DE524575C - Einrichtung zum Anschluss von Hochfrequenzinduktionsoefen an Drehstromnetze normaler Frequenz - Google Patents
Einrichtung zum Anschluss von Hochfrequenzinduktionsoefen an Drehstromnetze normaler FrequenzInfo
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- DE524575C DE524575C DEH116000D DEH0116000D DE524575C DE 524575 C DE524575 C DE 524575C DE H116000 D DEH116000 D DE H116000D DE H0116000 D DEH0116000 D DE H0116000D DE 524575 C DE524575 C DE 524575C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B6/00—Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
- H05B6/02—Induction heating
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Induction Heating (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
9. MAI 1931
9. MAI 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 524575 KLASSE 21 h GRUPPE
W. C. Heraeus G.m.b.H. in Hanau a.M.3)
Einrichtung zum Anschluß von Hochfrequenzinduktionsöfen an Drehstromnetze normaler Frequenz
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. April 1928 ab
Es ist bekannt, daß man durch Aufladen von Kondensatorenbatterien aus Wechselstromnetzen
normaler Frequenz und Entladung dieser Batterien unter Zwischenschaltungvon
Selbstinduktivitäten über eine Funkenstrecke leicht oszillatorische Entladungen erzeugen kann, deren Frequenz lediglich
durch die Größe der gewählten Selbstinduktivitäten und Kapazitäten bestimmt ist und mit genügender Genauigkeit durch die
Thomsonsehe Formel bestimmt Avird. Derartige Schwingungsentladungen kann man für
die verschiedensten Zwecke verwenden. Im 1 olgenden werden sich die Betrachtungen in
erster Linie auf solche Zwecke erstrecken, bei - denen durch die Schwingungen Wärmewirkungen
irgendwelcher Art, sei es direkt, sei es durch induktive Übertragung, erzeugt werden.
Erzeugt man auf die eben angegebene Art Schwingungen, so hat man bei dem Anschluß
an die normalen Starkstromnetze in erster Linie mit der Schwierigkeit zu kämpfen, daß
der Schwingungskreis eine ungleiche Belastung der drei Phasen herbeiführt. Außerdem
ist die Wirkungsweise einer solchen Anlage dadurch benachteiligt, daß zur Überbrückung
der Funkenstrecke eine gewisse Mindestspannung erforderlich ist, so daß nur während eines mehr oder weniger eng begrenzten
Teils Schwingungen überhaupt erzeugt werden können. Will man aber beispiels\veise
mit Hilfe von Hochfrequenzschwingungen Wärme Wirkungen erzeugen, so muß man natürlich bestrebt sein, möglichst
häufig derartige Schwingungen zu erzeugen, um eine möglichst intensive Wärmeerzeugung
zu gewährleisten. Als einfachstes Mittel, um eine solche Hochfrequenzwärmeerzeugungsi'.nlage
an die normalen Drehstromnetze derart anzuschließen, daß eine gleichmäßige Belastung
der Phasen und eine gute Wärmewirkung hervorgerufen wird, besteht darin, daß man zwischen jede der drei Phasen je
einen Schwingungskreis einschaltet, den man dann, sei es direkt, sei es indirekt, auf das
Objekt wirken läßt, also beispielsweise ein Metallstück, das erhitzt werden soll. In der
Abb. ι ist schematisch und lediglich als Beispiel eine solche Anordnung dargestellt. Es
bedeuten 1, 2 und 3 die drei Phasen, 4. 5 und 6 die Funkenstrecken, C1, C" und C" die
drei Kapazitäten, L1, IJ- und L" die drei Induktivitäten.
