sinne vom Zeiger b, gelangt in die Stellung d. (Abb. q:), und der Weg des Lichtstrahlbündels geht dann über den Spiegel c in die lichtelektrische Zelle w2, die die entgegengesetzte Regelung der Antriebsmaschine für den Wechselstromerzeuger herbeiführt. Auch in diesem Falle sind Abschirinvorrichtungen g, g, vorgesehen, die das Eindringen des direkten Lichtes der Lichtquelle e in die lichtempfindlichen Zellen verhindert. Statt dieser Schirme können auch besondere Blendvorrichtungen vorgesehen sein, die nur Lichtstrahlen in bestimmter Richtung in die Zellen eindringen lassen.
  • Statt eine feststehende Lichtquelle zu benutzen, deren Strahlen zweimal gebrochen bzw. abgelenkt oder reflektiert werden müssen, könnte auch eine Lichtquelle mit dem einen Zeiger bewegt werden, beispielsweise könnte ein kleines Lämpchen auf dem Zeiger d selbst angeordnet sein, dessen Strahlen, je nach der Stellung des Zeigers d gegenüber dein Zeiger b, durch den Spiegel c auf verschiedene lichtelektrische Zellen geworfen werden.
  • Der Einfachheit halber ist bei den Ausführungsbeispielen angenommen, daß die Zeiger der Kontrolluhr sich normalerweise in Ruhe befinden, doch ist die Erfindung sinngemäß auch anwendbar bei allen Kontrolluhren, deren Zeiger gemeinsam über das Zifferblatt wandern, dann müssen nur besondere optische Vorrichtungen vorgesehen sein, um von einer feststehenden Lichtquelle die Lichtstrahlen mit entsprechendem Winkel auf die Zeiger fallen zu lassen, gleichgültig, in welcher Stellung sie sich gerade befinden. Diese besonderen optischen Vorrichtungen können erspart werden, wenn sich die Lichtquelle mit dem einen Zeiger bewegt, so daß es dann nur auf die gegenseitige Lage der beiden Zeiger ankommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern, an deren Netz durch Synchronmotoren getriebene Uhren angeschlossen sind, unter Verwendung von Frequenzkontrolluhren und lichtelektrischen Zellen, die bei Abweichen der Frequenz vom Sollwert belichtet werden und dadurch Relais zur Steuerung der Antriebsmaschinen erregen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeiger der Kontrolluhr mit optischen Einrichtungen ausgestattet sind, die den bei Voreilen oder Zurückbleiben des frequenzabhängigen Zeigers auffallenden Lichtstrahl zur Einwirkung auf die lichtelektrischen Zellen bringen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Zifferblatt nächstliegende, vom Vergleichsuhrwerk angetriebene Zeiger (b) mit einem Spiegel (c) versehen ist, der von dem anderen frequenzabhängigen Zeiger (d) bei normaler Frequenz des Wechselstroms bzw. richtigem Gang der Synchronmotoren verdeckt wird, so daß der Weg des Lichtstrahles zum Spiegel bzw. zur lichtelektrischen Zelle unterbrochen ist, während bei abweichender Frequenz der Lichtstrahl über den Spiegel zur lichtelektrischen Zelle gelangen kann.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i unter Verwendung von zwei oder mehreren lichtelektrischen Zellen zur Regelung der Geschwindigkeiten in dem einen oder anderen Sinne, dadurch gekennzeichnet, daß der frequenzabhängige Zeiger (d) mit einer lichtbrechenden oder reflektierenden Einrichtung, Prisma: o. dgl., versehen ist, die den Lichtstrahl je nach der Stellung dieses Zeigers gegenüber dem ersten (Vergleichs-) Zeiger über den auf diesem angebrachten Spiegel auf die eine oder andere der lichtelektrischen Zellen ablenkt. q:. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle auf dem einen Zeiger selbst angeordnet ist.
DEA58734D 1929-08-11 1929-08-11 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern Expired DE525211C (de)

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DEA58734D DE525211C (de) 1929-08-11 1929-08-11 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern

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DEA58734D DE525211C (de) 1929-08-11 1929-08-11 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE525211C true DE525211C (de) 1931-05-21

Family

ID=6941722

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA58734D Expired DE525211C (de) 1929-08-11 1929-08-11 Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln von Kraftmaschinen, insbesondere zum Antrieb von Wechselstromerzeugern

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Country Link
DE (1) DE525211C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758543C (de) * 1938-10-29 1953-06-01 Siemens & Halske A G Lichtelektrische Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Biege- und Torsionspruefmaschinen
DE1090872B (de) * 1958-05-21 1960-10-13 Gossen & Co Gmbh P Lichtkontaktinstrument mit einem oberen und einem unteren Grenzwert zugeordneten lichtelektrischen Zellen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758543C (de) * 1938-10-29 1953-06-01 Siemens & Halske A G Lichtelektrische Steuerungseinrichtung, insbesondere zur Steuerung von Biege- und Torsionspruefmaschinen
DE1090872B (de) * 1958-05-21 1960-10-13 Gossen & Co Gmbh P Lichtkontaktinstrument mit einem oberen und einem unteren Grenzwert zugeordneten lichtelektrischen Zellen

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