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DE524224C - Einrichtung zur Erzielung von Fliessarbeit - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung von Fliessarbeit

Info

Publication number
DE524224C
DE524224C DER68515D DER0068515D DE524224C DE 524224 C DE524224 C DE 524224C DE R68515 D DER68515 D DE R68515D DE R0068515 D DER0068515 D DE R0068515D DE 524224 C DE524224 C DE 524224C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
document
work
documents
workpiece
ioo
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER68515D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH REIL
Original Assignee
HEINRICH REIL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH REIL filed Critical HEINRICH REIL
Priority to DER68515D priority Critical patent/DE524224C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE524224C publication Critical patent/DE524224C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G37/00Combinations of mechanical conveyors of the same kind, or of different kinds, of interest apart from their application in particular machines or use in particular manufacturing processes
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • General Factory Administration (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzielung von Fließarbeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Erzielung von Fließarbeit unter Anwendung schriftlicher Belege, die jeweils für eine einzige Arbeitseinheit eine oder mehrere Operationen auf ein Werkstück oder eine Werkstückserie anweisen.
  • Bekannte Vorrichtungen verkörpern die auszuführenden Arbeiten durch Streifen, Stäbchen o. dgl., deren Länge der Dauer der jeweiligen Arbeit entspricht. Die gesamten Streifen eines zu überwachenden Vorganges werden hierbei nebeneinander in der gleichen Zeile einer Überwachungstafel angeordnet. Nachteilig ist für derartige Vorrichtungen die Notwendigkeit der Verwendung besonderer Streifen oder Stäbchen neben den eigentlichen Auftragsbelegen für die auszuführenden Arbeiten.
  • Diesen Übelstand beseitigt vorliegende Erfindung durch eine derartige Hintereinanderstaffelung der Auftragsbelege in den ihren Operationen entsprechenden Arbeitseinheitsreihen, daß die Dauer der für jeden Beleg auszuführenden Arbeit ausgedrückt wird durch den Abstand, den seine sichtbare Belegkante von der entsprechenden Belegkante des darauffolgenden Beleges hat.
  • Die Belege bilden dabei durch ihre gegenseitige Stellung zueinander eine Zeit-Sichtkartei, welche durch Zeitverlauf wieder abgewickelt wird, um gleichzeitig fällige Belege zusammen vorkommen zu lassen. Da als Belege die auszugebenden schriftlichen Auftragsbelege, Arbeits-, Operations-, Akkord-, Gedinge-, Lohn-, Pack-, Wiege-, Zeichnungs-, Buchungs-, Zahlzettel o. dgl. genommen werden, wird deren Anzahl auf die Mindestzahl von einem Beleg für eine oder mehrere Operationen auf ein Werkstück oder eine Werkstückserie beschränkt. Die Dauer jeder Arbeit ist auf jedem Belege vorab durch einen Strich, Kerbe, Ausschnitt, Färbung o. dgl. (b) in einem solchen Abstande von der sichtbar bleibenden Kante des Beleges markiert, daß der Abstand der Markierung von der Kante die Dauer der Operation für diesen Beleg ausdrückt gemäß einer beliebig gewählten Zeitskala.
  • Die Belegkante bedeutet also den Anfang, die Markierung das Ende der Operation für den Beleg oder umgekehrt; alle Abstände einer Reihe zeigen also die Gesamtbelastung gemäß Zeitskala an.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung. Fig. i zeigt in Draufsicht drei Belege des Werkstücks 99, verteilt in ihre drei Arbeitseinheitsreihen Hobeln, Fräsen, Bohren, wobei die aufeinanderfolgenden Operationen i, z, 3 zeitlich aneinandergekettet sind.
  • Fig. a zeigt in Draufsicht dieselben Belege des Werkstücks 99 zusammen mit den Belegen der Werkstücke i oo, i oi , i o2, verteilt in ihre drei Arbeitseinheitsreihen Hobeln, Fräsen, Bohren, wobei sowohl die aufeinanderfolgenden Operationen für die Werkstücke als auch die für die Arbeitseinheitsreihen zeitlich aneinanderschließen.
  • Fig.3 zeigt eine Ausführungsform einer Tafel zur Aufnahme der Belege.