Natürlich kann man auch an Stelle der in der Abbildung vorgesehenen Dreieckschaltung beispielsweise Sternschaltungen
unter Einfügung eines Nullpunkts verwenden oder sonst die Kapazität mit der Induktivität
schalten, wie es aus den Lehren der Hoc'hfrequenztechnik her bekannt ist. Es er-
Von dem Patentsiicher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Otto Feußner in Hanau a. AL
übrigt sich daher, hier alle Schaltungsmöglichkeiten
im einzelnen darzustellen. Der Nachteil einer Ausführung, wie sie in Abb. ι schematisch als Beispiel vorgesehen ist, ist in
erster Linie darin zu sehen, daß eine solche Anordnung einen sehr erheblichen Aufwand
an elektrischen Apparaten bedingt. Man wird daher bestrebt sein, in solchen Fällen, wo
nicht durch besondere Umstände die mit der
ίο Ausführung der Abb. ι verbundenen Vorteile
den Mehraufwand rechtfertigen, eine Schaltung anzuwenden, die mit weniger Material
auskommt, gleichwohl aber befriedigend arbeitet und eine ausreichend gleichmäßige Belastung
des Drehstromnetzes gewährleistet. In der Abb. 2 ist beispielsweise eine Schaltungsmöglichkeit
aufgeführt, die derartigen Forderungen gerecht wird, jedoch ist es, um
einen befriedigenden Belastungsausgleich
herbeizuführen, wünschenswert, den x\nschluß der Hochfrequenzanlage an das Netz unter
Zwischenschaltung eines Transformators in Zickzackschaltung vorzusehen. Durch eine
derartige Zickzackschaltung· wird bekanntermaßen ein sehr guter Belastungsausgleich auf
die drei Phasen schon in dem Falle herbeigeführt, daß auf der Verbrauchsseite nur zwei
Phasen belastet sind. Die Schaltung nach Abb. 2 hat jedoch den Nachteil, daß die
Ströme, die von dem Transformator herkommen, durch die Zuleitung 2 zur Funkenstrecke
4 bzw. 5 fließen, die Induktivität L1 nicht durchsetzen und daher zur Heizung nicht
beitragen. Die Schaltang nach Abb. 3 bzw. 4 vermeidet jeweils den einen oder anderen der
obengenannten Machteile. Ordnet man jedoch die Induktivitäten und Kapazitäten so an, wie
es Abb. 5 zeigt, so erreicht man hierdurch den Vorteil, daß der Aufladestrom zu den
Kapazitäten nur durch die halbe Induktivität fließen muß, während der von der Phase 2
über die Funkenstrecken nachgelieferte Strom wenigstens teilweise noch zur Heizung beiträgt,
indem er die eine Hälfte der Induktivität V- durchsetzt. Dagegen müssen die 4£
Schwingungen jedes Kreises durch die volle Induktivität L1 hindurch und tragen dadurch
größtmöglich zur Erwärmung des Einsatzes bei. Diese Schaltung ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Induktivität in der Mitte an- 5c gezapft wird und an diese Anzapfung die
Phase 2 herangeführt wird. Die Enden der Induktivitäten sind jeweils mit den entsprechenden
Kapazitäten C1 bzw. C2 verbunden und gewissermaßen über Kreuz zu den ande- 5!
ren Funkenstrecken 5 bzw. 4 geführt. Durch diese Schaltung wird gleichzeitig erreicht,
daß die Querentladungen zwischen den Phasen ι und 3 durch die Kapazitäten C1 und C"
die Induktivität L1 voll durchsetzen müssen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Anschluß von Hochfrequenzinduktionsöfeu an Drehstromnetze normaler Frequenz, dadurch gekennzeichnet, daß unter Zwischenschaltung von Transformatoren in Zickzackschaltung lediglich zwei vollständige an die Außenphase angeschlossene Schwingungskreise vorgesehen sind, die so geschaltet sind, daß die Schwingungen eines jeden Kreises durch die ganze Ofenspule hindurchfluten und die Zuführung von der mittleren Phase zur Mitte der Ofenspule erfolgt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenBERLIN. GEMUCKT IN DUR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH116000D DE524575C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Einrichtung zum Anschluss von Hochfrequenzinduktionsoefen an Drehstromnetze normaler Frequenz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH116000D DE524575C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Einrichtung zum Anschluss von Hochfrequenzinduktionsoefen an Drehstromnetze normaler Frequenz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE524575C true DE524575C (de) | 1931-05-09 |
Family
ID=7172459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH116000D Expired DE524575C (de) | 1928-04-03 | 1928-04-03 | Einrichtung zum Anschluss von Hochfrequenzinduktionsoefen an Drehstromnetze normaler Frequenz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE524575C (de) |
-
1928
- 1928-04-03 DE DEH116000D patent/DE524575C/de not_active Expired
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