  • Die Einrichtung besteht aus der ebenen Fläche einer Tafel, die zweckmäßig mit einem Rahmen c versehen ist und im besonderen auch eine gebogene Form annehmen kann, auf der die Belege in Reihen hintereinandergestaffelt werden.
  • Da in jeder Reihe stets mehrere Belege teilweise auf- oder hintereinander liegen, sind zweckmäßig Beleghalter d vorgesehen, um die Belege in gestaffelter Ordnung zu halten. Diese Beleghalter d sind parallel zueinander auf der Tafelfläche angebracht und werden durch lange Fächer zur Aufnahme der Belege oder durch Federreihen, Bänder o. dgl. zum Festhalten der Belege in Reihen gebildet. Jeder Beleghalter d nimmt eine größere Anzahl der nur wenig zueinander versetzten Belege auf.
  • Zweckmäßig werden die Beleghalter d für eine Zeitperiode von Zoo Monatsarbeitsstunden ausgeführt und auf bekannte Weise mit einer fortlaufenden Zeitskala e versehen.
  • Die Beleghalter d werden zweckmäßig einander übergreifend angeordnet, so daß nur der obere Skalarand eines jeden über den Belegen in dem Beleghalter d unter ihm sichtbar ist.
  • Ferner können auf bekannte Weise vor den Beleghaltern Zeiger f angebracht werden. Die Zeiger können auf bekannte Weise von Hand oder durch ein Uhrwerk in eine solche Relativbewegung gegenüber den Beleghaltern d gebracht werden oder umgekehrt, daß sie die jeweilige Arbeitszeit anzeigen.
  • Außerdem können sie gegenüber jeder Belegreihe eine Aufschrift zur Kennzeichnung ihrer Arbeitseinheit aufnehmen.
  • Eine Arbeitseinheit wird gebildet durch jeden Lieferanten, Arbeiter, Abnehmer, jede Maschine, jedes Arbeitsmittel, welches allein oder im Verein mit anderen ein Werkstück oder eine Werkstückserie an eine andere Arbeitseinheit abliefert.
  • Werkstücke sind also sowohl Werkstoffe als Halbfabrikate und Fertigerzeugnisse. Unter »Operation« sind alle Lieferungen und Leistungen zu verstehen, welche Zeit erfordern, z. B. Bestellen, Zeichnen, Hobeln, Fräsen, Trocknen, Verpacken, Wiegen, Ausliefern, Zahlen, Buchen; unter Operationsdauer fallen also sowohl die Zeiten für Lieferung als auch für die Tätigkeit selbst.
  • Die Belege eines Auftragskomplexes werden zweckmäßig entweder nach Arbeitseinheiten sortiert und in deren Reihen nacheinander eingereiht oder nach Werkstücken sortiert und in Arbeitsfolge in jede betreffende Reihe eingesetzt, wobei die freien Zeiten deutlich sichtbar bleiben. Fehlende Werkstoffe u. dgl. werden durch ihre Belege dauernd sichtbar gemahnt, Eil- und Ersatzaufträge werden nach Bedarf vor- oder zwischengereiht und die Reihen bei Nichteinhalten der Zeiten durch blockweises Verschieben richtiggestellt.
  • Da man alle Faktoren sofort am richtigen Ort zur richtigen Zeit verkörpert, werden falsche, doppelte, unrichtige Verfügungen unmöglich.
  • Auch für kurze Arbeiten werden alle Termine sichtbar angezeigt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erzielung von Fließarbeit durch schriftliche Belege, die jeweils für eine einzige Arbeitseinheit eine oder mehrere Operationen auf ein Werkstück oder eine Werkstückserie anweisen, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Staffelung der Belege (99 Hi, 99 F2, 99 Bs, ioo Fl, ioo H., ioo B3, ioi B1, ioi H., i oi F3, i o:2 F, i o2 H.) in den ihren Operationen (H, H2, F2, B1, BZ) entsprechenden Arbeitseinheitsreihen (H, F, B, a1, a_, a3) in Hintereinanderfolge derart gestattet, daß die Dauer der für jeden Beleg auszuführenden Arbeit ausgedrückt wird durch den Abstand einer sichtbaren Belegkante von der entsprechenden Kante des darauffolgenden Beleges.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch je einer Arbeitseinheit (H, F, B) zugeordnete parallele Beleghalter (d) von genügender Länge, um eine Mehrzahl von Belegen in hintereinandergestaffelter Ordnung zu halten.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer -dem ersten jeder Beleghalter (d) den vorhergehenden übergreift, so daß nur der obere Rand eines jeden über den Belegen des unteren anschließenden Beleghalters sichtbar ist.
DER68515D 1926-08-24 1926-08-24 Einrichtung zur Erzielung von Fliessarbeit Expired DE524224C (de)

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DER68515D Expired DE524224C (de) 1926-08-24 1926-08-24 Einrichtung zur Erzielung von Fliessarbeit

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